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Frankfurter Flughafen: Lage normalisiert sich - trotzdem 68 Flüge gestrichen

Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage ist der Flughafen in Frankfurt am Main am Mittwochmorgen weitgehend zum normalen Flugbetrieb zurückgekehrt.

Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage normalisiert sich der Betrieb am Frankfurter Flughafen wieder. Alle drei Start- und Landebahnen seien in Betrieb, sagte Heinz Fass von der Betreibergesellschaft Fraport am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Das Rollfeld sei von Schnee und Eis geräumt. Trotzdem würden 68 Flüge gestrichen.

"Das hat nichts mit Frankfurt zu tun", sagte der Sprecher. Wegen des Winterwetters in anderen europäischen Städten - wie etwa London - würden 49 Landungen und 19 Starts annulliert. Diese Zahl bezeichnete Fass als "moderat".

Am Vortag waren 600 Flüge ausgefallen, etliche Fluggäste blieben in Frankfurt sitzen. Etwa 5.000 Passagiere hätten die Nacht zum Mittwoch in Hotels verbracht. Sie erschienen nun am Flughafen, um ihre Reise fortsetzen. "Es kommt noch zu erheblichen Passagierströmen", sagte Fass. Doch der Betrieb komme langsam wieder in die Gänge.

DAPD/AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?