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Hitze-Welle: Hitze und Waldbrände halten Europa in Atem

Zahlreiche Waldbrände haben auch am Wochenende die Feuerwehren in ganz Europa in Atem gehalten. Auch zu Wochenbeginn hält die Hitzewelle an.

Zahlreiche Waldbrände haben auch am Wochenende die Feuerwehren in ganz Europa in Atem gehalten. Papst Johannes Paul II. rief am Sonntag zu Gebeten für den dringend nötigen Regen auf. Ein dreijähriges Mädchen starb in Nordfrankreich, als es eineinhalb Stunden im überhitzen Auto der Eltern saß, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In Portugal wurden Medienberichten zufolge bisher hunderttausende Hektar Land ein Opfer der Flammen.

In seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo sprach der Papst von einer Besorgnis erregenden Situation für die Umwelt. Er bat Pilger und Touristen, seine Gebete für die Opfer der Waldbrände und für baldigen Regen zu unterstützen.

Gletscher schmelzen

Die Polizei warnte vor Steinschlag und Gerölllawinen in den französischen Alpen, weil wegen der Hitze bereits Gletscher schmelzen. Am Mont Blanc mussten deshalb am Samstag 44 Bergsteiger mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden. Das gleiche geschah erst kürzlich am Matterhorn in der Schweiz.

Waldbrände in Portugal

In Portugal wüteten am Sonntag weiter drei Waldbrände, der größte in der südlichen Provinz Algarve. Eine Auswertung von Satellitenbildern habe ergeben, dass bei den Bränden innerhalb von zwei Wochen rund 300.000 Hektar Wald zerstört wurden, berichtete die Zeitung "Publico".

Spanien meldete Erfolge im Kampf gegen die Flammen

Spanien meldete unterdessen weitere Erfolge im Kampf gegen die Flammen. Die Brände auf der kanarischen Insel Hierro und auf Mallorca konnten am Samstag unter Kontrolle gebracht werden. Zuvor war die mallorcinische Ortschaft Randa vorsorglich evakuiert worden, die Besucher des Klosters von Cura im Gemeindegebiet von Algaida waren von den Flammen eingeschlossen, wie der "Mallorca-Service" auf seiner Website berichtete. Die sengenden Temperaturen in Spanien ließen unterdessen am Samstag leicht nach.

Löschhubschraubern in Kroatien

Mit Löschhubschraubern bekämpften kroatische Feuerwehrleute Flammen in der schwer zugänglichen Bergregion Velebit. Nach Berichten der Nachrichtenagentur HINA waren die meisten Brände bis Samstagabend unter Kontrolle, nur von zwei adriatischen Inseln, Korkula und Cres, wurden noch Brände gemeldet.

Flucht vor der Hitze

Vor den glühenden Temperaturen in den Städten flohen übers Wochenende viele Italiener in die Berge und ans Meer - und verursachten kilometerlange Staus. 24 Waldbrände wüteten noch landesweit, der größte rund 65 Kilometer nördlich von Neapel hat Berichten der Nachrichtenagentur ANSA zufolge enormen landwirtschaftlichen Schaden angerichtet, in den Flammen verendeten auch mehrere Kühe. Der Leiter des Zivilschutzes, Guido Bertolaso, machte Brandstifter für die Feuer verantwortlich. Eine 60-jährige Frau wurde laut Berichten von ANSA festgenommen, als sie im Nationalpark Vesuv südlich von Neapel einen Brand legte.

Brände in Kanada zunehmend unter Kontrolle

Auf der "Street Parade" in Zürich tanzten unterdessen trotz tropischer Temperaturen rund 900.000 Raver zu stampfenden Bässen. Im vorigen Jahr war die Parade, eine der größten Techno-Partys der Welt, wegen starken Regens buchstäblich ins Wasser gefallen. Die Veranstalter verteilten Sonnencreme und Getränke, eine riesige Sprinkleranlage sorgte für Abkühlung.

Auch in den kanadischen Provinzen British Columbia und Alberta haben die Einsatzkräfte einige Waldbrände unter Kontrolle gebracht. Insgesamt sind in British Columbia mehr als 2.000 Feuerwehrleute und 100 Soldaten gegen 640 Brandherde im Einsatz, wie Feuerwehrsprecher Brian McMurdo mitteilte.

Bis 39 Grad zu Wochenbeginn

Die Hitzewelle hält auch zu Wochenbeginn an. Dabei bleibt es in weiten Teilen Deutschlands strahlend sonnig, nur vereinzelt bilden sich Quellwolken, erwartet der Bochumer Wetterdienst Meteomedia. Hitzegewitter sind am ehesten im Nordwesten und ganz vereinzelt über den Mittelgebirgen und Alpen möglich. Die Temperaturen erreichen bei schwachem Südostwind 30 bis 39 Grad, etwas kühler bleibt es im Seewind an der Ostseeküste. Durch die anhaltende Hitze besteht in weiten Teilen des Landes hohe Waldbrandgefahr.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es meist sternenklar, im Nordwesten sind jedoch vereinzelt Gewitter möglich. Mit 24 bis 16 Grad bleibt die Nacht vielerorts tropisch. Auch am Dienstag bleibt es im Südosten sonnig; die Wahrscheinlichkeit von Gewittern ist gering. Vor allem im Norden und Westen bilden sich im Laufe des Tages dagegen vereinzelt Schauer und Gewitter. Die Temperatur erreicht bei nur schwachem Wind erneut 28 bis 39 Grad. Am Mittwoch kommt es vor allem im Süden zu Gewittern, sonst heitert es auf, und Schauer sind selten. Mit 24 bis 34 Grad wird es von der Nordsee her etwas kühler. Am Donnerstag geht es leicht wechselhaft und noch ein wenig kühler weiter.

Pariser Notärzte sprechen von "praktisch 50 Hitzetoten"

Von "praktisch 50 Todesfällen im Zusammenhang mit der Hitzewelle" in den vergangenen vier Tagen geht der Verband der Notärzte an den Krankenhäusern der Ile de France aus. Dies sagte der Präsident des Verbandes, Patrick Pelloux, am Sonntagabend dem Fernsehsender TF1. Er sei überhaupt nicht damit einverstanden, dass übergeordnete Behörden von "natürlichen Todesfälle" sprächen. Im Großraum Paris wurden in der vergangenen Woche Temperaturen bis nahe 40 Grad und extreme Ozonwerte gemessen. Bei den schwächsten Patienten sei der Organismus inzwischen "völlig erschöpft", erklärte Pelloux.

Hitzerekord in Großbritannien - 100,8 Fahrenheit

Auch die Briten stöhnen derzeit unter einer Hitzewelle. Am Sonntag stieg die Quecksilbersäule erstmals über 100 Fahrenheit, was bei vielen wettfreudigen Briten, die auf Rekordtemperaturen Geld gesetzt hatten, zur Hochstimmung führte.

Festgestellt wurde der Rekord in der Ortschaft Gravesend (Südost-England) mit 100,8 Fahrenheit oder 38,1 Grad Celsius. Der bisherige Rekord war 1990 in Cheltenham (Mittel-England) mit 98,7 Fahrenheit (37,1 Grad Celsius) gemessen worden. Auch am Londoner Flughafen Heathrow wurde am Sonntagnachmittag die alte Rekordmarke mit 37,9 Grad übertroffen. Für die kommenden Tage haben die Meteorologen eine leichte Abkühlung vorhergesagt.

Wettfreudige Briten, die auf das Erreichen der Rekordmarke von 100 Fahrenheit gewettet haben, dürften nach Einschätzung der Branche insgesamt etwa 300.000 Pfund (rund 430.000 Euro) erhalten.

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus