HOME

Hohe Heizkosten für Schlösser: Queen hat um Geld aus Armenfonds gebeten

Reich geboren zu werden, ist nicht schwer, reich zu bleiben dagegen sehr. Wegen der enormen Heizkostenrechnungen für Buckingham Palast und Windsor Castle hat die königliche Verwaltung von Queen Elizabeth II. um staatliche Beihilfe aus einem Fonds gebeten, der eigentlich für Krankenhäuser und Sozialwohnungen gedacht ist.

Weil die Heizungskosten ihrer Schlösser exorbitant wurden, hat die britische Königin Elizabeth II. Presseberichten zufolge um Mittel aus einem Fonds zur Unterstützung armer Leute gebeten. Mitarbeiter der Queen hätten 2004 festgestellt, dass die königlichen Strom- und Gaskosten um 50 Prozent auf mehr als eine Million Pfund (1,2 Millionen Euro) jährlich gestiegen und "untragbar" geworden seien, berichteten die Zeitungen "The Independent" und "Daily Express" am Freitag. Der stellvertretende Schatzmeister der Queen habe daraufhin bei der Regierung angefragt, ob es möglich sei, Gelder aus einem Fonds für Bedürftige und Krankenhäuser zu erhalten, die ihre Heizkosten nicht bestreiten können.

Der Bitte der Queen wurde demnach zunächst stattgegeben. Doch einige Monate später habe sich die Meinung aus Sorge vor einem öffentlichen Aufschrei geändert. So schrieb ein Regierungsvertreter den Berichten zufolge an Buckingham Palace: "Ich fühle mich etwas unwohl angesichts der vermutlich feindlichen Berichterstattung, wenn wir einen Palast subventionieren statt zum Beispiel ein Krankenhaus. Es tut mir leid, dass ich keine positivere Antwort geben kann." Das Königshaus wollte sich zu den Berichten am Freitag nicht äußern.

Tags zuvor war bekannt geworden, dass die Queen nach jahrelangen Streitereien über ihre Finanzen bereits 2006 die Budgetkontrolle an die Regierung abgeben musste. "The Independent" zitierte aus einem bislang geheim gehaltenen Memorandum, das der Londoner Regierung "im Falle unüberbrückbarer Differenzen" das Recht zugesteht, sämtliche Zahlungen an die Queen einzustellen und die direkte Kontrolle über die königlichen Immobilien zu übernehmen.

AFP/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.