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Mit der Yacht über den Atlantik: Segeltörn schädlicher als Flugreise? So reagiert Gretas Team auf die Vorwürfe

Greta Thunberg wollte so CO2-neutral wie möglich zum Kimagipfel in die USA reisen, dazu hat sie sich für eine Atlantiküberquerung mit dem Segelboot entschieden. Doch nun wird Kritik laut: Der Segeltörn sei insgesamt klimaschädlicher, als eine Flugreise.

Greta Thunberg (links) auf der "Malizia II"

Klimaaktivistin Greta Thunberg will am UN-Klimagipfel in New York im September sowie an der alljährlichen Weltklimakonferenz in Chile im Dezember teilnehmen. Und weil Thunberg Flugreisen wegen der schlechten CO2-Bilanz kritisiert und daher meidet, hat sie sich für eine Atlantiküberquerung mit einer Segelyacht entschieden. Mit an Bord sind die Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi sowie ihr Vater Svante und ein Filmemacher. Doch ist ihre Segelreise doch nicht so klimafreundlich, wie angenommen? Dies legt zumindest ein Bericht der Tageszeitung "taz" nahe.

Wie die Zeitung berichtet, soll nach der Ankunft in New York die Yacht "Malizia II" von etwa fünf Seglern wieder zurück nach Europa gebracht werden. Diese müssten dafür zunächst in die USA fliegen. Auch Thunbergs Skipper werde die Rückreise aus den USA mit dem Flugzeug antreten.

Der Segeltörn löse also sechs Flugreisen über den Atlantik aus – vier mehr, als Greta und ihr Vater gebraucht hätten, wenn sie zu zwei geflogen wären, so die "taz". Der Emissionsrechner der Organisation Atmosfair berechne für einen Flug von New York nach Hamburg einen Ausstoß von rund 1800 Kilogramm Kohlendioxid.

Aufmerksamkeit für das Thema erregen

Diese Rechnung sei den Seglern bekannt, sagte der für die Reise zuständige PR-Manager, Andreas Kling, der dpa. Gegenüber stern.de und RTL teilte er allerdings mit: "Es fliegen zwei Personen der Shore Crew aus Europa nach New York, um das Boot mit zwei weiteren zurück zu segeln, die sich ohnehin bereits in den USA aufhalten."

Es gehe aber nicht darum, mit der Aktion allein das Klima zu retten, sondern man wolle Aufmerksamkeit für das Thema erregen. "Wir müssen einfach alle darüber nachdenken, ob wir einfach einmal weniger fliegen", so Kling. Darum gehe es auch Thunberg. Wie sie selbst nach Abschluss ihrer Reise nach Europa zurückkehrt, sei noch offen. Es sei nicht auszuschließen, dass sie erneut mit dem Segelboot fahre – je nachdem, wie es ihr auf der Atlantiküberquerung ergehe. "Viele von uns eingefleischten Seglern haben so etwas noch nie gemacht und sie ist ja keine Seglerin", sagte Kling.

CO2 wird kompensiert

Kling sagte gegenüber der "taz", dass die Abfahrt der Segler, bei der hunderte Journalisten, Unterstützer und Zuschauer zugegen waren, ebenfalls einen CO2-Fußabdruck habe: "Es hätte weniger Treibhausgasausstoß verursacht, wenn wir diese Abfahrt so nicht gemacht hätten". "Natürlich wäre es umweltschonender gewesen, nicht darauf aufmerksam zu machen, dass wir dringend etwas tun müssen gegen die Klimakrise. Aber wenn keiner darauf aufmerksam macht, dann tun wir auch nichts", so Kling weiter.

Gegenüber stern.de und RTL erklärte Kling: "Selbstverständlich kompensiert das Team Malizia alle Flüge des Teams, und zwar nicht nur die, die in Zusammenhang mit Gretas Trip entstehen, sondern grundsätzlich alle Flüge, auch die, die mit unserer Regattatätigkeit entstehen. Mehr noch, wir kompensieren alle klimaschädlichen Aktivitäten des Teams." Dies geschehe zum Beispiel mit Initiativen wie "Co2Logic" und "Plant for the Planet". Dies tue man bereits seit 2018. Ein Report dazu werde veröffentlicht.

 "Wir sind uns bewusst, dass so eine Kompensation unser Gewissen nicht reinwaschen kann und soll. Es ist keine ideale Lösung, aber das Mindeste, was wir zum Ausgleich tun können", so Kling weiter.

Greta für Medien ähnliche Ikone wie Mahatma Gandhi

Nicht nur die Transatlantikflüge für die Rückführung der Segelyacht stehen in der Kritik. Auch die PR bezüglich Gretas Segeltörn wurde kritisiert. Doch die Medienpräsenz der 16 Jahre alten Klima-Aktivistin ist nach Ansicht des Forschers Volker Lilienthal kein Selbstläufer, sondern muss immer neu mit Aktionen befeuert werden. "Es wird etwas brauchen, dass die Journalisten auch immer wieder drauf springen", erläuterte der Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg die gängigen Mechanismen. Thunbergs Aufbruch zur Atlantiküberquerung im Segelrennboot hatte ein großes Medienecho erzeugt.

Greta sei für die Medien eine ähnliche Ikone wie der indische Nationalheld Mahatma Gandhi oder der deutsche Studentenführer Rudi Dutschke, sagte Lilienthal. "Berichterstattung funktioniert immer über Personalisierung. Wenn in Personen gesellschaftlich virulente Themen gerinnen, wenn sie glaubwürdig verkörpert werden, attraktiv medienstark verkörpert werden, dann steigen Medien ein."

Greta Thunberg (links) auf der "Malizia II"

"Da muss Neues passieren"

"Vor dem Klimawandel zu warnen, ist Greta Thunberg sicherlich ein großes persönliches Anliegen. Da ist sie seit zwei, drei Jahren hineingewachsen. Aber damit schafft man ja noch keine Medienaufmerksamkeit", schilderte der Wissenschaftler. "Nur auf irgendwelchen x-beliebigen Demonstrationen aufzutauchen, wird auf Dauer als Konzept nicht funktionieren", sagte Lilienthal voraus. "Da muss Neues passieren." Die Aufmerksamkeit der schnelllebigen Medienbranche verlange "immer neuartige Aktionen", so Lilienthal.

Thunberg geht es darum, den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen rapide zu senken, damit der Anstieg der globalen Erdtemperatur im Idealfall noch auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. Bis heute hat sich die Temperatur bereits um rund ein Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erhöht. Die Welt müsse auf die Erkenntnisse der Forschung hören und im Kampf gegen die Klimakrise handeln, fordert Thunberg.

Quellen: Nachrichtenagentur DPA, "taz", "Zeit", "Spiegel Online"

rw
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.