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Jackson-Prozess: Propofol-Experte als Zeuge für Jacksons Arzt vor Gericht

Die Verteidigung im Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt hat am Donnerstag als Hauptzeugen einen Propofol-Experten befragt.

Der Narkosespezialist Paul White sagte vor der Jury, dass der Tod des Sängers nach einer niedrigen Dosis des Betäubungsmittels Propofol nicht zu erwarten gewesen sei. Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Herzspezialist Conrad Murray hatte im Juni 2009 bei der Polizei angegeben, dass er seinem Patienten nur eine kleine Menge des starken Mittels verabreicht habe.

Die Anklage zeichnete in den vergangenen Wochen ein anderes Bild, wonach Jackson eine große Menge Propofol intravenös erhalten hatte. Laut Autopsiebericht war der Sänger an einer Überdosis des Betäubungsmittels gestorben.

Ein weiterer Arzt sagte am Donnerstag in Los Angeles aus, dass Jackson aus seiner Sicht vermutlich von dem Schmerzmittel Demerol abhängig war. Der Sucht-Experte Robert Waldman hatte Unterlagen eines Hautarztes ausgewertet, der Jackson regelmäßig behandelt und bei den Eingriffen große Mengen des Schmerzmittels gespritzt hatte. Waldman legte nahe, dass der Sänger als Folge von Demerol-Entzug unter starker Schlaflosigkeit litt. Drei Tage vor seinem Tod hatte Jackson von dem Hautarzt die letzte Spritze erhalten.

Der Prozess befindet sich in der fünften Woche. Nach Vernehmung des letzten Zeugen könnte das Verfahren in der kommenden Woche zur Urteilsfindung an die Geschworenen gehen. Es wird nicht erwartet, dass Murray selbst in den Zeugenstand tritt. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem 58-jährigen Mediziner bis zu vier Jahre Haft.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.