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Luftfahrtexperten: Fossett vor Absturz in Turbulenzen geraten

Kräftige Gewitterböen waren vermutlich der Grund für den tödlichen Flugzeugabsturz von US-Abenteurer Steve Fossett vor knapp zwei Jahren. Zu diesem Ergebnis kommen US-Luftfahrtexperten. Seine Maschine sei von starken Abwinden erfasst worden und in der Folge zerschellt.

Der vor knapp zwei Jahren mit seinem Flugzeug tödlich verunglückte Abenteurer Steve Fossett ist auf seinem letzten Flug vermutlich in Folge starker, durch Gewitter verursachter, Turbulenzen und Abwinde abgestürzt. Zu diesem abschließenden Ergebnis kamen jetzt US-Luftfahrtexperten, wie der US-Sender CNN in der Nacht zum Freitag berichtete. Zusätzlich musste Fossetts einmotorige Maschine in der dünnen Bergluft der Sierra Nevada noch gegen einen starken Gegenwind anfliegen.

Der Multimillionär war Anfang September 2007 von seiner Ranch in Minden, Nevada, zu seinem letzten Flug gestartet. Das Wrack seiner Maschine und die sterblichen Überreste wurden erst über ein Jahr später von Wanderern entdeckt. Einige der Fundstücke wiesen Bissspuren von Tieren auf.

Fossett, der etliche Weltrekorde mit Flugzeugen und Heißluftballons aufgestellt hatte, war im September 2007 vom kalifornischen Nachbarstaat Nevada zu einem Soloflug aufgebrochen, von dem er nie zurückkehrte. Die Hoffnung, den Geschäftsmann und Abenteurer lebend zu finden, hatten Angehörige und Freunde schon Wochen nach seinem Verschwinden aufgegeben. Er wurde 63 Jahre alt. Im Februar 2008 war er auf Antrag seiner Ehefrau Peggy für tot erklärt worden.