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Nachrichten aus Deutschland: 17-Jähriger rammt auf Drogen mit Opas Auto fünf Wagen

Hannover: Frau auf öffentlicher Toilette vergewaltigt +++ Halle (Saale): Schwarzfahrer verletzt Reisenden mit Nothammer +++ Hamburg: Verunglückter Überfall auf Hotel +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland: Ein Blaulicht als Symbolfoto

Ein 17-Jähriger hat bei einer nächtlichen Spritztour etliche Autos beschädigt (Symbolbild)

Berlin: 17-Jähriger rammt auf Drogen mit Opas Auto fünf Wagen

Ein 17-Jähriger hat bei einer Spritztour am Samstagabend mit dem Wagen seines Großvaters fünf weitere Autos beschädigt. Wie die "B.Z." berichtet, geriet der Teenager in den Gegenverkehr, rammte zwei geparkte Autos, fuhr dann gegen ein weiteres geparktes Fahrzeug und schob dieses auf einen weiteren Wagen, der wiederum in ein daneben geparktes Auto geschoben wurde. Gemeinsam mit seinem Mitfahrer flüchtete der Teenager zu Fuß. Die Polizei ermittelte den Halter und traf unter der Adresse den 17-Jährigen an, der einräumte, den Wagen seines Großvaters ohne dessen Genehmigung genommen zu haben. Zudem gestand er den Konsum von Drogen ein.

Hannover: Frau auf öffentlicher Toilette verprügelt und vergewaltigt

Auf einer öffentlichen Toilette in Hannover ist eine Frau verprügelt und vergewaltigt worden. Ein 30-Jähriger sei kurz nach der Tat am Samstag festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er habe der Frau Drogen gegen Sex angeboten. Als das Opfer dies abgelehnt habe, schlug der 30-Jährige den Ermittlungen zufolge der Frau auf den Kopf und vergewaltigte sie. Die Frau habe sich zur Wehr gesetzt und um Hilfe geschrien. Als mehrere Zeugen kamen, flüchtete der Mann und konnte kurze Zeit später festgenommen werden.

Halle (Saale): Schwarzfahrer greift Reisenden mit Nothammer an

Einen Fahrschein hatte ein 30-jähriger Mann nicht gelöst, als er den Regionalexpress von Halle nach Magdeburg bestieg. Bei der Kontrolle reagierte er verbal aggressiv und weigerte sich, der Zugbegleiterin seine Personalien mitzuteilen. Nach Angaben der Polizei ignorierte der Schwarzfahrer weiterhin die Aufforderung, den Zug am Bahnhof Niemberg zu verlassen. Die Bundespolizei in Halle sei verständigt worden. 

Ein Mitreisender versuchte im Streit zwischen der Zugbegleiterin und dem 30-Jährigen zu vermitteln, dies wurde ihm jedoch zum Verhängnis: Der Schwarzfahrer zeigte sich noch aggressiver, teilt die Polizei mit. Demnach schlug er dem 43-jährigen Reisenden mit dem Nothammer des Zugs ins Gesicht. Dieser erlitt eine Nasenbeinfraktur und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Täter flüchtete aus dem Zug, konnte jedoch kurze Zeit später festgenommen werden.

Hamburg: Verunglückter Überfall auf Hotel

Nach einem verunglückten Überfall auf ein Hotel im noblen Hamburger Stadtteil Rotherbaum fahndet die Polizei nach zwei Männern. Einer der beiden maskierten Tatverdächtigen betrat demnach am Morgen mit einer Schusswaffe in der Hand die Lobby und bedrohte eine männliche Reinigungskraft. Er wollte Geld. Der 43-jährige Hotel-Mitarbeiter flüchtete allerdings sofort in einen Nebenraum, woraufhin der unbekannte Täter ohne Beute ebenfalls die Flucht ergriff. Gemeinsam mit dem gleichermaßen maskierten, vor dem Hotel wartenden Mittäter bestiegen die beiden Männer einen Fluchtwagen und fuhren davon. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.

Glottertal: Kuh geht in Festzelt durch und verletzt zwölf Menschen

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Eine Kuh hat auf einem Volksfest zwölf Menschen verletzt (Archivbild)

In Glottertal bei Freiburg hat eine Kuh am Mittag in einem Festzelt zwölf Personen verletzt – darunter auch Kinder. Wie die „Badische Zeitung“ berichtet, sollte das Tier eigentlich den Besuchern zur Schau gestellt werden. Der Festorganisator habe das Tier ins Zelt geführt, beim Weg nach draußen habe es sich jedoch losgerissen. Die Kuh rannte über das Gelände, durch mehrere Verkaufsstände und verletzte dabei besagte Besucher. Dem Bericht nach brach Panik aus. Auf einer Wiese konnte das Rind wieder eingefangen werden. Die Polizei ermittele wegen fahrlässiger Körperverletzung, außerdem müsse die Haftungsfrage geklärt werden.

Eggenfelden: Ein Toter nach Streit in Asylunterkunft

Am Samstagvormittag kam es zwischen zwei Männern in einer bayerischen Asylunterkunft zu einem schweren Streit. Ein 28-jähriger Ukrainer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb, teilt der BR mit. Unter Tatverdacht steht ein 47-Jähriger aus Kasachstan, er wohnte mit dem Verstorbenen auf einem Zimmer. Die Polizei nahm den Mann in der Asylunterkunft in Eggenfelden fest. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt, die Beamten suchen nach Zeugen des Streits.

Das Wetter in Deutschland am Sonntag, den 24. September



 Nachrichten von Samstag, 23. September

Eier-Rückruf in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Nach dem Finopril-Skandal vor rund sechs Wochen gibt es nun erneut einen großen Rückruf für Eier. Die offizielle Website "lebensmittelwarnung.de" berichtet über den Verdacht auf Salmonellen bei Eiern des Herstellers "Farm Parey". Demnach könnten Produkte mit der Bezeichnung "Eier aus Freilandhaltung" mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 12.10.2017 betroffen sein. Der Rückruf gilt für die Bundesländer Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Salmonellen lösen innerhalb weniger Tage eine Infektion aus, die sich durch Durchfall, Bauchschmerzen, gelegentliches Erbrechen und leichtes Fieber äußert. 

Rostock: Massenschlägerei mit Baseballschlägern und Ketten

Am Samstagnachmittag hat die Polizei auf dem Schröderplatz in Rostock eine Schlägerei zwischen bis zu 30 Personen beendet. Wie die Beamten berichten, meldeten Zeugen den Vorfall per Notruf. Die anrückenden Kräfte nahmen acht Verdächtige im Alter zwischen 16 und 18 Jahren in Gewahrsam. In der Umgebung fanden sie unter anderem Ketten und Baseballschläger. Weitere Hintergrunde wurden nicht bekannt, die Ermittlungen dauern an.

Hamburg: Pöbler behindern Polizeiarbeit nach Unfall

Im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe ist es am Freitag zu unschönen Szenen gekommen. Eine 18-jährige Radfahrerin wurde bei einem Unfall mit einem Auto schwer verletzt. Am Rande des Unfallgeschehens störte eine Gruppe von zehn bis 15 Männern die Polizisten und Rettungskräfte massiv bei der Versorgung der Verletzten und der Unfallaufnahme, wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet. Es sei zu Pöbeleien und "verbal aggressivem Verhalten" gekommen. Demnach habe die Polizei sogar Verstärkung rufen müssen, um Herr der Lage zu werden. Ein polizeibekannter Mann wurde zwischendurch in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.


 Nachrichten von Freitag, 22. September

Hamburg: 23-Jährige von fünf Männern sexuell missbraucht

Im Hamburger Stadtteil Bramfeld soll sich bereits am Monatsanfang ein schwerer sexueller Übergriff auf eine 23-Jährige ereignet haben. Nun sucht die Polizei mögliche Zeugen, die am 4. September am Tatort (Bramfelder See) etwas beobachtet haben könnten.

Dem Bericht zufolge saß das Opfer vor der Tat auf einer Parkbank, als sie in weiter Entfernung die Stimmen mehrerer Männer wahrgenommen habe. Die Frau habe sich noch entfernen wollen, sei jedoch plötzlich von fünf Männern umringt worden, die die 23-Jährige zu Boden brachten und sich dann trotz Gegenwehr sexuell an ihr vergangen haben sollen. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen. Die Geschädigte selbst entscheid sich demnach erst gut zwei Wochen später zur Anzeige.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • 25-30 Jahre alt
  • 170-180 Zentimeter groß
  • kurze Haare
  • Einer der Männer soll einen Bart getragen haben, ein weiterer soll auffällig abstehende Ohren gehabt haben. Die Täter sprachen möglicherweise in bulgarischer, rumänischer oder russischer Sprache.

Hinweise auf die Täter erbittet sich die Polizei unter der Nummer 040/4286-56789.

Dillingen: Unbekannte kleben Sexpuppe vor Radarfalle

In Dillingen im Saarland haben Unbekannte eine männliche Gummipuppe so vor eine Radarfalle geklebt, dass im Falle eines Auslösens nur das Hinterteil des Gummimannes fotografiert wird. Wie SWR3 berichtet, nahm die Polizei den Vorfall zwar mit Humor, wies aber auch darauf hin, dass das Manipulieren der Messanlage eine Straftat sei.

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Dieser Gummimann war mit Klebeband an die Radarfalle gefesselt

Nürnberg: Bauarbeiter entdecken Phosphorgranate

Gefährlicher Fund: In Nürnberg haben Bauarbeiter am Mittag auf dem Gelände einer Inklusionswerkstatt eine Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das Areal sowie ein nahe gelegener Kindergarten wurden daraufhin evakuiert. Nun soll ein Sprengkommando die Munition unschädlich machen.

Erfurt: SEK-Einsatz am Moskauer Platz

In Erfurt haben Spezialkräfte des LKA einen Mann festgenommen, der mit einem Messer mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses bedroht hatte. Wie die Polizei berichtet, sicherten die alarmierten Beamten am Freitagmorgen das Gebäude und stellten fest, dass sich der Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert hatte. Eine Frau, die von der Polizei als Betreuerin des Mannes bezeichnet wurde, konnte beruhigend auf ihn einwirken, im Anschluss wurde er festgenommen. Weitere Hintergründe wurden nicht bekannt.

Schwarmstedt: Lkw verliert 250 Kilogramm Tierlungen auf Autobahn

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Die Tierlungen waren eigentlich zur Weiterverarbeitung für Tiernahrung vorgesehen

Weil er ein Stauende zu spät bemerkte, musste ein Lkw-Fahrer am Donnerstagnachmittag auf der A7 in Richtung Hamburg eine Vollbremsung hinlegen. Unschöner Nebeneffekt: Durch das abrupte Manöver öffnete sich die Ladeklappe seines Fahrzeugs, wodurch sich rund 250 Kilogramm Tierlungen auf der Fahrbahn verteilten, die daraufhin einem "Schlachtfeld" glich, wie die Polizei es formulierte. Die Polizeibeamten warfen dem Fahrer des Lkws eine mangelnde Ladungssicherung vor und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Düsseldorf: Freund von Unfallopfer verprügelt Ersthelfer

Missverständnis mit Folgen: Weil er den Ersthelfer seiner kurz zuvor von einem Auto angefahrenen Freundin offenbar für den Unfallverursacher hielt, hat ein 27-Jähriger einen Ersthelfer verprügelt. Nach Polizeiangaben hatte bei dem Unfall in der Nacht zum Donnerstag eine 23-jährige Autofahrerin die gleichaltrige Fußgängerin angefahren, als diese unvermittelt die Straße betrat.

Ein zufällig vorbeikommender 29-Jähriger wollte der am Boden liegenden Schwerverletzten helfen, als ihn der 27-jährige Freund der Frau unvermittelt mit Schlägen traktierte. Dabei erlitt der Ersthelfer schwere Verletzungen.

Der 29-Jährige und die Fußgängerin mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Dem Schläger wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen den Mann ein.

Heilbronn: Radfahrer entdeckt gefesselte Elfjährige in Weinberg

Ein Radfahrer hat am Mittwochabend eine Elfjährige mit gefesselten Händen in den Weinbergen Heilbronns entdeckt und die Beamten verständigt. Das nach ersten Erkenntnissen unverletzte Mädchen gab demnach an, dass es ihm gut gehe. Warum es gefesselt war und wie es in den Weinberg gelangte, war zunächst unklar. Die Elfjährige hatte laut Polizei keine Erinnerung mehr an das Geschehene. Das Letzte, an das sie sich erinnerte, war demnach, dass sie in einem Supermarkt war und danach zu Fuß in Richtung einer Brücke an einer Unterführung ging.

Die Polizei will nun Spuren an den Fesseln untersuchen. Eine kriminaltechnische Untersuchung solle Hinweise auf den Hergang des Vorfalls geben, teilte die Polizei am Morgen mit. Die Beamten schließen aber nicht aus, dass das Mädchen mit der Tat Aufmerksamkeit erregen wollte. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass sich der Fall im Zuge weiterer Ermittlungen "relativ schnell aufklären wird".

Berchtesgaden: 24-Jähriger von Lawine in den Tod gerissen

Ein 24-jähriger Niederländer ist am Donnerstag in den Berschtesgadener Alpen von einer Lawine erfasst und in den Tod gerissen worden. Einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" nach, war der junge Mann mit seiner Familie auf einer Wanderung in Richtung Gotzenalm. In einer Rinne wurde er von dem Schneerutsch erfasst. In der Folge stürzte der Urlauber rund 80 Meter tief ab. Wie das Blatt berichtet, war er aufgrund schwerster erlittener Kopfverletzungen sofort tot. Die Familie stieg zu ihm herab, jede Hilfe kam jedoch zu spät. Ein Hubschrauber flog die Angehörigen aus der Unfallstelle aus.

Heinsberg: Auto prallt frontal gegen Baum - ein Toter und ein Schwerverletzter

Tragisches Ende eines Autounfalls: Im nordrhein-westfälischen Heinsberg ist am Donnerstag der Beifahrer eines Mannes seinen schweren Verletzungen noch im Pkw erlegen, nachdem dieser von der Fahrbahn abgekommen und dann frontal gegen einen Baum geprallt war. Der Fahrer wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Aachener Klinikum geflogen, berichtet die Polizei.

Korbach: 15-Jähriger nach Streit erstochen

Im hessischen Korbach ist ein 15-Jähriger nach einem Streit erstochen worden. Als dringend tatverdächtig gilt ein 19-Jähriger, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Der junge Mann konnte kurz nach dem Vorfall in der Nähe des im Landkreis Waldeck-Frankenberg liegenden Tatorts festgenommen werden. Warum die beiden in Streit geraten waren, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Das Wetter in Deutschland am Freitag, den 22. September



 Nachrichten von Donnerstag, 21. September

Hamburg: Frachter steckt auf Grund der Elbe fest

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Nichts geht mehr: Der am Morgen havarierte Frachter kommt wohl erst am frühen Abend wieder frei - dafür stimmt immerhin die Aussicht

Ein 82 Meter langer Frachter ist am Morgen vor Hamburg-Cranz havariert und steckt seitdem auf dem Grund der Elbe fest. Das russische Schiff "Sheksna" sei "bei ablaufend Wasser in Richtung Elbe fahrend aus noch ungeklärter Ursache in der Elbe stecken geblieben", berichtet das "Hamburger Abendblatt". Allerdings deute viel daraufhin, dass der Kapitän einen Fehler gemacht habe. Das Schiff müsse nun bis zum Hochwasser warten, ehe es voraussichtlich gegen 18.20 Uhr mit Hilfe zweier Schlepper wieder freikommen könne, heißt es in dem Bericht weiter.

Verletzte gab es bei dem Zwischenfall keine, auch Öl sei nicht ausgelaufen.

Enkenbach-Alsenborn: Feuerwehrauto überschlägt sich

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Das Fahrzeug blieb nach einem Überschlag auf der Seite liegen

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn bei Kaiserslautern hat sich am Nachmittag auf dem Weg zu einem Einsatz überschlagen. Dem Polizeibericht nach wollte der Fahrer einem entgegenkommenden Kleinlaster ausweichen. Dabei geriet er leicht von der Fahrbahn ab. Bei dem Versuch, zurück in die Spur zu lenken, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das sich überschlug und quer auf der Straße  und im angrenzenden Gebüsch liegen blieb. Die fünf Insassen wurden dem Bericht nach leicht verletzt und wurden ins Krankenhaus gebracht. Wegen Bergungsarbeiten war die Straße zunächst gesperrt. Der Fahrer des Klein-Lkw, der dem Feuerwehrfahrzeug begegnet war, fuhr weiter. Nach ihm wird polizeilich gesucht.

Berlin: Mutter und Kind angefahren - Fahrer flieht

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An der Kreuzung, an der der Unfall passierte, liegt am Donnerstagmorgen ein paar Schuhe

In Berlin wurden am Morgen eine Mutter und ihr Kind an einer Kreuzung in Kreuzberg von einem Auto angefahren. Wie die "B.Z." mit Berufung auf einen Polizeisprecher berichtet, wurden beide lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer sei anschließend geflüchtet, konnte jedoch ein paar Straßen weiter gestellt werden. Er soll unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden haben, berichtete das Blatt mit Berufung auf die Polizei. Die beiden Verletzten wurden notoperiert.

Fürth: Vermisster junger Mann tot in der Regnitz gefunden

Im fränkischen Fürth ist ein seit dem 14. September vermisster 24-Jähriger tot aufgefunden worden. Wie die Polizei berichtete, wurde die Leiche des jungen Mannes in seinem Auto im Fluss Regnitz entdeckt. Die Polizei geht von einem Unfall aus und schildert den wahrscheinlichen Hergang wie folgt: Der Fürther war mit seinem Auto auf der Stadelner Straße in Richtung Stadeln unterwegs. "Aus noch ungeklärter Ursache kam er kurz vor der Brücke von der Fahrbahn ab, schleuderte wenige Meter im Bankett und fuhr zwischen der Fahrverkehr- und der Fußgängerbrücke in die Regnitz", heißt es im Bericht. Ein Passant entdeckte das weiße Auto am Mittwoch im Wasser und rief die Polizei. Als die ebenfalls angerückte Feuerwehr den Wagen aus dem Wasser hob, herrschte traurige Gewissheit. Für den 24-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Hamburg: Frau stürzt nach Werbeaktion vom Bismarck-Denkmal und wird schwer verletzt

Im Alten Elbpark in Hamburg kam es am Morgen zu einem Unfall bei einer Werbeaktion am Bismarck-Denkmal. Eine junge Frau wollte der 34 Meter hohen Statue für eine Werbeaktion Beinkleider anziehen, wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet. Dabei verlor sie den Halt und stürzte etwa sechs Meter in die Tiefe. Die Frau wurde mit mehreren Brüchen und einem Schädelhirntrauma ins Krankenhaus gebracht.

Köln: Einbrecher verwüsten Kita und hinterlassen dreiste Nachricht

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Diesen Zettel hinterließen die Eindringlinge in der Kita

"Danke, war lecker!! Sorry für die Unordnung" - das stand auf einem Zettel, den die Leiterin einer Kölner Kita am Mittwoch an der Pinnwand vorfand. Die zynische Notiz war von Einbrechern hinterlassen worden, die in der Nacht zuvor in die Einrichtung eingestiegen waren. Wie die Polizei berichtet, schlugen die unbekannten Täter eine Glastür ein, um in einen Gruppenraum zu gelangen. Anschließend verwüsteten sie die Küche und den Flur und aßen einige der gelagerten Lebensmittel auf. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe der Kita auf der Benfleethstraße in Köln-Weiden etwas Verdächtiges bemerkt haben könnten. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per Email unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen genommen.

Marktheidenfeld: A3 nach Lkw-Unfall gesperrt

Nach einem Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld im Landkreis Main-Spessart musste die A3 am Donnerstagmorgen in beide Richtungen gesperrt werden. Wie "Merkur.de" berichtet, waren mehrere Lastwagen in einen Unfall verwickelt, ein Mensch wurde verletzt. 

Bucha: Auto überschlägt sich auf A4 und fängt Feuer

Auf der A4 bei Bucha in Thüringen ist ein Autofahrer schwer verletzt worden. Wie "T-Online" berichtet, überschlug sich der Wagen des Mannes am Mittwoch mehrfach, nach dem er nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen war. Auto und Fahrer fingen Feuer, der Mann konnte sich jedoch noch selbst befreien. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Köln: Zahlreiche Zugausfälle - abgelehnter Asylbewerber klettert auf Hohenzollernbrücke

Aus Protest gegen seinen abgelehnten Asylantrag ist ein 29 Jahre alter Iraner am Mittwochnachmittag auf einen Stahlträger der Hohenzollernbrücke geklettert und hat so für zahlreiche Zugausfälle im Berufsverkehr gesorgt. Sogar der Schiffsverkehr auf dem Rhein musste eingestellt werden, um im Notfall schnell reagieren zu können, berichtet die Polizei. Die Beamten waren durch einen Anruf gegen 16.40 Uhr auf den Mann aufmerksam geworden. Als sie an der Brücke ankamen, verlangte der 29-Jährige, der mit in arabischer Schrift und auf Zetteln verfassten Gedichten um sich warf, nach einem Übersetzer. 

Nachdem eine Dolmetscherin Kontakt zu ihm aufnehmen konnte, sei er dann selbstständig wieder heruntergeklettert und von Polizisten in Empfang genommen worden. "Er hat uns gesagt, dass er sich nicht umbringen wollte", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der 29-Jährige wurde inzwischen wieder freigelassen und muss mit einer Anzeige wegen Störung öffentlicher Betriebe rechnen. 

nachrichten deutschland - hohenzollernbrücke

Der 29-Jährige sorgte mit seiner Aktion für zahlreiche Zugausfälle


Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, 21. September



 Nachrichten von Mittwoch, 20. September

Bochum: Mann springt bei voller Fahrt aus Bus

Weil er offenbar seine Haltestelle verpasst hatte, ist ein Mann in Bochum aus voller Fahrt aus einem Linienbus gesprungen. Wie die Polizei berichtet, habe sich der 38-Jährige kurz hinter der Haltestelle "Riemker Markt" von seinem Sitz erhoben und den Fahrer  aufgefordert, sofort anzuhalten. Weil dies jedoch nicht möglich war, begab sich der mann zur hinteren Tür des Busses, betätigte die Notentriegelung und sprang auf die Straße.

Dabei prallte der 38-Jährige gegen ein ein am Gehweg stehendes Geländer und wurde zurück gegen den Bus geschleudert. Sanitäter brachten den Mann, der bei seinem waghalsigen Manöver glücklicherweise nicht unter die Räder des Fahrzeugs geraten war, in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde.

Pforzheim: Mann verwechselt Wache mit Postamt

Man kann halt auch nicht alles mitbekommen: In Pforzheim hat ein 65-Jähriger wortlos ein Paket auf einen Tresen gelegt in der Erwartung, dass der Uniformierte dahinter einfach seine Arbeit erledigt. Das Problem: Der Mann hatte schlichtweg eine Polizeiwache für das Postamt gehalten. Zu seiner Verteidigung: Bis vor 16 Jahren war das heutige Revier tatsächlich eine Postfiliale - das Gebäude hatte der 65-Jährige seither nur nicht mehr betreten. 

Auf die Frage des wachhabenden Beamten, was er mit dem Paket denn bitteschön anfangen solle, habe der Mann geantwortet: "Na, zurückschicken." Der Beamte erklärte, dass er die Paketannahme leider verweigern müsse. Der verhinderte Postkunde nahm es mit Humor. "Der Besucher verließ immer noch lachend das Gebäude", heißt es im Polizeibericht.

Iserlohn: Jungschwan verirrt sich auf Autobahn

nachrichten deutschland - schwan auf autobahn 46

Begleitschutz: Drei Feuerwehrleute verfolgen einen Jungschwan, der sich auf die A46 bei Iserlohn verirrt hatte

Ein nicht nur für ihn gefährlichen Ort für einen Spaziergang hat sich ein Jungschwan in Iserlohn ausgesucht: Demnach watschelte das Tier am Morgen in Fahrtrichtung Hemer mitten über die A46, wie die Feuerwehr berichtet. Diese rückte daraufhin mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften aus, um den Schwan, der sich offenbar verirrt hatte, von der Fahrbahn zu holen. Weil auch Verkehrsteilnehmer gefährdet waren, musste der Streckenabschnitt für kurze Zeit gesperrt werden. "Die Einsatzkräfte konnten den unverletzten Schwan einfangen und anschließend am nahen Seilersee wieder in die Freiheit entlassen", schreibt die Feuerwehr.

Neu-Bamberg: Auto überschlägt sich, fliegt über Zaun und landet auf Reitplatz

Nachrichten aus Deutschland: Der total zerstörte Wagen liegt auf einem Reitplatz

Der total zerstörte Wagen liegt nach dem Unfall auf einem Reitplatz

Zu schnell ist am Dienstagnachmittag ein 27-jähriger Autofahrer aus Donnersbergkreis unterwegs gewesen. Auf der L409 in Richtung Neu-Bamberg überholte er zunächst mit hohem Tempo mehrere Autos, als er in einer Kurve schließlich die Kontrolle verlor. Sein Wagen kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach auf einem Grünstreifen, wurde durch einen Erdhügel in die Höhe katapultiert und über einen Zaun geschleudert. Das Auto landete kopfüber auf einem Reitplatz. Der Fahrer konnte sich schwer verletzt aus dem völlig zerstörten Wagen befreien und kam in ein Krankenhaus.

Grünberg: Mann stirbt nach Kollision beim Überholen

Bei einem Verkehrsunfall in Grünberg (Landkreis Gießen) ist am Dienstagabend ein 54-Jähriger ums Leben gekommen. Laut Polizeibericht wollte er an einem Ortsausgang ein anderes Fahrzeug überholen und stieß dabei mit einem ihm entgegenkommenden Pkw eines 31-Jährigen zusammen. Beide Männer wurden bei der Kollision in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Während der Jüngere schwer verletzt in ein Krankenhaus kam, verstarb der Unfallverursacher noch in seinem Auto. Der betroffene Streckenabschnitt musste für knapp zwei Stunden vollgesperrt werden, heißt es. 

Köln: Mann bei Balkonsturz schwer verletzt

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in der Nacht zum Mittwoch in Köln-Kalk schwer verunglückt, als er bei seiner Flucht von einem etwa fünf bis sieben Meter hohen Balkon stürzte. Demnach hatte die Bewohnerin gegen 23.30 Uhr Geräusche in ihrer Wohnung wahrgenommen und nach dem Rechten geschaut. Als der Mann die Frau bemerkte, sei er über die Balkonmauer geflüchtet, abgerutscht und in die Tiefe gestürzt, schreibt der "Express". Wenig später traf die alarmierte Polizei den Mann bewusstlos im Innenhof des Mehrfamilienhauses liegend vor. Demnach hatte er sich schwere Kopf- und möglicherweise auch Wirbelverletzungen zugezogen. Ein Alkoholtest ergab zudem einen Wert von 1,9 Promille. 

Ob der Mann tatsächlich ein Einbrecher ist, steht bislang noch nicht fest. So kann die Polizei nicht ausschließen, dass der Verunglückte ganz in der Nähe wohnt und womöglich im Glauben auf den Balkon kletterte, so in seine eigene Wohnung zu gelangen. Die Ermittlungen dauern an, berichtet der "Express".

A29: Mann übersieht Stauende - Mutter und Baby schwer verletzt

Schwerer Unfall auf der A29 zwischen den Anschlussstellen Großenkneten und Wardenburg. Dort hat laut Polizei am Dienstagabend ein 24-Jähriger ein Stauende übersehen und schob mit seinem Pkw drei Fahrzeuge ineinander. Ein nachfolgender 22-Jähriger konnte auf seinem Motorrad ebenfalls nicht mehr bremsen und fuhr in die Autos. Er wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Ebenso wie eine 36-jährige Frau und ihr Säugling. Die Autobahn musste für mehrere Stunden zeitweise voll gesperrt werden. 

So wird das Wetter heute

Sehen Sie die Wettervorhersage für Dienstag, 19. September: 

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


 Nachrichten von Dienstag, 18. September

Karlsbad: 17-Jähriger sucht besseres Wlan - und fällt aus dem Fenster

Ein 17-Jähriger ist am Montagabend in Karlsbad (Baden-Württemberg) aus einem Fenster gestürzt und schwer verletzt worden, berichtet die . Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Jugendliche vermutlich mit seinem Handy am offenen Fenster saß, um besseren Wlan-Empfang zu erzielen. Dabei hat er sich zu weit aus dem Fenster gelehnt, sodass er heraus fiel. Beim Eintreffen der Polizei war der Verunglückte zwar wieder in seinem Zimmer, war aber nicht ansprechbar. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens leisteten die Beamten erste Hilfe.

Uelzen: Kapitän stirbt in Schleuse

Im niedersächsischen ist am späten Montagabend ein Kapitän ums Leben gekommen, als er in einem Elbe-Seitenkanal in der Esterholzer Schleuse verunglückte. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr der 56-Jährige sein Kapitänshaus vor der Einfahrt in die Schleuse nicht ausreichend herunter und kollidierte mit einem Stahlseil, das zum Schutz der Schleusentore dient. Der Kapitän wurde herausgeschleudert und kam dabei ums Leben. Das Ruderhaus des Schiffes wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Zwei weiteren Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 50.000 Euro.

Nachrichten Deutschland - Unfall in einer Schleuse

Das Ruderhaus prallte mit einem Stahlseil zusammen. Der Kapitän wurde dabei herausgeschleudert.


Berlin: Diebe brechen in Polizeipräsidium ein

Peinlicher Vorfall für die Berliner Polizei. Einbrecher hatten sich ausgerechnet das Polizeipräsidium im Stadtteil Tempelhof ausgesucht. Sie klauten laut einem Bericht der "Welt" irgendwann zwischen Freitag nach Dienstschluss und Montagmorgen Antiquitäten wie Ordensschnallen, Dienstauszeichnungen, Gestapo-Dienstmarken, Kopfbedeckungen sowie das Bundesverdienstkreuz eines früheren Polizeipräsidenten aus Vitrinen und Schaukästen. Die Polizeiabteilung für Internetmedien reagierte zerknirscht und mit Humor. "Das Ding haben wir voll verschlafen", schrieb sie auf Facebook. Wenn es nicht so peinlich wäre, hätte es einige Überschriften zur Auswahl gegeben, schrieb sie weiter - zum Beispiel: "Wehe, wir finden die Dinger auf eBay!" oder "Wie erklären wir das bitte der Öffentlichkeit?" Man müsse jetzt erstmal einen Termin beim hauseigenen "Einbruchsberatungsladen (Luftlinie ca. 80m)" beantragen. Abschließend hieß es aber: "Die Ernsthaftigkeit dieses Vorfalls ist uns sehr wohl bewusst. Die Sicherheitsvorkehrungen für das Polizeipräsidium und das Museum werden überprüft und neu bewertet."


Lingen: Polizei sucht und findet Patientin für Spenderniere

Einen ungewöhnlichen und zugleich emotionalen Einsatz hatten Polizisten in (Niedersachsen). Die Uniklinik aus Münster bat die Beamten, eine 49-Jährige Patientin zu finden, die sie telefonisch nicht erreichen konnten. Für die Frau war nämlich endlich eine Spenderniere verfügbar. Die Beamten machten sich laut Polizeibericht am Donnerstagnachmittag auf den Weg zur Adresse der Frau und trafen sie dort mit ihrer Mutter an. Als sie ihr die frohe Botschaft überraschten, fielen sich die Frauen überglücklich in die Arme, fingen an zu weinen und umarmten die Polizisten. 

A5 bei Alsbach-Hähnlein: Gasflasche explodiert in LKW - Fahrer flüchtet

Während einer Raucherpause an der Autobahnraststätte Alsbach-West ist Nacht zu Dienstag gegen 1:30 Uhr im Führerhaus seines Sattelschleppers eine Gasflasche explodiert. Durch die Explosion wurde die gesamte Fahrerkabine zerstört. Warum sich die Gasflasche überhaupt dort befand und explodierte, ist bislang unklar. Zunächst flüchtete der Fahrer und wurde von der Polizei mit Hubschraubern und Spürhunden gesucht. Inzwischen wurde er gefunden, teilten die Beamten mit. Nach dem an der A5 in Alsbach-Hähnlein (Landkreis Darmstadt-Dieburg) hatten Zeugen schließlich den Fahrer am Ortseingang von Alsbach gefunden. Der 32-Jährige wurde bei der Explosion verletzt - außerdem war er unterkühlt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellte den Lastwagen sicher, der Schaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Gegen den Fahrer wird jetzt wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

Stuttgart: Lkw kippt um und 600 Liter Diesel laufen aus

Ein Lastwagen mit Anhänger hat rund 200 Meter vor der Anschlussstelle Weinsberg-Ellhofen auf der A81, in Richtung Würzburg, das hintere Doppelrad verloren. Er fuhr mit dem Anhänger darüber, kam ins Schleudern und kippte schließlich um. Dabei verlor der Lkw rund 600 Liter Diesel, mit der er betank war. Laut Polizei beläuft sich entstandene Schaden auf etwa 100.000 Euro. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall nur leicht. Allerdings musste die Autobahn über mehrere Stunden gesperrt werden.

So wird das Wetter heute

Sehen Sie die Wettervorhersage für Dienstag, 19. September: 

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


 Nachrichten von Montag, 18. September

Kassel: Betrunkener feuert Waffe in Bahnhof ab - Festnahme

Ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erwartet einen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis (Hessen). Der 35-Jährige wurde am Samstagnachmittag nahe des Kasseler Kulturbahnhofs festgenommen, nachdem er zuvor im Gleisbereich eine Waffe abgefeuert hatte, berichtet die Polizei Nordhessen. 

Demnach hatten sowohl Sicherheitsleute der Deutschen Bahn als auch wartende Fahrgäste einen oder mehrere Schüsse wahrgenommen, woraufhin sie die Bundespolizei verständigten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte der 35-Jährige schon wenig später festgenommen werden. Die Beamten stellten nicht nur eine Schreckschusspistole fest, sondern auch, dass der Mann unter starkem Alkoholeinfluss stand. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen sei er jedoch am späten Nachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt worden, schreiben die Beamten, die nun wegen unerlaubter Schussabgabe sowie wegen des fehlenden kleinen Waffenscheins gegen den Mann ermitteln.

Augsburg: Mindestens drei Verletzte bei Zugunfall

Ein Bahnunfall in der Nähe des Augsburger Hauptbahnhofes hat mindestens drei Verletzte gefordert. Zwei der Betroffenen erlitten nach Angaben der Bundespolizei einen Schock, ein weiterer wurde leicht verletzt. Zwei Züge seien an einer Weiche an den Längsseiten aneinander geschrammt, teilte die Bayerische Regiobahn in Holzkirchen mit. In dem einen Zug saßen 13 Reisende. Bei dem anderen Fahrzeug handelte es sich um einen Steuerwagen der Deutschen Bahn, der gerade am Rangieren war. Der Bahnverkehr auf der Strecke war um die Mittagszeit komplett gesperrt. Auch Fernzüge von und nach Ulm waren davon betroffen. Zur Dauer der Sperre konnte die Deutsche Bahn vorerst keine Angaben machen.

Ebern: Jogger entdeckt tödlich verunglückten Motorradfahrer

Am Sonntagmorgen joggte ein Mann im unterfränkischen Landkreis Haßberge, als er im Unterholz einen jungen Mann entdeckte. Dieser war mit seinem Motorrad verunglückt. Der Jogger verständigte den Notarzt, der jedoch nur noch den Tod des 17-Jährigen feststellen konnte, berichtet der "Focus". Die Polizei versucht nun, den Unfallhergang zu rekonstruieren. 

Derzeit wird vermutet, dass der Jugendliche mit seinem Motorrad aus Losbergsgereuth nach Ebern unterwegs war, als er von der Fahrbahn abkam. Bei dem Sturz wurde er schwer verletzt und starb noch vor Ort. Als der Jogger den jungen Mann fand, lag der Unfall vermutlich schon einige Stunden zurück, heißt es in dem Bericht. Von einer Fremdbeteiligung geht die Polizei derzeit nicht aus. 

A9 bei Marktschorgast: Laster durchbricht Leitplanke

Am Montagmorgen kam es auf der A9 in Bayern zu schweren Behinderungen. Wie der BR unter Bezug auf Polizeiangaben berichtet, durchbrach ein Lkw die Mittelleitplanke bei Marktschorgast. Er habe außerdem eine Schilderbrücke auf der Gegenfahrbahn umgerissen, die auf einem zweiten Laster landete. Der Fahrer des Lkw wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher soll dagegen nur leichte Verletzungen erlitten haben. Sein Wagen kam auf der Fahrbahn Richtung Norden zum Stehen. Die A9 in diese Richtung ist bereits seit mehreren Stunden gesperrt. Wann der Verkehr wieder fließen wird, ist noch unklar.

Steinen: Taxifahrer fährt Mann an und flüchtet

Am frühen Sonntagmorgen fuhr ein Taxifahrer im baden-württembergischen Steinen einen Passanten an. Wie ein Zeuge gegenüber der Polizei angab, hatte das Taxi den Mann zunächst verfolgt, bevor es ihn von hinten touchierte. Der Angefahrene fiel in der Folge auf ein geparktes Auto. Der Zeuge kümmerte sich um den Gestürzten, dessen schwere Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Taxifahrer beging dagegen Fahrerflucht, berichtet das Polizeipräsidium Freiburg. Nun wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Unfallflucht ermittelt. 

So wird das Wetter heute: 

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Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

fri/mod/dm/rös