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Pegida-Demo: Der Galgen-Träger von Dresden: "Habe nichts gegen Ausländer"

Sein selbst gebastelter Galgen auf der Pegida-Demo in Dresden war "reserviert" für Angela Merkel und Sigmar Gabriel. Jetzt hat sich der Mann, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt, in der "Bild"-Zeitung geäußert.

Der Galgen auf der Dresdner Pegida-Demo

Botschaft mit Rechtschreibschwäche: Der Galgen auf der Dresdner Pegida-Demo war für "Siegmar" Gabriel reserviert

Die Galgen-Attrappe für Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf der Pegida-Demonstration in Dresden soll von einem 39-jährigen Werkzeughändler aus dem Erzgebirge gebastelt worden sein. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Sie habe den Mann in seiner Wohnung in der Kleinstadt Schwarzenberg im Erzgebirge ausfindig gemacht.


Der Mann habe den Galgen in seiner eigenen Werkstatt gebaut. Gegenüber der Zeitung bezeichnet er den Galgen als Symbol für den angeblichen "Volksverrat" der Politiker: "Das ist schwarzer Humor, Satire. Ich will doch nicht, dass Merkel und Gabriel was Schlimmes passiert." Die Polizei habe sich bisher nicht bei ihm gemeldet. Und überhaupt: "Ich bin mit einer Ukrainerin verheiratet, habe nichts gegen Ausländer."

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Galgen-Attrappe, an der Pappschilder mit der Aufschrift "Reserviert Angela 'Mutti' Merkel" und "Reserviert Siegmar 'das Pack' Gabriel" baumelten, hatte bei der Demo in Dresden am vergangenen Montag für Entsetzen gesorgt. Die Dresdner Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen unter anderem wegen Störung des Öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, wegen Aufforderung zu Straftaten und wegen Volksverhetzung auf.

tim