Rassismus Wie Rechtsextreme und Wutbürger in Ostdeutschland Geflüchtete und Journalisten bedrohen

Auf dem Kornmarkt in Bautzen sammeln sich Teilnehmer einer Montagsdemo
Montagsdemo in Bautzen: Hier sind Mitte Oktober rund 2000 Menschen unterwegs; einige von ihnen schwenken die Reichs-, andere die Russland-Flagge. Die weiß-grüne Fahne gehört zur rechtsextremen Partei "Freie Sachsen"
© Finn Becker
In Sachsen und Thüringen wachsen Rechtsradikale und frustrierte Bürger gefährlich nah zusammen. Viele Geflüchtete leben in Angst, doch der Staat schaut weg.

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Auch an jenem Montagabend stellte sich Kristian Fink in Leipzig wieder der rechten Demo entgegen. An den 17. Oktober erinnert sich der junge Gewerkschaftssekretär so: Der Umzug hielt am Willy-Brandt-Platz, als eine Explosion sowohl die Polizeikette und auch Fink bei der Gegendemo aufschreckte. Ein illegaler Böller. "Diesen Moment hat ein Teilnehmer aus dem rechten Aufmarsch genutzt und mich angegriffen", sagt Fink.

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