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Schnee und Glatteis: Verkehrschaos auf Schienen, Straßen und in der Luft

Zahlreiche Flugausfälle am Frankfurter Flughafen, ein evakutierter ICE und Schweine auf der A7. Die Wintereinbruch hat in weiten Teilen Deutschlands zu Tausenden Verkehrsunfällen geführt. Drei Menschen kamen ums Leben.

Der Wintereinbruch in weiten Teilen Deutschlands hat zu Tausenden Verkehrsunfällen geführt. Dabei entstanden nach Polizeiangaben Sachschäden in Millionenhöhe. Besonders betroffen waren der Süden und Südwesten. Auch der Flugverkehr war wieder beeinträchtigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt unterdessen weiter vor Schneefall, Glätte, Wind und Schneeverwehungen in ganz Deutschland.

Allein in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich nach Polizeiangaben auf schnee- und eisglatten Straßen seit Montagmittag rund 1.800 witterungsbedingte Unfälle. Dabei kam ein Autofahrer ums Leben, 110 wurden zum Teil schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf 3,8 Millionen Euro beziffert.

In Bayern gab es bis zum frühem Morgen mehr als 140 Unfälle mit insgesamt über 20 Verletzten. Der dabei entstandene Gesamtschaden wird Polizeiangaben zufolge auf gut eine Viertel Million Euro geschätzt. Räum- und Streudienste seien pausenlos im Einsatz, um zumindest die Hauptstraßen befahrbar zu halten, hieß es. Auf den Nebenstrecken herrschen jedoch weiter winterliche Straßenverhältnisse mit Glätte und teilweise Schneeverwehungen. Der spektakulärste Unfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr auf der Autobahn 7 bei Estenfeld, als ein mit Schweinen beladener Lkw samt Anhänger umstürzte. Der Fahrer wurde schwer verletzt, die Autobahn war stundenlang gesperrt.

ICE wird evakuiert

Länger anhaltende Schneefälle sorgten auch auf den Straßen im nördlichen Rheinland-Pfalz für spürbare Behinderungen. Betroffen waren insbesondere die Höhenlagen. Bis zum frühen Morgen ereigneten sich mehr als 80 witterungsbedingte Verkehrsunfälle, sieben Menschen trugen leichte Verletzungen davon. Der Gesamtschaden liegt bei rund 270.000 Euro.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 65 am Wörther Kreuz kamen nach Mitternacht zwei Menschen ums Leben. Laut Polizei war ein Pkw mit fünf Insassen vermutlich wegen eines Defekts mitten auf der Autobahn stehen geblieben. Gleichzeitig war offenbar auch das Licht ausgefallen. So erkannte ein nachfolgender Kleintransporter das Auto zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf. Dieser wurde rund 80 Meter nach vorn geschleudert. Zwei Insassen auf der Rückbank starben noch am Unfallort. Drei weitere Insassen sowie der Fahrer des Lieferwagens kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Autobahn in Richtung Landau musste mehrere Stunden gesperrt werden.

Das winterliche Wetter sorgte erneut für zahlreiche Flugausfälle am Frankfurter Flughafen. Bis zum Morgen wurden 115 Starts und Landungen annulliert, wie ein Flughafensprecher auf dapd-Anfrage sagte. Im Laufe des Tages müsse mit weiteren Flugausfällen gerechnet werden. Bereits am Montag waren an Deutschlands größtem Flughafen wegen Schneefalls mehr als 400 Flugverbindungen gestrichen worden. Rund 300 Reisende mussten die Nacht am Flughafen verbringen. Für sie wurden Betten aufgestellt.

Wegen eiskalter Temperaturen wurde in der Nacht im bayerischen Landkreis Kronach ein liegen gebliebener ICE mit mehr als 200 Fahrgästen evakuiert. Wie das Bayerische Rote Kreuz Kronach mitteilte, war der Zug nach einem Oberleitungsschaden, der durch einen bei einem Unwetter umgestürzten Baum verursacht worden war, zwischen Ludwigstadt und Steinbach am Wald zum Stehen gekommen. Wegen der niedrigen Temperaturen wurden die Insassen von Helfern des Roten Kreuzes und des Technischen Hilfwerks in eine mit Feldbetten und Matratzen ausgestattete Turnhalle gebracht.

DAPD / dapd
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.