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Böller und Sturz von Partyschiff: Vier Tote nach Silvesterfeiern in Deutschland

Illegale Böller, Leichtsinn, Partyunfall: Bei den Silvesterfeiern in Deutschland sind nach neuen Polizeiangaben vier Menschen gestorben. Ein Rettungsversuch hätte fast ein fünftes Opfer gefordert.

Reste einer Silvesterfeier: Der Start ins Jahr 2015 in Deutschland wird durch mehrere Todesfälle überschattet

Reste einer Silvesterfeier: Der Start ins Jahr 2015 in Deutschland wird durch mehrere Todesfälle überschattet

Die Zahl der Silvestertoten in Deutschland ist auf mindestens vier gestiegen. Bei der Explosion eines illegalen Böllers in Rommerskirchen in Nordrhein-Westfalen kam ein 33-jähriger Mann ums Leben, wie eine Polizeisprecherin am Freitag in Neuss mitteilte. Den Ermittlungen zufolge hatte er den Feuerwerkskörper in der Neujahrsnacht selbst gezündet. Ein Fremdverschulden sei auszuschließen. Der 33-Jährige hatte schwere Kopfverletzungen erlitten und war noch am Unfallort gestorben.

In Köln überlebte eine 32-Jährige einen Sturz von einem Partyschiff in den Rhein nicht. Die Frau aus Kevelaer am Niederrhein sei in einer Klinik an ihren Verletzungen gestorben, teilte die Polizei mit. Sie war in der Neujahrsnacht auf Höhe der Kölner Altstadt vom zweiten Oberdeck in den Fluss gefallen. Die Polizei geht von einem Unfall ohne Fremdverschulden aus. Ein 28 Jahre alter Mann war noch hinterher gesprungen, um sie zu retten. Er überlebte schwer verletzt.

Außerdem war in Sachsen und Schleswig-Holstein je ein junger Mann bei Explosionen vermutlich illegaler Silvesterböller ums Leben gekommen. Bundesweit wurden mehrere Menschen durch Feuerwerkskörper zum Teil schwer verletzt.

mad/DPA / DPA