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Steiermark: Österreicher hält Deutsche als Geisel

Eine deutsche Tramperin ist in der Steiermark vermutlich rein zufällig Opfer einer Entführung geworden. Ein Österreicher hat sich mit der Frau in seiner Wohnung verbarrikadiert und droht, beide in die Luft zu sprengen. Polizei und Rettungskräfte sind im Großeinsatz, umliegende Häuser bereits evakuiert.

Ein Österreicher hat am Mittwoch aus zunächst unbekannten Gründen eine junge Deutsche als Geisel genommen und sich mit ihr in seiner Wohnung im Mürztal in der Steiermark verschanzt. Nach Angaben der Polizei drohte der 55-Jährige, sich und die Frau mit Gasflaschen in die Luft zu sprengen. Die Polizei erklärte, sie nehme die Drohung ernst, da es sich bei dem Täter um einen gelernten Schweißer handele.

Der Mann, der nach Angaben der Polizei vermutlich arbeitslos und vorbestraft ist, hatte die Frau, die angeblich nach Griechenland trampen wollte, gegen 8 Uhr in seinem Auto mitgenommen. Welche Forderungen er stellt, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Der Täter behandele die Geisel aber gut. Die Identität der Frau war zunächst nicht bekannt.

Polizei evakutiert Nachbarschaft

Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA gab der Mann zu verstehen, dass er eigentlich eine andere Person kidnappen wollte. Anschließend ließ er die Polizei über einen Bekannten von der Geiselnahme informieren. Er warnte die Beamten davor, das Haus zu stürmen, da er sich und die Frau sonst mit Gasflaschen in die Luft jagen werde, sagte Alexander Gaisch, Sprecher der steirischen Polizei, am Nachmittag.

Nach der Drohung ließ die Polizei die umliegenden Häuser evakuieren. Ein Sondereinsatzkommando bezog Stellung um das Dreifamilienhaus. Tatmotiv sei wohl ein Streit des Mannes mit den Behörden, hieß es. "Er ist interessiert, mit uns zu kommunizieren", meinte der Sprecher. Der Täter liege seit längerer Zeit im Streit mit den Behörden und habe mehrere Briefe wegen seines Problems, unter anderem an den österreichischen Bundespräsidenten geschrieben. Details des Streits wurden nicht genannt.

DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.