VG-Wort Pixel

Brandenburg Seniorenpaar baut im großen Stil Marihuana in seiner Scheune an


Am Montag durchsuchte die Polizei Brandenburg eine Scheune. Die Entdeckung einer Aufzuchtplantage mit mehr als 300 Cannabispflanzen hatte sie nicht erwartet.
<br/>

Wie die Polizei Brandenburg auf Twitter mitteilte, durchsuchte sie am Montag eine Scheune in Märkisch-Linden. So einen Fund hatten die Ermittler mit Sicherheit nicht erwartet: In der Scheune des Ehepaares befand sich eine Cannabisaufzuchtplantage mit mehr als 300 Pflanzen. Der "Berliner Kurier" unkte dazu, dass sich das Seniorenpaar damit wohl die Rente ein wenig habe aufbessern wollen.

Laut der Polizei-Pressemitteilung, gehörten zu der Plantage nicht nur mehr als 300 erntereife Pflanzen, sondern auch zahlreiche Setzlinge und Mutterpflanzen. Alle wesentlichen Bestandteile der Plantage wurden durch Polizeibeamte demontiert und beschlagnahmt.

Ermittlungen dauern an

Das Ehepaar – beide Personen 75 Jahre alt – wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neuruppin vorläufig festgenommen. Da die Senioren eine Vernehmung konsequent ablehnten, wurde die vorläufige Festnahme im Verlauf des Tages jedoch wieder aufgehoben. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern laut Polizei noch an.

Der "Berliner Kurier" berichtet, die Ermittler schlössen nicht aus, dass der Sohn in den Drogenanbau involviert gewesen sei. Der Mann sei bisher aber noch nicht vernommen worden. Auf Anfrage des "Berliner Kuriers" habe eine Polizeisprecherin geäußert: "Wir stehen noch am Anfang der Ermittlungen. Bisher hat sich noch kein konkreter Verdacht erhärtet." Das gelte nicht nur für die eventuelle Beteiligung des Sohnes. Auch die Frage, wie die Senioren die Drogen verkauft haben – über Dealer oder vom eigenen Hof aus – sei. noch nicht geklärt.

Quellen: "Berliner Kurier" / Pressemitteilung Polizei Brandenburg Direktion Nord


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker