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Trauer und Wut nach Eisbären-Tod: Woran starb Knut?

War es Stress, eine Gehirnerkrankung oder doch ein epileptischer Anfall? Eine Woche nach dem Ableben von Berlins berühmtestem Eisbären ist die Todesursache noch immer unklar. Fans des Tieres klagen derweil die Zooleitung an.

Trauernde Fans des plötzlich gestorbenen, weltberühmten Berliner Eisbären Knut haben in einer Zeitungsanzeige Vorwürfe gegen den Berliner Zoo erhoben. "Wir klagen die Zooleitung an, Dich nur verwahrt zu haben", heißt es in der Annonce, die der "Tagesspiegel" am Samstag veröffentlichte. Knut habe sich in seinem Gehege zuletzt sehr bedrängt gefühlt.

Der erst vierjährige Eisbär war vor einer Woche auf dem Bärenfelsen im Zoo Berlin zusammengebrochen, ins Wasser gestürzt und gestorben. Eine erste Sektion ergab, dass Knut eine schwere Gehirnerkrankung hatte. Die genaue Todesursache wird derzeit noch untersucht. Tierschützer kritisieren, dass Knut am Ende mit drei älteren Eisbär-Weibchen in einem Gehege leben musste. Sie vermuten, dass das Tier an Stress gestorben sein könnte. Knut war nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen und per Hand aufgezogen worden. Das Schicksal des Bären hatte weltweit viele Menschen berührt.

Unterdessen mehren sich unter Wissenschaftlern die Stimmen, die einen epileptischen Anfall für die Todesursache halten. "Wir sind absolut sicher, dass Knut durch einen epileptischen Anfall gestorben ist", sagte der Neurologe Christian Elger von der Universität Bonn dem Magazin "Focus" (Montag). Der Krampf schalte beim Sturz ins Wasser alle Schutzreflexe im Gehirn aus, auch beim Menschen. "Epileptiker haben ein 23 Mal höheres Risiko, durch Ertrinken zu sterben", sagte Elger.

Knuts Gehirn wird derzeit in der Pathologie am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersucht. An diesem Donnerstag (31.3.) sollen die Ergebnisse auf einer internationalen Pressekonferenz bekanntgegeben werden

jwi/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.