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Google Doodle Auf der Suche nach Nessie


Fake oder nicht? Eine Fotografie vor 81 Jahren ist der Beginn einer endlosen Schauer- und Schwindelgeschichte über das Ungeheuer von Loch Ness. Google ehrt Nessie und das Bild mit einem Doodle.

Vor 81 Jahren hat eine Fotografie ganz Schottland in Angst und Schrecken versetzt: Nessie lebt! Bereits im Jahr 565 wurde von einem Seeungeheuer in diesem Gebiet geschrieben. Danach kam es immer wieder zu Sichtungen des ungewöhnlichen Tieres. Und dann das: Robert K. Wilson, ein Chirurg soll Nessie am 19. April 1934 gesehen und abgelichtet haben. Doch bereits kurze Zeit später stellt sich heraus: Das Bild ist eine Fälschung, und der Fotograf gar nicht der Fotograf.

Nessie bleibt also auch trotz vermeintlichem Bild ein Kryptid, unzugänglich und unerforscht. Doch der Mythos um das Ungeheuer wird zum Medienhype und Loch Ness, der See in dem es sich aufhalten soll, zu einem Tourismusmagnet.

Auch heute wird, vor allem digital, weiter nach Nessie gesucht. 2009 will jemand auf Google Earth das Ungeheuer entdeckt haben - am Ende stellte es sich als einfaches Boot heraus. Auch 2014 wurden über Satellitenbilder des Apple-Kartendiensts ungewöhnliche Strukturen im See erblickt. Es bleibt also spannend. Gibt es Nessie wirklich? Oder muss das Ungeheuer nur zur Füllung der Sommerlöcher und Geldbeutel schottischer Tourismusverbände herhalten?

Für Google ist Nessie mehr als ein sommerlicher Lückenfüller und dient heute, zum 81. Jahrestag des ersten "Fotos" als Animation auf der Startseite der Suchmaschine.

stb

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