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Video Gasumlage: Wohlfahrtsverband fordert zielgenaue staatliche Entlastungen

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband: "Wir müssen zielgenau entlasten. Diejenigen, die wirklich nicht können, das sind Bezieher von Altersgrundsicherung Hartz 4, weil ja nicht nur der Gaspreis steigt, sondern alle Preise steigen. Es sind die Wohngeldbezieher und wir müssen den Kreis der Wohngeldbezieher ausweiten. Es ist ein Unding, dass in Deutschland nur etwas über 600.000 Haushalte Wohngeld beziehen. Wir sagen, wir müssten über drei Millionen noch mal mit dem Wohngeld erreichen, dann hätten wir was für die untersten 15, 20 Prozent getan. ....Also, es kommt auf jeden Fall zu Verzweiflung, wenn Menschen überhaupt nicht mehr wissen, wie sie über den Monat kommen sollen, wenn sie in den Dispo reingeraten, wenn sie Konsumentenkredite aufnehmen müssen etc.. Wenn Stromsperren im schlimmsten Fall kommen und Gassperren oder sogar Räumungsklagen, weil die Miete, die Warmmiete nicht mehr gezahlt wird. Das muss verhindert werden. Wir müssen aus der Verzweiflung einen Herbst der Zuversicht machen. Das geht aber nur, wenn die Regierung jetzt liefert und nicht Versprechungen macht.....Wir haben eine Situation, wo nicht nur Menschen nicht mehr klarkommen mit den Preisen, sondern wo sich Konzerne dumm und dusselig verdienen in der momentanen Krise. Es sind vor allem Energiekonzerne. Und ich denke, Deutschland müsste es machen, wie Spanien es macht, wie England das macht, wie es andere machen. Die Übergewinne, die da gemacht werden, völlig leistungslos, wo einfach mal Geld eingefahren wird, wirklich ganz stark zu besteuern und damit diejenigen zu entlasten, die wirklich leiden unter diesen Preissteigerungen. "
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Wegen Zusatzkosten in Milliardenhöhe durch die neue Gasumlage rufen Sozialverbände und Gewerkschaften nach mehr staatlicher Hilfe.

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