Vizekanzler Habeck wird für das Gasumlage-Chaos scharf kritisiert – dabei könnte der Schaden noch viel größer werden

Robert Habeck bei einem Pressestatement
Die Gasumlage entwickelt sich allmählich zu dem, was für die letzte Regierung Merkel die Osterruhe war – und könnte Habeck mehr als nur ein paar Prozentpunkte kosten
© Michael Kappeler/dpa
Mit Kritik an Robert Habeck wird derzeit nicht gespart, sein Schlingern bei der Gasumlage ist für die Opposition ein gefundenes Fressen. Warum die Schuldzuweisungen an den Vizekanzler menschlich verständlich sind, aber der Regierung als Ganzes nichts nützen.
Nico Fried

Es gibt Momente, in denen der Mensch auch bei eigentlich negativen Ereignissen Erleichterung verspürt. Zum Beispiel, wenn es nach drei Wochen Sonne und Hitze endlich mal wieder regnet. In der Politik gibt es ein Äquivalent: Es ist die Erleichterung der Konkurrenz, wenn ein populärer Politiker endlich auch mal, pardon, auf die Fresse kriegt.  

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