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Video Scholz hofft auf eher niedrige Gasumlage

STORY: Das Thema Gas stand auch beim Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag bei den Stadtwerken in Potsdam ganz oben auf der Liste. Dabei wiederholte Scholz seine bisherigen Kernaussagen. Die Abhängigkeit von russischem Gas müsse beseitigt und die alternativen Energien ausgebaut werden. Vor dem kommenden Winter sei Deutschland auf einem guten Weg: "Wir haben ehrgeizige Ziele und werden sehr bald das Ziel 75 Prozent Speicherfüllstand erreichen, haben noch 85 und 95 Prozent vor. Und trotz der schwierigen Gasflusslage bei Nordstream 1 ist es so, dass wir diese Speicher füllen. Das ist erst einmal eine gute Botschaft. Selbstverständlich müssen wir in diesem Zusammenhang auch über "Fuelswitch" nachdenken. Also die Frage, kann man dort, wo bislang Gas genutzt wurde, auch Öl benutzen. Etwas was hier, zumindest im bestimmten Rahmen, möglich ist. Das zu sehen, auch ganz konkret noch einmal zu schauen, wie das geht, war für mich eine ganz wichtige Erkenntnis." Das Umdenken bei der Energieversorung werde auch für die Bürgerinnen und Bürger teuer, aber niemand werde allein gelassen, so Scholz. Zur kommenden Gasumlage sagte er: "Das ist ja zunächst einmal ein technischer Vorgang, weil da gerechnet wird nach klaren rechtlichen Vorgaben. Und ich kann Ihnen gerne berichten, dass ich live das Rechnen verfolge. Meine Hoffnung ist, dass dabei Ergebnisse zustande kommen, die das Ganze als bewältigbare Aufgabe erkennbar werden lassen. Aber abgerechnet wird am Schluss, also spätestens bis zum Montag in der Nacht. Und das wird mich die nächsten Tage und Stunden sehr beschäftigen." Die Umlage soll in Schieflage geratene Gas-Importeure stabilisieren. Sie greift ab dem 1. Oktober und endet am 1. April 2024. Die genaue Höhe soll nächsten Montag veröffentlicht werden und zwischen 1,5 und fünf Cent je Kilowattstunde liegen.
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"Mein Wunsch ist natürlich, dass diese nicht sehr hoch ist", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag bei einem Besuch der Stadtwerke Potsdam.

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