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Gefährliches Naturschauspiel: Vulkan auf Bali schießt Aschewolke zwei Kilometer in die Höhe

Der Vulkan Agung sorgt auf Bali wieder für einige Aufregung - und nebenbei für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Allzu nahe sollte man dem gut 3000 Meter hohen Berg allerdings nicht kommen.

Vulkan Agung auf Bali

Der Vulkan Agung auf Bali

DPA

Seit Monaten rumort Balis Sorgenkind - jetzt ist der Vulkan erneut ausgebrochen. Eine zwei Kilometer hohe Aschesäule stieg von dem gut 3000 Meter hohen Berg im Osten der Insel auf, wie das Geologische Institut am Mittwoch mitteilte. Anwohner und Besucher sollten sich aus einer Gefahrenzone von vier Kilometern rund um den Vulkan fernhalten, hieß es weiter. Die Alarmstufe beließen die Behörden auf dem zweithöchsten Niveau.

Seit Monaten hält der Agung mit seiner erhöhten Aktivität die Menschen auf Bali mit kleineren und mittleren Eruptionen in Atem, die befürchtete Katastrophe blieb bislang jedoch aus. Im vergangenen November hatten die Behörden nach zwei Eruptionen die höchste Alarmstufe ausgerufen, diese aber aufgrund der nachlassenden Aktivität im Februar wieder aufgehoben.  

Agung sorgte für viele Todesfälle auf Bali

Vulkan Agung auf Bali

Vulkan Agung auf Bali

Die letzten tödlichen Eruptionen des Agung hatten sich 1963 und 1964 ereignet, damals kamen etwa 1200 Menschen ums Leben. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, an der verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander treffen. Dort kommt es besonders oft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es mehr als 120 aktive Vulkane.

sve / DPA
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