VG-Wort Pixel

Vulkanasche Ärger in Australien - Aufbruch in Argentinien


Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Puyehue hat am Mittwoch zu weiteren Beeinträchtigungen im australischen Flugverkehr geführt. Die Lage in Südamerika selbst begann sich währenddessen zu entspannen.

Die Vulkanasche aus Chile hat am Mittwoch weiter den Flugbetrieb in Teilen der Südhalbkugel beeinträchtigt. Betroffen war jedoch vor allem noch das fast 10 000 Kilometer entfernte Australien, während sich die Lage in Südamerika selbst zu entspannen begann. Über der Vulkankette Caulle im Süden Chiles stand allerdings weiter eine riesige, bis zu zehn Kilometer hohe Aschewolke. Aussagen darüber, wie lange der Ausbruch noch dauert könnte, sind nach Angaben von Experten reine Spekulation.

In Perth in Australien mussten alle Flüge gestrichen werden. Es habe sich eine zweite, niedrigere Aschewolke in einer Höhe von etwa viereinhalb Kilometern Höhe gebildet, und das Fliegen sei bei diesen Bedingungen zu gefährlich, teilte die Beobachtungsstelle für Vulkanasche in Darwin mit.

Es war bereits der vierte Tag mit Chaos im Flugverkehr in Australien wegen der Aschewolke aus Chile. Laut Prognosen könnte die Wolke noch 24 Stunden über dem Südwesten Australiens festhängen. Die tagelang geschlossenen Flughäfen Adelaide und Melbourne konnten dagegen inzwischen wieder öffnen.

Auch in Argentinien konnten die Flughäfen der Millionenmetropole Buenos Aires erstmals seit Tagen wieder den Betrieb aufnehmen. Da die Stadt auch ein wichtiges Drehkreuz für das südliche Südamerika ist, wurde eine schrittweise Normalisierung des Flugbetriebs in der gesamten Region erwartet. In der vergangenen Woche waren hunderte Flüge in Argentinien, Uruguay, Chile, Paraguay und Brasilien gestrichen worden.

DPA/AFP DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker