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Drei Festnahmen: Verfolgungsjagd in Berlin: Auto fährt Treppe zur U-Bahn hinab

In Berlin ist ein Auto bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei die Treppe einer U-Bahn-Station hinabgefahren. Das Fahrzeug blieb am Ende auf einem Zwischengeschoss stecken.

Berlin

Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei steuerte der Fahrer des Fiestas die Treppen zu den Gleisen am U-Bahnhof Rathaus Spandau in Berlin hinunter

Ein Auto ist bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei die Treppe einer U-Bahn-Station in Berlin hinabgefahren. Das Fahrzeug sei am Sonntagabend auf einem Zwischengeschoss am Rathaus Spandau steckengeblieben, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand.
Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hielten sich zu dem Zeitpunkt viele Menschen dort auf. Ein Mann habe sich mit einem Sprung zur Seite retten können. "Man kann von Glück reden, dass nichts passiert ist."

Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte ein Streifenwagen das Fahrzeug verfolgt, weil die Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben waren.
Vermutlich habe der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren und sei damit von der Straße abgekommen. Er wurde festgenommen - ebenso wie zwei weitere Insassen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Berlin: Auto mit Stahlseil hinaufgezogen

Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät aus, um das Fahrzeug zu bergen. Das Auto wurde mit einem Stahlseil wieder hinaufgezogen. Auf die Treppenstufen sei zuvor eine Art provisorische Rampe gebaut worden, berichtete der Sprecher. Erst Ende Mai war in Berlin ein Auto die Treppe zu einer U-Bahn hinabgefahren. Bei dem Unfall an der Bernauer Straße wurden mehrere Menschen verletzt.

tim / DPA