Dänemark
Züge prallen frontal zusammen: viele Verletzte

Zwei Züge sind nördlich von Kopenhagen, Dänemark, kollidiert
Zwei Züge sind nördlich von Kopenhagen, Dänemark, kollidiert
© Steven Knap/Ritzau Scanpix Foto via AP / DPA

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In Dänemark stoßen zwei Pendlerzüge zusammen. Es gibt mindestens 17 Verletzte, einige davon in kritischem Zustand. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.

Schweres Zugunglück am Donnerstagmorgen in Dänemark: Beim frontalen Zusammenstoß zweier Züge sind nach jüngsten Angaben des Rettungsdienstes der Hauptstadtregion 17 Menschen verletzt worden. Fünf von ihnen befinden sich im kritischen Zustand, wie der Fernsehsender TV2 berichtete. Zuvor wurde von vier kritisch Verletzten berichtet. Chefarzt Anders Damm-Hejmdal sagte auf einer Pressekonferenz, dass es sich jedoch um eine „dynamische Zahl“ handele, die sich noch ändern könne. Die Menschen im Zug seien „herumgeschleudert“ und auf „vielfältige Weise“ verletzt worden. Nach Angaben der Polizei auf der Pressekonferenz befanden sich 38 Menschen an Bord der beiden Züge.

Die Polizei Nordsjælland berichtete, dass die beiden Lokalzüge am frühen Morgen zwischen Hillerød und Kagerup nördlich von Kopenhagen kollidierten. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem großen Aufgebot vor Ort. Der Katastrophenschutz der Hauptstadtregion informierte auf X, dass Rettungswagen und Helikopter die Verletzten abtransportierten. Die für die medizinische Versorgung zuständige Region war mit sieben Rettungswagen, drei Krankentransportern und mehreren Notarztwagen vor Ort. Auch ein Militärhubschrauber sei zum Einsatz gekommen, so der Sprecher. Bilder der Unglücksstelle zeigen die stark beschädigten Führerstände der beiden Züge.

Rettungskräfte sind an der Unglücksstelle im Einsatz
Rettungskräfte sind an der Unglücksstelle im Einsatz
© Steven Knap/Ritzau Scanpix Foto via AP / DPA

Züge in Dänemark offenbar mit hoher Geschwindigkeit kollidiert

Der Einsatzleiter der Rettungsdienste sagte dem TV2, dass die Züge offenbar mit hoher Geschwindigkeit kollidierten. Alle Fahrgäste konnten die Züge verlassen oder wurden befreit. „Niemand ist eingeklemmt“, fügte er hinzu.

Die Unglücksursache ist noch unklar. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Laut TV2 ist die Havariekommission bereits vor Ort.

2019 ereignete sich in Dänemark eine schwere Zugkatastrophe auf der Großen-Belt-Brücke, bei der acht Menschen starben. Es war das schwerste Zugunglück seit 30 Jahren in dem Land.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit neuen Angaben aus der Pressekonferenz aktualisiert und ergänzt.

rw / mit Nachrichtenagentur DPA

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