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+++ Ticker +++

News des Tages: Fähre stößt vor Japan offenbar mit Wal zusammen - mehr als 80 Verletzte

Mindestens 15 Tote bei Angriff auf Strip-Club in Mexiko +++ Laschet unterstützt Macrons Vorstoß für EU-Reformen +++ Türkische Polizei nimmt vor Wahlen Anhänger der Opposition fest ++++  Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Wal

Ein Buckelwal springt aus dem Wasser. Die Tiere sind auch vor der Küste Japans anzutreffen (Symbolbild)

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • London: Straßen im Zentrum zeitweise gesperrt (17.31 Uhr)
  • Mindestens 15 Tote bei Angriff auf Strip-Club in Mexiko
  • Kardinal Marx fordert Veränderungen in der Kirche
  • Laschet unterstützt Macrons EU-Reformideen (12.45 Uhr)
  • Türkische Polizei nimmt Oppositionelle fest (11.30 Uhr)
  • China vor Handelsgesprächen mit USA optimistisch (7.30 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 21.25 Uhr: Fährunglück vor Japan +++

Bei einem Fährunglück in Japan sind am Samstag mindestens 87 Menschen verletzt worden. Wie die japanische Küstenwachte mitteilte, war das Tragflächenboot auf dem Weg von der Hauptinsel Honshu zur Insel Sado. Dabei stieß es nach Medienberichten offenbar mit einem Wal zusammen. Fünf Menschen wurden schwer verletzt.

Ein Meeresbiologe sagte dem Sender NHK, in dem Gebiet gebe es sowohl Buckelwale als auch Zwergwale. Ein Passagier sagte dem Sender, es habe "einen riesigen Aufprall" gegeben. Das Boot wurde am Heck beschädigt, schaffte es aber aus eigener Kraft ans Ziel.

+++ 18.44 Uhr: Sahra Wagenknecht will sich aus Führung der linken Bewegung "Aufstehen" zurückziehen +++

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht will sich einem Medienbericht zufolge aus der Spitze der von ihr initiierten linken Sammlungsbewegung "Aufstehen" zurückziehen. "Wir brauchen eine Neuaufstellung an der Spitze von "Aufstehen"", sagte Wagenknecht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS"). "Die Parteipolitiker sollten sich zurücknehmen, das betrifft auch mich selbst. Sie waren mit ihren Erfahrungen anfangs notwendig. Aber jetzt ist es richtig, Verantwortung abzugeben." Wagenknecht hatte die Bewegung zusammen mit ihrem Ehemann Oskar Lafontaine gegründet, um linke Wähler zu erreichen, die sich von den klassischen Parteien abgewendet haben. "Aufstehen" war Anfang September gestartet und zählt heute nach eigenen Angaben rund 170.000 Unterstützer.

+++ 17.31 Uhr: Verdächtiges Fahrzeug - Straßen im Zentrum von London zeitweise von Polizei geräumt +++

Wegen eines verdächtigen Fahrzeugs hat die Londoner Polizei mehrere Straßen in der Innenstadt der britischen Hauptstadt gesperrt. Dutzende Beamte waren am Nachmittag in dem Areal nahe des Parlaments und der Polizeizentrale im Einsatz, wie die Polizei mitteilte. Am späten Nachmittag kündigte sie auf Twitter an, die Sperrungen aufzuheben. Das Fahrzeug sei als unverdächtig eingestuft worden, hieß es. In den vergangenen Tagen hatte es in Großbritannien mehrfach Alarm wegen verdächtiger Gegenstände gegeben. So waren diese Woche an mehreren Orten in der britischen Hauptstadt Päckchen aufgetaucht, die sich als Briefbomben herausstellten. In diesen Fällen ermittelt die Anti-Terror-Polizei.

+++ 16.41 Uhr: Bei Schneeschuhtour vermisster Hund nach Wochen wieder aufgetaucht +++

Ein Hund, der vor drei Wochen bei einer Schneeschuhtour verschwunden war, ist lebendig gefunden worden. Abgemagert nahm ihn seine Besitzerin im bayerischen Weißbach an der Alpenstraße in Empfang, wie ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sagte. Die Frau hatte ihren Mischlingsrüden "Teddy" nach einer Schneeschuhtour am 16. Februar auf das Ristfeuchthorn als vermisst gemeldet und die Bergwacht um Hilfe gebeten. In der Nacht auf Samstag wurde der Hund erstmals wieder gesehen. Von der Bergwacht verständigt, machte sich die Besitzerin nach Weißbach an der Alpenstraße auf. Dort nahm sie "Teddy" in Empfang.

+++ 15.30 Uhr: Mindestens 15 Tote bei Angriff auf Strip-Club in Mexiko +++

Bei einem Angriff auf eine Table-Dance-Bar in Mexiko sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere fünf Menschen wurden verletzt, als die Angreifer in dem Club "La Playa" in der Stadt Salamanca im Bundesstaat Guanajuato im Zentrum des Landes das Feuer eröffneten, wie die Zeitung "Milenio" am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. Ersten Ermittlungen zufolge stürmte eine Gruppe vermummter und bewaffneter Angreifer die Bar in der Nacht. Nach der Attacke fuhren sie in einem Geländewagen davon. Der Hintergrund des Angriffs war zunächst unklar. In Mexiko kämpfen mehrere Drogenkartelle und Verbrechersyndikate um die Kontrolle.

+++ 15.05 Uhr: Kardinal Marx fordert grundlegende Veränderungen in der Kirche +++

Zu Beginn der Fastenzeit ruft der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zu grundlegenden Veränderungen in der Kirche auf. Im Hinblick auf sexuellen Missbrauch sei es nötig, über das Thema Macht sowie über Fragen der Sexualmoral der Kirche zu sprechen, heißt es in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit. "Es geht hier nicht einfach um einige kirchenpolitische Maßnahmen, sondern um einen Weg der Erneuerung", sagte der Erzbischof von München und Freising laut einer Mitteilung. Als grundlegendes Problem bezeichnete Marx den Machtmissbrauch, den er als Kern des sexuellen Missbrauchs ausmachte. In vielen Ländern wird das Thema Missbrauch sowohl in der Gesellschaft als auch in der Kirche nicht als Problem anerkannt. Während in Deutschland, Irland oder den USA die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale zumindest begonnen hat, steht die Debatte darüber vielerorts noch ganz am Anfang.

+++ 13.15 Uhr: Guinness-Buch: 116 Jahre alte Japanerin nun ältester Mensch der Welt +++

Die Japanerin Kane Tanaka ist nun offiziell ältester Mensch der Welt. Bei einer Zeremonie in ihrem Seniorenheim erhielt Tanaka, die 116 Jahre und 66 Tage alt ist, am Samstag ein Zertifikat mit ihrem neuen Titel, wie der Herausgeber des Guinness-Buch der Rekorde mitteilte. Tanakas Familie und der Bürgermeister der japanischen Stadt Fukuoka nahmen an den Feierlichkeiten teil. Tanaka hat in ihrem biblischen Alter demnach noch immer eine Leidenschaft für Mathematik und das Brettspiel Othello. Tanaka wurde am 2. Januar 1903 als siebtes Kind geboren, insgesamt waren es acht Geschwister. Im Jahr 1922 heiratete sie. Das Paar bekam vier Kinder und adoptierte ein weiteres. Sie stehe noch immer jeden Morgen um 6 Uhr auf und gehe erst gegen 21 Uhr ins Bett, berichtete das Guinness-Buch der Rekorde.

Kane Tanaka, eine 116-jährige Japanerin, ist der älteste Mensch der Welt

Kane Tanaka, eine 116-jährige Japanerin, ist der älteste Mensch der Welt

DPA

+++ 12.45 Uhr: Laschet unterstützt Macrons Vorstoß für EU-Reformen +++

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich hinter den jüngsten EU-Reformvorstoß von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gestellt. Laschet, der auch Bevollmächtigter für die deutsch-französischen Kulturbeziehungen ist, forderte die Bundesregierung in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Die Welt" von Samstag auf, "nicht wieder den richtigen Zeitpunkt für eine Antwort" zu verpassen. "Mit Mut und Entschlossenheit entscheiden und handeln - das ist jetzt das Gebot der Stunde."      Macron hatte in einem Gastbeitrag für europäische Tageszeitungen Anfang der Woche für einen "Neubeginn in Europa" geworben. Der französische Präsident sprach sich unter anderem für die Gründung einer "europäischen Agentur zum Schutz der Demokratie" aus und forderte "eine gemeinsame Grenzpolizei und eine europäische Asylbehörde" in Verbindung mit einer Reform des Schengenraums und dem Aufbau eines europäischen Rats für innere Sicherheit.

+++ 11.30 Uhr: Türkische Polizei nimmt vor Wahlen Anhänger der Opposition fest +++

Türkische Sicherheitskräfte haben Medienberichten zufolge bei einer Razzia in einer Zentrale der pro-kurdischen Oppositionspartei sieben HDP-Mitglieder festgenommen. Der Vorfall habe sich am Freitagabend in der Stadt Diyarbakir im kurdisch dominierten Südosten des Landes ereignet. Die HDP-Mitglieder seien weiter in Haft, teilte eine HDP-Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Die Betroffenen hätten in Solidarität mit der inhaftierten HDP-Politikerin Leyla Güven an einem Hungerstreik teilgenommen, hieß es in den Berichten. Güven ist seit dem 8. November im Hungerstreik. Mit der Aktion wolle sie den ebenfalls inhaftierten Gründer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, unterstützen.

+++ 9.52 Uhr: Auch am Samstag Suchaktion im Fall Rebecca +++

Die Suche im Fall der verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin geht auch am Samstag weiter. Die Suche werde in einem weitläufigen Waldgebiet südöstlich von Berlin fortgesetzt, frühestens am späten Vormittag, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Es sollten wieder Spürhunde zum Einsatz kommen. Bereits am Donnerstag und Freitag hatten Polizisten einen Wald bei Kummersdorf, einem Ort in Brandenburg, bisher ohne Erfolg durchkämmt.

+++ 10.22 Uhr: Millionen von Plastikteilchen nach Container-Havarie angespült +++

Geschätzt etwa 24 Millionen Plastikteilchen sind nach der Container-Havarie Anfang Januar in der Nordsee laut Angaben niederländischer Wissenschaftler allein im Gebiet der Groninger Wattküste und der vorgelagerten Inseln angeschwemmt worden. Die höchste Konzentration sei an Stränden der bei Urlaubern beliebten Insel Schiermonnikoog ermittelt worden, teilte die Universität Groningen mit. Auch die unbewohnten Nachbarinseln Rottumeroog und Rottumerplaat seien stark betroffen. Auf Schiermonnikoog sollten in der kommenden Woche Reinigungsarbeiten mit Hilfe spezieller Sauggeräte beginnen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Samstag. 

+++ 8.45 Uhr: Altmaier lehnt Heils Vorstoß für Recht auf Homeoffice ab +++

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für ein Recht auf Homeoffice abgelehnt. "Wir müssen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stärker mit kreativen Arbeitsmodellen und einem Ausbau von Kinderbetreuung ermöglichen", sagte Altmaier der "Rheinischen Post" . Ein Rechtsanspruch auf Homeoffice sei "dafür nicht notwendig". Nötig seien "mehr Flexibilität, nicht mehr starre gesetzliche Regelungen". Das Bundesarbeitsministerium hatte seine Pläne für einen Rechtsanspruch von Arbeitnehmern auf Arbeit im Homeoffice zuletzt vorangetrieben. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnten 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland von zu Hause aus arbeiten. Für 60 Prozent der Beschäftigten ist der Studie aus dem Jahr 2016 zufolge Arbeit im Homeoffice allerdings nicht machbar.

+++ 7.30 Uhr: China zeigt sich vor nächsten Handelsgesprächen mit den USA optimistisch +++

China hat sich vor der nächsten Verhandlungsrunde mit den USA im Handelsstreit optimistisch gezeigt. "Wenn Sie nach den Aussichten für die nächsten Beratungen fragen, habe ich das Gefühl, dass es Hoffnung gibt", sagte Vize-Handelsminister Wang Shouwen am Samstag bei einer Pressekonferenz am Rande des Nationalen Volkskongresses in Peking. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt stecken seit rund einem Jahr in einem Handelskonflikt und überzogen sich seitdem mit Strafzöllen auf Waren in einem Gesamtwert von mehr als 360 Milliarden Dollar. 

+++ 5.30 Uhr: Radio: Satellitenbilder zeigen möglichen Raketenbau in Nordkorea +++

In den USA sind Satellitenbilder publik geworden, die nach Meinung einiger Experten einen in naher Zukunft bevorstehenden Test einer Interkontinentalrakete oder einer Weltraumrakete in Nordkorea nahelegen. Das berichtete am Freitag der Radiosender NPR. Auf seiner Webseite veröffentlichte der Sender die Bilder. Sie zeigen den Standort Sanumdong, eine Anlage, in der Nordkorea bisher bereits ballistische Raketen und Raketen zum Starten von Satelliten getestet hat. Außerdem sind Lastwagen und Bahnwaggons zu sehen. 

+++ 4.55 Uhr: Gabriel: Merkel gibt vorzeitig Kanzlerschaft an CDU-Chefin ab +++

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel rechnet damit, dass Kanzlerin Angela Merkel noch im Laufe der Legislaturperiode ihr Amt an die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer abgibt. "Ich persönlich glaube nicht, dass Angela Merkel so dumm ist, Annegret Kramp-Karrenbauer zweieinhalb Jahre wie so einen Pudel neben sich herlaufen zu lassen", sagte Gabriel der "Augsburger Allgemeinen". Weiter sagte Gabriel, Merkel habe große Vorzüge wie viel Humor und dass sie ihr Amt nicht wie eine Monstranz vor sich hertrage; das habe der Politik gutgetan. "Aber jetzt leben wir in einer Phase, in der sich die Menschen wieder mehr Führung wünschen", sagte er. "Sie empfinden es als nicht ausreichend, wenn die ganze Welt kopfsteht und keiner in der Politik mal sagt: Übrigens, wir wollen da lang, um da durchzukommen."

+++ 4.15 Uhr: US-Kleinstadt wählt Ziege zum "Bürgermeister" +++ 

Ein Neuling in der Politik, aber immerhin mit einem berühmten Namen: In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Vermont ist eine Ziege namens Lincoln als Sieger aus einer tierischen "Bürgermeister"-Wahl hervorgegangen. Lincoln setzte sich bei der Abstimmung in Fair Haven gegen 15 andere Kandidaten durch, darunter die Wüstenrennmaus Crystal und mehrere Hunde und Katzen. Allerdings wurden in der 2500-Einwohner-Stadt insgesamt nur 53 Stimmen abgegeben, davon 13 für Lincoln. Fair Haven hat offiziell keinen Bürgermeister. Ähnliche Funktionen übernimmt Stadtmanager Joseph Gunter, der inspiriert von einer ähnlichen Abstimmung in einem Dorf in Michigan die Idee zu der tierischen Bürgermeisterwahl hatte. Für die Kandidaturen musste ein Startgeld gezahlt werden, das in den Bau eines Spielplatzes fließen soll. 

+++ 4.10 Uhr: Israelische Flugzeuge beschießen Hamas-Stellungen in Gaza +++ 

Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Samstag Stellungen der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas im Gazastreifen angegriffen. Zuvor war am Freitag eine Rakete aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels abgefeuert worden, richtete dort aber nach offiziellen Angaben keinen Schaden an. Der israelische Luftangriff traf nach Angaben des Militärs "mehrere Hamas-Ziele und unterirdische Bauten in Gaza". Nach palästinensischen Angaben entstand dabei erheblicher Schaden, niemand sei verletzt worden.

+++ 3.05 Uhr: Fünf Tote bei Flugzeugabsturz in Florida +++

Fünf Menschen sind am Freitag beim Absturz eines Kleinflugzeugs im US-Staat Florida ums Leben gekommen. Die zweimotorige Piper war beim Landeanflug auf einen Regionalflughafen aus noch ungeklärter Ursache in den Okeechobee-See gestürzt. Nach Angaben des zuständigen Sheriff-Büros in Palm Beach wurden fünf Tote aus dem Wrack geborgen. Möglicherweise habe es einen Überlebenden gegeben, da eine Person vom Wrack weggeschwommen sei. Nach dieser Person werde noch gesucht.

+++ 2.50 Uhr: Baby von umstrittener britischer IS-Frau gestorben +++

Eine in die internationalen Schlagzeilen geratene Britin aus den Reihen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihr nur wenige Wochen altes Baby verloren. Der erst Mitte Februar geborene Junge sei jetzt gestorben, teilte der Anwalt der Familie am Freitag in London mit. "Sein Tod ist bestätigt", twitterte Anwalt Tasnime Akunjee am Abend. Die Britin Shamima Begum, die sich dem IS angeschlossen und in Syrien einen niederländischen IS-Kämpfer geheiratet hatte, wollte ursprünglich in ihre Heimat zurückkehren. Die britische Regierung hatte ihr aber die Staatsbürgerschaft aberkannt und damit ihre Bitte um Rückkehr nach Großbritannien abgelehnt. Zuletzt hatte sich ihr Mann darum bemüht, sie in die Niederlande zu bringen. 

Ein Foto zeigt Shamima Begum mit ihrer Schwester.

Ein Foto zeigt Shamima Begum mit ihrer Schwester. Die Britin hatte in Syrien einen niederländischen IS-Kämpfer geheiratet hatte, wollte ursprünglich in ihre Heimat zurückkehren.

AFP

+++ 2.30 Uhr: Bericht: Hartz-IV-Bezieher laut Gesundheitsreport öfter krank +++

Erwachsene und Kinder, die von Hartz IV leben, haben mit größeren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen als angestellte Arbeitnehmer. Zu diesem Ergebnis kommt der noch unveröffentlichte Gesundheitsreport der AOK Rheinland/Hamburg, der der "Rheinischen Post" (Samstag) vorliegt. Demnach leiden etwa bei den Arbeitnehmern nur 5,5, Prozent an Diabetes vom Typ2, bei den Bezieher des Arbeitslosengelds II sind es dagegen 9,1 Prozent. Ähnlich groß ist demnach der Abstand bei Verengungen der Herzkranzgefäße.

+++ 1.25 Uhr: Algerische Behörden: 112 Polizisten verletzt, 195 Festnahmen

Während der Demonstrationen gegen Algeriens Präsidenten Abdelaziz Bouteflika sind nach offiziellen Angaben 112 Polizisten verletzt worden. In der Hauptstadt Algier seien zudem 195 Menschen festgenommen worden, teilte die Generaldirektion für Nationale Sicherheit am Freitagabend mit. Eine große Zahl von Randalierern habe sich unter die Demonstranten gemischt. Bilder zeigten, wie die Polizei bei Zusammenstößen Tränengas einsetzte. Das algerische Staatsfernsehen berichtete von Gewaltakten, die zu einem Feuer im Museum für Islamische Kunst und Diebstählen von Objekten geführt hätten. Dort soll eine Gruppe von Männern eingedrungen sein. Auch an einer Grundschule und an Fahrzeugen habe es Schäden gegeben, meldete das Staatsfernsehen weiter. Zehntausende Menschen hatten zuvor in der Hauptstadt friedlich gegen die erneute Kandidatur Bouteflikas bei der Präsidentenwahl im April demonstriert.

+++ 0.45 Uhr: Rheinische Post: Altmaier fordert Schüler zu Klima-Demos in der Freizeit auf +++ 

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat  für die Schüler-Demos zum Klimaschutz Verständnis gezeigt, forderte  die Jugendlichen aber auf, in ihrer Freizeit politisch aktiv zu  werden. "Vertreter dieser Schülerinnen und Schüler habe ich am ersten Tag ihrer Aktion in Berlin im Ministerium zu einem Gespräch empfangen und mir ihre Anliegen ganz genau angehört", sagte Altmaier der  Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Neben dem Lob dafür, dass sich die Schülerinnen und Schüler für Klimaschutz engagieren, habe  ich aber auch darauf hingewiesen, dass man solche Demos auch ganz  kommod im Anschluss an den Schulunterricht organisieren kann", so  der CDU-Politiker. 


jek / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(