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Flugzeugabsturz vor Beirut: Pilot ignorierte Anweisungen des Towers

Der Pilot des vor der libanesischen Küste abgestürzten Flugzeugs hat kurz vor dem Unglück die Instruktionen des Towers ignoriert. Der Kontrollturm in Beirut hatte ihn zur Umkehr aufgefordert, stattdessen flog die Maschine weiter.

Einen Tag nach dem Absturz eines äthiopischen Verkehrsflugzeugs vor der Küste Libanons vermuten Experten, dass der Pilot nach dem Start bei stürmischem Wetter die falsche Richtung eingeschlagen hat. "Der Kontrollturm (des Flughafens Beirut) wies ihn an, nach rechts zu schwenken, um dem Gewitter auszuweichen", sagte der libanesische Verteidigungsminister Elias Murr. "Stattdessen flog das Flugzeug in die entgegengesetzte Richtung." Von den 90 Menschen an Bord der Maschine der Ethiopian Airlines auf dem Weg nach Adis Abbeba hat wahrscheinlich niemand die Katastrophe überlebt. Die Absturzursache ist bislang unbekannt. Bis Dienstag konnten 32 Leichen geborgen werden.

Ein Flughafensprecher hatte kurz nach dem Unglück von einem Blitzeinschlag gesprochen - es kommt allerdings selten vor, dass Blitze ein Flugzeug zum Absturz bringen. Auch Murr schränkte am Dienstag ein, dass sich seine Erklärungen nur auf erste vorläufige Ermittlungsberichte stützten. "Bislang wissen wir noch nicht, was genau passiert ist", fügte er hinzu. "Wir müssen den Flugschreiber finden, und dann werden wir es erfahren." Ein Terroranschlag wird von offizieller Seite ausgeschlossen.

Die Einsatzkräfte setzten auch am Dienstag unter Leitung eines deutschen Flottenverbands die Suche nach Opfern fort. Bei besserem Wetter als am Tag des Unglücks begannen Spezial-Taucher von einem amerikanischen Bergungsschiff aus mit der Arbeit. Die deutsche Bundesmarine kreuzt im Auftrag der Vereinten Nationen vor der Küste Libanons, um im Rahmen der sogenannten UNIFIL-Mission Waffenschmuggel zu unterbinden.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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