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Flugzeugunglück in China Bruchlandung im Nebel


Im Nordosten Chinas ist ein Flugzeug mit mehr als 90 Menschen an Bord abgestürzt. Die Maschine befand sich bereits im Landeanflug auf Yichun. Mehr als 50 Menschen haben die Bruchlandung überlebt. Es gibt allerdings auch zahlreiche Todesopfer zu beklagen.

Ein chinesisches Flugzeug mit 96 Menschen an Bord ist am Dienstag im Nordosten Chinas abgestürzt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, stürzte die Maschine vom Typ "Embraer 190" der Fluggesellschaft Hainan Airlines in der Provinz Heilongjiang nahe dem Flughafen Lindu in der Stadt Yichun ab und brach in zwei Teile.

53 Menschen sollen verletzt gerettet worden sein, unter ihnen drei Schwerverletzte. 43 Insassen sind nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV ums Leben gekommen.

Dem Bericht zufolge waren Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte vor Ort, um das brennende Flugzeug zu löschen. Laut Xinhua herrschte zur Zeit des Unglücks dichter Nebel auf dem Flughafen.

Yichun liegt in der Nähe der chinesisch-russischen Grenze. Die Maschine der Fluggesellschaft Henan Airlines war in Harbin, der Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, gestartet.

Der kleine Inlandsflughafen in Yichun wurde erst im vergangenen Jahr eröffnet. Wie viele andere Airports in entlegenen Gebieten wurde er gebaut, um die örtliche Wirtschaft anzukurbeln.

Das zuvor letzte große Flugzeugunglück in der Volksrepublik ereignete sich im Jahr 2004. Damals stürzte eine Maschine der China Eastern Airlines kurz nach dem Start in der nördlichen Inneren Mongolei in einen zugefrorenen See. Mehr als 50 Menschen kamen damals ums Leben.

mre/DPA/Reuters DPA Reuters

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