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Folgen der Katastrophe: Japans Autoproduktion kommt zum Erliegen

Bei den vier großen japanischen Autoherstellern ist die Produktion zum Erliegen gekommen. Eigene Fabriken sind ebenso beschädigt wie die Anlagen wichtiger Zulieferer.

Von Roger Schreffler und Claudia Wanner, Tokio

Obwohl zunächst nur Anlagen einiger Regionen betroffen waren, werden die Bänder am Montag landesweit ruhen, um zunächst das Ausmaß der Schäden zu beurteilen, die das katastrophale Erdbeben und der darauf folgende Tsunami nördlich von Tokio am Freitagnachmittag verursacht haben.

Für Toyota, Honda, Nissan und Suzuki ist das eine schwerwiegende Zäsur mit bislang noch unabsehbaren Folgen. Die vier Hersteller haben sich eine gute Position im Wettbewerb mit Konkurrenten wie VW und General Motors erkämpft. Im derzeit stark boomenden Automarkt liefern sich die Rivalen einen harten Kampf.

Insbesondere der von Rückrufaktionen gebeutelte Weltmarktführer Toyota kann sich keine weiteren Rückschläge leisten. Dort aber stehen nun die Bänder in allen zwölf Montagewerken und bei den Karosseriebauern still. Der Konzern wolle zunächst die Sicherheit sämtlicher Arbeiter sicherstellen, sagte eine Sprecherin. Im Laufe des Tages soll entschieden werden, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann. Auch Honda, Nissan und die VW-Beteiligung Suzuki bestätigten, die Produktion werde zunächst ruhen.

Mehrere Werke sind betroffen

Die Autoindustrie gehört zu den wichtigsten Industriezweigen Japans. Die Hersteller haben einige ihrer Fabriken in der direkt von dem Erdbeben betroffenen Region nördlich von Tokio angesiedelt. Die dortige Küstenregion ist weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem sie als Folge des Erdbebens von einem schweren Tsunami, einer riesigen Wasserwand, getroffen wurde. Die Zahl der Toten geht in die Tausende, das Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht zu ermessen.

Nissan bestätigte bereits Schäden in den Fabriken in Oppama und Tochigi, wo das Modell Infiniti und das Elektroauto Leaf hergestellt werden. Auch die Werke Iwaki und Yokohama, die Antriebssysteme herstellen, seien betroffen. In Iwaki werden die Sechszylindermotoren für die renditestarken Oberklassemodelle von Nissan produziert, auch für ausländische Märkte. Der Standort liegt überdies nur 60 Kilometer von dem Unglücksreaktor Fukushima entfernt. Schon jetzt wurde eine großangelegte Evakuierung im Umkreis von 20 Kilometern von Fukushima veranlasst.

Im Hafen Hitachi nördlich der Hauptstadt wurden 1300 Nissan-Fahrzeuge zerstört, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. Sie waren für die Ausfuhr in die USA vorgesehen. Außerdem wurden rund 1000 weitere Fahrzeuge in einem Servicezentrum im Kreis Miyagi teilweise schwer beschädigt.

Auf der Suche nach alternativen Zulieferern

Toyota hat drei Tochterfirmen in der betroffenen Region, darunter eine brandneue Fertigung in der Kleinstadt Ohira, nahe der heftig zerstörten Millionenmetropole Sendai. Dort werden vor allem Kleinwagen wie Corolla und Yaris für den heimischen Markt gefertigt. Darüber hinaus arbeitet Toyota mit mehreren Zulieferern aus der Region zusammen, unter anderem für Bremssysteme und Getriebe. Sie beliefern sowohl die Herstellung in der Nähe von Sendai als auch rings um Toyotas Hauptstandort im Bezirk Aichi. In der Branche gilt es als wahrscheinlich, dass für diese Zulieferer zumindest übergangsweise Ersatz gefunden werden muss. Die gesamte Region rings um Sendai dürfte für Wochen im Ausnahmezustand sein, Transport- und Kommunikationsnetze sind unterbrochen.

ffen ist, wie schnell Toyota auf alternative Zulieferer in anderen Landesteilen ausweichen kann. Japans größter Hersteller verfügt aber grundsätzlich über einen Puffer in den eigenen Werken außerhalb der betroffenen Region. In Japan hat Toyota inklusive der Töchter eine Produktionskapazität von vier Millionen Fahrzeugen, sie ist derzeit nur zu drei Vierteln ausgelastet. Bei einem früheren Erdbeben hatte Toyota einem Zulieferer binnen weniger Wochen geholfen, die Produktion wieder zu starten. Das Ausmaß der aktuellen Katastrophe geht jedoch über alle bisherigen Erfahrungen hinaus. Honda ist unmittelbar am wenigsten betroffen. Die Autoproduktion ist südlich der Hauptstadt konzentriert. In einem Technikzentrum in Togichi kam jedoch ein Arbeiter bei dem Beben ums Leben. Trotz der räumlichen Entfernung steht auch bei Honda am Montag die Produktion in Sayama, Mouka, Hamamatsu und Suzuka still.

FTD
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(