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Nach schwerem Erdbeben Haiti: Mehr als 500.000 Kinder gefährdet – "Sie weinen, weil sie hungrig und durstig sind"

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Improvisierte Hütten aus Holzlatten und Laken, so sieht derzeit die Unterkunft vieler Menschen in den Bergen Haitis aus. Erdbeben und Unwetter zerstörten ihre Häuser und Ernten. Auch ihre Zisternen zum Sammeln von Regenwasser wurden durch das Beben vor zehn Tagen beschädigt. Jetzt, da es kaum Nahrung und Wasser gibt, leiden viele an Hunger, Fieber und Infektionen, beklagt diese Mutter von fünf Kindern. "Wir leben hier mit unseren Kindern. Ich weiß nicht, wie viele es insgesamt sind, aber wir müssen sie ernähren. Wir brauchen etwas zu essen, Wasser und Kleidung. Sie weinen, weil sie hungrig und durstig sind. Wir brauchen auch Medikamente." "Unsere Kehlen sind trocken, wir sind immer durstig. Wir haben keine andere Wahl als hier zu bleiben. Die Kinder weinen um Wasser und Essen." "Die Menschen befinden sich in einer beklagenswerten Situation. Wenn es auch noch regnet, wird es hier katastrophal. Dies ist kein Ort, an dem man leben kann." Mindestens 2200 Menschen kamen durch das Erdbeben ums Leben, geschätzte 130.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Nun wird befürchtet, dass mehr als eine halbe Million Kinder durch die Folgen der Katastrophe gefährdet sind.
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Nach dem Erdbeben vom 14. August fehlt es in Haiti an Wasser, Nahrung und Medikamenten. Mindestens 2200 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben, geschätzte 130.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

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