HOME

Attacke in London: Scotland Yard: Angriff war "ganz klar eine Attacke auf Muslime"

In London hat in der Nacht ein Lieferwagen mehrere Menschen angefahren. Anti-Terror-Ermittler haben die Untersuchung des Vorfalls nahe einer Moschee übernommen. Die aktuelle Entwicklung in London im stern-Ticker.

Bestürzung nach dem Angriff in London

Bestürzung nach dem Angriff in London

Verfolgen Sie die Entwicklung in im stern-Ticker:

+++ 17.08 Uhr: Imam als "Held des Tages" gefeiert +++

Nach dem Anschlag nahe einer Moschee in London wird ein Imam als Held gefeiert. Mohammed Mahmoud soll sich Augenzeugenberichten zufolge schützend vor den Tatverdächtigen gestellt haben, der aus dem Lieferwagen gezerrt worden war. "Fasst ihn nicht an", habe er demnach Menschen entgegengerufen, die sich wütend auf den Mann gestürzt hatten. Der 47-jährige war von dem Iman und anderen Umstehenden festgehalten worden. Sie übergaben ihn später der Polizei und korrigierte dessen Alter später von 48 auf 47 Jahre.

Toufik Kacimi, der Vorsitzende des Moscheevereins des Muslim Welfare House, vor dem der Anschlag stattfand, nannte den Imam später "Held des Tages."

+++ 16.32 Uhr: Verdächtiger war Polizei nicht bekannt +++

Der 48 Jahre alte Mann, der den Anschlag auf eine Gruppe von Muslimen in London verübt haben soll, war der Polizei nicht bekannt. Das sagte der britische Sicherheitsstaatssekretär Ben Wallace. Der 48-Jährige wurde unter Verdacht auf versuchten Mord festgenommen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er auch auf seinen Geisteszustand hin untersucht werden sollte. Die Chefin von Scotland Yard, Cressida Dick, geht von einem gezielten Anschlag auf Muslime aus.

+++ 15.58 Uhr: Scotland Yard: Londoner Angriff war "Attacke auf Muslime" +++

Der Angriff war "ganz klar eine Attacke auf Muslime". Das sagte Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick in London. "Wir nehmen jede Art von Hasskriminalität sehr ernst", sagte die Londoner Polizeichefin weiter. Die Täter würden die Gesellschaft nicht spalten. Vielmehr würden sie die Entschlossenheit der Polizei stärken, gegen solche Verbrechen vorzugehen, so Dick.

+++ 14.46 Uhr: Sieben Menschen nach Attacke im Krankenhaus +++

Nach der Attacke mit einem Lieferwagen in London werden sieben Menschen in Krankenhäusern der britischen Hauptstadt behandelt. Das teilt die Gesundheitsbehörde NHS mit. Insgesamt wurden bei der Attacke zehn Menschen verletzt. Ob der Tod eines Mannes vor Ort mit dem Angriff in Verbindung steht, ist noch unklar.

+++ 13.12 Uhr: May will jegliche Art von Terror und Extremismus bekämpfen +++

Die britische Premierministerin Theresa May versichert, ihre Regierung werde gegen Terrorimus und Extremismus jeglicher Art kämpfen. Die blutige Attacke erinnere daran, dass "Terrorismus, Extremismus und Hass viele Formen annehmen", sagte May in der Downing Street. "Unsere Entschlossenheit, sie zu bekämpfen, muss dieselbe sein, wer auch immer verantwortlich ist." Bei dem Vorfall in der Nacht handele es sich um einen Angriff auf Muslime in der Nähe ihres Gotteshauses, sagte May.


+++ 13.08 Uhr: Imam als "Held des Tages" gefeiert +++

Nach dem Angriff nahe einer Moschee in London wird ein Imam als Held gefeiert. Mohammed Mahmoud soll sich Augenzeugenberichten zufolge schützend vor den Terrorverdächtigen gestellt haben, der aus dem Lieferwagen gezerrt worden war. "Fasst ihn nicht an", habe er demnach Menschen entgegengerufen, die sich wütend auf den Mann gestürzt hatten. Der 48-jährige war von dem Iman und anderen Umstehenden festgehalten worden. Sie übergaben ihn später der Polizei.

Toufik Kacimi, der Vorsitzende des Moscheevereins des Muslim Welfare House, vor dem der Anschlag stattfand, nannte den Imam später "Held des Tages."

+++ 12.45 Uhr: Lieferwagen stammt aus Wales +++

Der bei der Attacke benutzte Lieferwagen stammt aus Wales. Er wurde von einer Firma in Pontyclun in der Nähe der walisischen Hauptstadt Cardiff ausgeliehen, teilt der Minister für Wales, Alun Cairns, mit. Die Polizei in Südwales arbeite mit den Ermittlern von Scotland Yard zusammen.

Der weiße Lieferwagen, mit dem ein 48-Jähriger in der Nacht in eine Menschenmenge gerast war

Der weiße Lieferwagen, mit dem ein 48-Jähriger in der Nacht in eine Menschenmenge gerast war

+++ 12.23 Uhr: Bundesregierung verurteilt Attacke nahe Londoner Moschee +++

Die Bundesregierung verurteilt die Lieferwagen-Attacke. Zwar seien die Hintergründe noch nicht geklärt, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Es spreche aber einiges dafür, dass es eine "Tat aus blinden Hass" sei. "Das würde es einreihen in die terroristischen Taten der letzten Wochen und Monate." Die Regierung spricht den Opfern ihr Beileid aus. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen, den Menschen in dieser Moscheegemeinde und überhaupt allen unseren Freunden in London und Großbritannien, denen es derzeit kaum vergönnt ist, Ruhe zu finden."  

+++ 11.18 Uhr: Fahrer rief laut Zeugen: "Ich will alle Muslime töten!" +++

Nach Angaben von Augenzeugen war der Zwischenfall ein gezielter Angriff auf Muslime. Der Fahrer des Lieferwagens habe nach der Tat "Alle Muslime! Ich will alle Muslime töten!" gerufen, sagt der Augenzeuge Khalid Amin in der BBC. Der Mann habe seinen Wagen nahe der Moschee im Stadtteil Finsbury Park vorsätzlich in die Menge gesteuert und die Menschen "einfach überfahren".

+++ 11.05 Uhr: Corbyn will in angegriffener Moschee beten +++

Großbritanniens Oppositionsführer Jeremy Corbyn kündigt an, in der Moschee, in deren Nähe die Attacke stattfand, zu beten. Der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Partei ist Wahlkreisabgeordneter des Londoner Stadtteils, in dem der Zwischenfall passierte. "Ich bin schockiert von dieser entsetzlichen und grausamen Attacke (...). Meine Anteilnahme gilt der Familie und den Freunden des Mannes, der gestorben ist", schreibt Corbyn. Er wolle die Moschee heute zusammen mit dem Vorsitzenden der Bezirksverwaltung besuchen.

+++ 10.15 Uhr: Cameron ruft nach "entsetzlicher Attacke" zu Geschlossenheit auf +++

Großbritanniens Ex-Premierminister David Cameron verurteilt den Zwischenfall und ruft zu Geschlossenheit auf. Von einer "entsetzlichen terroristischen Attacke auf friedlich betende Muslime", schreibt er auf Twitter. "Wir alle müssen gegen solches Böse zusammenstehen." Ähnlich äußert sich auch der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham: "Gedanken sind bei jedem Betroffenen der Finsbury Park-Attacke", twittert er. "Wir werden weiter zusammenstehen gegen Extremisten, die einen Teufelskreis der Gewalt wollen." In Manchester hatte ein Selbstmord-Attentäter Ende Mai nahe eines Popponzerts 22 Menschen getötet.

+++ 10.10 Uhr: Opfer gehören alle muslimischer Gemeinde an +++

Die Opfer der Attacke mit dem Lieferwagen sind alle aus der muslimischen Gemeinde, wie Neil Basu von Scotland Yard mitteilt. Es gebe außer dem Fahrer keine weiteren Verdächtigen. Man habe auch keine Waffen wie etwa Messer bei dem Fahrer des Lastwagens gefunden. "Das war eine Attacke auf London und alle Londoner", sagt Basu weiter. Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick kündigt angesichts des Vorfalls an, dass zusätzliche Beamte im Einsatz sein würden, auch in der Nähe von muslimischen Einrichtungen.

Insgesamt waren in der Nacht zehn Menschen verletzt worden, ein weiterer Mensch starb. Ob die Attacke mit dem Lieferwagen für den Tod des Mannes verantwortlich war, ist laut Scotland Yard noch nicht endgültig geklärt. Demnach bekam der Mann bereits Unterstützung von Ersthelfern, als der Minivan in die Menschenmenge fuhr. "Es ist zu früh zu sagen, ob der Tod auf die Attacke zurückzuführen ist", so Basu weiter.

+++ 10.08 Uhr: EU-Kommission verurteilt Attacke +++

Die EU-Kommission hat den Angriff scharf verurteilt. "Jenen, die unsere Gemeinschaften spalten wollen, müssen wir uns mit Einigkeit entgegenstellen", twitterte Kommissar Dimitris Avramopoulos.

+++ 9.01 Uhr: Lieferwagen-Fahrer soll gerufen haben: "Ich habe meinen Teil getan" +++

Der Mann, der den Lieferwagen in eine Fußgängergruppe in London gesteuert hat, soll Augenzeugen zufolge gerufen haben: "Ich habe meinen Teil getan". Das berichtet Toufik Kacimi, der Leiter des muslimischen Gebetshauses, vor dem der Zwischenfall passierte, im britischen Sender Sky News. Wie Kacimi weiter berichtete, schützte der Imam der benachbarten Moschee den Fahrer vor einem wütenden Mob Umstehender, nachdem er den Lieferwagen verlassen hatte. "Menschen hielten ihn fest und begannen, ihn zu schlagen. Unser Imam Mohammed Mahmoud kam hinzu und rettete ihn, rettete quasi sein Leben", sagte Kacimi.

+++ 8.40 Uhr: Polizei hat bislang keine weiteren Verdächtigen +++

Die Londoner Polizei hat bislang keine Hinweise auf weitere mögliche Täter. In diesem frühen Stadium gebe es keine anderen Verdächtigen, twitterte die Metropolitan Police. "Trotzdem gehen die Ermittlungen weiter."

+++ 8.38 Uhr: Gebetshaus verurteilt Attacke und ruft zur Ruhe auf +++

Das muslimische Londoner Gebetshaus, vor dem der Lieferwagen in die Fußgängergruppe gefahren ist, verurteilt den Vorfall. "Wir haben über Jahrzehnte sehr hart für eine friedliche und tolerante Gemeinschaft hier in Finsbury Park gearbeitet und verurteilen schärfstens jeden Akt des Hasses, der versucht, unsere wunderbare Gemeinschaft zu spalten", heißt es in einer Mitteilung, die das Muslim Welfare House im Stadtteil Finsbury Park im Internet veröffentlichte. Die Verantwortlichen rufen zur Ruhe auf: "Spekulationen über den Vorfall sind nicht hilfreich. (...) Die Polizei sollte Zeit bekommen, ihren Job zu machen."

+++ 7.20 Uhr: Täter wird auf Geisteszustand überprüft +++

Der Mann, der in die Gruppe von Muslimen gefahren ist, wurde nach Polizeiangaben in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Geisteszustand des 48-Jährigen werde überprüft. Augenzeugen berichten, dass der mutmaßliche Täter groß und hellhäutig sei.

+++ 7.09 Uhr: Londoner Bürgermeister verurteilt "fürchterlichen Terroranschlag" +++

Londons Bürgermeister Sadiq Khan bezeichnet den Zwischenfall vor einem muslimischen Gemeinschaftshaus als Terroranschlag. "Die Londoner Polizei ist nach einem fürchterlichen Terroranschlag auf unschuldige Menschen in Finsbury Park im Einsatz", schreibt er auf Facebook und Twitter. Die kompletten Details seien noch nicht bekannt, "aber das war klar ein gezielter Angriff auf unschuldige Londoner, von denen viele gerade die Gebete während des heiligen Monats Ramadan beendeten", so Khan. Seine "Gedanken und Gebete" seien bei allen Betroffenen.

+++ 6.47 Uhr: Premierministerin May beruft Krisensitzung ein +++

Die britische Premierministerin Theresa May will noch heute Morgen eine Krisensitzung abhalten. Die Polizei behandele die Geschehnisse nahe einer Moschee als möglichen Terroranschlag. Ein Minivan war in der Nacht im Norden der Stadt in eine Menschenmenge gefahren. Eine Person kam dabei ums Leben, zehn Menschen wurden verletzt. Der Fahrer wurde festgenommen. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind unklar.

+++ 6.46 Uhr: Rat der Muslime vermutet Islamhass als Motiv +++

Aus Sicht des Britischen Rats der Muslime könnte der blutige Zwischenfall ein gegen Muslime gerichteter Anschlag gewesen sein. "Von den Augenzeugenberichten her scheint es, als wäre der Täter von Islamhass motiviert gewesen", schreibt der Rat auf Twitter. Muslime hätten in den vergangenen Wochen und Monaten oft Islamhass erleben müssen, der nächtliche Vorfall nahe einem muslimischen Gemeinschaftshaus sei dessen "gewalttätigste Manifestation" bislang.

Der Rat fordert Polizeischutz für Moscheen. Die Behörden müssten nicht nur den aktuellen Vorfall aufklären, sondern auch etwas gegen die "in höchstem Maße beunruhigende Zunahme des Islamhasses" tun. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen hätten.

+++ 6.07 Uhr: Polizei meldet einen Toten und acht Verletzte +++

Bei dem blutigen Zwischenfall im Londoner Stadtteil Finsbury Park ist ein Mann getötet worden, acht Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die mitteilt. Sie bestätigte zudem die Festnahme des 48-jährigen Fahrers, des Fahrzeugs, das die Menschen rammte. Der Mann sei von Zeugen festgehalten worden. Die Polizei hat die Gegend um die Seven Sisters Road, wo das Fahrzeug in die Menschen fuhr, abgeriegelt.

+++ 6.05 Uhr: Anti-Terror-Spezialisten übernehmen die Ermittlungen +++

Wie die Polizei weiter mitteilt, haben Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen.

+++ 5.53 Uhr: Londoner Augenzeugen wollen zwei Flüchtende gesehen haben +++ 

Nach dem blutigen Zwischenfall nahe einer sind einem Bericht zufolge möglicherweise zwei Verdächtige auf der Flucht. Laut Augenzeugen sollen insgesamt drei Männer aus dem Minivan ausgestiegen sein, nachdem dieser in die Gruppe von Menschen gefahren war, berichtet der Sender CNN. Einer der drei sei festgenommen worden, die anderen beiden seien geflohen - das hätten zwei Augenzeugen unabhängig voneinander so geschildert, heißt es in dem Bericht. Die Polizei will sich demnach noch nicht dazu äußern.

+++ 5:45 Uhr: Premierministerin May spricht von "schrecklichem Zwischenfall" +++

Die britische Premierministerin spricht von einem "schrecklichen Zwischenfall" vor der Moschee im Norden Londons. "All meine Gedanken sind mit jenen, die verletzt wurden, mit deren Angehörigen und mit den Rettungskräften vor Ort", teilt May mit.

Jeremy Corbyn von der oppositionellen Labour-Partei twittert, er sei "total schockiert". Er habe bereits mit Vertretern der Moschee und der Polizei gesprochen, so der Vorsitzende der Sozialdemokraten. Seit 1983 sitzt Corbyn für den Londoner Wahlkreis North im Unterhaus. Islington ist ein Ortsteil von Nordlondon.

+++ 5.10 Uhr: Ramadan-Stiftung verurteilt schweren Zwischenfall +++

Die Ramadan-Stiftung bringt den blutigen Zwischenfall nahe einer Moschee in Verbindung mit Islamhass. Mohammed Shafiq von der muslimischen Organisation sagt: "Ich verurteile diese sinnlose und böse Attacke mit einem Lieferwagen gegen muslimische Gläubige außerhalb der Finsbury-Park-Moschee in London." Der Islamhass habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, sagt Shafiq der britischen Nachrichtenagentur PA. Ein Sprecher von Scotland Yard erklärt dem US-Nachrichtensender CNN hingegen, es sei noch zu früh, um zu entscheiden, ob es sich um einen Terrorangriff handele.

+++ 3.50 Uhr: Überfahrene Menschen verließen offenbar gerade Londoner Moschee +++ 

Bei den Opfern des blutigen Zwischenfalls in London soll es sich nach übereinstimmenden Angaben vornehmlich um Besucher einer Moschee handeln. Der Britische Rat der Muslime teilt auf Twitter mit, er sei darüber informiert worden, dass der Minivan Gläubige überfahren habe, als diese gerade die Moschee im Stadtteil Finsbury Park verließen. Das berichtet auch die britische Nachrichtenagentur PA.

"Wer immer das getan hat, wollte Menschen verletzen. Das ist eine Terrorattacke", zitiert die Boulevard-Zeitung "The Sun" den Vorsitzenden der Moschee. Das Fahrzeug, das Passanten rammte, soll der "Sun" zufolge ein gemieteter weißer Lieferwagen sein. Ein solches Fahrzeug ist auch auf diversen Bildern zu sehen, die seit dem Vorfall im Netz kursieren.

+++ 3.12 Uhr: Helfer versuchen, Menschenleben zu retten +++

Eine Augenzeugin berichtet nach dem schweren Zwischenfall, dass sie beim Einschlafen plötzlich draußen lauten Lärm gehört habe. Polizisten und Rettungskräfte hätten versucht, dass Leben von auf dem Boden liegenden Menschen zu retten, zitieren britische Medien die Frau.

+++ 2.58 Uhr: Menschen sollen regungslos am Boden liegen +++

Nach dem "schweren Zwischenfall" sollen mehrere Menschen regungslos am Boden liegen. Das berichtet die Zeitung "The Independent". Wütende Menschen hätten einen Mann umringt, der möglicherweise der Fahrer des Fahrzeugs ist, das mehrere Menschen gerammt hat.

+++ 2.49 Uhr: Zwischenfall passierte nahe Londoner Moschee +++

Der von der Polizei gemeldete "schwere Zwischenfall" hat sich nach Angaben des Nachrichtensenders Sky News in der Nähe einer Moschee und der U-Bahnstation Finsbury Park ereignet. Laut dem "Independent" soll es sich bei dem Fahrzeug, dass die Menschen rammte, um einen Minivan gehandelt haben.

+++ 2.37 Uhr: Erste Notrufe gingen kurz nach Mitternacht ein +++ 

Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben gegen 00.20 Uhr (Ortszeit, 01.20 Uhr MESZ) die ersten Notrufe. Rettungskräfte seien sofort zum Ort des Geschehens geschickt worden. Bei dem "schweren Zwischenfall" soll ein Fahrzeug im Norden Londons Passanten gerammt haben.

+++ 2.30 Uhr: Fahrzeug soll Passanten in Seven Sisters Road gerammt haben +++

Das Fahrzeug soll die Passanten in der Seven Sisters Road im Londoner Stadtteil Finsbury Park gerammt haben. Das teilt die Polizei mit. Die Straße liegt im Norden der britischen Hauptstadt.

+++ 2.15 Uhr: Polizei meldet Vorfall mit mehreren Opfern in London +++

Im Londoner Stadtteil Finsbury Park hat es nach Polizeiangaben einen Zwischenfall mit mehreren Opfern gegeben. Es gebe Berichte über ein Fahrzeug, das Passanten gerammt habe, teilt die Polizei mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort, es habe eine Festnahme gegeben. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch völlig unklar.

Der Stadtteil Finsbury liegt nördlich des Zentrums von London. Die Millionenstadt war erst kürzlich zum Schauplatz eines blutigen Terroranschlags geworden: Am 3. Juni hatten auf der London Bridge und am Borough Market drei Terroristen mindestens acht Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Die Täter wurden kurz darauf von Polizisten erschossen

+++ 2.05 Uhr: Unbestätigte Information über Gewalttat in London +++

In sozialen Netzwerken kursieren Informationen über einen gewaltsamen Zwischenfall nahe einer Moschee in London. Offizielle Bestätigungen dafür gibt es nicht.

mad/DPA/AFP