HOME

Unentdecktes Glück in Hessen: Mann gewinnt 18 Millionen - und merkt es fast nicht

Lottozahlen angekreuzt, Tippschein bezahlt, im Geldbeutel sicher verstaut - und fast vergessen. Das passierte einem Mann aus Hessen. Erst nach drei Wochen stellte er fest: Ich bin Multimillionär.

Im Eurojackpot von Lotto befanden sich am 6. Januar 90 Millionen Euro

Im Eurojackpot von Lotto befanden sich am 6. Januar 90 Millionen Euro

Seit drei Wochen ist er 18 Millionen Euro reicher - und wusste nichts davon: Ein Familienvater aus Hessen kaufte einen Lottoschein für die Ziehung am 6. Januar. Gemeinsam mit vier anderen Spielern tippte er alle Zahlen richtig. Der mit 90 Millionen Euro gefüllte Eurojackpot war geknackt. Das gab Lotto Hessen bekannt. Allerdings vergaß der Mann den Tippschein für mehrere Wochen in seinem Geldbeutel und meldete sich erst am Mittwoch im Kreis Groß-Gerau.

Lottogewinn ließ Mann "aus allen Wolken fallen"

Er war am Dienstag auf die Spielquittung gestoßen, weil er mal wieder tippen wollte. "Reflexartig habe ich dann die Gewinnzahlen im Internet geprüft und bin aus allen Wolken gefallen", erklärte der neue Multimillionär laut Lotto Hessen. Die Quittung hatte er demnach drei Wochen lang zusammengefaltet und ungeprüft in seinem Geldbeutel aufbewahrt.

Seine 18 Millionen Euro konnte der glückliche Gewinner auch nach drei Wochen noch problemlos abholen. Der Gewinn verfällt laut Lotto-Teilnahmebedingungen genau 13 Wochen nach Ablauf des Tippscheins. Wenn kein Anspruch auf die Gewinnsumme erhoben wird, fließt das Geld wieder zurück. Online-Lottospieler bekommen ihren Gewinn auf jeden Fall: Das Geld wird automatisch auf dem Konto des Spielers gutgeschrieben.

fri / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.