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Secret Service alarmiert: Vor Schülern: Highschool-Lehrerin in North Carolina fordert Kopfschuss für Vize-Präsident Mike Pence

Aufregung im Union County in North Carolina: Eine Lehrerin hat vor ihrer Klasse die Ansicht vertreten, man sollte auf Vize-Präsident Mike Pence schießen. Besonders heikel: Pence war zu der Zeit in der Gegend.

Mike Pence mit erhobenen Händen

Lehrerin forderte vor ihren Schülern, ihm "in den Kopf zu schießen": US-Vize-Präsident Mike Pence

DPA

Die Polizei im Union County, in direkter Nachbarschaft der Großstadt Charlotte in North Carolina gelegen, ermittelt zurzeit gegen eine Highschool-Lehrerin. Wie der lokale TV-Sender "Fox 46" berichtet, interessiert sich für den Fall auch der Secret Service, dessen wichtigste Aufgabe der Schutz des US-Präsidenten ist. Der Grund: Die vorläufig beurlaubte Pädagogin hatte vor Schülern gefordert, man sollte Donald Trumps Vize-Präsident Mike Pence "in den Kopf schießen".

Was die Sache besonders brisant macht: Zum Zeitpunkt der zweifelhaften Äußerung befand sich Pence auf Wahlkampfreise in der Region. Pence unterstützte seinerzeit den Republikaner Dan Bishop, der bei einer Nachwahl für das US-Repräsentantenhaus kandidierte - und den 9. Distrikt für die Republikaner letztlich auch verteidigte. Der Ausspruch der Lehrerin vor ihrer Klasse konnte also als direkte Aufforderung zu einem Mordanschlag auf den Vize-Präsidenten gewertet werden.

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Mike Pence - "ein gewählter Repräsentant"

Welche Konsequenzen die Lehrerin der Cuthbertson High School zu befürchten hat, ist noch unklar. Im County herrscht jedenfalls helle Aufregung. "Das ist der Vize-Präsident der Vereinigten Staaten. Er ist ein gewählter Repräsentant", sagte der Vater zweier Schülerinnen, der sich nicht als Unterstützter der Trump-Pence-Regierung sieht. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei rechtfertige aber nicht, so etwas zu sagen; schon gar nicht zu Schülern. Es sei unmöglich zu propagieren, auf den Vize-Präsidenten zu schießen, so der Vater.

"Niemand sollte diese Art von Standpunkten in seine Arbeit einbringen", verurteilte Allison Powers, Vorsitzende der republikanischen Partei im Union County, die Äußerungen der Lehrerin. Sie verlange nicht, dass die Pädagogin aus dem Schuldienst entlassen werde, aber sie vertraue darauf, dass die Schulbehörde die passenden Maßnahmen ergreife.

Quelle: Fox 46 Charlotte, CNN, WSOCTV.com

dho