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Nachrichten aus Deutschland: Mann scheitert mehrfach an 25-Meter-Parklücke und beschädigt Auto – der Grund ist sehr einleuchtend

Immendingen: 25-Meter-Parklücke für Autofahrer zu klein +++ Berlin: Mann soll Ex-Freundin erstochen haben - U-Haft +++ Donauwörth: Kuh tritt Landwirt krankenhausreif +++ Köln: Kassierin wehrt sich gegen bewaffneten Räuber +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Die Parklücke, die einen 50-Jährigen vor erhebliche Probleme stellte, war deutlich größer als die hier abgebildete (Symbolbild)

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Immendingen: 25-Meter-Parklücke für Autofahrer zu klein

Um seinen Pkw in einer etwa 25 Meter langen Parklücke abzustellen, hat ein betrunkener Autofahrer in Baden-Württemberg rund sechs Anläufe benötigt. Bei seinen Einparkversuchen an einer Straße in Immendingen schob der 50-Jährige zu allem Überfluss auch noch ein geparktes Auto einen Meter nach vorne, wie die Polizei Tuttlingen mitteilte. Dabei richtete er rund 2000 Euro Blechschaden an.    

Ohne sich um den beschädigten Wagen zu kümmern, ging der Autofahrer den Angaben zufolge in seine Wohnung und legte sich schlafen. Ein Zeuge verständigte allerdings die Polizei. Die Beamten nahmen einen Alkoholtest bei dem Autofahrer vor, dessen Ergebnis seine Einparkschwierigkeiten erklärte: Der 50-Jährige pustete einen Wert von mehr als 3,3 Promille.

Berlin: Mann soll Ex-Freundin erstochen haben - U-Haft

Der 32-Jährige, der seine Ex-Freundin durch Messerstiche getötet haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter verkündete am Sonntag einen Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Der 32-Jährige wird verdächtigt, seine gleichaltrige Ex-Freundin am Samstagmorgen gegen 6.00 Uhr in Berlin-Zehlendorf erstochen zu haben. Er hatte sich gegen Mittag selbst am Ostbahnhof der Bundespolizei gestellt.

Donauwörth: Kuh tritt Landwirt krankenhausreif

Er wollte nur helfen, jetzt hat er ein gebrochenes Bein: Die Geburtshilfe bei einer Kuh hat für einen Landwirt aus dem Donauwörther Stadtteil Wörnitzstein (Bayern) ein schmerzhaftes Ende genomment. Der 64-Jährige wollte die freilaufende Kuh am Samstag in ihrer Box beim Kalben unterstützen, wie die Polizei mitteilte. Das behagte dem Rind offenbar nicht - es wurde aggressiv und rannte den Mann um. Daraufhin trat die Kuh ihren schon am Boden liegenden Besitzer. Erst der Sohn des Landwirts konnte Schlimmeres verhindern. Mit einem gebrochenen Unterschenkel und zahlreichen Prellungen wurde der Landwirt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Köln: Kassierin wehrt sich gegen bewaffneten Räuber

Mit einer äußerst waghalsigen Aktion hat eine 20-Jährige in einem Kölner Kiosk einen Raub verhindert. Die junge Kassiererin sei am Samstagabend von einem maskierten Mann mit einer Pistole bedroht worden, teilte ein Polizeisprecher am Morgen mit. Als sie sich weigerte, Geld herauszugeben, habe der Mann die Kasse selbst geöffnet. Die Angestellte habe daraufhin nach der Waffe gegriffen und versucht, sie dem Mann zu entreißen. Bei der Rangelei fielen beide zu Boden. Der Mann trat der 20-Jährigen gegen den Kopf und flüchtete dann ohne Beute.

Bei der Waffe habe es sich um eine Schreckschusspistole gehandelt, sagte der Polizeisprecher. Die junge Frau hätte aber nicht wissen können, ob die Waffe echt ist. Die Kölner Polizei rät grundsätzlich davon ab, sich auf diese Weise gegen einen bewaffneten Angreifer zu wehren. Zeugen des Vorfalls werden gesucht.

Stuttgart: Mann verwechselt Streifenwagen mit Taxi

Ein Betrunkener hat am Stuttgarter Flughafen ein Polizeifahrzeug mit einem Taxi verwechselt. Der 27-Jähriger versuchte am frühen Sonntagmorgen mehrmals, in den Streifenwagen einzusteigen, wie die Polizei in Reutlingen mitteilte. Als die Polizisten ihm wenig überraschend dieses Ansinnen verwehrten, wurde der Mann demnach handgreiflich.    

Bei der folgenden Auseinandersetzung setzten die Beamten Pfefferspray gegen den Angreifer ein. Der 27-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Er muss sich nun wegen Widerstands verantworten. Die beiden Polizisten blieben unverletzt.

Alzey: "Mein Mann hat mich ausgesetzt" - Ehefrau meldet sich per Notrufsäule bei Polizei

Nach einem Streit soll ein Ehemann seine Frau auf einer Autobahn in Rheinland-Pfalz kurzerhand "ausgesetzt" haben. Die Ehefrau meldete sich von einer Notrufsäule an der A 63 bei der Polizei, wie die Ordnungshüter in Alzey mitteilten. Den verblüfften Beamten erzählte sie, sie habe mit ihrem Mann während der Autofahrt gestritten. Daraufhin habe er sie "ausgesetzt" und sei weitergefahren. Die Polizisten brachten die 59-Jährige nach Mainz, wo sie ein Taxi rief und sich nach Hause fahren ließ.

Genthin: Auto erfasst Wolf - Tier verendet

Eine Autofahrerin ist am späten Samstagabend auf der B1 mit einem Wolf zusammengestoßen. Das Tier sei kurz vor dem Ortseingang von Genthin (Sachsen-Anhalt) plötzlich über die Straße gelaufen. Die 39-jährige Autofahrerin habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können, teilte das Polizeirevier Jerichower Land am Sonntag mit. Der Wolf verendete an der Unfallstelle. Die 39-Jährige blieb unverletzt. An ihrem Auto entstand Sachschaden.

Berlin: Abgewiesene Clubgänger attackieren Türsteher

Nachdem ihnen der Eintritt in einen Club verwehrt wurde, sollen vier junge Männer in Berlin-Friedrichshain vier Türsteher mit Flaschen und Steinen beworfen haben. Auch mit Fäusten sollen sie in der Nacht zum Sonntag auf die Sicherheitsleute eingeschlagen haben, wie die Polizei nach ersten Ermittlungen mitteilte. Zuvor hatte es demnach eine verbale Auseinandersetzung gegeben. Um sich zu verteidigen, sollen die Türsteher laut Polizei vor dem Lokal in der Straße An der Schillingbrücke Reizgas gesprüht haben. Drei Sicherheitsleute (27, 36 und 55 Jahre alt) erlitten leichte Verletzungen. Drei der Angreifer (18, 19 und 20 Jahre alt) wurden ebenfalls leicht verletzt

Frankfurt: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

Einige Tage nach einem Zusammenstoß mit einem Auto zwischen Frankfurt und Neu-Isenburg (Hessen) ist ein Fahrradfahrer seinen Verletzungen erlegen. Der 75-Jährige starb am Samstagabend in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Frankfurt am Sonntag mitteilte. Warum er mit seinem Rad am Donnerstag kurz hinter einer Brücke über die Autobahn 3 mit dem Auto kollidiert war, ist weiter unklar. Die Ermittlungen laufen nach Polizeiangaben noch. Der 29 Jahre alte Fahrer des Autos sowie dessen drei Mitfahrer hatten bei dem Unfall einen Schock erlitten.

Edling: 15-Jähriger rammt mit Auto Mofafahrer

Ein 15-Jähriger hat in Bayern mit dem Auto seiner Eltern einen Mofafahrer gerammt und schwer verletzt. Der Junge wollte nach Polizeiangaben mit dem Wagen einen Freund besuchen. Nach wenigen Kilometern Fahrt übersah er an einer Kreuzung bei Edling ein Vorfahrtsschild. Weil er nicht mehr bremsen konnte, rammte er einen von rechts kommenden Mofafahrer. Der 16-Jährige wurde durch den Aufprall schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der 15-Jährige überstand den Unfall unverletzt. Ihn erwarten mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Fahrens ohne Führerschein.

Ulm: Mädchen rennt bei Rot über Fußgängerampel und wird von Auto erfasst

Schwerer Unfall in Ulm: Ein 13 Jahre altes Mädchen ist bei Rot über eine Fußgängerampel gerannt und dabei von einem Auto erfasst worden. Der Fahrer leitet noch eine Vollbremsung ein, konnte jedoch den Zusammenstoß mehr verhindern. Das verletzte Mädchen wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.


Nachrichten aus Deutschland von Samstag, 8. Dezember

Stuhr: 79-Jähriger stirbt am Steuer

Ein 79 Jahre alter Autofahrer ist in der Nähe von Stuhr in Niedersachsen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben kam der Wagen des Mannes in der Nacht zum Samstag auf gerader Strecke von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Gartenzaun und krachte in einen Holzanbau. Der 79-Jährige habe schon vorher gesundheitliche Probleme gehabt und sei vermutlich am Steuer gestorben, noch bevor er von der Straße abkam, sagte ein Polizeisprecher.

Harzgerode: Unbekannte stehlen Glücksspielautomaten aus Lokal

Unbekannte sind in der Nacht zu Samstag in Harzgerode (Sachsen-Anhalt) auf dem Gelände einer Tankstelle in ein Imbiss-Lokal eingebrochen. Die Täter beschädigten die mehrfach gesicherte Eingangstür und gelangten so in den Imbiss, wie das Polizeirevier Harz mitteilte. In dem Lokal stahlen sie einen Spielautomaten mit Geldkassette und Bargeld in unbekannter Höhe. Sie verließen den Tatort in einem weißen Transporter.

Groß Berkel: Wildschwein rammt Streifenwagen und Seniorin

Ein aufgescheuchtes Wildschwein hat in Groß Berkel bei Hameln eine 93-Jährige auf einem Supermarkt-Parkplatz umgerannt. Die alte Dame musste medizinisch versorgt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. 

Am Vormittag war bei den Beamten ein Notruf eingegangen, dass ein Wildschwein zwischen Hameln und Groß Berkel an der Bundesstraße 1 unterwegs sei. Das Tier - wahrscheinlich aufgeschreckt durch Drückjagden in den nahen Wäldern - rammte zunächst auf dem Gelände einer Tankstelle einen Streifenwagen. Anschließend beschädigte es die Schaufensterscheibe eines Autohauses und brachte dann die Seniorin zu Fall. Zwei Streifenwagen-Besatzungen fahndeten vergeblich nach dem geflüchteten Wildschwein.

Bad Kissingen: Joggerin stürzt in Fluss

Durchnässt und unterkühlt statt Runners-High: In Bad Kissingen hat eine nächtliche Laufrunde für eine 27 Jahre alte Frau ein ungewolltes Ende genommen. Wie die Polizei mitteilte, joggte die Frau im Dunkeln entlang des Ufers der Saale, als sie die Orientierung verlor und in den Fluss stürzte. Die Urlauberin aus Düsseldorf konnte sich am späten Freitagabend selbst aus dem Wasser retten und kam mit einer starken Unterkühlung in ein Krankenhaus. Wahrscheinlicher Grund für den Sturz: Die Frau hatte rund zwei Promille.

Reichenbach: Frau rettet sich mit Sprung vor betrunkenem Autofahrer

Mit einem Sprung zur Seite hat sich eine Frau in Reichenbach (Sachsen) vor einem betrunkenen Autofahrer gerettet. Wie die Polizei mitteilte, war die 48-Jährige am Freitagabend zu Fuß unterwegs, als der Autofahrer an einer Baustelle von der Straße abkam. Er stieß gegen eine Baustellenampel und fuhr beinahe die Fußgängerin um. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten eine Alkoholfahne bei dem 38-Jährigen. Ein Test ergab 1,92 Promille. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben.

Freudenstadt: Autofahrer kollidieren mit Dönerspießen

Drei fliegende Dönerspieße haben auf einer Bundesstraße bei Freudenstadt (Baden-Württemberg) zwei Verkehrsunfälle ausgelöst. Die etwa 40 Kilo schweren Spieße seien in einer Kurve aus einem Transporter gefallen, teilte die Polizei am Samstag mit. Den Angaben zufolge war eine Tür des Lasters nicht richtig geschlossen. Zwei 58 und 69 Jahre alten Autofahrer hätten dem gefrorenen Rindfleisch nicht mehr ausweichen können und die Dönerklumpen überrollt. Dabei sei ein Schaden von etwa 6000 Euro entstanden.

Köln: Schüsse aus fahrendem Auto - 21-Jähriger in Lebensgefahr

Unbekannte haben in Köln in der Nacht zum Samstag einen Mann mit Schüssen lebensgefährlich verletzt. Der oder die Täter hätten mehrmals aus einem Auto heraus geschossen und waren vom Tatort geflüchtet, berichtete die Polizei am Vormittag. Das 21-jährige Opfer war in seinem Auto angeschossen worden und fuhr verletzt noch einige Straßen weiter, bevor es den Notruf wählte. Ein 16 Jahre alter Beifahrer blieb demnach unverletzt. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar.

Die Polizei nahm drei Verdächtige fest, ließ sie aber kurz darauf wieder frei. Medienberichte, nach denen die mutmaßlichen Täter aus dem Rocker-Milieu stammen würden, wurden von der Polizei nicht bestätigt. Nach dem Täter oder den Tätern wird weiterhin gefahndet. Der Mann schwebt nach einer Notoperation weiter in Lebensgefahr.

Neustrelitz: Betrunkener Radfahrer kracht in geparktes Auto

Ein völlig betrunkener Radfahrer ist in der Nacht zu Samstag in Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) mit einem parkenden Auto kollidiert. Ein Atemalkoholtest bei dem 36-Jährigen ergab einen Wert von 3,35 Promille, teilte die Polizei mit. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird von den Beamten auf rund 800 Euro geschätzt. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet.

Berlin: Tram stößt mit Kinderwagen zusammen - Säugling am Kopf verletzt

Eine Straßenbahn ist in Berlin mit einem Kinderwagen zusammengestoßen. Bei dem Unfall am Freitagnachmittag im Stadtteil Rummelsburg erlitt das zwei Monate alte Mädchen in dem Wagen Kopfverletzungen. Das Kind wurde ins Krankenhaus gebracht, wie eine Polizeisprecherin am Samstag mitteilte. Der 36-jährige Fahrer der Tramlinie 21 erlitt einen Schock. Ersten Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Zusammenstoß, als die 34 Jahre alte Mutter an einer Ampel die Straße überqueren wollte. Wer Rot und wer Grün hatte, war aber zunächst unklar.

Darmstadt: Ausgebüxtes Lama hält Polizei auf Trab

Ein ausgebüxtes Lama hat am Freitag eine Stunde lang die Polizei in Darmstadt (Hessen) auf Trab gehalten. Das Tier fraß sich offenbar zunächst mit weiteren Artgenossen auf dem Gelände einer Therapieeinrichtung durch eine Brombeerhecke, wie die Ordnungshüter mitteilten. Während die anderen Ausreißer in der Nähe blieben, machte sich das offenbar besonderes freiheitsliebende Lama auf den Weg in Richtung Darmstädter Innenstadt.    

Um das Tier zu schützen, gab die Polizei eine Warnmeldung für Autofahrer heraus und sorgte zudem dafür, dass auch Züge auf Sicht fuhren. Nach rund 60 Minuten konnte das Lama wohlbehalten eingefangen werden. Im Anschluss durfte sich der vierbeinige Ausflügler im Kreis seiner Artgenossen von dem Abenteuer in der Darmstädter Innenstadt erholen.

Mannheim: Fahranfänger leiht sich Maserati aus und baut schweren Unfall

Ein 18 Jahre alter Fahranfänger hat in Mannheim mit einem geliehenen Maserati einen schweren Unfall verursacht. Der Mann trat am Samstag gegen 00.45 Uhr dermaßen aufs Gaspedal des ausgeliehenen, 274 PS-starken Sportwagens, dass er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und mit einen neben ihm fahrenden BMW kollidierte. Der BMW wurde gegen die Spritzschutzwände einer Straßenbahnhaltestelle geschleudert, die dabei zu Bruch gingen. Der Maserati prallte gegen einen Lichtmast. Die Fahrerin und Beifahrerin des BMW wurden leicht verletzt, ebenso die Beifahrerin im Maserati. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. Der 18-jährige Raser musste seinen Führerschein abgeben und sieht sich nun mit einem Strafverfahren konfrontiert.

Maserati

Der Unfallwagen: In diesem geliehenen Maserati kollidierte der 18-jährige Fahranfänger zunächst mit einem BMW und dann mit einem Laternenmast

DPA


Nachrichten aus Deutschland von Freitag, 7. Dezember

Gersthofen: Frau schlägt fremdes Kind beim Einkaufen

Eine deftige Ohrfeige einer fremden Frau hat sich in Schwaben ein Vierjähriger an der Kasse eines Möbelhauses eingefangen. Durch die Wucht des Schlages stieß der Junge gegen ein Kassenband und verletzte sich dabei leicht, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge war das Kind am Donnerstag an der Kasse des Möbelhauses in Gersthofen (Landkreis Augsburg) versehentlich gegen den Einkaufswagen der unbekannten Frau gestoßen, so dass ein dort gelagertes Schrankteil auf den Boden fiel. Daraufhin habe die Frau den Vierjährigen ohne Vorwarnung mit der flachen Hand gegen den Kopf geschlagen. Danach verließ sie das Möbelhaus. Die Polizei sucht nun nach der Unbekannten.

Sulzbach-Rosenberg: Mann knackt Auto, um darin zu schlafen

Großes Risiko für eine lächerliche Beute und ein fremdes Auto als Schlafplatz - ein Unbekannter ist in Sulzbach-Rosenberg in einen am Straßenrand stehenden Wagen eingestiegen und nach einem Nickerchen mit dem Fahrzeugschein und einem Eiskratzer abgehauen. Nach Polizeiangaben sprang der Unbekannte aus dem Auto, als es der Besitzer am Donnerstagmorgen öffnete. Die Polizei geht davon aus, dass der Einbrecher im Wagen schlief. Auf dem Weg zum Auto war der Besitzer beinahe über ein auf dem Gehweg liegendes Fahrrad gestolpert, mit dem der Unbekannte den Ermittlern nach unterwegs gewesen sein dürfte. Unklar sei, "was ein Fahrradfahrer mit einem Eiskratzer und einem Fahrzeugschein will", bilanzierte die Polizei am Freitag.

Mönchengladbach: Schule wendete sich vor Unfalltod von Schülerin besorgt an Elternschaft

Am Mittwoch wurde eine Achtjährige in Mönchengladbach auf dem Schulweg von einem ausparkenden Geländewagen überfahren. Das Mädchen starb später im Krankenhaus (siehe Bericht weiter unten von Mittwoch). Die Hintergründe des tödlichen Unfalls, der sich vor der Grundschule des Mädchens ereignete - sind noch Gegenstand von Ermittlungen. 

Vor der Schule kam es allerdings offenbar bereits seit längerem zu Problemen und Gefahrensituationen durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen vor dem Unterichtsbeginn. Wie "RP Online" am Freitag berichtete, hatte sich die Schule offenbar im April bereits in einem Appell an die Eltern gewandt, "um das morgendliche Chaos zu vermeiden" und die Unfallgefahr für die Kinder zu senken. So wurden die Eltern demnach gebeten, ihre Kinder nicht mit dem Auto bis unmittelbar vor die Schule zu fahren, sondern zu Fuß gehen zu lassen. Oder - wenn es denn doch ohne Auto nicht gehe - von der Schule vorgeschlagene Parkplätze in einiger Entfernung zu nutzen und das letzte Stück zu Fuß zu gehen. Vor dem Schultor wurde mittlerweile ein absolutes Halteverbot eingerichtet. 

Hamburg: Neue U-Bahnstation Elbbrücken eröffnet

Nach fünf Jahren Bauzeit ist in Hamburg die neue U-Bahnstation Elbbrücken eröffnet worden. Die Station ist Endhaltestelle der Linie U4. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gab am Donnerstag das 1,3 Kilometer lange Teilstück von der Station "Hafencity Universität" bis "Elbbrücken" frei. Die Hafencity werde nun auch im Osten an das Hamburger Schnellbahnsystem angeschlossen. Der neue Umsteigepunkt an den Elbbrücken werde den Hauptbahnhof entlasten, sagte Tschentscher laut einer Pressemitteilung.

Jedoch konnte der S-Bahn-Halt für die S3 und S31 nicht - wie ursprünglich erwartet - gleichzeitig in Betrieb genommen werden. Die Umsteigestation wird nach Angaben der Deutschen Bahn erst im nächsten Jahr fertig. Von der U-Bahnstation führt bereits eine 65 Meter lange Fußgängerbrücke ("Skywalk") zur künftigen S-Bahnstation. Von Heute bis Sonntag können Fahrgäste auf der U4 zwischen Jungfernstieg und Elbbrücken gratis fahren. Jeweils zwischen 17.00 und 21.00 Uhr gibt es eine Lichtshow.

Die Hochbahn erwartet, dass künftig bis zu 18 000 Fahrgäste täglich den Umsteigeknoten am östlichen Rand der Hafencity nutzen werden. Veranschlagt waren für den U4-Weiterbau rund 178 Millionen Euro, die Endsumme soll nach Hochbahn-Angaben bei 145 Millionen Euro liegen.

Jena: Mann fährt falsch in Einbahnstraße ein und dreht durch

In Jena ist ein Mann zunächst falsch in eine Einbahnstraße eingefahren und dann nach dem Hinweis eines anderen Autofahrers durchgedreht. Dabei schleifte er den anderen Fahrer 200 Metern auf der Motorhaube mit und verletzte auch noch seine eigene Beifahrerin, als diese aus dem Auto aussteigen wollte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.    

Gegen den Fahrer laufen nun Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlicher Körperverletzung und Unfallflucht. Außerdem musste er seinen Führerschein abgeben. Der auf der Motorhaube mitgeschleifte Mann erlitt leichte Verletzungen, ebenso die Beifahrerin.

München: Gastronom will Essen auf Sektionstisch servieren

Ein Sektionstisch aus schwarzem Marmor, noch aus der Zeit von Prinzregent Luitpold: Hier wurde der Leichnam des ermordeten Schauspielers Walter Sedlmayr (1926-1990) obduziert - und an dem Tisch wollte ein Münchner Gastronom seine Gäste bewirten. Doch dem Mann machte der Gerichtsmediziner Wolfgang Eisenmenger einen Strich durch die Rechnung: "Wir sind erst gar nicht in die Verhandlungen getreten", sagte der 74-jährige Eisenmenger der "Süddeutschen Zeitung". "Das haben wir aus ethischen Gründen abgelehnt." Hintergrund der obskuren Kaufnachfrage war ein Standortwechsel der Münchner Rechtsmedizin vor einigen Jahren.

Düsseldorf: Giftschlange beißt Besitzer

Ein Schlangenbesitzer ist in seiner Düsseldorfer Wohnung von einer hochgiftigen Viper gebissen worden - und dank seines schnellen Notrufs bei der Feuerwehr, gezielter Nachfragen des Leitstellenmitarbeiters und des Fachwissens eines Reptilienexperten rechtzeitig in sachkundige Behandlung gekommen. Der 49-Jährige setzte nach dem Biss der afrikanischen Hornviper Vipera Carastes am Donnerstagnachmittag einen Notruf ab, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte.    

Der Leitstellenmitarbeiter erkannte demnach schnell die Notsituation des Anrufers und fand durch gezielte Fragen Einzelheiten über die Schlangenart heraus. Ein Reptilienfachmann der Düsseldorfer Feuerwehr half dann bei der genauen Bestimmung der Schlange, um das passende Gegengift ausfindig zu machen.     Während der Schlangenbesitzer im Rettungswagen in die Uniklinik gefahren wurde, hatten die dortigen Ärzte durch den Reptilienexperten bereits wichtige Informationen für die weitere medizinische Behandlung erhalten. Bereits rund eine halbe Stunde nach dem Notruf befand sich der 49-Jährige in der Klinik - laut Feuerwehr schwebte er am Donnerstagabend nicht in akuter Lebensgefahr.

Aalen: 80-Jähriger versehentlich im Toilettenwagen eingeschlossen

Aus einer misslichen Lage auf dem Weihnachtsmarkt im baden-württembergischen Aalen hat die Polizei einen 80-Jährigen befreit. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, schloss eine Putzkraft den Mann am Vortag auf dem Markt in der Innenstadt versehentlich in einem Toilettenwagen ein. Dass er sich noch auf dem mobilen Örtchen befand, blieb dabei unbemerkt. "Dem Mann konnte rasch geholfen werden", berichtete die Polizei. Der Wagen sei zeitnah wieder geöffnet worden.

Hamburg: Musik zu laut - Mann rammt Nachbarn Messer in die Hüfte

Weil er sich von "zu lauter Musik" gestört fühlte, hat ein Mann in Hamburg seinem Nachbarn ein Messer in die Hüfte gerammt. Der Angegriffene habe sich bei dem Angriff vor dem Wohnhaus im Stadtteil Horn mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt, sagte eine Polizeisprecherin am Abend. Von dem Pfefferspray-Strahl seien allerdings zwei Fußgänger getroffen worden, die ambulant vom herbeigerufenen Rettungsdienst behandelt werden mussten. Ob auch der Messerstecher von dem Spray getroffen wurde, blieb unklar. Weitere Angaben zu den Beteiligten lagen zunächst nicht vor.

Mellrichstadt: Mann bekommt sein Paket nicht und zückt Waffe

Einen großen Polizeieinsatz an einem Paketshop in Unterfranken hat ein Mann ausgelöst, weil er sein Päckchen nicht ausgehändigt bekam. Der Mann hatte in dem Laden in Mellrichstadt (Rhön-Grabfeld) am Donnerstag weder einen Abholschein noch einen Ausweis vorlegen können, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin zog er eine Schreckschusswaffe aus seiner Jackentasche. 15 Streifenwagen eilten zu dem Paketshop. Beamte konnten den Mann schnell festnehmen. Die Pistole war ungeladen, der Tatverdächtige hatte aber Munition dabei. Offenbar leidet er unter einer psychischen Krankheit. Die Unterbringung in einem Krankenhaus wurde geprüft.

So wird das Wetter in Deutschland:


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 6. Dezember

Jettingen: Rentner lässt sich nicht betrügen

Ein falscher Polizist ist in Jettingen (Baden-Württemberg) geschnappt worden - weil ihn sein 82 Jahre altes Opfer in eine Falle gelockt hat. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der 23 Jahre alte mutmaßliche Betrüger am Sonntag am Telefon als Polizist ausgegeben. Dem Rentner gaukelte er vor, eine Einbrecherbande habe dessen Wohnung im Visier - zur Sicherheit solle er seine Wertsachen einem Kurier geben. Der 82-Jährige stimmte zum Schein zu, rief aber die echte Polizei. Die Beamten fassten den Betrüger, als der am Montag die Wertsachen abholen wollte.

Seit Dienstag sitzt der 23-Jährige, der aus dem Ruhrgebiet stammt, in Untersuchungshaft. Ebenfalls vorläufig festgenommen wurde seine 24 Jahre alte Begleiterin, die im Fahrzeug gewartet hatte. Sie ist inzwischen wieder frei. Der Polizei zufolge waren noch andere Senioren aus der Gemeinde von falschen Beamten angerufen worden.

Reichelsheim: Zehn Schafe mit durchgeschnittener Kehle entdeckt

Zehn Schafe sind auf einem Privatgrundstück im Wetteraukreis (Hessen) ohne Betäubung geschlachtet worden. Wie die Polizei erklärte, war den Schafen ohne eine entsprechende Genehmigung die Kehle durchgeschnitten worden. Am Samstag wurden die Beamten nach Polizeiangaben telefonisch darüber informiert, dass Schafe auf einem Grundstück eines Reichelsheimer Ortsteils ohne vorschriftsgemäße Betäubung geschlachtet werden sollen. Vor Ort fand die Polizei die zehn getöteten Tiere vor.

Zwei lebende Tiere konnten die Beamten retten. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen den Bewohner des Grundstücks, sowie gegen fünf weitere Personen aus dem Landkreis Offenbach. Diese sollen nach Polizeiangaben mit der Tat in Verbindung stehen. Den Besitzer der Tiere erwartet außerdem ein Bußgeld, da die Schafe teilweise keine Ohrmarken trugen.

Bobenheim: Unbekannter klaut Nikolaus-Geschenke von Zweijähriger

Ein besonders herzloser Dieb war am vergangenen Mittwochabend im rheinland-pfälzischen Bobenheim unterwegs. Der Unbekannte stahl einem zweijährigen Mädchen die Nikolausgeschenke. Der 55-jährige Großvater des Kindes habe die Gaben in Form von Schokolade und Spielfiguren im Wert von 30 Euro am Abend vor der Tür abgestellt, berichtete die Polizei. Kurz darauf seien sie bereits weg gewesen.    

Die Enkelin hatte nach Polizeiangaben aber trotzdem ihre Freude. Sie sei über das Eintreffen von Streifenbeamten so erfreut gewesen, dass sie den Diebstahl fast schon vergessen habe.

Marlow: Schlachtabfälle illegal im Wald entsorgt

Mehrere Tierhalter im Landkreis Vorpommern-Rügen sollen Schlachtabfälle in Wäldern entsorgt und in einem Fall Tiere auch ohne Betäubung geschlachtet haben. Bei Marlow wurden in einem Wald die Reste von zwei Rinderschlachtungen, auf Rügen die Überreste mehrerer Schafe gefunden, wie ein Sprecher des Landkreises am Donnerstag bestätigte. Zuvor hatte der NDR berichtet. In der Vorweihnachtszeit schlachten laut Landkreis viele Tierhalter verstärkt Rinder, Schafe und Schweine.

Zwei Schafhalter konnten den Angaben zufolge bereits ermittelt werden. Einen erwarte wegen der illegalen Entsorgung ein Bußgeld sowie die Übernahme der Kosten für die Entsorgung, gegen den anderen werde voraussichtlich die Staatsanwaltschaft ermitteln. Die Untersuchungen der Überreste habe ergeben, dass die Tiere ohne Betäubung getötet und das Fleisch nicht von einem Tierarzt untersucht worden sei, hieß es.

Hausschlachtungen seien aber nicht per se illegal, betonte der Kreissprecher. Allerdings müssten die Tier dem Tierschutz entsprechend geschlachtet, die Abfälle fachgerecht entsorgt und das Fleisch vom Tierarzt begutachtet werden

Löbnitz: 33-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall

Eine 33 Jahre alte Frau ist bei einem Autounfall in Nordsachsen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, kam sie am Dienstag aus unklarer Ursache in einer leichten Linkskurve zwischen Löbnitz und Reibitz von der Straße ab. Das Auto überschlug sich, prallte gegen einen Baum und blieb auf dem Dach liegen. Die 33-Jährige konnte nur noch tot aus dem zertrümmerten Wagen geborgen werden.

Ludwigshafen: Frau sucht in Parkhaus erfolglos nach ihrem Auto

In Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) hat sich am Mittwoch eine 21-Jährige verzweifelt an die Polizei gewandt, weil sie ihr Auto nach einer Shoppingtour als gestohlen glaubte. Wie die Beamten berichten, rief die Frau gegen 18 Uhr völlig aufgelöst auf einer Wache an, um den vermeintlichen Diebstahl ihres Fahrzeugs in einem Parkhaus zu melden. Demnach gab sie an, bereits mehr als eine halbe Stunde sämtliche Parkebenen erfolglos abgesucht zu haben, nun aber einen weiteren Versuch gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst zu unternehmen.

Etwa zwei Stunden später und sei die Frau dann zu Fuß auf der Wache erschienen, um Anzeige zu stellen, weil das Auto weiterhin nicht aufzufinden war. Parallel machte sich eine Streife auf den Weg zum da bereits geschlossenen Parkhaus - und siehe da: Nach kurzer Suche fanden die Beamten den Pkw "mutterseelenallein und unberührt" vor, wie sie schreiben.

Karlsdorf-Neuthard: Verwirrter gibt Drogen bei Polizei ab und gesteht, zuhause noch mehr zu haben

Ein 26 Jahre alter Mann ist in die Psychiatrie eingeliefert worden, weil er wiederholt verwirrt bei der Polizei erschienen und dort Drogen abgegeben hatte. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Demnach war der Mann am Dienstag unter Drogeneinfluss im Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard aufgetaucht, hatte eine geringe Menge Marihuana abgegeben und wirr geredet. Er sagte auch, größere Mengen Drogen in seiner Wohnung zu haben. Bei deren Durchsuchung fanden die Ermittler mehr als ein halbes Kilogramm Marihuana.

Frankfurt: Luftballon legt S-Bahnverkehr lahm

Ein entflogener Luftballon an einer Oberleitung hat am Mittwochabend den S-Bahnverkehr in der Frankfurter Innenstadt durcheinandergebracht. Der Zwischenfall habe sich in der unterirdischen Station Konstablerwache zugetragen, berichtete die Bundespolizei. Zuvor hatte das Portal hessenschau.de berichtet. Dem Bericht zufolge handelte es sich um einen metallbeschichteten, herzförmigen Heliumballon. "Durch den Ballon war es zu einer gefährlichen Situation gekommen, einen Kurzschluss gab es jedoch nicht", zitierte das Portal einen Bahn-Sprecher. Fachleute der Bahn hätten rund eine Stunde gebraucht, um den Flugkörper von der Decke zu holen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund sprach am Abend von "Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen" in Folge des Zwischenfalls.

Bochum: Lkw stößt gegen Straßenbahn und hebt sie aus den Schienen

Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einer Straßenbahn sind in Bochum elf Menschen verletzt worden, davon sechs schwer. Der Autotransporter stieß am Mittwochmittag nach ersten Erkenntnissen der Polizei bei einem unerlaubten Wendemanöver an einer Kreuzung mit der Bahn zusammen, die komplett aus den Schienen gehoben und seitlich weggedrückt wurde. Unter den elf Verletzten sind fünf Jugendliche. Der Autotransporter war mit sechs Wagen beladen. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

nachrichten deutschland - unfall bochum

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro


Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, den 5. Dezember

Hamburg: Kita-Kinder streiten um Dreirad - Polizeieinsatz

In einer Hamburger Kita ist der Streit zweier Kinder um ein Dreirad - zumindest in den Augen einer Mutter - derart eskaliert, dass die Polizei anrücken musste. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, wollten die beiden Dreijährigen - ein Junge und ein Mädchen - das Gefährt am Dienstagnachmittag gleichzeitig nutzen. Sie gerieten aneinander, eines der Kinder soll dabei vom anderen gekratzt worden sein. Kommt halt vor, könnte man meinen. Die Mutter eines der Streithähne sah das aber offensichtlich anders und bestand dem Bericht zufolge darauf, die Polizei zu rufen.

Eine Streifenwagenbesatzung fuhr daraufhin zu der Kita im Stadtteil Winterhude und traf dort auf die besorgte Mutter sowie die beiden Kinder, von denen eines "tatsächlich eine gerötete Wange" gehabt habe, wird ein Sprecher zitiert. Man habe die Situation vor Ort dann aber in einem Gespräch befrieden können. Anzeige wurde von der Mutter demnach nicht gestellt.

Neuss: Geschäftsmann wird auf offener Straße ausgeraubt

Mitten auf einer Straße in Neuss haben drei Männer einem Geschäftsmann mehrere Tausend Euro Bargeld geraubt. Die schwarz gekleideten Täter sprachen den Mann am Dienstabend zunächst in der Nähe des Rheinpark-Centers an, wie die Polizei mitteilte. Dann schlug ihn einer mit einer Pistole, die anderen entrissen ihm seine mit Banknoten gefüllte Aktentasche. Anschließend flohen die Diebe mit einem geklauten Auto. Das Opfer wurde mit Prellungen am Oberkörper und Verletzungen am Kopf in ein Krankenhaus gebracht. Am frühen Mittwochmorgen waren die Täter noch auf der Flucht.

Beerfelden: Verwirrter klaut Rettungswagen und fährt damit rum

Im hessischen Beerfelden hat die Polizei am Morgen einen 35 Jahre alten Mann gestoppt, der in der Nacht in eine Rettungswache eingebrochen war und sich dort ein Funkgerät sowie den Schlüssel eines Krankenwagens geschnappt hatte. Anschließend fuhr der offenbar geistig verwirrte und zudem alkoholisierte Mann mit Blaulicht und Sirene mit hohem Tempo über eine Bundesstraße, ehe ihn die Besatzung eines Streifenwagens entdeckte und anhielt.

Der Mann sei aufgrund seines Zustands in eine Fachklinik gebracht worden, schreiben die Beamten. Den Beschuldigten erwarten nun Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls sowie Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Bad Zwesten: Bankräuber nennt seinen Namen

Im nordhessischen Bad Zwesten ist ein Banküberfall aus Sicht des verhinderten Räubers gründlich misslungen: Wie die Polizei berichtet, war der 68-Jährige am Montag in eine Bankfiliale gegangen und hatte dem Angestellten verkündet: "Das ist ein Überfall". Der Mitarbeiter ließ sich jedoch nicht großartig beeindrucken und fragte nach dem Namen des "Bittstellers". "Der konsternierte Bankräuber nannte dem Angestellten reflexartig seinen echten Vor- und Zunamen", berichtet die Polizei. Daraufhin wurde ihm mitgeteilt, da er kein Kunde sei und kein Konto habe, könne er auch kein Geld ausgezahlt bekommen. So schnell gab sich der Möchtegern-Räuber jedoch nicht geschlagen: Er griff mit seiner Hand in die Jackentasche, um eine sich darin befindliche Waffe anzudeuten und verkündete erneut: "Das ist ein Überfall."

Als ihm dann noch eine weitere Angestellte der Bank weismachte, bei der von ihm überfallenen Filiale würde es sich um eine bargeldlose Geschäftsstelle handeln, zog er unverrichteter Dinge und ohne Beute ab. Dank seines Namens und der Überwachungsbilder konnte der Mann jedoch schnell ermittelt und festgenommen werden. Er ist polizeilich hinlänglich bekannt und sitzt nun in Untersuchungshaft. 

Mönchengladbach: Kind bei Ausparkmanöver von Auto erfasst und getötet

In Mönchengladbach ist eine Achtjährige auf dem Weg zur Grundschule von einem Auto erfasst und getötet worden. Sie sei am Mittwoch in einem verkehrsberuhigten Bereich von einem Auto erfasst worden, teilte die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mit. Die 42-jährige Fahrerin wollte demnach gerade aus einer Parklücke fahren.    

Dabei erfasste sie die Schülerin, die gerade die Fahrbahn überquerte. Nach Angaben der Beamten musste das Mädchen am Unfallort wiederbelebt werden, starb aber im Krankenhaus. Die Fahrerin erlitt einen Schock, ein Notfallseelsorger wurde verständigt. Die Ermittlungen liefen.

Essen: Kinder überfallen Seniorin

In Essen haben vier Kinder am Sonntagabend einen versuchten Raubüberfall auf eine 80-Jährige verübt. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, sprachen die Heranwachsenden die Frau auf der Straße "Fünfhandbank" an. Ein Junge schubste sie zu Boden und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Geschädigte hielt ihre Tasche jedoch fest und schrie um Hilfe. Der Junge ließ daraufhin von ihr ab und flüchtete mit dem Rest der Gruppe. Laut Beschreibung sollen die Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren alt gewesen sein und dunkle Kleidung getragen haben.

Brandenburg an der Havel: Lkw-Fahrer räumt Schuld am Tod von Feuerwehrleuten ein

Im Prozess um den tragischen Tod von zwei Feuerwehrleuten hat der angeklagte Lastwagenfahrer seine Schuld an dem Unfall eingeräumt. "Ich bin allein für den Tod von zwei Feuerwehrleuten und die Verletzung eines weiteren Feuerwehrmannes verantwortlich", hieß es in einer vom Verteidiger des 57-Jährigen am Mittwoch vor dem Amtsgericht Brandenburg/Havel verlesenen Erklärung. Der 57-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Laut Anklage soll der Berliner am 5. September mit seinem Sattelzug auf der Autobahn A2 mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Unfallstelle gerast sein. Dabei rammte er einen Polizeiwagen und zwei Feuerwehrfahrzeuge. Ein Feuerwehrwagen kippte um und begrub zwei 23 und 38 Jahre alte Feuerwehrmänner unter sich. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. 

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft war der Lastwagenfahrer übermüdet. Dazu hieß es in seiner Erklärung, er könne sich an die Ereignisse kurz vor dem Unfall nicht erinnern. Daher könne er nicht ausschließen, dass er am Steuer kurzzeitig eingeschlafen war.

Ingolstadt: Wohnhaus explodiert nach Gasunfall

In Ingolstadt ist am Dienstag ein Wohnhaus explodiert. Wie der "Donau-Kurier" unter Berufung auf die Polizei berichtet, hatte zunächst ein Bagger eine Gasleitung nahe des Gebäudes beschädigt. Daraufhin trat Gas im Keller des Hauses aus. Die herbeigerufene Feuerwehr sperrte das Grundstück und die Umgebung ab. Gegen Mittag gab es dann aus noch ungeklärter Ursache eine Explosion, Fünf Feuerwehrleute wurden verletzt, einer davon schwer. Das Haus wurde schwer beschädigt, der Schaden auf rund eine Million Euro beziffert.  

Bonndorf: Pferde aus brennendem Stall gerettet

In Bonndorf im Landkreis Waldshut-Tiengen ging der Nacht zum Mittwoch ein Bauernhof inklusive Pferdestall vollständig in Flammen auf. Wie die Polizei berichtet, befanden sich keine Menschen in den unbewohnten Gebäuden. Allerdings mussten drei Pferde aus dem Feuer gerettet werden. Die Polizei prüft nun, ob ein Zusammenhang mit weiteren Bränden im selben Ort und in der selben Nacht besteht.

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Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, den 4. Dezember

Erfurt: Diebe bringen Familie um Sonntagsbraten

Dieser Diebstahl dürfte für lange Gesichter gesorgt haben: Im thüringischen Erfurt haben Unbekannte am vergangenen Wochenende offensichtlich großen Hunger gehabt und sich am Sonntagsbraten einer Familie bedient. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, hatte eine 66-jährige Bewohnerin eines Einfamilienhauses die gerade frisch zubereitete Ente am Samstagabend zum Abkühlen aufs Fensterbrett gestellt. Als die Frau am Sonntagmorgen wieder nachschaute, war jedoch die Hälfte des Bratens verschwunden.

Tiere können den Beamten zufolge als Täter ausgeschlossen werden. Stattdessen stehe er Diebstahl womöglich mit Einbrüchen des Wochenendes in Verbindung, glaubt die Polizei.

Pforzheim: Streit auf Weihnachtsmarkt eskaliert

In Pforzheim (Baden-Württemberg) sind bei einem handfesten Streit auf einem Weihnachtsmarkt mehrere Menschen verletzt worden. Demnach gerieten die Angehörigen zweier Familien aneinander, nachdem sich ein 16-Jähriger und dessen jüngerer Bruder, 13, in der Warteschlange eines Standes an zwei Frauen vorbei- und vordrängten, schrieb die Polizei am Montag über den Vorfall aus der vergangenen Woche.

Demnach sprachen die beiden Frauen, die mit ihren drei Kindern unterwegs waren, die Jugendlichen auf ihr Verhalten an, woraufhin diese sogleich mit Beleidigungen reagierten. Ein Begleiter der Mütter mischte sich ein und wurde sofort von den Brüdern attackiert. Daraufhin eilten dem 42-Jährigen zwei weitere Besucher zu Hilfe. Das wiederum veranlasste den Vater der Jugendliche, sich mit einer Holzlatte zu bewaffnen, um anschließend gemeinsam mit ihnen auf das "gegnerische" Trio loszugehen. So soll der 42-Jährige einem der Männer mit der Holzlatte gegen den Hinterkopf, einem anderen ins Gesicht geschlagen haben. In der Zwischenzeit hatte sich auch einer der Söhne mit einer Holzlatte ausgestattet, die er ebenfalls gegen die Kontrahenten einsetzte. Die zogen sich in der Folge ihre Gürtel aus der Hose, um sich ihrerseits gegen die Angriffe zu wehren.

Letztlich sei es es durch die Besatzungen von fünf Streifenwagen sowie durch einen Hundeführer gelungen, die Streithähne zu trennen. Mehrere von ihnen kamen im Anschluss wegen Platzwunden und Prellungen ins Krankenhaus. Die Beamten ermitteln nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Suhl: Polizeieinsatz wegen stinkender Schuhe

Er vermutete eine verwesende Leiche und alarmierte die Polizei: Im thüringischen Suhl hat sich ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses aufgrund des Geruchs im Treppenhaus Sorgen gemacht, dass jemand gestorben sein könnte. Er informierte daraufhin die Polizei, die die Quelle des Gestanks eigenen Angaben zufolge in der Nacht zum Dienstag schnell ausfindig machen konnten: Es waren Schuhe, die vor einer Nachbarwohnung im Hausflur lagen. "Zum Glück erfreuten sich alle Leute der infrage kommenden Wohnungen bester Gesundheit", hieß es in der Mitteilung.

Hannover: ICE gerät in Brand - dichter Rauch steigt auf

Am Hauptbahnhof Hannover ist am Dienstag ein ICE in Brand geraten. Betroffen sei der Triebkopf des Zuges, sagte ein Feuerwehrsprecher. Aus dem brennenden Zugteil stieg dichter Rauch auf. Ob sich Menschen in dem Zug aufhielten, blieb zunächst unklar. Am Hauptbahnhof fuhren zahlreiche Feuerwehrwagen vor.

Ellwangen: Traktor kommt auf Autodach zum Stehen

Selbst die Polizei spricht von einem Wunder: In Ellwangen (Baden-Württemberg) ist ein Traktor über die Fahrerseite auf den Pkw einer 24 Jahre alten Frau aufgefahren und dort - auf dem Dach - mit dem rechten Vorderrad zum Stehen gekommen. Ein Bild zeigt das völlig demolierte Fahrzeug der Frau, die bei dem Unfall am vergangenen Sonntag lediglich leicht verletzt wurde und in ein Krankenhaus kam. 

Laut Polizei hatte die Geschädigte die Vorfahrt des Traktors beim Abbiegen missachtet, dessen 21-jähriger Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Es entstand ein Schaden von rund 25.000 Euro.

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Trotz der Wucht der Kollision wurde die Autofahrerin nur leicht verletzt 

Gotha: Mann durchschlägt Autoheckscheibe mit seinem Kopf

Offenbar aus Wut hat ein Mann im thüringischen Arnstadt mit seinem Kopf die Heckscheibe eines Autos durchschlagen. Am Montagabend rammte er seinen Kopf ohne ersichtlichen Grund in die Scheibe eines abgestellten Wagens, die dabei zu Bruch ging, wie die Polizei in Gotha mitteilte.    

Wenig später randalierte offenbar derselbe Mann im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der betreffenden Straße. Er verschaffte sich gewaltsam Zugang zu dem Wohnhaus und brüllte lautstark herum. Die Wutausbrüche richteten sich laut Polizei gegen eine Frau, die dort wohnt und dem Mann offenbar bekannt ist. Auf ihn kommt nun mindestens ein Verfahren wegen Sachbeschädigung zu. An Heckscheibe und Tür entstand ein Schaden von zusammen rund 700 Euro.

Koblenz: Unbekannte schneiden dutzenden Weihnachtsbäumen Spitzen ab

In einer Schonung im rheinland-pfälzischen Nörtershausen haben Unbekannte dutzenden Weihnachtsbäumen die Spitzen abgeschnitten. Die Täter hätten sich in der Nacht zum Montag Zugang verschafft, teilte die Polizei in Koblenz mit. Von rund 50 für den Verkauf vorgesehenen Bäumen entfernten sie die Spitzen. Zudem drückten sie einen Wildschutzzaun mitsamt den Zaunpfählen nieder.    

Die Bäume seien für das laufende Weihnachtsgeschäft praktisch wertlos, erklärte die Polizei. Die Beamten suchen nach möglichen Zeugen.

Hohe Börde: Mann rettet zwei Senioren aus brennendem Haus

Ein 30 Jahre alter Mann hat in Sachsen-Anhalt zwei Senioren aus einem brennenden Haus gerettet. Der 30-Jährige bemerkte am frühen Dienstagmorgen ein Feuer in dem Gebäude im Ort Hohe Börde bei Magdeburg und alarmierte die Feuerwehr, wie die Polizei mitteilte. Anschließend lief er in das Einfamilienhaus, das bereits in voller Ausdehnung brannte. Er rettete die 78 und 85 Jahre alten Eigentümer ins Freie. Die Senioren wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte vermutlich ein brennendes Kabel den Brand ausgelöst.

Karlsruhe: Mann fällt zwischen Tram und Bahnsteig - schwere Handverletzung

Ein Mann hat beim Sprung auf eine anfahrende Straßenbahn in Karlsruhe Teile seiner Hand eingebüßt. Der alkoholisierte 71-Jährige rutschte nach Polizeiangaben am Montag bei dem Versuch, auf die Bahn aufzuspringen, aus und fiel zwischen die Tram und den Bahnsteig.    

Dabei wurde er schwer verletzt. Unter anderem müssen laut Polizei Amputationen an der rechten Hand vorgenommen werden. Fahrgäste, die den Unfall beobachtet hatten, alarmierten den Straßenbahnfahrer, der davon zunächst nichts bemerkt hatte. Er stoppte die Bahn sofort.


Nachrichten aus Deutschland von Montag, den 3. Dezember

Hannover: Sturköpfiger Autofahrer legt Verkehr lahm

In Hannover hat ein Autofahrer am Montagmorgen für einigen Ärger gesorgt, weil er sich weigerte, einem Bus Platz zu machen. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, hatte der Bus wegen eines parkenden Umzugswagens auf die Fahrbahnmitte ausweichen müssen. Obwohl für den entgegenkommenden Mercedes-Pkw genügend Platz gewesen wäre, weigerte sich der 50-jährige Fahrer, zur Seite zu fahren.

Es staute sich auf beiden Richtungen in der Voßstraße, auch die Polizei konnte den Mann zunächst nicht zum Einlenken bewegen. Der Polizei erklärte er später, er habe wegen des Busses eine Vollbremsung machen müssen - auf der Voßstraße sind allerdings nur 30 km/h erlaubt. Während das Verkehrschaos mittlerweile 30 Minuten andauerte, soll einer der anwesenden Beamten schließlich geschrien haben: "Fahren Sie jetzt endlich den Wagen zur Seite, wie alt sind Sie eigentlich?". Ein Ausruf mit Wirkung - der Mann setzte sich zurück hinters Steuer und fuhr beiseite. Die Polizei leitet nun ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit ein.

 

Rostock: 24-Jährige kracht mit Auto in Ikea-Filiale

Sie wollte eigentlich nur das Fahren üben - und fand sich letztlich mitten in der Filiale wieder: In Rostock ist eine 24 Jahre alte Frau mit einem Auto in einen Ikea-Markts gekracht und erst im Bereich der Kassen zum Stehen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatten die junge Frau und ihr 36-jähriger Beifahrer den Parkplatz am Sonntag für Fahrübungen genutzt. "Die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis befindliche Frau verlor dabei die Kontrolle über das Fahrzeug, überfuhr einen Begrenzungspfahl und fuhr direkt auf eine neben dem Haupteingang gelegene Nebentür zu." Das Auto habe den Eingang des am Sonntag geschlossenen Möbelhauses durchbrochen und sei erst nach mehreren Metern Fahrt und einer Kollision mit einer Innenwand zum Stehen gekommen.

Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Begleiter blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt gegen die beiden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.

Hamburg: 44-Jähriger zeigt Zivilcourage und wird lebensgefährlich verletzt 

Zwei Männer im Alter von 36 und 44 Jahren wurden in der Nacht zum Sonntag von noch unbekannten Tätern zusammengeschlagen und dabei schwer verletzt - der ältere der beiden lebensgefährlich. 

Wie die Polizei berichtet, waren die Männer gegen 3.25 Uhr in der Hamburger Neustadt nahe des Michels unterwegs. An der Kreuzung Englische Planke und Ludwig-Erhardt-Straße wurden sie Zeugen, wie eine an der Ampel wartende Frau in ihrem Auto von Männern in einem ebenfalls an der Ampel wartenden Geländewagen belästigt wurde. 

Dem Bericht nach bat das Duo die Männer, die Frau in Ruhe zu lassen. Danach setzten die beiden ihren Weg fort. "Kurze Zeit später verließen zwei Insassen offenbar den BMW und attackierten zunächst den 36-Jährigen", schreibt die Polizei. Er wurde dabei im Gesicht verletzt und ergriff die Flucht. Dabei sei er gestürzt und habe sich den Arm gebrochen. 

Der 44-Jährige wurde ebenfalls angegriffen. Er wurde von den flüchtigen Tätern nach der Attacke blutend und bewusstlos mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen auf dem Gehweg liegengelassen. Rettungskräfte brachten beide Prügelopfer ins Krankenhaus, der jüngere wurde dort ambulant behandelt.

Nun sucht die wegen versuchter Tötung ermittelnde Mordkommission nach Zeugen, die Hinweise zum Geschehen oder den Tätern geben können. Einer der Täter wird wie folgt beschrieben: 

Osteuropäisches Erscheinungsbild, etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß. Er hatte eine athletische Figur, kurze, helle Haare mit Geheimratsecken und hoher Stirn  und sprach Deutsch mit leichtem osteuropäischem Akzent. Er trug helle, nach Polizeiangaben "hemdartige" Oberbekleidung. Die Männer saßen in einem schwarzen BMW X3.

Auch die belästigte Frau wird gesucht. Sie saß offenbar in einem weißen Kastenwagen. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 040/4286-56789 entgegen.

Sankt Augustin: Vermisste 17-Jährige tot aufgefunden - Mordkommission ermittelt

Ein von seinen Eltern vermisstes Mädchen ist tot in einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen gefunden worden. Die Leiche der 17-Jährigen wurde am Sonntagabend in der Flüchtlingsunterkunft am Rande eines Gewerbegebiets der Stadt Sankt Augustin bei Bonn entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

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19-jähriger Tatverdächtiger festgenommen: Vermisste 17-Jährige in Sankt Augustin tot aufgefunden

Duisburg: Feuer zerstört Hauptgebäude der Tafel 

Ein Feuer hat in der Nacht auf Montag die Hauptstelle der Duisburger Tafel komplett zerstört. Das Haus sei völlig in sich zusammengefallen, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Verletzt wurde niemand. Den Sachschaden konnte die Polizei zunächst noch nicht schätzen. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Am Morgen war die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Die Kriminalpolizei soll nach den Löscharbeiten die Ermittlungen übernehmen.

In dem abgebrannten Gebäude im Stadtteil Hochfeld befanden sich unter anderem die Hauptverteilstelle für Lebensmittel, sowie der Sitz der Geschäftsführung der Tafel. Die Duisburger Tafel verteilt nach eigenen Angaben pro Woche rund 15 Tonnen Lebensmittel an etwa 4000 Menschen. Demnach kamen alleine zur Hauptverteilstelle täglich rund 170 Menschen, hieß es auf der Website.

A3 bei Idstein: Reisebus brennt auf der A3 aus

Ein mit 48 Gästen besetzter Reisebus ist auf der Autobahn 3 bei Idstein in der Nacht zum Montag komplett ausgebrannt. Die Fahrgäste und der Busfahrer hätten sich rechtzeitig aus dem Bus retten können, bevor das Feuer vom Motor auf den Fahrgastraum übergriff, teilte die Polizei am Morgen mit. Niemand wurde verletzt. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 200.000 Euro. Das Reiseunternehmen schickte Ersatzbusse und holte die Reisegäste ab, diese waren von Amsterdam nach Frankfurt am Main unterwegs. Während der Bergungsarbeiten kam es im Rückstau zu zwei Unfällen, bei denen niemand verletzt wurde.

Quellen: Presseportal, "Donau Kurier", "Hamburger Abendblatt", "RP Online"

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