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Nachrichten aus Deutschland: Prinz Otto von Hessen stirbt bei Motorradunfall - Polizei sucht Zeugen

Recklinghausen: Feuerwerkskörper in Wohnung gezündet – Mann leicht verletzt  +++ Neunkirchen: Polizei sucht Steinewerfer an Autobahn im Saarland +++ Altenburg: Hilferufe hinterm Schaufenster - Mann im Laden eingeschlossen +++ Nachrichten aus Deutschland.

Blaulicht als Symbolfoto für Nachrichten aus Deutschland

Die Polizei sucht nach dem tödlichen Unfall nach Zeugen (Symbolfoto)

DPA

Hinweis: Aktuelle Nachrichten zum Corona-Virus in Deutschland finden Sie hier

A96 bei Wangen: Prinz von Hessen stirbt bei Motorradunfall

Bei einem Motorradunfall in der Nähe von Lindau in Bayern ist am Sonntagmorgen ein 55-Jähriger tödlich verunglückt. Der Unfallfahrer war gegen kurz nach 8 Uhr mit seiner Ducati auf der A96 bei Wangen unterwegs, als er laut Polizei aus bislang noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seine Maschine verlor, ins Schlingern kam und in die Leitplanke prallte. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Bei dem Mann handelte es sich nach Angaben der "Bild"-Zeitung um den Unternehmer und Landgrafen Prinz Otto von Hessen. Demnach war der Unternehmer, der Inhaber mehrerer McDonald's-Filialen im bayerischen Ingolstadt war, in die Schweiz unterwegs. Die Autobahn musste nach dem Unfall in beide Richtungen kurzzeitig gesperrt werden. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten sich mit dem Autobahnpolizeirevier Kißlegg unter der Telefonnummer 07563/90990 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Ravensburg/"Bild"

Recklinghausen: Feuerwerkskörper in Wohnung gezündet – Mann leicht verletzt

In Recklinghausen ist die Feuerwehr am Sonntagnachmittag um kurz vor 15 Uhr zu einem Einsatz gerufen worden. Dort war es in einer Wohnung aus bislang noch ungeklärter Ursache zur Detonation von Feuerwerkskörpern gekommen. Unter anderem waren dadurch die Fenster der Wohnung im betroffenen Mehrfamilienhaus zersprungen. Ein 21-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Er wurde notärztlich versorgt, eine anschließende, weitere Behandlung im Krankenhaus war jedoch nicht nötig.

Quelle: Feuerwehr Recklinghausen

Köln: Polizisten reanimieren 21-Jährigen

In Köln mussten Polizisten einen jungen Mann reanimieren. Wie die Beamten am Sonntagmittag mitteilten, waren sie  am Samstagabend gegen 21.40 Uhr im Bereich des Rheinboulevards auf Streife, als sie durch lautes Hupen und Rufen von zwei Autofahrern aufmerksam wurden. Auf der Rückbank eines der Autos lag bewusstlos ein junger Mann. Der 21-Jährige zeigte keinerlei Vitalzeichen. Sofort begannen zwei Kommissare, die bei der Bereitschaftspolizei eine Rettungshelfer-Ausbildung absolviert hatten, außerhalb des Fahrzeugs mit lebensrettenden Maßnahmen. Weitere Hundertschaftskräfte schirmten die Reanimation ab und sicherten den Arbeitsbereich ihrer Kollegen. Nach kurzer Zeit setzte die Atmung ein. Ein Rettungsassistent, der privat unterwegs war und zufällig vorbeikam, unterstützte die Beamten bei der Stabilisierung des Patienten, bis der Notarzt eintraf. Der ließ sich telefonisch von den Angehörigen des jungen Mannes über dessen Vorerkrankungen informieren. Im Rettungswagen wurde der erfolgreich Wiederbelebte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.

Quelle: Polizei Köln

Neunkirchen: Polizei sucht Steinewerfer an Autobahn im Saarland

Ein Unbekannter hat im Saarland auf der Autobahn 8 mehrere große Steine von der Leitplanke aus in Richtung der Fahrzeuge geworfen. Den Ermittlungen zufolge wurde bei der Tat zwischen den Anschlussstellen Neunkirchen-City und Heinitz kein Auto getroffen, wie die Polizeiinspektion Neunkirchen am Sonntag mitteilte. Ein Fahrzeug habe sich aber bei dem Zwischenfall, der sich am Donnerstag ereignet hatte, bei der Fahrt über einen solchen Stein auf der Fahrbahn einen Reifen beschädigt, hieß es. Die Polizei sprach von einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Bei dem Täter soll es sich um einen Mann zwischen 20 und 30 Jahren gehandelt haben.

Quelle: DPA

Altenburg: Hilferufe hinterm Schaufenster - Mann im Laden eingeschlossen

Mit Hilferufen hinter dem Schaufenster hat ein Mann auf sich aufmerksam gemacht, der in einer Drogerie eingeschlossen war. Der 45-Jährige sei am Samstag versehentlich in dem Laden im ostthüringischen Altenburg eingesperrt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach hatte die Drogerie andere Ladenöffnungszeiten als sonst üblich. Laut Polizei bemerkte der 45-Jährige erst an der Kasse, dass das Geschäft geschlossen war. Zuvor war bereits das Licht ausgeschaltet worden, was dem Mann zunächst nicht befremdlich vorgekommen sei. Passanten riefen die Polizei, die den Mann befreite.

Quelle: DPA

Pfullingen: Bergwacht rettet abgestürzten Gleitschirmflieger aus Baum

Nach eineinhalb Stunden in luftiger Höhe ist ein abgestürzter Gleitschirmflieger im baden-württembergischen Pfullingen (Landkreis Reutlingen) aus einem Baum gerettet worden. Der 37-Jährige blieb unverletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er war nach dem Start in Turbulenzen geraten und mit seinem Gleitschirm in einen Wald gestürzt, wo er in etwa 25 Meter Höhe in einer Baumkrone hängenblieb. Per Handy alarmierte er Feuerwehr und Bergwacht. Die Retter hätten ihn am Samstagabend nach eineinhalb Stunden aus seiner Lage befreit.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Samstag, den 16. Mai

Dortmund: Passant entdeckt sterbenden Mann auf Gehweg

In Dortmund ist in der Nacht auf Sonnabend ein Mann verstorben. Der 41-Jährige wurde durch einen Passanten leblos auf einem Gehweg in der Innenstadt entdeckt. Obwohl der Passant sofort einen Rettungsdienst alarmierte, verstarb der Mann vor Ort. Die Obduktion ergab Hinweise auf eine Gewalttat. Die Polizei nahm zwischenzeitlich einen 32-Jährigen fest, der Tatverdacht gegen ihn erhärtete sich jedoch nicht. Die Mordkommission ermittelt.

Quelle: Polizei Dortmund

Michelsneukirchen: Mann will Grill bauen und löst Explosion aus 

Ein 24-Jähriger ist in Bayern lebensbedrohlich verletzt worden, als er ein Fass zu einem Grill umbauen wollte und dabei eine Explosion auslöste. Der junge Mann habe mit einem Trennschleifer ein Stück des Metallfasses herausschneiden wollen, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Als er am Freitag mit dem Gerät arbeitete, sei es in Michelsneukirchen in der Oberpfalz zur Explosion gekommen. Per Funkenflug entzündeten sich demnach Gasrückstände, die noch im Fass waren.

Der 24-Jährige habe Verbrennungen am ganzen Körper erlitten und sei lebensbedrohlich verletzt, hieß es. Ein 26-Jähriger, der an einer anderen Werkbank arbeitete, trug Verbrennungen im Gesicht und an einer Seite davon. Ein Rettungshubschrauber brachte die beiden Männer ins Krankenhaus.

Quelle: DPA

Ludwigshafen: Streit in Einbahnstraße - Radler schlägt auf Autofahrer ein

Nach einem Zusammentreffen in einer Einbahnstraße haben sich ein Autofahrer und ein Radler in Ludwigshafen geprügelt. Laut Polizei war der 36 Jahre alte Radler am Freitagnachmittag falsch herum in die Straße gefahren, wo er von dem 63 Jahre alten Autofahrer zur Rede gestellt wurde. Nach einer ersten Rangelei besorgte sich der Radfahrer aus einem Sperrmüllhaufen eine Holzlatte und fügte seinem Kontrahenten leichte Verletzungen zu. Nach einer kurzen Flucht vom Tatort wurde er von Polizisten gestellt.

Quelle: DPA

Würzburg: Mann fuhr wohl 15 Jahre ohne Führerschein

Ein 34-jähriger Mann ist in Bayern beim Fahren ohne Führerschein ertappt worden - er war mutmaßlich bereits seit 15 Jahren ohne Erlaubnis auf den Straßen unterwegs. Der Mann war zu schnell gefahren und wurde von Beamten kontrolliert, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte. Als er dann seine Fahrerlaubnis vorzeigen sollte, gab der Fahrer zu, dass er bereits seit 2005 keinen Führerschein besitzt. Die Polizei geht davon aus, dass er seitdem immer wieder gefahren ist. Nach Angaben der Polizei hatte er die Erlaubnis wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz abgeben müssen.

Am Freitag fuhr der Mann nahe Würzburg unter einem Alkoholeinfluss von 0,7 Promille statt erlaubtem Tempo 70 mit seinem Wagen 104 Kilometer pro Stunde. Den 34-Jährigen erwarten nun Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Geschwindigkeitsüberschreitung und Trunkenheit am Steuer.

Quelle: DPA

Görlitz: Drogen im Motorboot - Polizei stellt mutmaßliche Schmuggler 

In Görlitz sind zwei mutmaßliche Drogenschmuggler trotz Einfallsreichtums aufgeflogen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, waren einer Streife am Freitag zwei Männer am Ufer der Neiße aufgefallen. Die 30 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen navigierten ein ferngesteuertes Motorboot über den Grenzfluss und transportierten damit Betäubungsmittel von Polen nach Deutschland. Über Art und Menge der Drogen machte die Polizei keine Angaben. Gegen die Männer wurde Strafanzeige gestellt.

Quelle: DPA


Nachrichten von Freitag, den 15. Mai

Hamburg: Mann auf offener Straße mit Messer angegriffen

In Hamburg ist ein 23-Jähriger am Freitagmorgen im Stadtteil Eilbek auf offener Straße von einem anderen Mann mit einem Messer attackiert worden. Er erlitt dabei lebensgefährliche  Verletzungen. Kaum zu glauben: Nach dem Vorfall setzte das Opfer seinen Weg offenbar zunächst einfach fort. Informationen der "Mopo" zufolge steckte das Messer noch in seinem Rücken. Passanten sollen ihn darauf aufmerksam gemacht haben. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Die Polizei konnte im Rahmen einer Sofortfahndung einen Tatverdächtigen festnehmen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. 

Quelle: Polizei Hamburg, "Mopo"

Augsburg: Verteidiger fordern nach Gülle-Tod Freispruch für Ehemann

Im Fall des Gülle-Todes einer Bäuerin aus Nordschwaben hat die Verteidigung einen Freispruch für den Ehemann verlangt. "Es gibt nichts als bloße Vermutungen", sagte Rechtsanwalt Nico Werning am Freitag vor dem Landgericht Augsburg zu den Vorwürfen. Er warne die Strafkammer ausdrücklich vor einem Fehlurteil.

Der 55 Jahre alte Landwirt aus Wallerstein soll im September 2018 seine Frau erstickt haben, indem er seiner Partnerin Gülle ins Gesicht gegossen hat. Zuvor soll der Mann die Frau niedergeschlagen haben. Der Landwirt ist wegen Mordes angeklagt. Im Plädoyer war der Staatsanwalt aber von dem Mordvorwurf abgerückt und hat eine Gefängnisstrafe von 13 Jahren und 6 Monaten wegen Totschlags für den angeklagten Deutschen verlangt.

Die drei Verteidiger gehen davon aus, dass die 51-jährige Frau bei einem Unfall ums Leben kam, nachdem sie auf dem Hof in die Güllegrube gestiegen ist. "Er ist so offensichtlich unschuldig", meinte Verteidigerin Martina Sulzberger über ihren Mandanten. Auch der Angeklagte selbst betonte nochmals, dass er seit 20 Monaten unschuldig in Untersuchungshaft sitze. Ein Urteil in dem seit Oktober 2019 laufenden Prozess soll am kommenden Mittwoch verkündet werden.

Quelle: DPA

Wittenberge: Polizei findet zwei Tote in Mehrfamilienhaus – plötzlich bricht ein Feuer aus

Brandenburg: Polizei findet zwei Tote in Mehrfamilienhaus - dann bricht plötzlich ein Feuer aus

Frankfurt: Nach tödlichem Bahnunfall – Ermittlungen gegen Schrankenwärterin

Nach dem tödlichen Unfall am Bahnübergang im Frankfurter Stadtteil Nied ist ein Ermittlungsverfahren gegen eine Schrankenwärterin eingeleitet worden. Der 48-Jährigen werde fahrlässige Tötung und Gefährdung des Bahnbetriebs vorgeworfen, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Freitag sagte. Die Schranke war am Unfallabend am Donnerstag vergangener Woche geöffnet, obwohl ein Zug nahte. Eine 16-Jährige wurde getötet und eine 50 Jahre alte Autofahrerin sowie ein 52 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt. 

Ein technisches Versagen sei noch nicht ausgeschlossen, sagte der Sprecher. Deshalb würden parallel die technischen Vorgänge auf mögliche Schwachpunkte untersucht, die eventuell ein Fehlverhalten der Schrankenwärterin begünstigt hätten. Auch die Vernehmung der mehr als 30 Zeugen dauere noch an. Der Lokführer einer Regionalbahn hatte zwar noch eine Notbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern. 

Quelle: DPA

Berlin: Karnevalsparty während Hanau-Mahnwache

Während zahlreiche Menschen am 20. Februar mit einer Schweigeminute der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau gedachten, soll sich mehr als 100 Partygäste in einem Gebäude des Bundestags auf einer Karnevalsfeier amüsiert haben. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag. Demnach handelte es sich um eine Ersatzveranstaltung für die traditionelle Faschingsparty der Bundestagsverwaltung, die wegen des Anschlags am 19. Februar abgesagt worden war. Die Feier "Unter den Linden" habe noch während der Gedenkfeier am Brandenburger Tor begonnen und sich bis in die Nachtstunden gezogen. Innerhalb der Bundestagsverwaltung soll die Feier laut "SZ" für erheblichen Streit gesorgt haben. Im "Focus" nannte der SPD-Abgeordnete Lars Castellucci die Party "unzulässig und geschmacklos".

Bei dem Anschlag im hessischen Hanau hatte ein 42-Jähriger insgesamt zehn Menschen erschossen – darunter auch seine Mutter.

Quelle: DPA

Oberhaching: Mann flieht mit knapp 250 km/h vor Polizei 

Ein Mann hat sich auf der Autobahn 995 bei Oberhaching im Landkreis München nach einer Geschwindigkeitsmessung ein Verfolgungsrennen mit der Polizei geliefert. Der 58-Jährige sei zunächst in der Nacht zu Freitag mit etwa 140 Kilometern je Stunde bei erlaubten 80 km/h erwischt worden, teilte die Polizei mit. Als die Beamten dem Mann signalisierten, anzuhalten, drückte er aufs Gas und rauschte mit fast 250 km/h davon. An einer Raststätte wurde er wenig später gestellt – unter anderem mit 1,1 Promille Alkohol im Atem. Er muss sich nun wegen mehrerer Vergehen verantworten, ihm wird unter anderem ein illegales Straßenrennen vorgeworfen.

Quelle: DPA

Erfurt: Mann will Strafbefehl mit Falschgeld bezahlen

Ein 52-Jähriger hat am Amtsgericht in Erfurt versucht, einen gegen ihn vorliegenden Strafbefehl mit Falschgeld zu bezahlen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, hatte er zu diesem Zweck so genanntes "Movie Money" im Wert von 300 Euro dabei, das bei Filmdrehs verwendet wird. In der Zahlstelle des Amtsgerichts sei dies am Donnerstag sofort aufgefallen, hieß es. Der 52-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Betrugs.

Quelle: DPA


Nachrichten von Donnerstag, den 14. Mai

Dorsten: SEK stürmt falsche Wohnung – Zweijährige Zeuge

Spezialkräfte der Polizei haben am Dienstagabend in Dorsten (NRW) die Wohnung eines Familienvaters gestürmt. Der schnitt gerade eine Wassermelone auf, als die Polizisten mit Sturmhaube und Maschinengewehren im Wohnzimmer auftauchten und ihn am Boden fixierten. Und zwar vor den Augen seiner zweieinhalbjährigen Tochter. Kurz darauf war klar: Das SEK hatte sich in der Wohnung geirrt. Der eigentlich Gesuchte war demnach der Nachbar des 43-jährigen Familienvaters. Und der tauchte laut Polizei aufgeschreckt vom Lärm kurz darauf im Treppenhaus auf, um sich zu erkundigen, was los sei. Die Beamten erkannten den 25-Jährigen und ließen den Mann am Boden los. 

Quelle: DPA

Bitterfeld-Wolfen: ICE fährt mit Tempo 200 gegen Hirschkuh

Auf der Bahnstrecke Hamburg-München ist ein ICE mit einer Hirschkuh zusammengeprallt. Nahe Bitterfeld-Wolfen bemerkte der Triebfahrzeugführer am späten Mittwochabend bei Tempo 200 einen Aufprall, wie die Bundespolizei am Donnerstag in Magdeburg mitteilte. Er leitete eine Schnellbremsung ein, der Zug blieb nach rund 1,6 Kilometern stehen. Alle 94 Reisenden und auch zwei Bahnmitarbeiter im Zug blieben unverletzt. 

Die Ermittlungen ergaben, dass der Zug mit der Hirschkuh zusammengeprallt war. Das Tier lag verendet im Gleis. Der ICE wurde an der Front stark beschädigt, konnte gegen Mitternacht aber mit geringerem Tempo bis zum Bahnhof Bitterfeld weiterfahren. Dort wechselten die Reisenden den Zug. Wegen des Unfalls kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des nachfolgenden Verkehrs.

Quelle: DPA

Schweinfurt: Deutschlands dickster Luchs gestorben

nachrichten deutschland - luchs

Luchs "Rufus" in seinem Gehege (Archivbild)

DPA

Sein Übergewicht hat "Rufus" berühmt gemacht: als dicksten Luchs Deutschlands. Medien berichteten weltweit über ihn. Jetzt ist das betagte Tier im Wildpark im bayerischen Schweinfurt gestorben. "Heute wäre er 15 Jahre alt geworden", sagte Leiter Thomas Leier am Mittwoch. "Rufus" hatte seinen Angaben nach schon seit Monaten Probleme mit der Gesundheit - wegen des Alters und des Übergewichts litt er an Herzschwäche und Kurzatmigkeit.

Am 13. März verschlechterte sich der Zustand von "Rufus" so sehr, dass Leier ihn schweren Herzens einschläfern ließ. "Rufus"' Tod gab die Stadt aber erst am Mittwoch wegen der Corona-Pandemie bekannt. 

"Rufus" war im April 2006 aus einem schwedischen Zoo nach Schweinfurt gekommen und sorgte dort für jede Menge Nachwuchs. Nach einer Kastration und einem Bruch des Mittelfußes legte "Rufus" kräftig zu. "Er war dick", sagte Leier. Zeitweise habe die Raubkatze mehr als 43 Kilogramm gewogen. Für einen Luchs seien 16 bis 30 Kilo normal.

Ein Foto, das den dicken Luchs in einer unvorteilhaften Buddha-Pose zeigte, ging 2018 durch die Medien. Ein Jahr später machte dann eine amerikanische Fast-Food-Kette mit seinem Bild Werbung. "Er hat eine dementsprechende Berühmtheit erlangt", sagte Leier. Der Wildpark verordnete "Rufus" zwischenzeitlich ein Abspeckprogramm mit fettarmem Fleisch und mehr Bewegung, wodurch die Kilos purzelten. Übergewichtig blieb er aber bis zum Schluss.

Quelle: DPA

Frankenthal: Attacke auf Hockenheimer OB – Justiz stellt Ermittlungen ein 

und zehn Monate nach der Attacke auf den damaligen Oberbürgermeister von Hockenheim, Dieter Gummer (SPD), hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal die Ermittlungen eingestellt. Die Spuren seien ausgewertet worden, aber der Täter habe nicht ermittelt werden können, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde in der pfälzischen Stadt am Donnerstag.

Gummer war am 15. Juli 2019 im Hof seines Hauses in Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) von einem Unbekannten niedergeschlagen worden und erlitt unter anderem Gehirnblutungen. Der Politiker war seit 2014 Oberbürgermeister von Hockenheim (Baden-Württemberg) und im August 2019 planmäßig in den Ruhestand gegangen. Über den Schritt der Justiz hatte auch der SWR berichtet.

"Am Tatort gab es keine verwertbaren Spuren, und auch die Befragung der Nachbarn hat nichts ergeben", sagte der Justizsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Auch ein Motiv sei nicht gefunden worden. Zudem habe die ausgesetzte Belohnung von 5000 Euro nicht zu einem entscheidenden Hinweis geführt.

Quelle: DPA

Gefrees: Lastwagenfahrer betäubt Zahnschmerzen mit Alkohol

Seine starken Zahnschmerzen hat ein Lastwagenfahrer in Oberfranken mit ordentlich Alkohol betäuben wollen. Der 39-Jährige trank so viel, dass er mit seinem 40-Tonner auf der Autobahn 9 bei Gefrees im Landkreis Bayreuth Schlangenlinien fuhr, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Beamte zogen ihn aus dem Verkehr und stellten bei einem ersten Test gut 2,5 Promille fest. Seinen Führerschein zogen die Ermittler ein und halfen ihm dann bei der Linderung der Schmerzen: Für seinen abgebrochenen Zahn vermittelten sie die Behandlung bei einem Zahnarzt.

Quelle: DPA

Pirna: Angriffe auf Polizisten bei Corona-Demo

Bei einer Demonstration im sächsischen Pirna gegen die Corona-Auflagen sind Polizisten angegriffen worden. Ein Beamter wurde bei der Konfrontation am Mittwochabend verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei war den Angaben zufolge mit einem Aufgebot von 190 Beamten angerückt, um die unerlaubte Versammlung von rund 200 Menschen zu stoppen. Etwa 30 Teilnehmer hätten daraufhin die Sicherheitskräfte attackiert. Wenig später hätten sich die Demonstranten zerstreut.    

Die Polizei leitete den Angaben zufolge acht Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs und Beleidigung von Polizisten ein. Der örtliche Polizeidirektor Hendrik Schlicke appellierte an friedliche Teilnehmer von Demonstrationen gegen die Corona-Restriktionen, "sich von Gewaltbereiten zu distanzieren".

Quelle: DPA

Darmstadt: 45-Jähriger stirbt nach Unfall in brennendem Auto

Ein 45-Jähriger ist in Hessen nach einem Unfall in seinem brennenden Auto ums Leben gekommen. Der Wagen prallte abseits einer Landstraße zwischen Mörlenbach und Bonsweiher gegen einen Baum und fing Feuer, wie die Polizei in Darmstadt am Mittwochabend mitteilte. Der Autofahrer konnte nicht mehr aus seinem Fahrzeug gerettet werden. Er war allein unterwegs.     

Wie es zu dem Unfall kam, war unklar. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt beauftragte einen Gutachter mit der Klärung des Hergangs. Die Unfallstelle blieb rund vier Stunden voll gesperrt.

Quelle: AFP

Staubingen: Weiterer Corona-Ausbruch in Schlachthof

Staubingen: Weiterer Corona-Ausbruch in Schlachthof mit 1.000 Mitarbeitern

Deutschland: Exportgenehmigungen für deutsche Kleinwaffen deutlich gestiegen

Trotz neuer Beschränkungen sind die Exportgenehmigungen für deutsche Kleinwaffen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die Bundesregierung erlaubte die Ausfuhr von Maschinengewehren, Pistolen und ähnlichen Waffen für 69,49 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (38,91 Millionen Euro) und ist der höchste Wert seit 2013. Das Mitte 2019 verhängte Verbot für den Export von Kleinwaffen in sogenannte Drittstaaten außerhalb von EU und Nato wurde allerdings fast vollständig umgesetzt. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken- Außenpolitikerin Sevim Dagdelen und anderer Abgeordneter ihrer Bundestagsfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Quelle: DPA


Nachrichten von Mittwoch, den 13. Mai

Herne: Baggerführer fällt in acht Meter tiefe Grube

Sanitäter und Feuerwehrleute bereiten einen verletzten Baggerfahrer auf seine Bergung vor

Nordrhein-Westfalen, Herne: Sanitäter und Feuerwehrleute bereiten einen verletzten Baggerfahrer auf seine Bergung vor.

DPA

Ein 23 Jahre alter Baggerführer aus Bayern ist auf einer Baustelle in der Ruhrgebietsstadt Herne samt Bagger in eine etwa acht Meter tiefe Grube gefallen. Die Ursache des Unfalls blieb am Mittwochabend zunächst unklar, wie die Polizei in Bochum mitteilte. Der schwer verletzte Mann aus Neumarkt in der Oberpfalz sei von der Feuerwehr Herne geborgen worden und in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Notruf sei gegen 17.40 Uhr eingegangen. Da es sich um einen Arbeitsunfall handle, übernehme das zuständige Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen.

Quelle: DPA

München: Falschgelddruckerei ausgehoben

Die Polizei hat im Landkreis Freising bei München einen Geldfälscher festgenommen. Bei Durchsuchungen in mehreren Objekten des 24-Jährigen seien Falschgeld im Nennwert von insgesamt 145.000 Euro und verschiedene Materialien beschlagnahmt worden, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Mittwoch mit. Es handle sich um einen deutschlandweit bislang einmaligen Fall der Tatausführung.    

Der Tatverdächtige soll seit Anfang des Jahres im Internet Falschgeld, sogenannte Prop-Copy-Banknoten, gekauft und dann weiterverkauft haben. Diese gefälschten Banknoten haben in der Regel keine oder nur unzureichende Sicherheitsmerkmale und trugen auch den Aufdruck "Prop Copy" oder "Copy". Neben dem Weiterverkauf dieser gefälschten Banknoten sei der Mann mittlerweile selbst in die Herstellung von Fälschungen eingestiegen, erklärten die Ermittler. Es seien diverse Materialien und Drucker beschlagnahmt worden.

Quelle: DPA

Hamburg: Gelenkbus rast in Bahnhof

Bus kracht in Bahnhof und hängt über der Rolltreppe fest

In Hamburg hat am Montag offenbar eine Busfahrerin aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. In der Folge durchbrach das Fahrzeug eine Außenwand des Bahnhofs Bergedorf und blieb über einer Rolltreppe im Innern stecken, wie Bilder des Unfallortes zeigen. Die "Mopo" berichtet unter Berufung auf die Polizei vorläufig von zwei Verletzten, darunter befinde sich die Fahrerin. Auch ein Passant wurde verletzt. Im Bus hätten sich keine Fahrgäste aufgehalten. Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Der Bus habe den Passanten nur knapp verfehlt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Er sei durch umherfliegende Glassplitter verletzt worden. Die Feuerwehr sei mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Betreiber des Linienbusses, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH), teilte auf Twitter mit, dass der Bahnhof derzeit nicht angefahren werden könne. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr sichern einen Gelenkbus

Aus dem Bahnhofsgebäude ragt der hintere Teil des Gelenkbusses

DPA

Quelle: "Mopo", DPA

Hagen im Bremischen: Mann fährt seit 16 Jahren ohne Führerschein Auto

16 Jahre lang ist ein Mann aus Hagen im Bremischen (Niedersachsen) ohne Führerschein Auto gefahren. Bemerkt hat es die Polizei erst bei einer Kontrolle am Dienstag, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Zunächst hatte der 59-Jährige versucht, sich den Beamten gegenüber als jemand anderes auszugeben. Die Lüge flog aber auf. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt. Der Mann muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. Da er auch noch mit mehr als 0,5 Promille alkoholisiert am Steuer saß und ein großes Messer griffbereit im Wagen dabeihatte, wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Quelle: DPA

Bonn/Troisdorf: Polizei durchsucht Wohnungen nach Angriff auf Polizisten in Supermarkt  

Nach einem Angriff auf zwei Polizisten in einem Supermarkt im rheinischen Troisdorf (der stern berichtete) hat die Polizei am Mittwoch die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen durchsucht. Dies bestätigte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft auf AFP-Anfrage. Zu möglichen Ergebnissen der Durchsuchungen wurde zunächst nichts bekannt. In dem Fall, der sich am vergangenen Samstag in dem Einkaufsmarkt ereignete, ermittelt unterdessen der Staatsschutz der Bonner Polizei. Nach früheren Polizeiangaben waren die Beamten am Samstagnachmittag zu dem Supermarkt gerufen worden, weil es dort zwischen Mitarbeitern und zwei Männern einen Streit um die Maskenpflicht beim Einkaufen gegeben hatte. Die beiden Männer – laut Staatsanwaltschaft ein 25-Jähriger aus Bonn und ein 37-Jähriger aus Troisdorf – weigerten sich demnach, Masken zu tragen.

Bei dem anschließenden Polizeieinsatz wurden die beiden Beamten demnach von den Männern attackiert. Die beiden Tatverdächtigen wurden nach der Tat zur Polizeiwache gebracht. Sie kamen aber wieder auf freien Fuß, weil keine Haftgründe gegen sie vorlagen. Der Staatsschutz prüft nun ein mögliches politisches Motiv für die Tat. Medienberichten zufolge wurde ein Video mit Sequenzen des Angriffs ins Netz gestellt. Geprüft würden mögliche Verbindungen zur Reichsbürgerszene.

Quelle: AFP

Dresden: Razzia bei Bundeswehrsoldat nach Hinweis von Militärischem Abschirmdienst     

Nach einem Hinweis des Militärischen Abschirmdiensts ist das Landeskriminalamt (LKA) in Sachsen mit einer Razzia gegen einen 45 Jahre alten Bundeswehrsoldaten vorgegangen. Dem Mann werde ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen, teilte die federführende Generalstaatsanwaltschaft in Dresden am Mittwoch mit. Demnach durchsuchten LKA-Beamte zusammen mit Leipziger Polizisten und Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei das Wohnhaus des Manns im Landkreis Nordsachsen. Bei der Razzia sei umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt worden. Die Auswertung der Beweismittel und die weiteren Ermittlungen dauerten den Angaben zufolge an.

Quelle: DPA

Berlin: Mann schiebt tote Seniorin in Rollstuhl in Krankenhaus und verschwindet

 Ein bizarrer Fall beschäftigt die Polizei Berlin. Dort hatte ein Mann eine Frau am DRK Klinikum Westend um Hilfe für seine im Rollstuhl sitzende Ehefrau gebeten. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, geschah der Vorfall bereits am 26. April gegen 21 Uhr. Der Mann erklärte, die Frau würde unter Luftnot leiden. Dann verließ er umgehend wieder die Rettungsstelle. Bei der Untersuchung der Frau wurde festgestellt, dass diese bereits seit mindestens einem Tag tot war. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen. Die Frau wird wie folgt beschrieben: 

  • circa 80 bis 95 Jahre alt
  • etwa 1,57 Meter groß
  • circa 40 Kilogramm schwer

Die Unbekannte muss mindestens in den letzten Lebensmonaten nur noch gelegen oder gesessen haben. Da zu der Verstorbenen keinerlei Papiere oder Ausweisdokumente vorliegen, bittet die Polizei auf ihrer Internetseite um die Mithilfe der Bevölkerung. Achtung: Ein Foto zeigt die tote Seniorin und könnte daher auf einige Leser verstörend wirken.

Nachrichten aus Deutschland: Die Polizei in Berlin sucht nach Zeugen

Kennen Sie diesen Rollstuhl? Die Polizei Berlin sucht im Fall einer toten Seniorin nach Zeugen.

Die Vermisstenstelle fragt:

  • Wer kann Angaben zu der auf dem Foto abgebildeten verstorbenen Frau machen?
  • Wer hat den selbst gebauten und mit grünem Samtstoff bezogenen Rollstuhl schon einmal gesehen?

Hinweise werden unter der Telefonnummer 030/4664 912444 oder an jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: Polizei Berlin

Hanau: Weitere Festnahmen nach Messerangriffen 

Nach Messerangriffen Ende April in Hanau sind zwei weitere mutmaßliche Tatverdächtige festgenommen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, wurden in einer Wohnung in Hanau und im osthessischen Maintal-Bischofsheim zwei 25-Jährige gestellt, die mit der Tat in Verbindung stehen sollen. Die nun Festgenommenen stammen aus dem Umfeld eines bereits inhaftierten 23-Jährigen. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten unter anderem mehrere Messer sicher. 

Die beiden 25-Jährigen sollen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet mehrfacher versuchter Totschlag sowie versuchte gefährliche Körperverletzung.

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen hatte es Ende April mehrere Verletzte gegeben. Ein 23 Jahre alter Albaner und ein 26-jähriger Syrer befinden sich in Untersuchungshaft. Über die Größe der beiden Gruppen und den genauen Ursprung der Auseinandersetzung könne zunächst keine Auskunft gegeben werden.

Quelle: DPA

Duisburg: Kinder überfallen gehbehinderte Frau

Drei Grundschüler haben in Duisburg eine gehbehinderte Frau überfallen und ihre Handtasche entwendet. Laut Polizei fingen die etwa acht bis zehn Jahre alten Kinder die 55-Jährige ab, als sie mit ihrem Rollator das Haus verlassen wollte. Demnach stießen sie die Frau rabiat zur Seite, schnappten sich ihre Handtasche und flüchteten in Richtung eines nahe gelegenen Parks. Alle drei sollen dunkel gekleidet gewesen sein. Hinweise von Zeugen nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter 0203-2800 entgegen.

Quelle: Polizei Duisburg

Brunsbüttel: Nach 26 Jahren ohne "Lappen" – Biker hat Lügenspiel satt

Am Ende war das schlechte Gewissen eines 50-Jährige doch zu groß. Eine Polizeistreife hatte den Biker bereits im März überprüft. Einen Führerschein konnte er nicht vorlegen. Den habe er auf der Arbeit liegen lassen, flunkerte er und kam zunächst mit einem Verwarngeld davon. Dazu wurde er aufgefordert, seine Fahrerlaubnis auf einer Polizeidienststelle vorzulegen. Danach war der säumige Biker wie vom Erdboden verschluckt. Aus gutem Grund. Recherchen der Polizei ergaben, dass er seinen "Lappen" schon 1994 hatte abgeben müssen und seitdem offenbar ohne unterwegs war. Geplagt von seinem schlechten Gewissen erschien der Mann nun doch auf einem Polizeirevier, um "reinen Tisch zu machen". Er habe genug von dem Lügenspiel heißt es in dem Polizeibericht. Nachdem er einräumte, seit Jahren ohne Führerschein zu fahren, radelte er mit dem Fahrrad davon.

Quelle: Polizei Brunsbüttel

Düsseldorf: Maskenstreit provoziert – Polizei vermutet Falle

Das Handgemenge in einem Supermarkt, bei dem am Samstag zwei Polizisten schwer verletzt worden waren, soll von den Tatverdächtigen absichtlich provoziert worden sein. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur besteht der Verdacht, dass die beiden Beamten von zwei Männern in eine Falle gelockt wurden. Einer der beiden hatte die Auseinandersetzung mit einer sogenannten Body-Cam gefilmt und einen Teil davon später ins Internet gestellt.

In dem Video ist demnach zu sehen, wie der Verdächtige mit der Kamera mit der Polizei in mehreren Sprachen diskutiert, weil er seinen Ausweis nicht zeigen will. Der zweite Mann – inzwischen mit einem Tuch vor dem Mund – gibt sich als Übersetzer aus und mischt sich ein. Letztlich eskaliert die Situation und der "Übersetzer", bereits zu Boden gebracht, schlägt einem der Beamten ins Gesicht. Am Filmende fällt unter anderem Satz: "Ich bin ein Mensch, ich brauche keinen Personalausweis". Der Staatsschutz in Berlin hat die Ermittlungen übernommen und prüft Verbindungen der Beschuldigten zur sogenannten Reichsbürgerszene.

Gegen die Männer wird wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt. Sie kamen wegen fehlender Haftgründe zunächst wieder auf freien Fuß.

Quelle: DPA

Parthenstein: Lkw-Fahrer rettet Kollegen mit riskantem Bremsmanöver

Mit einem gewagten Bremsmanöver hat ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn 14 im Landkreis Leipzig bei Parthenstein einen bewusstlosen Kollegen in einem anderen Lastwagen womöglich vor Schlimmeren bewahrt. Der 58-Jährige hatte am Dienstagabend gesundheitliche Probleme, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Mittelleitplanke und schlitterte etwa 500 Meter daran entlang, wie die Polizei mitteilte. Ein 23 Jahre alter Lastwagen-Fahrer bemerkte den bewusstlosen Mann hinter dem Steuer, scherte vor ihm mit seinem Lkw ein und brachte das Fahrzeug mit einer Bremsung zum Stehen. Laut Polizei konnten so größere Personen- und Sachschäden verhindert werden. Der 58-Jährige kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Quelle: DPA


Nachrichten von Dienstag, den 12. Mai

Köln: Kundin zahlt Spottpreis für High-End-Grill – dann wird eine Mitarbeiterin stutzig

Weil sie sich in einem Baumarkt einen hochwertigen Grill für weniger als 40 Euro erschlichen haben soll, musste sich eine Frau am Montag vor dem Kölner Amtsgericht verantworten. Wie der "Kölner Express" berichtete, hatte die 40-Jährige den Gasgrill im Wert von 899 Euro an der SB-Kasse des Marktes bezahlt und war gegangen. "Ich war happy, dass der Grill nur so wenig gekostet hat", gab die Frau bei Gericht zu Protokoll. Sie sei von einem Computerfehler ausgegangen. Und dafür könne sie ja nichts, erklärte sie der Richterin – offenbar ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Ganz anders sah das die Staatsanwaltschaft. Deren Ermittlungen zufolge hatte die Kundin an der Kasse statt dem Preisschild des Grills das Preisschild einer bedruckten Leinwand gescannt. Ein Ladendetektiv, der als Zeuge geladen war, gab an, am Tag der Tat in der Abteilung der Kunstdrucke ein ausgeschnittenes Etikett entdeckt zu haben. Zudem habe die Verdächtige gezielt die Selbstbedienungskasse angesteuert, obwohl im Gartenbereich des Marktes eine Kasse viel näher gewesen wäre. Dass das Ursprungsetikett überklebt wurde, konnte die Anklage aber nicht mehr beweisen. So kam die gelernte Krankenschwester mit einer geringen Auflage von 200 Euro davon. Die Richterin hatte das Verfahren sogar ohne diesen "Denkzettel" einstellen wollen.

Quelle: "Kölner Express"

Wernrode: Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Unfall auf Sprengplatz

Im thüringischen Wernrode ist es am frühen Dienstagnachmittag auf einem Sprengplatz zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Laut Polizei wurde dabei ein 58-jähriger Mitarbeiter tödlich verletzt. Sein 52-jähriger Kollege musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Unglücksursache ist bislang noch unklar. Es sehe so aus, als ob Pyrotechnik auf dem Platz der Firma für Kampfmittelräumung entsorgt werden sollte, teilte die Polizei Nordhausen mit. Die Ermittler gehen derzeit von einem Unfall aus. Details zum Hergang waren zunächst nicht bekannt. Der Sprengplatz wird unter anderem dazu genutzt, alte Munition kontrolliert zu vernichten.

Quelle: Polizei Thüringen 

Frankfurt: Polizei nimmt Mann wegen Tötungsdelikt aus 2016 fest

Ermittlungserfolg für Frankfurter Polizei: Wie die Beamten und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag mitteilten, gab es eine Festnahme in einem vier Jahre alten Tötungsdelikt. Am Morgen des 10. August 2016 wurde auf einer Grünfläche im Stadtteil Nieder-Eschbach die Leiche einer 56-jährigen Frau gefunden. Bereits am vergangenen Mittwoch wurde diesbezüglich ein Mann festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein. Bei dem 23-Jährigen handelt es sich um Mann aus Büttelborn, der dem persönlichen Umfeld der Verstorbenen zuzurechnen sein soll. Er wurde nach seiner Festnahme dem Haftrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Frankfurt am Main

Bremen: Baby kommt in Linienbus zur Welt

Da hatte es aber jemand sehr eilig: In Bremen hat eine Frau ihr Kind in einem Linienbus zur Welt gebracht. Wie die Feuerwehr berichtete, ging am Dienstagmorgen gegen 5.21 Uhr der Notruf aus der Leitstelle der Bremer Straßenbahn AG ein. "Kommen Sie schnell, einsetzende Geburt!". Die werdenden Eltern waren demnach wegen der bevorstehenden Geburt mit dem Bus der Linie 94 auf dem Weg ins Klinikum Bremen-Nord. Doch der kleine Junge hatte es offenbar ziemlich eilig. Und zwar so eilig, dass der Rettungswagen erst nach der Geburt am Einsatzort eintraf, obwohl dieser schon nach rund zehn Minuten vor Ort war. Der Junge befand sich in bestem Gesundheitszustand, wie die Einsatzkräfte mitteilten. Die Eltern und ihr Neugeborenes wurden vorsorglich mit dem Rettungswagen in eine Klinik transportiert. 

Quelle: Feuerwehr Bremen

Limburg: Prozess um Axtmord hat begonnen

Sieben Monate nach der brutalen Attacke mit Auto, Axt und Beil auf eine Frau in Limburg hat der Mordprozess gegen ihren Ehemann begonnen. Zu Beginn des Prozesses am Dienstag vor dem Landgericht Limburg kündigte die Verteidigung eine Aussage des Angeklagten für den nächsten Verhandlungstag an. Der 34-jährige hatte laut dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft im Oktober 2019 die 31-Jährige mit einem angemieteten Auto angefahren und danach mit dem Beil und der Axt auf sie eingeschlagen. Die Ermittler gehen von etwa 18 Hieben gegen den Kopf- und Halsbereich aus. Die Frau habe aber bereits bei der Kollision tödliche Verletzungen erlitten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem heimtückischen und aus niedrigen Beweggründen begangenen Mord vor. Das Motiv sehen die Ermittler in der Trennung des Paares: Der Angeklagte habe seine Frau dafür bestrafen wollen, dass sie ihn mit den beiden gemeinsamen Kindern verlassen und sich seinen Wünschen widersetzt habe. Die Familie hatte in Rheinland-Pfalz gelebt. Zum Tatzeitpunkt wohnte die Frau in einem Limburger Frauenhaus. Der Angeklagte ist deutscher Staatsbürger, die Frau stammte aus Tunesien.

Der Angeklagte sitzt im Gerichtssaal neben seinem Verteidiger

Der Angeklagte sitzt im Gerichtssaal neben seinem Verteidiger

DPA

Quelle: DPA

Karlsruhe: Lebenslange Haftstrafe in Mordfall Susanna rechtskräftig 

Die Verurteilung des Angeklagten im Prozess um die Vergewaltigung und den Mord an der 14-jährigen Mainzer Schülerin Susanna F. ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss seine Revision gegen das Urteil des Landgerichts Wiesbaden. Dies hatte den Iraker Ali B. im Juli 2019 zu lebenslanger Haft verurteilt. 

Der Angeklagte Ali B. verbirgt auf der Anklagebank sein Gesicht vor den Kameras der Journalisten

Ali B. wurde Ende Oktober im Mordfall Susanna zu lebenslanger Haft verurteilt

DPA

Quelle: AFP

Werder: Frau stirbt nach Streit - Tatverdächtiger Ehemann verletzt sich schwer

Eine 40-Jährige ist in Werder (Havel) nach einem Streit mit ihrem Ehemann ums Leben gekommen. Ihr 64 Jahre alter Mann soll nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrfach gewaltsam auf sie eingewirkt und versucht haben, sie in einem Teich zu ertränken, teilte die Polizei kurz nach der Tat am Montagabend mit. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen sei die schwer verletzte 40-Jährige noch auf dem Grundstück in dem Ort in Brandenburg gestorben. 

Quelle: AFP

Danach flüchtete der Mann mit seinem Auto. Die Polizei fahndete nach ihm - auch mit einem Hubschrauber. Auf einem Industriegelände im nahe gelegenen Plötzin prallte er mit dem Wagen gegen eine Hauswand und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde in eine Klinik gebracht. Eine Mordkommission ermittelt nun wegen Totschlags. Worum es bei dem Streit ging, war noch unklar.

Nachrichten aus Deutschland: Verunfallter Wagen in Werder

Der Mann verunglückte mit seinem Wagen auf einem Industriegelände 

DPA

Quelle: DPA

Bad Hersfeld: Auto gerät auf A4 unter Lkw – Fahrer schwer verletzt

In der Nacht zu Dienstag ist es auf der A4 gegen 0:40 Uhr zu einem schweren Unfall gekommen. Ein 51-jähriger Autofahrer aus Hirzenhain (Wetteraukreis) fuhr zwischen der Anschlussstelle Bad Hersfeld und dem Autobahndreieck Kirchheim aus bisher ungeklärter Ursache in einem Steigungsbereich auf einen mit Stückgut beladenen Anhänger eines Lkw auf. Nach dem Aufprall rollte der verunfallte Wagen rückwärts über alle drei Fahrstreifen und kam anschließend an der Betongleitschutzwand und dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien. Er wurde nach einer Erstversorgung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 43-jährige Fahrer des Lasters blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A4 in Fahrtrichtung Kirchheim für etwa 90 Minuten gesperrt werden.

Quelle: Polizei Osthessen

Dortmund: Jugendliche bei Feuer leicht verletzt

In Dortmund sind am Montagabend sieben Jugendliche bei einem Feuer leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, hielten sie sich auf dem Gut Brünninghausen am Dortmunder Rombergpark auf. Zwei von ihnen zündeten dort in der zweiten Etage eines leer stehenden und verfallenen Gebäudes eine Holzpalette und Unrat an. Daraus entwickelte sich schnell ein größeres Feuer, das die Jugendlichen selbst nicht mehr löschen konnten. Drei von ihnen flüchteten zunächst, alarmierten aber um 19.05 Uhr die Feuerwehr und kehrten auf das Gelände zurück. Die Feuerwehr löschte den Brand. Vier der Jugendlichen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Der Rettungsdienst lieferte sie in Krankenhäuser ein, die sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Das Guts-Gebäude steht seit vielen Jahren leer. Sachschaden am Gebäude entstand nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Dortmund


Nachrichten von Montag, den 11. Mai

Düsseldorf: 16-Jährige wegen versuchten Totschlags vor Gericht

Sie soll einem 13-Jährigen zwei Bastelscheren in die Brust gerammt haben: Eine 16-Jährige steht seit Montag wegen versuchten Totschlags vor dem Düsseldorfer Landgericht. Der Anklage zufolge hatte sich die Tat im September 2018 im Außenbereich einer Wohngruppe ereignet. Anlass soll ein Streit zwischen der Jugendclique der damals 14-Jährigen und dem Opfer gewesen sein. Die achtköpfige Gruppe soll den 13-Jährigen zunächst mit Gläsern und Stöcken beworfen haben. Dann soll die Angeklagte den Jungen mit den beiden Scheren attackiert haben, um ihn, wie es in der Anklage heißt, zu töten. Der inzwischen 15 Jahre alte Junge wurde damals nur leicht verletzt.

Ein inzwischen 16-jähriges Mitglied der Clique ist wegen Körperverletzung mitangeklagt, die anderen mutmaßlichen Mittäter nicht. Sie waren zum Tatzeitpunkt strafunmündig. Der Prozess findet aus Jugendschutzgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Verteidiger kündigten an, dass sich die beiden Angeklagten zu den Vorwürfen äußern werden. Bis zum 15. Mai sind noch zwei weitere Verhandlungstage mit zahlreichen Zeugen angesetzt. In der vergangenen Woche hatte am gleichen Gericht ein Prozess wegen versuchten Mordes gegen eine andere Schülerin begonnen.

Quelle: DPA

Geldersheim: Hund verletzt Fünfjährigen schwer

Folgenreicher Muttertagsbesuch: Ein fünf Jahre alter Junge ist bei seiner Großmutter in Geldersheim bei Schweinfurt von einem Hund angefallen und schwer verletzt worden. Der Old English Bulldog habe das Kind angesprungen und sich in dessen Arm verbissen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Großmutter hatte den Hund gemeinsam mit ihrem Mann erst wenige Wochen zuvor zur Probe aus dem Tierheim aufgenommen, sagte ein Polizeisprecher.

Der Junge sei zusammen mit seiner Mutter zu einem Muttertagsbesuch bei der Oma gewesen. Dabei sei es zu dem dramatischen Vorfall gekommen. Nach zuvor erfolglosen Versuchen sei es dem Ehemann der Großmutter gelungen, den Hund vom Arm des Kindes zu trennen. Der Fünfjährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Der Hund sei inzwischen wieder im Tierheim. Es handele sich bei dem Old English Bulldog nicht um ein Tier jener Rassen, die auf der Liste gefährlicher Hunde vermerkt sind.

Quelle: DPA

Emsbüren: Schiff bringt Kanalbrücke zum Einsturz

Brücke Nachrichten aus Deutschland

Das Mittelteil der beschädigten Brücke wurde von dem Schiff ausgehebelt und fiel ins Wasser. 

Picture Alliance

Auf dem Dortmund-Ems-Kanal hat ein Schiff am Montag nahe Emsbüren in Niedersachsen eine Kanalbrücke zum Einsturz gebracht. Wie die Polizei berichtet, stieß ein Richtung Süden fahrendes 85 Meter langes Frachtschiff gegen die Brücke. "Bei dem Aufprall wurde das Mittelteil der Kanalüberführung aus der Fassung gehebelt und stürzte in die Wasserstraße", heißt es in der Mitteilung. Erste Ermittlungen legen demnach nahe, dass das unbeladene Schiff zu wenig Ballast hatte und der Bug zu weit aus dem Wasser ragte. Die Besatzung wartete auf die Polizei, das Schiff musste rückwärts zur vorangehenden Schleuse zurück. Der betroffene Kanalabschnitt wurde vorübergehend für die Schifffahrt gesperrt. "Wann und wie das im Wasser liegende Brückenelement geborgen werden kann, ist noch vollkommen unklar", teilt die Polizei mit. Und weiter: "Der Schaden dürfte in die Millionen gehen." Verletzt wurde bei dem Vorfall soweit bekannt wurde niemand.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim  

Sonnefeld: Biker flüchtet mit 200 km/h vor Polizei

Deutlich schneller, aber nicht schlauer als die Polizei erlaubt, war am Sonntag ein Biker in Südthüringen und Oberfranken. Der Motorradfahrer lieferte sich mit den Beamten eine wilde Verfolgungsjagd mit mehr als 200 Stundenkilometern. Wie die Polizei am Montag berichtete, raste er mit einer zweiten Person auf dem Motorrad zunächst auf der Bundesstraße 303 bei Sonnefeld (Landkreis Coburg) mit 129 Kilometern pro Stunde durch eine Geschwindigkeitsmessung.

Als die Beamten den Biker verfolgten, habe dieser mehrfach bei Gegenverkehr überholt. Anschließend sei er auf die Autobahn 73 in Richtung Suhl in Thüringen gewechselt. Dort raste er davon. Allerdings notierten die Beamten das Kennzeichen des Motorrades. Es gebe auch erste Erkenntnisse zum Fahrer. Gegen den Verkehrsrowdy wird nun laut Polizei ermittelt.

Quelle: DPA

Augsburg: Frau wirft mit Sushi nach ihrem Mann

Bei einem Streit zum Abendessen hat eine Frau am Samstag in Augsburg ihren Ehemann mit selbigen beworfen. Wie die Polizei berichtete, soll sich die Gattin wegen des Alkoholkonsums ihres Mannes derart in Rage geredet haben, dass die Nachbarn den Streit mitbekamen und die Beamten hinzuzogen. Der handfeste Ehestreit eskalierte, als die Frau mit Sushiröllchen nach ihrem Gatten warf. Demnach rückte eine Streife aus und traf das Ehepaar an, das sich in der Zwischenzeit beruhigt und darauf geeinigt hatte, die Nacht getrennt zu verbringen. Da keine Straftat vorlag, rückten die Beamten nach einem klärenden Gespräch mit den beiden Streithähnen wieder ab.

Quelle: Polizei Augsburg

Münster: 33-Jähriger stirbt an Stichverletzungen

In Münster in NRW ist am Samstagabend ein 33-Jähriger vor einem Wohnhaus so schwer mit einem Messer verletzt worden, dass er kurz darauf in einem Krankenhaus verstarb. Wie die Polizei berichtet, wird ein 61-Jähriger Bewohner des Hauses verdächtigt, dem Mann die tödlichen Verletzungen beigebracht zu haben. Zeugen hatten demnach von einem Streit zwischen den Männern berichtet. Die Auseinandersetzung habe sich vor dem Wohnhaus des Verdächtigen zugetragen, Auslöser sei möglicherweise Ruhestörung durch ein lautes Telefonat des Jüngeren gewesen. "In einer ersten polizeilichen Vernehmung räumte der Beschuldigte eine Auseinandersetzung mit dem 33-Jährigen ein. Er habe sich jedoch gegen den Verstorbenen nur zur Wehr setzen wollen", so die Polizei. Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge kannten sich die beiden Männer offenbar nicht. Der 61-Jährige wurde in seiner Wohnung festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. 

Quelle: Polizei Münster

München: Mann stürzt 100 Meter in die Tiefe und stirbt

Ein 61-Jähriger ist am Sonntag bei einer Wanderung mit seiner Familie 100 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Der tödliche Unfall ereignete sich am Schliersee im Landkreis München. Aus bislang unbekannter Ursache verlor er plötzlich den Halt und stürzte 100 Meter in die Tiefe, so die Polizei. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Leiche wurde von einem Rettungshubschrauber geborgen. 

Quelle: Polizei Oberbayern

Greiz: Landkreis hält an Besuchsverbot fest

Im besonders vom Coronavirus betroffenen Landkreis Greiz in Thüringen soll trotz geplanter landesweiter Lockerungen weiter ein Besuchsverbot in stationären Pflegeeinrichtungen bestehen. Das teilte eine Sprecherin des Landratsamts am Montag mit. Weitere Entscheidungen beim Vorgehen in der Pandemie sollen erst getroffen werden, nachdem eine spezielle Arbeitsgruppe des Gesundheitsministeriums am Dienstag Empfehlungen abgegeben hat.

In Thüringen soll am Mittwoch eine neue Corona-Verordnung in Kraft treten. Diese sieht bisher auch eine schrittweise Lockerung der bisherigen Besuchsverbote für stationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderungen vor.

Quelle: DPA

Im Video: NRW lässt alle Mitarbeiter von Schlachtbetrieben auf das Coronavirus testen

Video: NRW lässt alle Mitarbeiter von Schlachtbetrieben testen

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 04. Mai bis 10. Mai 2020 lesen Sie hier.

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