HOME

Nachrichten aus Deutschland: Verkehrsunfall in Hamburg: Pkw kollidiert mit Doppeldeckerbus - elf Verletzte

Hamburg: Verkehrsunfall am Hafen +++ Bremen: Ausgebüxte Kamele auf dem Weg zum Fast-Food-Restaurant +++ Aschaffenburg: Nach Horror-Crash auf der A3 will Busunternehmen aufklären +++ Leipzig: Ein Toter und viele Verletzte bei Brand in Leipziger Mehrfamilienhaus +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland: Verkehrsunfall in Hamburg: Pkw kollidiert mit Doppeldeckerbus - elf Verletzte

Am Hamburger Hafen ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen - ein Pkw ist mit einem Doppeldeckerbus kollidiert. Elf Menschen wurden verletzt, vier davon mittelschwer.

Nachrichten von Montag, 2. April:

Hamburg: Verkehrsunfall am Hafen - elf Verletzte

In Hamburg ist es zu einem Verkehrsunfall am Hafen gekommen: Gegen 13.05 Uhr ist ersten Erkenntnissen zufolge ein Pkw auf einen Touristendoppeldeckerbus aufgefahren, so ein Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg zum stern. Die Unfallursache sowie der -Vorgang sind bisher noch unklar. Die Polizei Hamburg ermittelt.

Insgesamt wurden elf Menschen bei dem Verkehrsunfall verletzt. Die vier Insassen des Pkw wurden nach Angaben der Feuerwehr mittelschwer verletzt, zwei von ihnen wurden demnach im Fahrzeug eingeschlossen und mussten mit hydraulischem Gerät befreit werden. Die vier Verletzten wurden in Begleitung eines Notarztes in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Weitere sieben Menschen wurden leicht verletzt. Sie befanden sich im Touristendoppeldeckerbus und werden vor Ort behandelt, so ein Sprecher der Feuerwehr Hamburg zum stern. Über das weitere Vorgehen werde noch entschieden.

Der Unfallort wurde abgesperrt. Insgesamt sind 60 Einsatzkräfte vor Ort, so ein Sprecher. 

Update, 15.26 Uhr: Die Deutsche Presse-Agentur meldet, dass alle vier Insassen des Pkw "schwer verletzt" worden. Es bestehe aber keine Lebensgefahr, so ein Polizeisprecher.

Bremen: Ausgebüxte Kamele auf dem Weg zum Fast-Food-Restaurant

Zwei Kamele haben sich in Bremen aus ihrem Zirkusgehege geschlichen und sich in Richtung eines Schnellrestaurants davongemacht. "Iwan der Große" und sein mit ihm ausgebüxter kleinerer Artgenosse trabten hunderte Meter durch den Stadtteil Obervieland. Da den beiden Vegetariern offensichtlich nicht nach Cheeseburgern und frittierten Hähnchenstücken war, blieben sie auf einer Wiese nahe dem Restaurant stehen. Die beiden Kamele wurden nach rund einer halben Stunde von den Einsatzkräften in Obhut genommen und in ihr Gehege zurückgebracht, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Gefahr ging von ihnen nicht aus. 

Nachrichten von Samstag, 31. März:

Dillingen/Bayern: 24-jähriger wählt Notruf aus Liebeskummer

Als die Beamten in eine Wohnung im schwäbischen Dillingen, unweit von Augsburg, kamen, erwarteten sie eine handfeste Auseinandersetzung. Ein 24-jähriger Mann hat sie zu Hilfe gerufen. Er sei von einem Freund geschlangen worden und nun wolle der Schläger nicht gehen.

Die Situation, die die Polizisten vorfanden, war dann aber eine ganz andere: Der junge Mann habe sich zwar in der Wohnung befunden, nicht jedoch der vermeintliche Schläger. Stattdessen seien seine Ex-Freundin und deren Begleiterin anwesend gewesen, berichtete die Polizeistelle Dillingen der "Süddeutschen Zeitung". Offenbar wollte der angetrunkene junge Mann verhindern, dass die Ex-Freundin die Wohnung verließ und rief den Notruf 110 an.

Offenbar hatte der 24-Jährige gehofft, die Polizisten würden seine Ex-Freundin aufhalten. Das machten die Beamten natürlich nicht. Stattdessen kündigten sie eine Anzeige wegen Missbrauchs des Notrufs an. Die 110 ist nämliche keinesfalls die  Nummer für gebrochene Herzen.

Weibersbrunn: Busunternehmen verspricht nach Horror-Unfall Aufklärung

Nach dem Reisebusunfall auf der Autobahn bei Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg hat das belgische Busunternehmen Aufklärung versprochen. Der Busfahrer war bei dem Unglück ums Leben gekommen, 18 Menschen wurden verletzt. "Wir sind noch dabei, Informationen zu sammeln und versuchen, erst die Familien zu benachrichtigen", sagte Linden Cars laut der flämischen Zeitung"De Morgen" online am Samstag. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern.Wir werden eine Mitteilung machen, sobald wir alle nötigen Informationen haben."
Ein mit etwa 50 Fahrgästen besetzter Reisebus des Unternehmens war in der Nacht zum Samstag bei Weibersbrunn auf einen Lastwagen aufgefahren. Der Busfahrer soll laut Ermittlern die Situation zu spät erkannt haben.

Reisebus in Bayern verunglückt - viele Verletzte

Nach dem schweren Reisebus-Unfall will das belgische Busunternehmen die Hintergründe aufklären.

Picture Alliance


Bremen: 86-Jährige und Sohn tot in Wohnung entdeckt

Eine 86 Jahre alte Frau und ihr 52-jähriger Sohn sind in Bremen tot in ihrer gemeinsamen Wohnung entdeckt worden. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann seine Mutter umgebracht und sich selbst getötet haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. In einem Abschiedsbrief habe er Überforderung mit der Pflege seiner Mutter als Grund angegeben. Ein Angehöriger fand die Leichen am Freitag und alarmierte die Rettungskräfte. Eine Mordkommission ermittelt.

Nachrichten von Freitag, 30. März:

Leipzig: Ein Toter und viele Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus

Vermutlich durch Brandstiftung ist in der Nacht zum Karfreitag ein Mehrfamilienhaus in Leipzig vollständig ausgebrannt. Ein Mensch wurde im Zuge der Löscharbeiten tot aufgefunden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen, weitere 15 Bewohner wurden mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser gebracht. Insgesamt 34 Menschen im Alter zwischen acht Monaten und 79 Jahren wurden in Sicherheit gebracht. Zwei Bewohner sprangen vom Dach in Sprungtücher der Feuerwehr.

Am Donnerstagabend kurz vor 23 Uhr wurde die Feuerwehr darüber informiert, dass es im Treppenhaus des Gebäudes brenne. Als die Rettungskräfte wenig später eintrafen, stand das Haus bereits komplett in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten die gesamte Nacht an, am frühen Morgen stürzte das Treppenhaus ein. Über Wärmebildkameras entdeckten Feuerwehrleute in der 4. Etage eine Leiche, über die Identität war zunächst nichts bekannt.
Nach Befragungen durch die Kriminalpolizei vor Ort habe sich der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung erhärtet, teilte die Polizei weiter mit. In dem Zusammenhang wurde ein 32-jähriger Bewohner des Hauses vorläufig festgenommen.

Leipzig: Polizei und Feuerwehr sind nach einem Brand in einem Wohnhaus in der Wurzener Straße mit Sicherungsarbeiten beschäftigt

Leipzig: Polizei und Feuerwehr sind nach einem Brand in einem Wohnhaus in der Wurzener Straße mit Sicherungsarbeiten beschäftigt

DPA


Berlin: Zweijährige sperrt Mutter auf Balkon aus

In Berlin musste eine 32-jährige Frau die Polizei zur Hilfe rufen, nachdem ihre kleine Tochter sie auf dem Balkon ausgesperrt hatte. Wie die Polizei Berlin in einem Facebook-Post angibt, hatte die Zweijährige die Balkontür der Hochparterre-Wohnung im Stadtteil Charlottenburg am vergangenen Freitagabend ohne Vorwarnung von innen verschlossen. Sie befand sich daraufhin allein mit ihrem einjährigen Bruder in der Wohnung. 

Als die Einsatzkräfte eintrafen, sei die Mutter aufgebracht gewesen, die Kinder hätten laut geweint. Die Beamten mussten die Fensterscheibe einschlagen, um die Balkontür öffnen zu können. Die Situation beruhigte sich, als sich die Familie wieder gemeinsam in der Wohnung befand.

Hamburg: Mann rastet wegen Hupkonzerts aus

Ein 23-Jähriger, der im Juli vergangenen Jahres wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe und einem einmonatigen Fahrverbot verurteilt worden war, daraufhin jedoch Berufung einlegte, muss seinen Führerschein nun doch nicht abgeben. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, erließ das Landgericht dem Angeklagten in zweiter Instanz das Fahrverbot, weil er sich nach seinem Ausraster im November 2016 nichts mehr zuschulden habe kommen lassen.

Der damalige Kontrollverlust hatte es dafür in sich: So half der 23-Jährige zunächst nur beim Ausräumen des Autos seiner Tante. Weil er anschließend weiterhin und mit seiner Verwandten plaudernd auf der Fahrbahn stehen blieb und andere Autofahrer so an der Weiterfahrt hinderte, hupte ein Wartender ihn mehrfach an. Für den Angeklagten der Anlass auszuflippen. So stieg er dem Geschädigten auf die Motorhaube und schlug nachfolgend so lang auf die Windschutzscheibe ein, bis diese zersprang. Neben der Geldstrafe in Höhe von 500 Euro musste der 23-Jährige zudem 650 Euro für die zerstörte Scheibe bezahlen.

Witten: Lkw kracht auf A44 gegen Brückenpfeiler

Ein Lastwagenfahrer ist auf der A44 bei Witten mit seinem Sattelzug gegen eine Brückenpfeiler gekracht und ums Leben gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus in zwei Teile gerissen, wie die Feuerwehr mitteilte. Weil danach nur eine Fahrspur Richtung Dortmund frei war, bildete sich am Morgen ein kilometerlanger Stau, gab die Polizei bekannt. Ein Statiker überprüfte die Brücke. Sie wurde danach wieder freigegeben. Mit einem Kran sollte der Lastwagen geborgen werden. Die Unfallursache war zunächst unklar.

nachrichten deutschland unfall a44

Der Lkw-Fahrer kam bei dem Unfall auf der A44 ums Leben

DPA


Paderborn: Fliegerbombe entdeckt - Entschärfung für 8. April geplant

Am Mittwochabend ist in Paderborn eine große Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Bombe soll 1,8 Tonnen schwer sein und 1,5 Tonnen Sprengstoff enthalten. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, wurde der Sprengkörper bei Gartenbauarbeiten in der Nähe der Universität entdeckt. Die Entschärfung ist demnach für Sonntag, den 8. April, geplant. Mehr als 26.000 Personen seien dann von der Evakuierung betroffen, auch die gesamte Universität und vier Krankenhäuser in dem Bereich müssten geräumt werden. Nach Angaben des Ordnungsamtsleiters Udo Olschewski handelt es sich um die größte Evakuierung in der Geschichte Paderborns, heißt es in dem Bericht. 

Pohlheim: Diebe stehlen Motorflugzeug im Wert von 150.000 Euro

Mit einem ungewöhnlichen Diebstahl hat es die Polizei in Gießen derzeit zu tun: Wie die Beamten berichten, entwendeten Unbekannte im benachbarten Pohlheim irgendwann zwischen Dienstag (20 Uhr) und Mittwoch (18.30 Uhr) dieser Woche ein Motorflugzeug aus einer Flughalle.

Man gehe davon aus, dass der Flieger nicht weggeflogen, sondern mit einem entsprechend großen Lkw abtransportiert worden ist. Bei der Maschine handelt es sich demnach um ein Ultraleicht-Motorflugzeug Dynamic WT-9 mit der Kennung D-MEFU im Wert von rund 150.000 Euro. Zeugenhinweise erbittet sich die Kripo Gießen unter der Rufnummer 0641-7006-2050.

München: Auto erfasst Frau und schleudert sie durch die Luft

Der Autofahrer bemerkte noch "eine dunkle Gestalt", die Kollision aber konnte er nicht mehr verhindern: Bei einem Verkehrsunfall auf der A95 im Stadtgebiet von München ist am frühen Morgen eine 36-jährige Frau tödlich verletzt worden. Laut Polizei war das Opfer zu Fuß auf der Autobahn unterwegs, als sie der 46-Jährige mit seinem Pkw erfasste. Die Frau sei bei dem Frontalzusammenstoß etwa 80 Meter weit durch die Luft geschleudert worden, bevor sie auf der Fahrbahn zum Liegen kam schreiben die Beamten.

Ein Rettungswagen brachte die schwerst verletzte Frau noch in ein Krankenhaus, dort aber verstarb sie wenig später. Der Polizeimitteilung zufolge herrschte zum Zeitpunkt des Unfalls schlechte Sicht. Nun wird ermittelt, warum die Frau zu Fuß auf der A95 unterwegs war und ob der Vorfall trotz der Sichtverhältnisse hätte vermieden werden können.

Witten: Nebelgranate schlägt Räuber in die Flucht

Das hatten sich die Kriminellen sicher anders vorgestellt: In Witten (NRW) sind am Morgen Räuber mit einer Nebelgranate in die Flucht geschlagen worden. Die unbekannten Täter hatten in den frühen Morgenstunden versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Wie die Bochumer Polizei mitteilte, wurden dabei der Geldtresor des Automaten sowie Decke und Fensterscheiben des Automatengebäudes beschädigt. Das rief den Sicherheitsdienst des Bankunternehmens auf den Plan. Dessen Mitarbeiter schritten ein und zündeten eine Nebelgranate. Die Täter flohen ohne Beute. Zur Höhe des Sachschadens war zunächst nichts bekannt. 

Derartige Nebelgranaten werden laut Polizei per Fernsteuerung ausgelöst. Wenn Sicherheitsleute an der Überwachungskamera einen Einbruch bemerken, können sie die Granate zünden, ohne selbst am Tatort zu sein.

Duisburg: Rentner auf Geisterfahrt zum Tierarzt

Weil er seinen kranken Hund hektisch zum Tierarzt bringen wollte, ist ein Rentner in Nordrhein-Westfalen in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn geraten. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, wurde der Geisterfahrer bei Duisburg-Homberg von den alarmierten Beamten aus dem Verkehr der A40 gezogen. Der Senior versicherte, auf seiner Route nur dem Navigationssystem gefolgt zu sein. Die Polizisten fuhren das kranke Tier an Stelle von Herrchen zu einer Veterinärklinik, wo der Hund allerdings wenig später starb.

Minden: Säureangriff auf Frau - Opfer kannte Angreifer

Im nordrhein-westfälischen Minden ist eine 44-Jährige ist auf offener Straße mit Säure übergossen worden. Da die Frau schnell reagiert und ihre Jacke hochgerissen habe, sei sie bei der Attacke am Mittwochmorgen nur leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Kurz nach der Tat nahmen die Beamten einen 51-Jährigen fest. Bei seiner Vernehmung legte der Mindener ein Geständnis ab. Er gab an, mit dem Opfer befreundet zu sein. Nach einem Streit vor seiner Wohnung sei er der Frau mit dem Fahrrad gefolgt und habe die ätzende Flüssigkeit in ihre Richtung geschüttet. Die Polizei machte keine Angaben, worum es in dem Streit ging.

Ermittler stellten in der Nähe des Tatortes eine Flasche sicher. Ob es sich bei der Flüssigkeit um Salzsäure handelte, stehe noch nicht fest.

Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, den 29. März 2018

Video: Das Wetter in Deutschland am 29. März 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Mittwoch, den 28. März

Koblenz: Obdachloser enthauptet

Grausiger Tod eines Obdachlosen in Koblenz - der Mann wurde von unbekannten Täter enthauptet. Das teilte die Polizei mit. Eine Sonderkommission ermittelt. Die Beamten wollten zunächst keine näheren Einzelheiten zur Tat bekanntgeben. Bis zum Mittwochabend war noch kein Verdächtiger gefasst.

Der 59 Jahre alte Obdachlose war am vergangenen Freitag tot auf dem Koblenzer Hauptfriedhof gefunden worden. Er hatte seit mehreren Jahren regelmäßig auf dem Friedhof übernachtet und war tagsüber in der Innenstadt und am Hauptbahnhof unterwegs gewesen. Der Mann war zuletzt am Donnerstag lebend gesehen worden.

Worms: Mann rastet in Casino aus – 250.000 Euro Schaden

In der Alzeyer Straße in Worms hat am Dienstagabend ein Mann in einem Spielcasino komplett die Fassung verloren und einen sechsstelligen Sachschaden verursacht. Wie die Polizei berichtet, habe der Randalierer sich in dem Casino versteckt, weil er angeblich verfeindete Personen auf der Straße gesehen hatte. Der 25-Jährige forderte die Bedienung demnach auf, die Polizei zu rufen. Der Wunsch wurde ihm nicht erfüllt, er attackierte daraufhin die Angestellte und bewarf sie mit einer Tasse.

Im Anschluss verlor der Mann komplett die Contenance und warf mit Flaschen auf Bildschirme und Spielautomaten. Die Situation eskalierte so sehr, dass der Vandale einige Spielautomaten aus der Verankerung riss und durch die Scheiben der Spielothek auf die Straße schleuderte. Als die Polizeibeamten eintrafen, wehrte der Wormser sich erheblich und war nicht zu beruhigen. Er trat um sich und bespuckte die Beamten. Die Bilanz des Ausrasters: ein entstandener Schaden in Höhe von 250.000 Euro sowie fünf verletzte Polizeibeamte. Der Mann verbrachte die Nacht in Gewahrsam. Nun erwarten ihn Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. "Zudem wird er sich für den Sachschaden und Schmerzensgeldforderungen verantwortlich zeigen müssen", schreibt die Polizei.

Nachrichten Worms Deutschland

Die Theke des Casinos ist übersät von Scherben und demolierten Gegenständen

Augsburg: Mann erleidet Stromschlag und fängt an zu brennen

Am Rangierbahnhof Augsburg Nord hat sich am Dienstagnachmittag ein schrecklicher Unfall ereignet. Wie die Münchner "Abendzeitung" berichtet, war ein 21-Jähriger dort gegen 16.30 Uhr auf einen abgestellten Kesselwagen geklettert und erlitt einen so heftigen Stromschlag, dass er vom Waggon geschleudert wurde und anfing zu brennen. Ein Lokführer, der den Vorfall beobachtete, stoppte sofort seinen Zug und löschte den Mann mit einem Feuerlöscher. Dann alarmierte er den Notruf. Der junge Mann erlitt am ganzen Körper schwerste Verbrennungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht.

Schweinfurt: Betrunkene Elfjährige stürzt auf Straße

Ein betrunkenes elfjähriges Mädchen ist dank der Reaktion eines Autofahrers in Schweinfurt einem Unfall entgangen. Das Kind war nach Angaben der Polizei mit einer zwölfjährigen Freundin auf einem Gehsteig in der Innenstadt unterwegs, als es wegen seiner Trunkenheit auf die Fahrbahn stürzte. Der herannahende Autofahrer habe einem Sprecher zufolge am Montagabend gerade noch bremsen und ausweichen können. Polizisten stellten bei dem Kind einen Atemalkoholwert von 0,86 Promille fest. Es wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten ermitteln nun, wer der Elfjährigen den Alkohol zum Trinken gegeben hat - ein 16-Jähriger soll ihr nach ersten Erkenntnissen Spirituosen verabreicht haben.

Recklinghausen: 78-Jährige fährt durch geschlossene Parkschranke

In Recklinghausen ist eine Rentnerin am Dienstagmittag in einem Parkhaus durch eine geschlossene Schranke gefahren. Wie die Polizei berichtet, musste die 78-Jährige aus Oer-Erkenschwick ihr Auto vor der Schranke noch einmal umstellen, um besser an das Kartelesegerät zu kommen. Dabei sei sie vermutlich auf das falsche Pedal geraten, sodass ihr Auto durch die geschlossene Schranke fuhr - und frontal gegen eine Wand prallte. Die Seniorin wurde dabei schwer verletzt. Sie kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Wörth an der Donau: Polizei erwischt zahlreiche Gaffer

Die Erwischten müssen mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen: Nach einem schweren Lastwagenunfall auf der Autobahn 3 in Bayern ermittelt die Polizei gegen gut ein Dutzend Gaffer. Von der Gegenfahrbahn aus hatten am Dienstag bei Wörth an der Donau in der Nähe von Regensburg zahlreiche Autofahrer die Bergung eines schwer verletzten Lkw-Fahrers mit Handys gefilmt, wie die Polizei mitteilte. Weil die Gaffer für ihre Aufnahmen sehr langsam an der Unfallstelle vorbeifuhren, bildete sich ein Rückstau von etwa zehn Kilometern. Die Beamten filmten die Neugierigen zum Beweis.

Der Lkw-Lenker war mit seinem Laster aus zunächst ungeklärten Gründen auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen aufgefahren. Dabei wurde der 27-Jährige eingeklemmt. Nachdem ihn Feuerwehrleute aus dem Wrack befreiten, wurde er mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Hennef: Frau hört auf Navi und fährt auf Bahnschiene

So ein Navi liegt nicht immer richtig. Diese Erfahrung musste auch eine junge Frau im nordrhein-westfälischen Hennef machen. Die 18-Jährige folgte am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr ihrem Navi, das ihr am Bahnübergang der Bahnlinie Köln-Haiger in der Bröltalstraße riet, mitten im Übergang rechts abzubiegen. Dabei geriet sie auf die Bahnschienen. Wie die Polizei berichtet, musste der Bahnübergang daraufhin gesperrt und der Zugverkehr für rund eine Stunde eingestellt werden. Der Wagen wurde mittels Kran eines Abschleppwagens aus dem Gleisbett gehoben. Verletzt wurde niemand.  

Bochum: Frau springt bei Wohnungsbrand aus Fenster

Einen dramatischen Notruf hat am späten Dienstagabend gegen 22.30 Uhr die Feuerwehr in Bochum Heide erreicht. "Hier im Haus brennt alles, eine Frau ist schon aus dem Fenster gesprungen". In einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses brannte ein Zimmer in voller Ausdehnung. Die Bewohnerin war offenbar in Panik aus einem Fenster gesprungen und lag lebensgefährlich verletzt hinter dem Haus. Sie wurde von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. In der Brandwohnung selbst wurde eine weitere Person vermutet und auch viele der übrigen Bewohner des Hauses waren noch in ihren Wohnungen. Eine Frau erlitt beim Versuch in die Brandwohnung zu gelangen, um der Bewohnerin zu helfen, eine Rauchvergiftung. Auch zwei weitere Bewohner atmeten beim Fluchtversuch aus dem Haus Rauch ein und wurden dadurch leicht verletzt. Die Feuerwehr brachte sämtliche Bewohner des Hauses in Sicherheit und evakuierte auch das direkt angrenzende Haus. Ein zunächst vermisster Mann meldete sich während der Löscharbeiten wohlbehalten bei den Einsatzkräften. Die Dachgeschosswohnung wurde durch das Feuer komplett zerstört. Auch Teile der Dachkonstruktion mussten für die Löscharbeiten entfernt werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Wie es zu dem Feuer kam, ist noch unklar.  

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 28. März 2018

Video: Das Wetter in Deutschland am 28. März 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Dienstag, den 27. März

Iserlohn: Unbekannte greifen Rettungskräfte an

Zwei Männer haben am Dienstag die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr in Iserlohn angegriffen. Die beiden Rettungsassistenten im Alter von 28 und 30 Jahren befanden sich nicht im Einsatz, als die Täter sich gegen 11.50 Uhr näherten, berichtet die Polizei. 

Demnach begannen die Unbekannten, die Einsatzkräfte ohne augenscheinlichen Grund zu beleidigen: Die Männer würden nur rumstehen "anstatt Menschen zu helfen". Die Rettungsassistenten forderten die beiden Personen auf weiterzugehen, heißt es in dem Bericht weiter. Diese seien jedoch hochaggressiv auf den Rettungswagen zugelaufen und hätten geschrien, sodass sich die Einsatzkräfte zur Sicherheit in ihrem Fahrzeug einschlossen. Die Angreifer schlugen und spuckten gegen die Scheiben des Wagens. Sie ließen erst von Rettungswagen ab, als die Besatzung einen Notruf absetzte. 

Die Polizei sucht nun nach den flüchtigen Tätern. Eine Sofortfahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Hinweise zu den Männern, auf die folgende Beschreibungen passen, nimmt die Polizei Iserlohn entgegen: 

  • männlich, ca. 35 Jahre, ungepflegte Erscheinung, grauer Kinnbart, Tätowierung im Gesicht unter dem rechten Auge, zur Tatzeit mit Kappe und bunten Kapuzenpullover gekleidet
  • männlich, etwa 35 Jahre alt, Kopf und dunkler Bart kurz rasiert, schmale Augen, dunkler Pullover.

Essen: Mann verletzt 63-Jährigen im Gesicht

In Essen hat ein Unbekannter einen 63-Jährigen verletzt, der ihn zuvor gebeten hatte, seine dreckigen Schuhe vom Sitz einer Straßenbahn zu nehmen. Wie die Polizei berichtet, saß das Opfer und eine weitere Insassin dem Mann gegenüber, als dieser seine Füße auf der Sitzfläche ablegte. Nach der Aufforderung, dies zu doch zu unterlassen, standen die beiden Männer auf und der Tatverdächtige schlug dem 63-Jährigen unvermittelt ins Gesicht.

Die daneben sitzende Frau wiederum wurde wenig später beim Aussteigen von dem Unbekannten, der die Bahn ebenfalls verlassen wollte, derart angerempelt, dass sie stürzte. Weil die Fahndung nach dem Mann bislang erfolglos blieb, sucht die Polizei nun mit Aufnahmen einer Überwachungskamera nach dem Tatverdächtigen. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Morgen (gegen 11 Uhr) des 16. Januars in einer Straßenbahn der Linie 105.

Dortmund: Zwischen Waggons eingeklemmt - Arbeiter stirbt in ICE-Werk 

In Dortmund ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn in einer ICE-Werkstatt tödlich verunglückt. Wie ein Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg am Dienstag sagte, wurde der Mann am Montagnachmittag beim Rangieren zwischen Waggons eingeklemmt. Die Dortmunder Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Unglück aus, wie eine Sprecherin erklärte. Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz untersuchten die Unfallursache. Weitere Details nannten Polizei und Bezirksregierung zunächst nicht. Zuvor hatten die "Ruhr Nachrichten" über den Unfall berichtet. In dem Dortmunder ICE-Werk werden die Züge gewartet.

Uder: Betrunkener Mann wirft in Geschäft mit Blumenerde nach Kundin

Im thüringischen Uder ist ein Mann in einem Einkaufsmarkt durchgedreht. Wie die Polizei berichtet, saß der betrunkene Mann am frühen Montagabend auf einem Stapel Blumenerde. Als eine Kundin einen Sack Erde wegnehmen wollte, wurde der Mann so wütend, dass er mit einem Sack nach der Kundin warf. Dann stieß er die Frau zu Boden und griff eine weitere Kundin an, die der Frau helfen wollte. Er riss ihr einen Joghurtbecher aus der Hand und verschüttete den Joghurt über der Kleidung der Kundin. Daraufhin kam deren Mann zur Hilfe und "streckte den wütenden Betrunkenen nieder". Für einen Moment beruhigte sich der 61-Jährige. Als die Polizisten eintrafen und ihm auf die Beine halfen, holte der Mann plötzlich aus und schlug auf einen Polizisten ein. Er wurde gefesselt und musste mit in die Zelle. Dort holte ihn dann die Tochter am Abend ab. Gegen den 61-Jährigen wurde unter anderem Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Die Frauen kamen mit einem Schrecken davon 

A9 bei Pegnitz nach Unfall voll gesperrt

Nach einem schweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen ist die A9 zwischen Trockau und Pegnitz (Bayern) Polizeiangaben zufolge derzeit in Fahrtrichtung München voll gesperrt. Dies berichtet das Portal "inFranken.de". Man gehe derzeit von sechs Verletzten aus, heißt es. 

Berlin: Bekennerschreiben nach Brandanschlag auf Stromnetz

Nach einem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz prüft der Staatsschutz ein Bekennerschreiben. Wie die Berliner Polizei bekannt gab, untersuchen Staatsschutzermittler des Landeskriminalamts ein im Internet veröffentlichtes Schreiben auf seine Echtheit. Verfasserin ist eine bislang unbekannte Gruppierung namens Vulkangruppe Netzherrschaft zerreißen.

Durch den Stromausfall waren am Montagnachmittag tausende Berliner Haushalte sowie mehrere hundert Unternehmen im Stadtteil Charlottenburg lahmgelegt. Die Stromunterbrechung sei "ein bescheidener Beitrag, einen Moment unkontrollierten Lebens zu schaffen", heißt es in dem Bekennerschreiben. Nach Polizeiangaben setzten die Täter zur Mittagszeit Versorgungsleitungen unter der Mörschbrücke im Bezirk Charlottenburg in Brand. Mehr als 6000 Haushalte und mehr als 400 Gewerbetreibende seien deshalb über mehrere  Stunden ohne Strom gewesen. Teile der Brücke und der Fahrbahn wurden beschädigt. Die Brücke musste fünf Stunden lang gesperrt werden, auch für den Schifffahrtsverkehr darunter.

Moers: Frau von Unbekanntem unsittlich berührt - Täter in den Arm gebissen

Im nordrhein-westfälischen Moers ist eine 35-Jährige am vergangenen Donnerstag von einem Mann sexuell angegangen worden. Demnach wollte die Frau auf einem Parkplatz gerade ihren Autoschlüssel aus der Tasche holen, als sie der Unbekannte von hinten angriff, festhielt, unsittlich berührte und dann versuchte, ihre Hose zu öffnen. Als ihm das nicht gelang, drehte der Täter die Frau zu sich, wodurch diese Verletzungen im Gesicht erlitt.

Anschließend drückte der Mann das Opfer laut Polizei mit seinem Arm gegen das Auto, woraufhin ihm dieses in den Unterarm biss und ihn so zur Flucht bewegte. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • 35 bis 40 Jahre, deutsches Aussehen, 1,85 bis 1,90 Meter groß, sprach akzentfreies Deutsch, trug einen Drei-Tage-Bart, mittelblondes, kurzes Haar, (Hinterkopf rasiert), hatte grüne Augen und war bekleidet mit einem schwarzen Pullover. Er trug weiße Turnschuhe.

Hinweise möglicher Zeugen erbittet sich die Polizei in Moers unter der Rufnummer 02841 / 171-0.

Bamberg: Angehender Erzieher unter Missbrauchsverdacht

Ein angehender Erzieher soll in einem Kindergarten in Bayern mehrere Kinder sexuell missbraucht haben. Der 19-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Im November 2017 erstatteten Eltern Anzeige gegen den jungen Mann. Er soll an ihrer vierjährigen Tochter im Kindergarten sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Daraufhin meldeten sich weitere Eltern bei der Polizei. Zuvor hatte der "Fränkische Tag" darüber berichtet. Der 19-Jährige ist seit Februar in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern noch an. Deshalb könne man auch noch nicht sagen, wie viele Kinder betroffen sein könnten, sagte ein Polizeisprecher.

Holzminden: Frau erfriert auf offener Straße

Im Landkreis Holzminden (Niedersachsen) ist eine Frau offenbar auf offener Straße erfroren. Wie die Polizei berichtet, wurde sie bereits vergangenen Montag (19. März) gegen 9 Uhr im Bereich der Ernst-Reuter-Straße in Kemnade gefunden. Jetzt hat die Polizei die Todesursache festgestellt. Die Beamten gehen davon aus, dass die 50-Jährige aus Bodenwerder infolge eines übermäßigen Alkoholkonsums allein nicht mehr handlungsfähig war und aufgrund der Minustemperaturen erfroren ist.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 27. März 2018

Video: Das Wetter in Deutschland am 27. März 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Montag, den 26. März

Schrozberg: Mann verbrennt beim Schlachten

Beim Schlachten von Hühnern und Tauben hat sich ein Mann im baden-württembergischen Schrozberg tödliche Verbrennungen zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Rentner am Samstag in seinem Garten in Schrozberg die Tiere gerupft und zum Abbrennen von Federkeilen eine brennbare Flüssigkeit eingesetzt. Dabei griff die Substanz auf die Kleidung des 77-Jährigen über und verbrannte ihn. Seine Ehefrau fand den Mann und alarmierte den Notarzt. Dieser konnte nur noch den Tod feststellen. Ein Fremdverschulden kann laut Polizei ausgeschlossen werden.

Hagen: 19-Jähriger findet Zettel an demoliertem Auto

Im nordrhein-westfälischen Hagen hat ein 19-Jähriger am Sonntagnachmittag den Wagen seiner Mutter auf einem Privatparkplatz abgestellt. Als er gegen 1 Uhr zurückkehrte, waren an dem Golf der Scheibenwischer und ein Außenspiegel beschädigt. Wie die Polizei berichtet, war an dem Wagen ein handgeschriebener Zettel angebracht, indem sich der Verfasser über das vermeintlich schlechte Parkverhalten echauffierte. "Alter, du blöde Sau!!! Lern erst mal richtig PARKEN". Ob die Beschädigungen (Schadenshöhe: circa 500 Euro) auch von dem Zettelschreiber verursacht wurden, ermittelt jetzt die Kripo. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter 02331/98 62 066 entgegen.

Nachrichten aus Deutschland: Zettel an demoliertem Auto in Hagen

Diesen Zettel fand der 19-Jährige an dem Wagen seiner Mutter


Duisburg: Mann lauert Paar unter Auto liegend auf

Unter dem Einfluss von Drogen hat ein 25-Jähriger am Samstag einem Ehepaar aufgelauert, dass er späteren Angaben zufolge "ausrauben wollte". Besonders kurios: Der Mann versteckte sich zu diesem zweck unter dem Auto der Opfer. Laut Polizei kamen das Ehepaar am vergangene Samstag gegen 17 Uhr von einem Spaziergang zurück, als ihm der 25-Jährige unter dem Land Rover liegend auflauerte. Der Mann sei auf die Motorhaube geklettert und habe den Autoschlüssel und ein Telefon eingefordert. Das Paar lief daraufhin weg und alarmierte die Polizei, die den Täter noch vor Ort festnahm und mit zur Wache nahm.

Dort erzählte er "bereitwillig, dass er erst eine Flasche gegen den Wagen geworfen hat und anschließend das Pärchen ausrauben wollte", schreiben die Beamten. Da er zudem gestand, auch Kokain genommen zu haben, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn ermittelt die Kripo jetzt wegen des versuchten Raubs und der Sachbeschädigung am Pkw.

Klanxbüll: Mann verpasst Zug wegen Rauchpause und springt auf Lok auf

Im nordfriesischen Klanxbüll hat ein Mann wegen einer Zigarettenpause seinen Zug verpasst. Wie die Polizei berichtet, stand der 49-Jährige gegen 8 Uhr beim Halt des Zuges aus Westerland im Bahnhof Klanxbüll auf dem Bahnsteig und rauchte. Offenbar bekam er deshalb die Abfahrt des Zuges nicht mit. Als sich die Zugtüren schlossen, sprang er auf das Trittbrett der hinteren Lok, als der Zug anfuhr. Glücklicherweise ging die Tür auf und der Mann konnte ins Innere der Lok steigen, sonst wäre er sicherlich vom Trittbrett geweht worden, heißt es. Im Bahnhof Niebüll erklärte er dann Bundespolizisten, dass er seinen Rucksack im Zug habe liegen lassen und die Abfahrt des Zuges nicht mit bekommen habe.

Siegburg: Ladendieb trinkt Sektflasche leer - U-Haft

Wer nicht hören will, muss fühlen: Ein Wohnungsloser, der erst vor wenigen Tagen vom Amtsgericht Köln von einer angeordneten Untersuchungshaft verschont worden war, sitzt nun doch in einer JVA ein. Der Grund: Der Mann war am Freitag von einem Ladendetektiv beobachtet worden, wie er eine Flasche Sekt aus dem Regal nahm, diese entkorkte und dann leer trank. Anschließend wollte der 49-Jährige das Geschäft ohne zu bezahlen verlassen, wurde aber von dem Detektiv daran gehindert und der Polizei übergeben.

Auf der Wache stellte sich dann die angesprochene U-Haft-Aussetzung heraus. Da die jedoch unter der Auflage erfolgt war, dass der Mann keine weiteren Straftaten begeht, wurde die Verschonung kurzerhand zurückgenommen.

Rust: Bauarbeiter stürzt zwölf Meter in die Tiefe

Schlimmer Arbeitsunfall im baden-württembergischen Rust: Dort ist am Montagmittag gegen 13.15 Uhr aus noch unbekannter Ursache ein Arbeiter auf einer Baustelle in der Ritterstraße aus großer Höhe zu Boden gestürzt. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fiel der Mann aus etwa zwölf Metern Höhe zwischen dem offenbar ordnungsgemäß aufgestellten Gerüst und Gebäude in die Tiefe. Schwer verletzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Freiburger Klinik geflogen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, wird nun ermittelt.

Frankfurt: BKA sucht öffentlich nach mutmaßlichem Kinderschänder

Das Bundeskriminalamt sucht nach einem mutmaßlichen Kinderschänder. Der Unbekannte soll zwei Jungen jahrelang schwer missbraucht haben. Die davon erstellten Bild- und Videoaufnahmen soll er dann im Internet verbreitet haben. Insgesamt liegen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und dem BKA mehr als 3800 Bild- und Videodateien vor, die den schweren sexuellen Missbrauch von zwei Kindern durch den unbekannten Tatverdächtigen in mindestens zwölf Fällen zeigen.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei Jungen im Alter von etwa sieben und zehn Jahren. Die Bild- und Videoaufnahmen sind vermutlich seit Oktober 2014 gefertigt und im Dezember 2017 auf einer kinderpornographischen Plattform im sogenannten Darknet veröffentlicht worden. Auch der Verdächtige ist auf den Aufnahmen zu sehen. Der etwa 40 bis 45 Jahre alte Mann mit vermutlich braunen Augen hat hellbraune oder dunkelblonde Haare, ausgeprägte Geheimratsecken und einen Glatzenansatz. Er hat kaum Bartwuchs, eine längliche Gesichtsform und einen kleinen Leberfleck auf dem linken Nasenflügel sowie eine kleine Narbe auf der linken Wange. Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Wiesbaden unter Telefon 0611/55 18 444, per Mail an fahndung@bka.bund.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Bayern: Autofahrer erwartet staureiches Osterfest

Mit Beginn des Osterfests müssen sich Urlauber und Pendler auf lange Autobahnstaus einstellen. Ab Gründonnerstag laufe die Reisewelle in Bayern auf Hochtouren, teilte der ADAC am Montag in München mit. Der stärkste Verkehr ist demnach am Donnerstagnachmittag und am Nachmittag des Ostermontags zu erwarten. Skiurlauber Richtung Alpen sollten auch am Samstag längere Reisezeiten einplanen. Ein entspanntes Reisen sei erst am Ostersonntag wieder möglich. 

Mögliche Staustrecken im Süden: die A3 Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau, die A6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, die A7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte, die A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, die A9 Berlin - Nürnberg - München, die A93 Inntaldreieck - Kufstein, die A95/B2 München- Garmisch-Partenkirchen und die A99 Umfahrung München. Die Osterreisewelle rollt demnach auch über die Auslandsstrecken West-, Tauern- und Brennerautobahn sowie Gotthard-Route.

Würzburg: Betrunkener Radfahrer verletzt Rettungsassistenten

Er wollte helfen - und kassierte dafür Schläge: In Würzburg ist ein Rettungsassistent von einem Radfahrer angegriffen und verletzt worden. Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, hatte der Sanitäter den späteren Schläger beobachtet, als dieser am Samstagabend in Schlangenlinien mit seinem Rad fuhr. Der 48-Jährige habe den Mann daraufhin gebeten, die Straße zu verlassen. Das war für den 28-Jährigen, bei dem später ein Alkoholwert von 2,3 Promille festgestellt wurde, zu viel: Er beleidigte den Retter und schlug ihm zudem mehrfach ins Gesicht. Herbeigerufene Polizisten mussten den tobenden Mann fesseln und brachte ihn zur Ausnüchterung auf die Wache.

Grevenstein: Traktor droht abzustürzen

Einen schweren Einsatz hatte am Samstagnachmittag die Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Grevenstein. Wie "Der Westen" berichtet, hing dort ein tonnenschwerer Traktor an der Kante einer Grube und drohte abzustürzen. Die Einsatzkräfte mussten das Gefährt zunächst stützen, um ihn dann mit einem Kran anzuheben. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.  

Nachrichten aus Deutschland: Foto aus Grevenstein

Der Traktor drohte hinunterzukrachen


Ottenheim: Kanufahrer findet Wasserleiche in Seitenarm des Altrheins

Ein Kanufahrer hat am Sonntagnachmittag eine Wasserleiche in einem Seitenarm des Altrheins bei Ottenheim entdeckt. Wie die Polizei berichtet, wird nun untersucht, ob es sich bei dem Toten um einen seit dem 17. Februar vermisst gemeldeten 18-Jährigen aus Lahr handelt.

München: Paar entdeckt Riesenkrabbenspinne im Rucksack

Einen besonderen "blinden Passagier" hatte ein aus Australien kommendes Pärchen im Gepäck. Eine Riesenkrabbenspinne hatte sich in ihren Rucksack verirrt. Wie die Polizei berichtet, bat das Paar bei der Ankunft am Münchner Flughafen den Zoll darum, das Tier zu entfernen. Bereits im Flugzeug hatte das Paar gemerkt, dass das Tier unwissentlich in deren Rucksack gelangt war. Die Spinne soll nun an eine Privatperson zur Pflege vermittelt werden.

Nachrichten aus Deutschland: Spinne in München

Die Riesenkrabbenspinne soll an eine Privatperson zur Pflege vermittelt werden

Koblenz: Hubschrauber kippt bei Notlandung um

Am Sonntagabend ist Koblenz-Güls und Winningen ein Hubschrauber bei einer Notlandung umgekippt. Wie die Polizei berichtet, kam es vor Erreichen des Flugplatzes zu einem Motorausfall, sodass die Piloten notlanden mussten. Nach dem Aufsetzen auf dem Boden kippte der Hubschrauber zur Seite. Die beiden Insassen konnten sich befreien noch ehe die Einsatzkräfte eintrafen. Sie kamen leichtverletzt und zur ambulanten Untersuchung in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Unfall kam untersucht jetzt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.

Nachrichten aus Deutschland: Hubschrauber bei Koblenz umgekippt

Ein Hubschrauber ist in der Nähe des Flugplatzes Koblenz-Winningen auf einer Wiese nahe einer Ortschaft umgekippt

DPA

Lage: Auto brennt auf Tankstelle

Im nordrhein-westfälischen Lage hat am Sonntagabend ein Auto auf dem Gelände einer Tankstelle gebrannt. Wie die Polizei meldet, stand der Pkw in unmittelbarer Nähe der Zapfsäulen. Zum Glück konnte die Feuerwehr den Brand schnell löschen und Schlimmeres verhindern.

Nachrichten aus Deutschland: Brennender Pkw in Lage

Dank der schnellen Hilfe der Feuerwehrleute konnte der Brand schnell gelöscht werden

Das Wetter in Deutschland am Montag, den 26. März 2018

Video: Das Wetter in Deutschland am 26. März 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

Hier finden Sie Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 19. März bis 25. März:

jek/mod/fri / DPA