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Nachrichten aus Deutschland: Fremdenfeindlicher Angriff in Berlin: Frau bespuckt Busfahrer und tritt ihm in den Unterleib

Berlin: Frau bespuckt Busfahrer und tritt ihm in den Unterleib aus fremdenfeindlichen Motiven +++ Wetzlar: Lastwagen gerät in Gegenverkehr - Drei Männer sterben auf der A45 +++ Nachrichten aus Deutschland.

BVG Berlin

Eine Bushaltestelle in Berlin (Symbolbild)

DPA

Berlin: Frau greift Busfahrer an, bespuckt ihn und tritt ihm in den Unterleib

In Berlin-Spandau ist es am Samstagnachmittag zu einem fremdenfeindlichen Übergriff gekommen. Laut Berliner Polizei soll eine 48-jährige Frau einen Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe an einer Bushaltestelle körperlich angegriffen und bespuckt haben. Laut Polizeibericht habe die Täterin den BVG-Mitarbeiter angesprochen und gefragt, ob er Türke oder Araber sei. Dann soll sie dem 43-Jährigen unvermittelt mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Ein 34 Jahre alter Kollege des Angegriffen sei dem Opfer zu Hilfe gekommen und habe den Streit schlichten wollen. Daraufhin habe die Frau auch ihn mit Fäusten und Fußtritten attackiert.

Dann habe sie den 43-jährigen Busfahrer bespuckt und ihm in den Genitalbereich getreten. Eine Passantin sei auf das Geschehen aufmerksam geworden und habe die Angreiferin mehrmals erfolglos aufgefordert, die Busfahrer in Ruhe zu lassen. Die Täterin habe der Passantin in den Bauch getreten. Schließlich trafen herbeigerufene Polizisten ein und versuchten, die Frau festzunehmen. Dabei trat sie einem Beamten noch gegen das Bein.

Wetzlar: Lastwagen gerät in Gegenverkehr - Drei Männer sterben auf der A45

Bei einem Unfall auf der Autobahn 45 in Hessen sind drei Männer ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Lastwagen bei Wetzlar die Mittelleitplanke durchbrochen und war auf der Gegenfahrbahn mit einem Transporter zusammengestoßen. Danach sei noch ein anderes Auto in die Unfallstelle gekracht. Zwei Männer im Transporter starben noch am Unfallort, ein 18-jähriger Beifahrer erlag in der Nacht seinen Verletzungen. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Warum er auf die Gegenfahrbahn fuhr, war zunächst unklar.

Krumbach: Mann will 17-Jährige in Auto zerren - und bekommt heftige Gegenwehr zu spüren

Im schwäbischen Krumbach hat ein Unbekannter versucht, eine 17-Jährige in sein Auto zu zerren. Er sei der jungen Frau in der Nacht zu Samstag zunächst in Schrittgeschwindigkeit mit seinem Wagen gefolgt, teilte die bayrische Polizei mit. Nachdem er sie überholt habe, sei er ausgestiegen, habe die Jugendliche am Arm gepackt und sie aufgefordert, ins Auto zu steigen.

Die 17-Jährige habe dem Mann zwischen die Beine getreten und ihm ins Gesicht geschlagen, um sich loszureißen. Der 20 bis 40 Jahre alte und etwa 1,70 Meter große Täter fuhr mit blutender Nase in seinem dunkelblauen Pkw davon. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.


Nachrichten von Samstag, den 24. März

Passau/München: 85-Jährige verliert Ehering in Passau - Facebook-Aufruf erfolgreich

Dank des Internets hat eine 85-Jährige ihren in Passau verlorenen Ehering binnen fünf Tagen wiederbekommen. Der Ring war der Seniorin am vergangenen Sonntag (18.3.) auf der Damentoilette eines Wirtshauses vom Finger gerutscht, wie die "Passauer Neue Presse" schreibt. Die Wirtin fand den Ring und suchte via Facebook nach der Besitzerin des goldenen Schmuckstücks mit der Gravur "18.7.55" - und löste einen Hype aus.

Nachdem mehr als 1,4 Millionen Menschen den Post auf der Facebook-Seite des Gasthauses gesehen und ihn 30.000 Mal geteilt hatten, hatte die Besitzerin ihren Ring wieder. "Wer das Lachen von ihr gesehen hat, weiß, dass das genau die richtige Aktion war", sagte Wirtin Heidi Barnerssoi am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Entscheidend für den Erfolg des Aufrufs war, dass er bis nach Ostfriesland geteilt wurde. Dort bemerkte ihn eine Freundin der Tochter der Besitzerin. Diese informierte die Mutter, so dass der Ring bereits am Freitag wieder am Finger der 85-jährigen Besitzerin steckte. "Ich könnte die ganze Welt küssen!", freute sich Hannelore Hente dem Zeitungsbericht zufolge.

Brüggen: Betrunkener in Unterhose bricht in Einfamilienhaus ein

Nur mit einer Unterhose bekleidet ist ein 19-Jähriger in ein Einfamilienhaus in Nordrhein-Westfalen eingebrochen - aber wohl nicht, um etwas zu stehlen. Er sei betrunken und desorientiert gewesen und wahrscheinlich vorher in den Gartenteich gefallen, teilte die Polizei mit. Seine Kleidung war durchnässt, deshalb habe er sie ausgezogen.

Zunächst habe der junge Mann am Freitagabend in Brüggen vergeblich versucht, die Terrassentür zu öffnen. Dann zog er sich aus und lief in Unterhose um das Haus. Mit einer Gasflasche schlug er die Scheibe der Terrassentür ein. Dann nahm ihn die Polizei fest. Die Bewohner hatten die Beamten bereits gerufen. Mit einer Schnittverletzung wurde der 19-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Eine Atemalkoholmessung ergab rund zwei Promille.

Ringsheim: Jugendliche turnen nachts über Gleise und stoppen Zugverkehr

Jugendliche auf den Gleisen der Rheintalbahn haben in der Nacht zum Samstag eine 25-minütige Gleissperrung verursacht. Gegen 1.15 Uhr informierte der Lokführer eines Güterzuges die Bundespolizei, dass sich bei Ringsheim drei Jugendliche in den Gleisen befinden, teilt die Polizei mit. Alle Züge wurden sofort informiert und der Zugverkehr in diesem Bereich eingestellt. Streifen der Bundes- und Landespolizei suchten in Ringsheim erfolglos nach den Jugendlichen. Nach Angaben des Lokführers hatten diese sich zunächst im Gebüsch an den Gleisen versteckt und sich dann in Richtung Ringsheim entfernt. Die drei Jugendlichen sollen mit dunklen Hoodies und hellen Sportschuhen bekleidet gewesen sein. 


Nachrichten von Freitag, den 23. März

Aalen: Frau sperrt sich aus und springt aus dem Fenster

Eine fatale Fehleinschätzung des Höhenunterschieds zwischen ihrer Dachgeschosswohnung und einem Garagendach hätte eine 24-Jährige fast ums Leben gebracht. Wie die Polizei im baden-württembergischen Aalen am Freitag mitteilte, entschloss sich die Frau aus Schwäbisch Gmünd zu einem Sprung aus einem Fenster, weil sie versehentlich in ihrer Wohnung eingeschlossen war.
Allerdings lagen zwischen Wohnung und Garagendach etwa fünf Meter, so dass die Frau sich beim Aufprall schwere Verletzungen zuzog. Notarzt und Rettungsdienst versorgten die Schwerverletzte noch an Ort und Stelle auf dem Garagendach. Retter der freiwilligen Feuerwehr holten sie schließlich mit einer Drehleiter vom Dach, die Frau kam ins Krankenhaus.

Goch: Brüder bei Explosion in Garage lebensgefährlich verletzt 

Bei einer Explosion in einer Garage sind zwei Brüder im niederrheinischen Goch lebensgefährlich verletzt worden. Die 27 und 34 Jahre alten Männer wurden laut Polizei in Spezialkliniken gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sie in der geschlossenen Garage an ihren Motorrollern gearbeitet, als es zu der Explosion kam. 

Anschließend habe es in der Garage auch gebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Aufgeschreckte Nachbarn hätten die Männer aus der Garage gezogen. Die Brüder rangen auch Stunden nach dem Unglück noch um ihr Leben. "Wir wissen, dass ein Gasofen in der Garage stand", sagte der Polizeisprecher. Möglicherweise habe er eine Rolle gespielt. 

Bergen: Frau liegt tot in Wohnung - Polizei sucht ihren Freund

Im Fall der am Donnerstagmorgen tot in einer Wohnung in Bergen (Niedersachsen) aufgefundenen Frau fahndet die Polizei nun nach dem 21-jährigen Freund des Opfers. Dieser steht bisherigen Ermittlungen zufolge im Verdacht, der 18-Jährigen "eine Vielzahl von Verletzungen stumpfer und spitzer Gewalt" zugefügt zu haben, "die in der Summe todesursächlich" waren, heißt es. Das endgültige Ergebnis der Obduktion steht demnach noch aus.

Die Polizei geht zudem davon aus, dass es sich bei dem Mann auch um den Hinweisgeber handelt, der die Beamten telefonisch und anonym informiert hatte, dass sich in dem Haus im Kreis Celle eine tote Frau befinde. Gegen den Mann wurde inzwischen ein internationaler Haftbefehl erlassen, bislang konnte er jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Die Ermittlungen konzentrieren sich demnach auf den Aufenthaltsort des Beschuldigten sowie der im Wohnhaus lebenden weiteren Familienmitglieder, die wenige Tage vor der Tat zu einem Verwandtenbesuch nach Russland gereist sein sollen.

nachrichten deutschland - tötungsdelikt bergen

Ein Beamter der Spurensicherung geht zu einem Einsatzfahrzeug

DPA

Bochum: Jugendlicher bei Schlägerei mit Messer verletzt

Am Freitagmorgen ist die Bochumer Polizei zur sogenannten Schmechtingwiese ausgerückt, nachdem sie über eine Schägerei zwischen 20 bis 25 Personen informiert wurde. Vor Ort trafen die Beamten laut Pressemitteilung einige mutmaßlich Beteiligte an. Eine der Personen hatte demnach eine Knieverletzung. Anschließend hätten die Einsatzkräfte außerdem von einer Stichverletzung bei einem Jugendlichen erfahren. Der Verletzte wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, er soll sich nicht in Lebensgefahr befinden. Im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

Braunschweig: Betrunkener Bordbistro-Kellner wird aus Zug verwiesen

Mit einem kuriosen Fall hatten es Bundespolizisten in Braunschweig am Donnerstagabend zu tun: Ein Service-Mitarbeiter der Deutschen Bahn musste mit Unterstützung der Beamten aus dem ICE von Basel nach Berlin in Braunschweig verwiesen werden. Der Kellner sollte im Bord-Bistro eigentlich die Fahrgäste bedienen, hatte sich zuvor aber offenbar am Alkoholbestand des Bordbistros selber kräftig bedient. Reisende beschwerten sich über den alkoholisierten Mann, der nicht mehr der Lage war, seine Gäste ordentlich zu bedienen.

Daraufhin stellte der volltrunkene Kellner seinen Dienst komplett ein. Der leitende Diensthabende des Zuges forderte den Mitarbeiter auf, den Zug in Braunschweig zu verlassen. Dieser weigerte sich jedoch und wurde aggressiv. Die Polizei wurde verständigt. Als die Beamten eintrafen, verweigerte der Mann einen Atemalkoholtest und verließ den Zug freiwillig. Das Bordbistro blieb bis zur Endhaltestelle Berlin geschlossen.

Schwerin: Zeitungsbotin entdeckt Baby vor einer Haustür

Am Morgen hat eine Zeitungsbotin ein Neugeborenes vor einer Haustür in Schwerin gefunden. Der Junge war nach Informationen der Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern in eine Decke gewickelt und hatte laut geweint. Wer die Mutter des Babys ist, war zunächst unklar, wie die Polizei mitteilte. 

Rettungskräfte kümmerten sich noch vor Ort um den Jungen. "Der Säugling war unterkühlt und wird weiter medizinisch versorgt", sagte der Sprecher. Laut Deutschem Wetterdienst lagen die Temperaturen am Morgen in der Region bei einem Grad. Die Polizei setzte Spürhunde ein, um die Mutter zu finden. Anhand der Decke könnte eine Fährte aufgenommen werden, hieß es. "Die Witterungsverhältnisse erschweren jedoch den Hunden die Arbeit", sagte ein Sprecher der Polizei. 

Stuttgart: Diebe fahren Hunderte Kilometer mit gestohlenem Kran - Polizei fahndet europaweit

Ein 48 Tonnen schwerer, roter Autokran, der nicht mehr als 55 Kilometer in der Stunde schafft, zählt wohl nicht zu den unauffälligsten Transportmitteln. Dennoch haben Unbekannte ein solches Fahrzeug in Stuttgart gestohlen und konnten über mehrere Hundert Kilometer entkommen. 

Bereits in der Nacht zu Montag entwendeten die Diebe den Kran von dem Gelände der Firma Paule Schwertransporte. Mehrere Zeugen nordöstlich von Stuttgart hätten anschließend angegeben, den Kran gesehen zu haben, sagte der Geschäftsführer Rainer Schmid, am Donnerstag. Bestätigt sei inzwischen eine Sichtung am Mittwochmorgen auf einer Bundesstraße bei Herzberg im Harz (Niedersachsen), so Schmid weiter. Der Zeuge habe einen roten Kran ohne Firmenbeschriftung gesehen, jedoch Reste der aufgeklebten Beschriftung erkannt. Am Donnerstagmorgen sei außerdem ein Hinweis aus der Gegend um Erfurt (Thüringen) eingegangen, den die Kriminalpolizei nun prüfe. 

Seitens der Polizei in Stuttgart gab es auf Anfrage keine Bestätigung für die mutmaßlichen Sichtungen, man kommentiere die laufende Fahndung nicht, hieß es am Donnerstagmittag im Polizeipräsidium Stuttgart. Nach dem Kran werde europaweit gefahndet. Einen derartigen Fall habe es in Stuttgart noch nicht gegeben, sagte ein Sprecher.

Die Firma Paule hatte nach dem Diebstahl in den sozialen Medien eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise zum Aufenthaltsort des Krans ausgelobt. "Die Resonanz darauf ist riesig", sagte Schmid. Selbst Biker-Clubs hätten sich gemeldet. Der Zeitwert des Krans liegt bei etwa 200.000 Euro. 

++++Aktuelles Update+++ Heute Morgen: 7:15 Uhr, ist der Kran von auf der A38 von Sömmerda in Richtung Erfurt gesichtet...

Gepostet von Hermann Paule GmbH & Co. KG am Donnerstag, 22. März 2018

Schapen: Diebe stehlen mehr als 500 Eier

Kurz vor Ostern scheint der Appetit auf Eier besonders groß: Unbekannte Diebe haben in der Zeit von Dienstagabend auf Mittwochmorgen hunderte Eier aus einem Hofladen im niedersächsischen Schapen gestohlen. Wie die Polizei in Lingen am Freitag mitteilte, hatten die insgesamt 540 Eier einen Gesamtwert von etwa 92 Euro. Die Beamten suchen mögliche Zeugen. Die gestohlenen Eier tragen den Erzeugercode 1-DE0350521 und können gegebenenfalls darüber identifiziert werden.

Vechta: Polizei schnappt aus der JVA geflohene 22-Jährige

Am Donnerstag hat die Polizei in Niedersachsen einen Erfolg feiern können: Die Beamten nahmen eine 22-jährige Frau fest, die am Montag durch ein Dachfenster aus der Justizvollzugsanstalt Vechta entkommen war. In der JVA sollte die junge Frau wegen Totschlags eine elfjährige Haftstrafe verbüßen.

Das Wetter in Deutschland am Freitag, den 23. März 2018

Video: Das Wetter in Deutschland am 22. März 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD). 


Nachrichten von Donnerstag, den 22. März

Magdeburg: Zusammenstoß zwischen Lkw und Straßenbahn

Im Magdeburger Stadtzentrum kam es am Donnerstag zu einem unglücklichen Unfall zwischen einem Lastwagen und einer Straßenbahn. Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, sei der Lkw beim Linksabbiegen mit der vorbeifahrenden Straßenbahn kollidiert und habe die Bahn von den Gleisen geschoben. Dabei wurden insgesamt acht Menschen leicht verletzt, von denen keiner zur stationären Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Unfall sorgte für anschließendes Verkehrschaos.

In Magdeburg kollidierte eine Straßenbahn mit einem Lkw

Der Lkw übersah beim Abbiegen die Straßenbahn. Der Zusammenstoß hatte eine demolierte Frontscheibe zur Folge. 

Sondershausen: Kinder berichten von Verfolgung durch nackten Mann

Im thüringischen Sondershausen soll ein Unbekannter mehrere Kinder verfolgt haben. Zunächst habe eine Mutter die Beamten am Dienstag darüber informiert, dass ihr achtjähriger Sohn von einem nackt im Auto sitzenden Mann verfolgt worden sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Im Zuge der Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass der Mann den Jungen verfolgt, es jedoch keine Kontaktaufnahme seitens des Verdächtigen gegeben habe, heißt es. 

Am gestrigen Mittwoch meldeten sich dann erneut zwei Familien, deren Töchter sich ebenfalls von einem Mann im Auto verfolgt fühlten, der teilweise unbekleidet gewesen sei. Man nehme die Aussage der Kinder sehr ernst, betonte die Polizei in ihrer Mitteilung. Eine Kripo ermittelt.

Erfurt: Zwei Rinder aus Stall gestohlen

Mit so einem Fall dürfte es die Polizei eher selten zu tun haben: In Erfurt (Thüringen) sind einem Landwirt nämlich zwei Rinder aus dem Stall gestohlen worden. Demnach entwendeten der oder die "furchtlosen" Täter, wie die Polizei schreibt, einen Zuchtbullen sowie eine trächtige Kuh aus dem Stall, die sie anschließend sehr wahrscheinlich mit einem Transporter wegfuhren. Da alle Tiere des Betriebs registriert seien, habe man sie zur Fahndung ausschreiben können, heißt es weiter. Täterhinweise nimmt die Polizei Erfurt Süd (0361/7443-0) unter Angabe der Kennnummer 03-007306 entgegen.

Schwerin: Mann verpasst eigene Hochzeit, weil er in Psychiatrie landet

Einen ungewöhnlichen Vermisstenfall meldet die Polizei in Schwerin. Dort war eine Frau auf der Suche nach ihrem zukünftigen Ehemann. Der 35-Jährige war am vergangenen Wochenende in Sachsen zu einem Junggesellenabschied. Am Mittwoch dieser Woche sollte die Trauung stattfinden. Doch der Bräutigam tauchte nicht auf, ging auch nicht an sein Handy. Die Polizei läutete die üblichen Fahndungsmaßnahmen ein. Doch auch Kontakte zur sächsischen Polizei brachten keinerlei Erkenntnisse. Ebenfalls erfolglos war die polizeiliche Recherche bei den Kollegen der Bundespolizei. Am späten Abend dann erreichte schließlich die Partnerin den verschollenen Bräutigam. Dieser befindet sich in einer psychiatrischen Einrichtung bei Leipzig. Warum er dort gelandet ist, bleibt unklar.

Hamburg: Lkw-Fahrer muss sich aus brennendem Führerhaus retten - Stau auf A7

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Morgen ein Lkw auf der A7 im Bereich des Elbtunnels in Brand geraten. Laut Hamburger Feuerwehr hatte der Fahrer des Sattelzugs das Feuer bemerkt und es noch so eben rechtzeitig aus dem Tunnel raus geschafft, ehe er sich mit einem Sprung aus dem brennenden Führerhaus rettete. Der Mann musste später wegen einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Auf beiden Seiten der A7 kam es zu erheblichen Verkehrbehinderungen.

Bad Homburg: Seitenscheibe eingeschlagen: Streit um Rettungsgasse eskaliert

In einem Stau auf der Autobahn 5 in Hessen sind zwei Männer wegen der Bildung einer Rettungsgasse mächtig aneinandergeraten. In dem Streit am Morgen bei Bad Homburg war der eine darüber erzürnt, dass der andere die Gasse nicht frei hielt. Er schlug ihm im Zorn kurzerhand die Seitenscheibe des Wagens ein, wie die Polizei in Frankfurt mitteilte. Beamten gelang es schließlich zu schlichten. Verletzt wurde niemand, auch eine Anzeige sei noch nicht gestellt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Stau hatte sich gebildet, nachdem ein Kleinlaster auf einen bremsenden Lastwagen aufgefahren war. Dabei wurden beide Fahrer leicht verletzt, die A5 musste in Fahrtrichtung Süden etwa eineinhalb Stunden lang gesperrt werden.

Weil am Rhein: Auto brennt völlig aus

Ein Mann, der sein Auto erst am Morgen aus einer Werkstatt geholt hatte, braucht nun ein neues: Laut Polizei wollte der 37-Jährige den Pkw wegen neuerlicher Probleme ein zweites Mal zu den Mechanikern bringen - dazu aber kam es erst gar nicht. Am Autobahndreieck Weil am Rhein habe der Wagen plötzlich den Geist aufgegeben und Feuer gefangen, schreibt die Polizei. Dem Besitzer gelang es noch, den Sportwagen auf dem Seitenstreifen abzustellen und sich in Sicherheit zu bringen. Dann jedoch musste er hilflos mit ansehen, wie das Fahrzeug völlig ausbrannte. Die A 98 in Fahrtrichtung Basel musste für etwa 45 Minuten gesperrt werden.

nachrichten deutschland - ausgebranntes auto

Die A98 in Fahrtrichtung Basel musste für etwa 45 Minuten gesperrt werden

Jülich: Zwei junge Männer durch Granaten-Explosion verletzt

Durch die Explosion einer Granate sind in Jülich bei Aachen zwei Teenager verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach Polizeiangaben hatten die 18 und 19 Jahre alten jungen Männer die Granate in einem Wald gefunden. Wie es am Mittwoch genau zu dem Unfall kam, war nach Angaben einer Polizeisprecherin zunächst nicht bekannt. Die Verletzten seien noch nicht befragt worden, die medizinische Versorgung sei erst einmal wichtiger. Der WDR hatte über die Explosion berichtet.

Weimar: Auto stürzt auf Arbeiter und tötet ihn

Im thüringischen Weimar hat sich am Mittwochnachmittag ein tödlicher Unfall in einer Firma für Schrottentsorgung ereignet. Angaben der Polizei zufolge hatten drei Mitarbeiter einen Pkw mit einem Gabelstapler angehoben, um Teile des Wagens abzubauen. Aus noch ungeklärter Ursache habe sich plötzlich der Gabelaufbau gelöst, wodurch das Auto auf einen der Arbeiter stürzte und den 45-Jährigen tödlich verletzte. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zum Hergang des Unglücks, auch der Arbeitsschutz sei hinzugezogen worden, heißt es.

Bochum: 50 tote Hühner in Stall entdeckt

Der Besitzer eines mobilen Hühnerstalls in Bochum hat am Montagmorgen 50 seiner Tiere tot aufgefunden. Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann die Hühner am Vorabend eingeschlossen und den Stall mit einem Vorhängeschloss gesichert. Genau dieses habe der Züchter am Morgen darauf auf dem Boden liegend vorgefunden, ehe er die schreckliche Entdeckung machte. Demnach wiesen die getöteten Tiere allesamt Bissspuren am Hals auf , die womöglich von einem Marder stammen. 

Die Kripo hofft nun auf zeugen, die beobachtete haben könnten, wer das Schloss des Stalls aufgebrochen hat. Hinweise können unter den Rufnummern 02327/ 963-8405 oder 0234 / 909-4441 durchgegeben werden.

Berlin: Fahrraddieb verletzt drei Polizisten

Mit einem aggressiven Fahrraddieb hatte es die Berliner Polizei am Mittwochnachmittag zu tun. Zivilbeamte wollten einen 37-Jährigen und seinen zehn Jahre jüngeren Komplizen in der Bernhard-Weiß-Straße festnehmen, nachdem sie das Duo zuvor beobachtet hatten, wie es ein Fahrrad zu stehlen versuchte. Während sich der Jüngere widerstandslos habe festnehmen lassen, leistete der Ältere erheblichen Widerstand und verletzte insgesamt drei Einsatzkräfte, berichtet die Polizei. Demnach konnten dem Dieb erst nach dem Einsatz von Pfefferspray Handschellen angelegt werden. Einer der verletzten Polizisten musste zur ambulanten Behandlung seines Knies ins Krankenhaus, er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Ettlingen: Bauarbeiter stürzt auf Baustelle acht Meter in die Tiefe

Im baden-württembergischen Ettlingen ist am Mittwoch ein Bauarbeiter schwer verletzt worden. Der Mann stürzte laut Polizei auf der Baustelle eines Bildungszentrums in der Ettlinger Haydnstraße gegen 9.30 Uhr aus einer Höhe von acht Metern in die Tiefe. Der 54-Jährige musste vor Ort von einem Notarzt versorgt werden. Anschließend wurde er mit schweren Rückenverletzungen per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

Berlin: Polizisten bei Streitschlichtung mit Mikrowelle beworfen

Während sie einen Streit in einem Berliner Mehrfamilienhaus schlichten wollten, sind zwei Polizisten mit einer Mikrowelle beworfen worden. Die beiden Beamten sicherten den Hinterhof des Hauses, als das Gerät plötzlich aus einem Fenster im dritten Stock flog und etwa einen halben Meter neben ihnen aufschlug, wie die Berliner Polizei mitteilte. Sie konnten sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, beide blieben unverletzt.

Es wurden Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, den 22. März 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD). 


Nachrichten von Mittwoch, den 21. März

Bramsche: Rinderseuche auf Hof nachgewiesen

In Bramsche bei Osnabrück müssen Tierärzte notgedrungen rund 500 Kühe einschläfern oder schlachten lassen. Grund dafür ist ein bei den Tieren nachgewiesener Virus mit dem Namen "Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1). Das berichtet unter anderem "nwzonline". Der zuständige Landkreis hat daraufhin einen Sperrbezirk eingerichtet, der insgesamt vier Höfe umschließt. Der Virus ist für den Menschen ungefährlich, bei Rindern allerdings hochansteckend. Ziel der Behörden ist es nun, zu untersuchen ob der Virus bereits auf andere Höfe übergesprungen ist. Bei Rindern löst das Virus Symptome aus, die denen der Grippe ähnlich sind. Die Viruserkrankung ist in Deutschland meldepflichtig. 

Hamburg: Gift-Alarm in Apotheke in Innenstadt

In der Hamburger Innenstadt hat eine Frau am Vormittag womöglich ein Kästchen mit hochgiftigem Zyankali in einer Apotheke abgegeben. Mitarbeiter alarmierten daraufhin die Feuerwehr, berichtet unter anderem der NDR auf seiner Homepage

Die Einsatzkräfte wiederum betraten die Apotheke mit Atemschutzmasken und in Vollschutzanzügen, um die lebensgefährliche Chemikalie sicherzustellen und um in dem Gebäude, das umgehend geräumt wurde, Messungen durchzuführen. Zudem sei die Straße vor der Apotheke gesperrt worden. 

Das mit den gläsernen Röhrchen gefüllte Kästchen, das die Frau angeblich geerbt hat und nun loswerden wollte, sei in einen speziellen und luftdichten Behälter gelegt und in Sicherheit gebracht worden. Es soll nun genauer untersucht werden.

Zyankali ist das Salz der Blausäure und hat toxische Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Schon eingeatmete Stäube und Dämpfe oder auch Berührungen mit der Haut können den Organismus erheblich schädigen.

Hamburg: Türkischer Kulturvereins mit Steinen beworfen

Unbekannte haben Steine gegen das Fenster eines türkischen Kulturvereins in Hamburg geworfen. Bei dem Angriff im Stadtteil St. Pauli sei am Dienstagabend die äußere Verglasung des Fensters beschädigt worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mit. Sie sprach von einer "möglicherweise politisch motivierten Sachbeschädigung". Bei einer Sofortfahndung konnten die beiden Täter nicht gefasst werden. In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Brandanschläge und andere Attacken auf Moscheen, Geschäfte und Kulturzentren mit türkischem Hintergrund gegeben. In mehreren Fällen gehen die Ermittler davon aus, dass die Täter aus den Reihen extremistischer Kurden kommen. Eine Offensive des türkischen Militärs auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt Afrin in Nordsyrien sorgt derzeit für starke Spannungen. In Berlin schlugen Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch nach Polizeiangaben die Scheiben einer Eingangstür zu einem Bürogebäude ein und hinterließen eine Botschaft mit Afrin-Bezug. Die Tat im Stadtteil Tiergarten wurde demnach am Morgen von einem Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkt. Der Staatsschutz übernahm die weiteren Ermittlungen.

Berlin: Mann stürzt vor einfahrende U-Bahn

In Berlin-Charlottenburg ist am frühen Morgen ein Mann von einer U-Bahn erfasst und schwer verletzt worden. Der laut Zeugen stark alkoholisierte Mann sei gegen 5.30 Uhr auf dem Bahnsteig der Haltestelle Mierendorffplatz entlang getorkelt, als er plötzlich den Halt verlor, ins Gleisbett stürzte und dort von der einfahrenden U-Bahn teilweise überrollt wurde, bestätigte eine Sprecherin der Polizei dem stern. Eine sofort eingeleitete Notbremsung konnte den Vorfall demnach nicht mehr verhindern. "Ob es ein Unfall war oder ob es sich um einen versuchten Suizid gehandelt hat, müssen nun die Ermittlungen klären" führte die Sprecherin aus. Ein Fremdverschulden könne bisherigen Erkenntnissen zufolge ausgeschlossen werden.

Dass dem Mann von der U-Bahn ein Bein abgetrennt wurde, wie von mehreren Medien berichtet, wollte die Sprecherin nicht bestätigen. "Er wurde schwer verletzt", so ihr Kommentar.

Hamburg: "Merkel muss weg"-Demonstrant krankenhausreif geschlagen

Auf einer Kundgebung unter dem Motto "Merkel muss weg" ist am Dienstagabend in Hamburg ein Demonstrant zusammengeschlagen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, durchquerte der 37-Jährige nach Abschluss der Veranstaltung gegen 20 Uhr den U-Bahnhof Stephansplatz. Dort nahmen zwei Männer die Verfolgung auf. Laut Zeugenaussagen sollen sie sich vorher kurz zugenickt, ihre Kapuzen ins Gesicht gezogen haben und losgerannt sein. Sie attackierten den Mann mit Faustschlägen, schlugen ihm mehrfach auf den Hinterkopf, bis er auf die Knie ging. Passanten versuchten, die Täter von ihrem Opfer zu trennen, woraufhin sie verbal bedroht wurden. Währenddessen habe einer der Täter dem Mann ins Gesicht getreten, sodass dieser nach hinten fiel und bewusstlos liegen blieb. Bevor die Täter die Flucht ergriffen, soll einer nochmal gegen den Bewusstlosen getreten haben. Das Opfer kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die etwas zu den beiden Angreifern sagen können. Die Täter können wie folgt beschrieben werden: Der erste Täter (bedrohte die Passanten), ist circa 25 bis 28 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, hat dunkle, kurze Haare und spricht akzentfrei deutsch. Er trug zum Tatzeitpunkt einen Drei-Tage-Bart (eventuell auch etwas länger) und eine dunkle, gesteppte Kapuzenjacke. Der zweite Täter (trat dem Geschädigten ins Gesicht) ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, etwa zwei Meter groß und blond. Er trug eine dunkle Jacke und weiße Sneaker.

Zeugen die Hinweise auf die Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/42 86 56 789 oder auf einer Polizeiwache zu melden.

Braunschweig: Frau bemerkt Einbrecher im Haus

Zunächst glaubte sie, es sei ihr Mann, dann sah sie doch genauer nach: Eine Frau hat in Braunschweig einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Wie die Polizei berichtet, bemerkte die Geschädigte gegen 2 Uhr aus ihrem Schlafzimmer im Obergeschoss heraus Geräusche und Licht im unteren Teil des Hauses. Verdacht hegte sie da noch nicht, weil sie glaubte, es handele sich um ihren Gatten. Als auf ihre Rufe jedoch niemand antwortete, schaute sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, der in einem anderen Zimmer geschlafen hatte, genauer nach. Es stellte sich heraus, dass tatsächlich ein Fremder im Haus gewesen war. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wurde bis auf etwas Bargeld nichts Weiteres von dem Eindringling entwendet.

Hennef: Achtjähriger von Linienbus erfasst und getötet

In Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) ist ein Achtjähriger am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus getötet worden. Laut Polizei fuhr der Junge mit seinem Fahrrad auf einem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung, als er einem Fußgänger ausweichen musste und und ins Straucheln kam. In der Folge sei das Kind auf die Fahrbahn gefallen, wo es zunächst seitlich gegen den Bus prallte, dann unter diesen geriet und so tödlich verletzt wurde. Der 59-jährige Busfahrer, mehrere Einsatzkräfte sowie die später am Unglücksort eingetroffenen Eltern mussten laut Polizei seelsorgerisch betreut werden.

Olsberg: Sexueller Übergriff auf junge Joggerin

In Nordrhein-Westfalen ist eine 14-jährige Joggerin am Montagnachmittag von einem Unbekannten sexuell angegriffen worden. Wie die Polizei berichtet, war die junge Frau auf dem Ruhtalradweg zwischen Olsberg und Assinghausen unterwegs, als sie der Mann plötzlich von hinten anging. Aussagen der Geschädigten zufolge griff ihr der auf etwa 17 Jahre geschätzte Täter an die Brust und in die Hose, ehe die 14-Jährige nach kurzer Zeit flüchten konnte. Trotz umfangreicher Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, habe man den Mann bislang nicht ausfindig machen können.

Nun bittet die Polizei Brilon unter der Rufnummer 02961 /90 200 um Hinweise auf den mutmaßlichen Täter, der wie folgt beschrieben wird:

  • etwa 170 Zentimeter groß
  • südländisches Aussehen
  • kurze schwarze lockige Haare
  • blaue Softshelljacke, dunkle Jeans und dunkelblaue Sneaker

Grünstadt: Prügelei in abgestelltem Zug

Im rheinland-pfälzischen Grünstadt sind in der vergangenen Nacht ein Lokführer und eine Reinigungskraft handfest aneinander geraten. Letztere sollten den nach der letzten Fahrt im Bahnhof nahe Mannheim abgestellten Zug putzen - dazu kam es jedoch nicht, wie die Polizei berichtet. "Nach Ansicht der Reinigungskraft habe der Lokführer ihm absichtlich das Licht ausgestellt, um ihn zu ärgern", hieß es in einer Mitteilung am Morgen. Als der 47-Jährige den Lokführer zur Rede stellen wollte, habe der ihm in die Genitalien getreten. Der 48 Jahre alte Lokführer gab dagegen an, der Reinigungsmann habe ihn grundlos attackiert, geschlagen und gekratzt. Eine Polizeistreife griff ein, beide Männer wurden ärztlich versorgt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 21. März 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD). 


Nachrichten von Dienstag, den 20. März

B22 bei Krummennaab: Schwerer Verkehrsunfall mit sieben Verletzten - 17-Jährige stirbt noch am Unfallort

Ein 18-Jähriger Golf-Fahrer ist am Dienstagmorgen von Erbendorf in Richtung Weiden in der Oberpfalz gefahren, als er in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Die Folge: ein schwerer Unfall.

Der junge Mann war mit einer 17-Jährigen und einem 16-jährigen Jugendlichen unterwegs, als er aus bisher ungeklärter Ursache in die Gegenspur geriet. Nach Angaben der Polizei kam es dabei zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Renault. Auch in diesem Wagen befanden sich drei Insassen. Alle Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 17-jährige Beifahrerin des Golfs erlag ihren Verletzungen noch am Unfallort. 

Kurz nach dem Zusammenstoß krachte außerdem ein 38-jähriger Audi-Fahrer in die Unfallstelle, berichtet die Polizei weiter. Dieser und eine 41-jährige Frau wurden leicht verletzt. Feuerwehren, Rettungskräfte und Rettungshubschrauber kümmerten sich um die Verletzten. Die B22 musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Staatsanwaltschaft hat die Klärung der Unfallursache und des -hergangs angeordnet.

Nachrichten Deutschland B22

Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, zahlreiche Rettungskräfte und zwei Rettungshubschrauber waren auf B22 bei Krummennaab im Einsatz

Köln: Polizei zerschlägt Betrügerbande

Die Polizei in Köln hat eine organisierte Betrügerbande zerschlagen, die Geldgeschäfte mit zuvor gefälschten Ausweisdokumenten abgeschlossen haben soll. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter im Alter von 41 und 25 Jahren sowie weitere 44- und 55-jährige Tatverdächtige wurden am Dienstag festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Bei einer Razzia hoben die Ermittler in Köln zwei Fälscherwerkstätten aus.

Die Hauptverdächtigen sollen den Angaben zufolge Mittäter beauftragt haben, gefälschte Ausweisdokumente mit Personaldaten von echten Kontoinhabern herzustellen. Die 41- und 25-jährigen Männer sollen anschließend in der Betäubungsmittelszene sogenannte Geldabholer angeworben und diese mit den gefälschten Ausweisen sowie den Daten der jeweiligen Kontoinhaber ausgestattet haben. Den Ermittlungen zufolge fuhren die mutmaßlichen Bosse die Abholer selbst in vielen Fällen zu verschiedenen Bankfilialen. Das dort mit Hilfe der falschen Ausweise erbeutete Geld wurde wahrscheinlich geteilt.

Ingolstadt: Mann in Tiefgarage angeschossen - Zeugen gesucht

Am Montagabend wurde ein Mann in Ingolstadt Opfer eines versuchten Tötungsdelikts. Wie die Kripo berichtet, befand sich der 41-Jährige in einer Tiefgarage, als er gegen 22 Uhr von zwei Unbekannten mit einer Schusswaffe angegriffen wurde. 

Die Täter hatten sich offenbar hinter dem Wagen des Mannes versteckt. Ein Angreifer habe mit der Faust auf den Kopf des Opfers geschlagen, der zweite habe mehrere Schüsse auf den 41-Jährigen abgefeuert, heißt es in dem Bericht weiter. Demnach konnte sich der Mann nur schwer verletzt in seine Wohnung retten und die Polizei alarmieren. Die Angreifer waren seiner Beschreibung zufolge dunkel gekleidet und sprachen russisch. Nach seiner Aussage wurde der Verletzte umgehend auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht, die Polizei leitete eine Fahndung nach den Tätern ein. Bisher hatten die Beamten bei ihrer Suche jedoch keinen Erfolg. Hinweise aus der Bevölkerung sind daher unter 0841-9242-0 erbeten.

Xanten: Schiffskollision auf dem Rhein - Zwei Menschen schwer verletzt 

Beim Zusammenstoß zweier Schiffe auf dem Rhein bei Xanten sind am Dienstagmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben von Dienstag stieß ein flussaufwärts fahrendes großes Motorschiff mit einem entgegenkommenden kleineren Schiff zusammen. Das kleinere Schiff sei von dem großen regelrecht "überrollt worden", wie ein Polizeisprecher vor Ort schilderte. Das große habe sich auf das Steuerhaus des kleineren Schiffs geschoben "und das Steuerhaus platt gemacht", beschrieb der Sprecher die Situation. Auch die Wohnung auf dem talfahrenden Schiff sei schwer beschädigt worden. Der Schiffsführer erlitt schwere Kopfverletzungen und stand unter Schock, seine Frau wurde ebenfalls schwer verletzt.

Nachrichten aus Deutschland: Schiffskollision bei Xanten

Das kleinere Schiff sei von dem großen regelrecht "überrollt worden", wie ein Polizeisprecher vor Ort schilderte. 

DPA

Würselen: Versuchte Kindesentführung? Kripo ermittelt

In Würselen bei Aachen sollen zwei unbekannte Frauen am Montagabend versucht haben, einer Mutter das Kind abzunehmen. Nun sucht die Kripo unter Hochdruck nach den beiden Tatverdächtigen.

Die Mutter gab den Beamten zufolge an, dass sie gegen 17.40 Uhr mit ihren zwei Kindern an ihrer Wohnanschrift angekommen sei. Als die 37-Jährige daraufhin eines der Kinder aus dem Kindersitz herausnehmen wollte, habe eine unbekannte Frau auf der anderen Seite des Autos die Türe geöffnet und versucht, den Zweijährigen aus dem Kindersitz zu heben. Die Mutter habe daraufhin so laut geschrien, dass die Unbekannte zurückwich, sich entschuldigte und dann zu einem in der Nähe abgestellten Lieferwagen mit Schiebetüren flüchtete. Gemeinsam mit einer darin sitzenden Begleiterin sei die Frau dann weggefahren, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Eine Fahndung nach den Frauen blieb demnach erfolglos.

Hinweise erbittet sich die Kripo in Aachen unter 0241 - 9577 31201 oder 0241 - 9577 34210 (außerhalb der Bürostunden).

Calw: Junge zündet zum Heizen altes Spielzeug an

Im baden-württembergischen Calw hat ein sechsjähriger Junge alte Spielsachen angezündet, um sein Zimmer zu heizen. Das kleine Lagerfeuer griff aber am Montag schnell auf die Matratze des Jungen über und löste einen Brand in dem Haus aus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Seine 60-jährige Oma erlitt dabei eine leichte Rauchgasvergiftung, der Sechsjährige blieb unverletzt.
Der Junge brachte sich laut Polizei unter einer Decke im Wohnzimmer in Sicherheit, nachdem in seinem Zimmer das Feuer ausgebrochen war. Seine 60 Jahre alte Großmutter sah währenddessen Rauch im Obergeschoss des Hauses. Bei der Suche nach ihrem Enkel zog sie sich die leichte Rauchgasvergiftung zu.
Die von ihr alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer schließlich schnell löschen. Der Schaden am Haus und der Einrichtung liegt nach ersten Schätzungen bei rund 25.000 Euro.

Köln/Bonn: 19 Menschen durch ätzende Flüssigkeit verletzt

Am Flughafen Köln/Bonn ist die Feuerwehr am Montagabend zu einem Gefahrguteinsatz ausgerückt. Grund dafür war ein beschädigtes Paket, aus dem eine ätzende Flüssigkeit ausgetreten war, gab die Pressestelle des Airports in einer Mitteilung bekannt. Insgesamt hätten 19 Menschen über Reizungen der Atemwege geklagt, heißt es. Sie seien von Notärzten versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Bei späteren Schadstoffmessungen der Flughafenfeuerwehr in der Halle wurde demnach nichts festgestellt.

Xanten: Motorschiffe krachen ineinander - zwei Verletzte

Beim Zusammenstoß zweier Motorschiffe auf dem Rhein bei Xanten sind am Morgen zwei Menschen verletzt worden. Das Unglück ereignete sich gegen 6.50 Uhr in Höhe des Rheinkilometers 832, wie die Wasserschutzpolizei in Duisburg mitteilte. Bei der Havarie wurden das Steuerhaus und Wohnräume auf einem der Schiffe schwer beschädigt. Der Schiffsführer trug demnach Kopfverletzungen davon, auch seine Frau erlitt schwere Verletzungen.

Der genaue Hergang der Havarie auf dem Niederrhein war zunächst unklar, die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen auf. Die Schifffahrt war durch das Unglück nicht beeinträchtigt.

Köln: Technischer Defekt – Lehrer und Flugschüler müssen notlanden

Im Kölner Stadtteil Roggendorf mussten am Montagnachmittag ein Fluglehrer, 67, und sein 46-jähriger Flugschüler mit einer Cessna notlanden. Die beiden waren gegen 13 Uhr vom Flugplatz Leverkusen Kurtekotten aus gestartet. Rund 20 Minuten später bemerkte der Lehrer einen technischen Defekt an der Querrudersteuerung. Sofort leitete er die Notlandung ein. Wie die Polizei berichtet, setzte der Leichtflieger bei der Landung erst auf der Straße auf und kam dann auf dem angrenzenden Acker zum Stehen.

Neuss: Fliegerbombe wird entschärft - eingeschränkter Zugverkehr

In Neuss soll eine am Montagnachmittag im Hafen gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden. Laut "Westdeutscher Zeitung" wird mit den Arbeiten gegen 9 Uhr begonnen, wodurch auch der Zugverkehr der Region - insbesondere die Regionalzüge RE4 und RE6 sowie die S-Bahnen der Linien 8 und 11 - nur eingeschränkt ablaufen kann. Dort komme es zu Verspätungen, Umleitungen und Teilausfällen, heißt es.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 20. März 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD). 


Nachrichten von Montag, den 19. März

Neunkirchen: Polizei befürchtet Amoklauf und nimmt betrunkenen 18-Jährigen fest

Die Drohungen eines Schülers haben an einer Schule im Saarland Angst vor einem Amoklauf und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, soll der angetrunkene 18-Jährige an einer Schule in Neunkirchen einen Lehrer beleidigt haben und vom Schulgelände verwiesen worden sein. "Er hat wohl gedroht, dass er sich eine Waffe besorgt und wiederkommt", sagte ein Polizeisprecher. "Wir sind von einem Amoklauf ausgegangen." Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung in ihrer Internetausgabe darüber berichtet.

Der Schüler entfernte sich laut Polizei von der Schule. Zahlreiche Polizisten, darunter Beamte des Spezialeinsatzkommandos, schützten die Gemeinschaftsschule und fahndeten nach dem 18-Jährigen. Der Unterricht lief weiter. Nach etwa vier Stunden wurde der Schüler in der Innenstadt gestellt. Er sei bei der Polizei verhört worden. "Er ist jetzt wieder auf freiem Fuß", sagte der Sprecher. Die Ermittlungen wegen Bedrohung dauern an.

Bocholt: Frau entdeckt als Lichtschalter getarnte Kamera in Dusche

Mit einer Lichtschalter-Attrappe hat ein Unbekannter in der Gemeinschaftsdusche einer Sportanlage in Bocholt heimlich Filmaufnahmen der dort Duschenden gemacht. Das Gerät, das neben einer Tür an der Wand angebracht war (siehe unten), war am Freitag von einer 25-Jährigen entdeckt worden, berichtet die Polizei. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen seien die durch die Kamera aufgezeichneten Daten auf einem eingebauten Datenstick gespeichert worden, heißt es. Eine Live-Übertragung habe es nicht gegeben. Wie lange die Attrappe bereits dort hing und wie viele Personen möglicherweise im Bereich der Duschen gefilmt wurden, ist nicht bekannt.

Polizeibeamte stellten die Kamera sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

nachrichten deutschland - Spanner Bocholt

Die in der Dusche entdeckte Lichtschalter-Attrappe

Höchstädt: Wegen Selfie: Mädchen beinahe von Zug überrollt

Drei junge Mädchen sind beim Anfertigen von Selfies auf Gleisen im schwäbischen Höchstädt an der Donau fast von einem Zug überrollt worden. Wie die Bundespolizei in Nürnberg mitteilte, sprangen die Mädchen erst kurz vor dem heranfahrenden Zug aus dem Gleis. Durch die vom Zugführer eingeleitete Notbremsung sei Schlimmeres verhindert worden. Die Teenager seien unerkannt entkommen.

Potsdam: Notfallpatient rettet sich durch Klopfzeichen wohl das Leben

Ein Mann hat sich in Brandenburg durch Klopfzeichen mit der Notrufzentrale verständigt. Der 59-Jährige aus Eberswalde brach vor rund anderthalb Wochen aufgrund gesundheitlicher Probleme während eines Notrufs im Einsatz- und Lagezentrum der Polizei zusammen und konnte nicht mehr sprechen, wie die Polizei in Potsdam mitteilte.

Nach anfänglich unverständlichen Lauten habe die Beamtin später nur noch leises Atmen und Röcheln gehört. Es sei kein Gespräch mehr möglich gewesen, um die Personaldaten oder den Notfallort zu erfassen. Die Polizeibeamtin habe daraufhin konkrete Fragen gestellt, die der 59-Jährige durch einmaliges Klopfen mit Ja beantworten sollte.

So erhielten die Helfer alle wichtigen Informationen zu dem Einsatz, und der Rettungsdienst konnte anrücken. Der Anrufer wurde mit Verdacht auf einen Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht.

Nürnberg: Toter Fernfahrer auf Rastplatz – Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Im Fall des toten Lkw-Fahrers auf einem Rastplatz an der Autobahn 9 bei Nürnberg hat die Polizei drei Tatverdächtige festgenommen. Wie die Polizei berichtet, gehen die Beamten davon aus, dass dem Tod des Fernfahrers (46) ein Streit zwischen mehreren Lkw-Fahrern vorausging. Am Sonntagabend wurden drei osteuropäische Fernfahrer festgenommen, die dringend tatverdächtig sind. Sie werden im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt.  

Der tote Fernfahrer hatte am Sonntagmorgen mit schweren Kopfverletzungen neben seinem Lastwagen gelegen. Autofahrer hatten den Mann gefunden und die Polizei gerufen. Die Einsatzkräfte konnten jedoch nur noch den Tod des 46-Jährigen feststellen. Im Führerhaus eines weiter vorne geparkten Lastwagens fanden die Einsatzkräfte zudem einen schwer verletzten 36-Jährigen.

Nachrichten aus Deutschland: Toter Lkw-Fahrer in Nürnberg auf Rastplatz gefunden

Die Leiche eines Lkw-Fahrers, der tot neben dem Führerhaus seines Lastwagens auf einem Autobahnrastplatz gefunden wurde, wird in einen Leichenwagen getragen

DPA

Bonn: Kind beim Klettern von Marmorplatte erschlagen

Ein zehnjähriger Junge ist in Bonn beim Klettern von einer Marmorplatte erschlagen worden. Nach Polizeiangaben von Montag hatte der Vater den Jungen bis zu einem Privatweg zu einem Jugendzentrum gebracht. Auf dem weiteren Weg soll der Junge am Freitag in Begleitung eines Freundes auf eine Marmorplatte eines Ateliers geklettert sein oder es versucht haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei kippte der Stein um und begrub den Jungen unter sich. Der Vater war noch in der Nähe, als er Schreie hörte und zog mit anderen Helfern seinen Jungen hervor. Der starb später an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der "General-Anzeiger Bonn" hatte online zunächst berichtet.

Kassel: Straßenbahn rammt Laster – mehrere Verletzte

In Kassel ist es am Montagmorgen zu einem schweren Unfall gekommen. Eine Straßenbahn hatte um kurz nach 8 Uhr auf der Altenbaunaer Straße, Ecke Oberzwehrener Straße einen Sattelzug gerammt. Bei dem Unfall wurden mindestens 15 Personen verletzt, darunter auch der Fahrer des Lkw. Ursache für den Zusammenprall war laut vermutlich eine vom Lkw-Fahrer übersehene rote Ampel, teilte die Polizei am Mittag mit.

Der Lkw hatte in Kunststofftanks abgefülltes Motorenöl geladen. Einer dieser 1000 Liter fassenden Tanks wurde aufgerissen und Öl lief aus. Auch der Diesel-Tank des Lastwagens wurde beschädigt. Der Gefahrgutzug der Feuerwehr musste Öl und Kraftstoff auffangen und umpumpen.

Die beiden Fahrzeuge hatten Den entstandenen Schaden schätzten die Ermittler auf mehr als eine Million Euro. sich laut Polizei bei dem Unfall ineinander verkeilt und mussten geborgen werden. 

Nachrichten aus Deutschland: Tram-Unfall in Kassel

Bei dem Unfall in Kassel wurden sieben Personen verletzt

Magdeburg: Ex-Freundin im Schlaf erschlagen - lebenslange Haft

Ein Mann, der seine Ex-Freundin mit einer Sektflasche erschlagen hat, ist vom Landgericht Magdeburg wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah in dem am Morgen verkündeten Urteil das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe erfüllt. Das Gericht folgte den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. 

Der 36-Jährige aus Eilsleben war beschuldigt worden, im September vorigen Jahres seine Ex-Freundin in Haldensleben im Schlaf mit einer Sektflasche erschlagen zu haben. Er hatte die Tat teilweise gestanden, allerdings behauptet, dass es zuvor einen Streit gegeben habe. Während der Auseinandersetzung habe die Frau ihm eine Ohrfeige gegeben, woraufhin er mit einer Sektflasche zugeschlagen habe. An dieser Version zweifelte das Gericht nicht nur nach dem Gutachten der Rechtsmedizin, sondern auch nach Aussagen von Zeugen, wonach der Mann geäußert hatte, dass er seine Ex-Freundin umbringen wollte.

Celle: Streit in Fernbus eskaliert

Fußballfans haben am Sonnabend auf dem Weg von Berlin nach Hamburg in einem den Busfahrer gegen sich aufgebracht. Sie grölten während der Fahrt und liefen hin und her, sodass sich die anderen Fahrgäste belästigt fühlten. Am Busbahnhof Celle machte die Gruppe eine Pinkelpause. Der Fahrer wollte die Gelegenheit nutzen und die Fans dort zurücklassen. Da sich jedoch noch Gepäck der Gruppe in dem Bus befand, stellten sich die Personen dem Bus in den Weg und verhinderten eine Weiterfahrt. Erst als der Fahrer die Polizei rief und die ein "erzieherisches Gespräch" mit der Gruppe führten, durfte die Gruppe ihre Reise fortsetzen.

Laubach: Mann fährt betrunken über Verkehrsinsel

Im hessischen hat ein 40-jähriger Autofahrer am Sonntagmorgen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist über eine Verkehrsinsel geschrammt. Dabei rasierte er laut Polizei gleich mehrere Verkehrsschilder. Der 29-Jährige, der auf dem Weg zur Arbeit war, flüchtete zunächst vom Unfallort, jedoch kam die Polizei dem Fahrer auf die Schliche. Am Unfallort lagen neben großer Teile der Stoßstange auch ein Kennzeichen. Eine Blutprobe ergab, dass der Fahrer zudem unter Alkoholeinfluss stand. Er wird sich wegen Fahren unter Alkoholeinfluss und Verkehrsunfallflucht verantworten müssen.

Nachrichten aus Deutschland: Unfall in Laubach

Der Mann kam mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und fuhr über die Verkehrsinsel

Das Wetter in Deutschland am Montag, den 19. März 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD). 

Hier finden Sie Nachrichten aus aus der Woche vom 12. März bis 18. März:

jek/mod/wue/fri / DPA