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News des Tages: Flugpassagier findet geladene Waffe in Bordtoilette

Zahl der Toten bei Taliban-Angriff steigt auf 140 +++ Rinderherde drückt Mauer ein, Mann stirbt in Trümmern +++Stromausfall in San Francisco +++Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Delta Airlines

In einer Delta-Airlines-Maschine machte ein Fluggast eine besondere Entdeckung (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im  -Ticker:

+++ 21.31 Uhr: Venezolaner protestieren mit Schweigemärschen gegen Präsident Maduro +++

Mit Schweigemärschen haben Venezolaner im ganzen Land gegen Präsident Nicolás Maduro protestiert. Die in weiß gekleideten Oppositionsanhänger versammelten sich am Samstag in vielen Städten, um zu den dortigen Bischofssitzen zu marschieren. In der Hauptstadt Caracas bewachten Polizei und Nationalgarde neuralgische Punkte, an denen es in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen gekommen war, und den Sitz der Bischofskonferenz. Einige Demonstranten betten still, andere trugen christlich inspirierte Transparente oder Bilder. "Ich habe keine Angst", sagte die 33-jährige Jessica Muchacho. "Wir haben nichts zu verlieren. Die Regierung hat schon alles genommen, jede Möglichkeit, unser Leben in Würde zu leben". Für Montag plant die Opposition eine "nationale Blockade" von Straßen. Die Demonstrationen finden in einer äußert angespannten Lage statt. In der Nacht zum Freitag wurden in Caracas zwölf Menschen getötet. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der jüngsten Protestwelle gegen Maduro vor drei Wochen stieg damit auf insgesamt 20.

+++ 19.23 Uhr: US-Militärmanöver in Marokko gemeinsam mit deutschen und französischen Soldaten +++

Fast 1300 Soldaten aus zehn Staaten, darunter Deutschland, nehmen im Süden Marokkos an einem gemeinsamen Militärmanöver der US- und der marokkanischen Armee teil. Wie die US-Botschaft in Rabat am Samstag mitteilte, dauert die am Mittwoch begonnene Übung "African Lion 2017" zu Lande, zur See und in der Luft noch bis zum kommenden Freitag. Sie findet rund um die Städte Agadir und Tifnit statt. Die Führung des Manövers liegt bei den United States Marine Corps Forces Europe (Marforeur), gesponsert wird es vom Afrikanischen Kommando der Vereinigten Staaten (Africom). Ziel der Übung ist es der Botschaft zufolge, die Einsatzfähigkeit der US-Armee und ihre Zusammenarbeit mit Streitkräften in aller Welt zu verbessern. Beteiligt sind auch Frankreich, Großbritannien, Spanien, Mali, Mauretanien, Senegal und Tunesien.

+++ 17.56 Uhr: Nach Fährunfall: Ölteppich vor Gran Canaria +++

Nach einem Fährunfall hat sich vor der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria ein Ölteppich gebildet. Beim Auslaufen aus dem Hafen der Inselhauptstadt Las Palmas war das Schiff mit Ziel Teneriffa am Freitag gegen 20.30 Uhr Ortszeit mit rund 140 Passagieren an Bord gegen eine Mole gefahren. Wie der regionale Notdienst am Samstag mitteilte, wurden dabei Hafen-Tankleitungen beschädigt, aus denen 60 000 Liter Treibstoff ins Meer ausliefen.

Spezialteams arbeiteten am Samstag den Behörden zufolge daran, den etwa drei Kilometer langen und 400 Meter breiten Ölteppich einzudämmen. Der Regierungschef der Kanaren, Fernando Clavijo, twitterte, laut Experten bestehe keine nennenswerte Gefahr für die Umwelt. Die Betreibergesellschaft Naviera Armas teilte mit, die Kollision habe sich aufgrund eines technischen Defekts ereignet. Etwa zehn Passagiere seien wegen leichter Verletzungen oder Angstzuständen in Las Palmas behandelt worden. Die meisten Passagiere seien noch in der Nacht zum Zielort Teneriffa gebracht worden. 

+++ 17.37 Uhr: Mann mit Messer sorgt an Pariser Bahnhof für Panik +++

Einen Tag vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat ein mit einem Messer bewaffneter Mann für Panik am Pariser Bahnhof Gare du Nord gesorgt. Die Polizei nahm den jungen Mann fest, der keine Gegenwehr leistete, wie am Samstag aus Polizeiquellen verlautete. Demnach betrat der 20-jährige Malier mit einem Messer den Bahnhof, ohne jemanden zu bedrohen. Reisende hätten den jungen Mann bemerkt und einer Polizeipatrouille gemeldet, hieß es weiter. Dessen sofortige Festnahme löste eine Panik im Bereich der Fernzüge aus - einige Zugreisende ließen ihr Gepäck mitten im Bahnhof stehen und rannten weg. Verletzt wurde niemand. Der Vorplatz der Gare du Nord wurde vorübergehend abgeriegelt und gegen 16.00 Uhr wieder freigegeben. Der Einstieg in die Eurostar-Züge nach Großbritannien wurde zwischenzeitlich gestoppt. Am Nachmittag war die Lage dann wieder ruhig.

+++ 16.23 Uhr: Flugpassagier findet geladene Waffe in Bordtoilette +++

Ein Passagier hat während eines Atlantikflugs auf der Toilette einer Delta-Airlines-Maschine eine geladene Waffe gefunden. Laut Website "Aviation Herald", die Vorfälle auf Flügen festhält, übergab der Reisende seinen Fund dem Bordpersonal, das diesen dann an die Besitzerin gab: eine Luftsicherheitsbeamtin, die ihre Waffe im Toilettenraum vergessen hatte. Der Website zufolge landete die in Manchester gestartete Maschine nach dem Vorfall vom 6. April sicher auf dem Zielflughafen New York (JFK).

+++ 16.18 Uhr: Afghanischer Präsident verurteilt "feigen Angriff" auf Militärbasis +++

Einen Tag nach einem Angriff islamistischer Talibankämpfer auf eine Militärbasis in der Nordprovinz Balch mit mindestens 140 Toten hat Afghanistans Präsidenten Aschraf Ghani den Armeestützpunkt besucht. Ghani verurteilte den Überfall nahe der Provinzhauptstadt Masar-i-Scharif als "feige" und kündigte eine Untersuchung an, wie der Präsidentenpalast mitteilte.

Bei dem Angriff am Freitag waren nach Angaben des Provinzrates mindestens 140 Soldaten getötet und mehr als 160 verletzt worden. Die Taliban sprachen sogar von mehr als 500 Toten und Verwundeten. Balch gehörte lange zu den eher sicheren Provinzen Afghanistans. 

+++ 15.16 Uhr: Tausende demonstrieren in Washington für die Wissenschaft +++

Mehrere tausend Menschen haben sich in Washington zu einem "Marsch für die Wissenschaft" versammelt. Nach einer Kundgebung wollten die Demonstranten am Weißen Haus vorbeiziehen und damit gegen die offen wissenschaftskritische Haltung von US-Präsident Donald Trump protestieren. Die Organisatoren - eine Gruppe von Wissenschaftlern - erwarteten Zehntausende Teilnehmer.

Der Republikaner Trump hat den Klimawandel als Ente bezeichnet und Umweltschutzauflagen seines Vorgängers Barack Obama rückgängig gemacht. Auch sieht sein Haushaltsvorschlag Kürzungen bei der Forschungsförderung vor. Der Marsch in Washington ist die zentrale Veranstaltung weltweiter Protestzüge und Kundgebungen gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und gegen Trump.

Trump Palin Kid Rock

 

+++ 15.08 Uhr: Ex-Finanzminister Steinbrück startet Satire-Show mit Kabarettisten +++

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück orientiert sich beruflich neu: Der frühere SPD-Kanzlerkandidat geht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zufolge im Juli zusammen mit dem Kabarettisten Florian Schroeder mit einer Satire-Show auf Tournee. Demnach verspricht das Programm die "lustigste Wahlkampfveranstaltung" des Sommers - "garantiert ohne Wahlwerbung, Sonnenschirm und Kugelschreiberverteilung". Für Anfang Juli sind dem Bericht zufolge Hallen in Berlin, Hamburg und Köln gebucht. Der Vorverkauf habe gerade begonnen. Steinbrück hatte sein Bundestagsmandat im vergangenen Herbst niedergelegt.

+++ 15 Uhr: Mutmaßliche Diskriminierung: Tennis-Verband ermittelt gegen Nastase +++

Nach seinen mutmaßlich diskriminierenden Äußerungen über die Schwangerschaft der US-Spitzenspielerin Serena Williams hat der Tennis-Weltverband ITF Ermittlungen gegen den rumänischen Fed-Cup-Kapitän Ilie Nastase aufgenommen. Man toleriere weder "diskriminierende und beleidigende" Sprache noch derartige Verhaltensweisen, hieß es in einem Statement. Man wolle "angemessene Maßnahmen ergreifen". Der frühere Weltranglistenerste Nastase hatte am Freitag am Rande einer Fed-Cup-Pressekonferenz im Hintergrund mit Blick auf das ungeborene Kind von Williams gesagt: "Mal sehen, was es für eine Farbe hat. Schokolade mit Milch?"

+++ 12.53 Uhr: Französische Präsidentenwahlen in Überseegebieten begonnen +++

In  den französischen Überseegebieten hat bereits die erste Runde der Präsidentschaftswahl begonnen. In Saint-Pierre und Miquelon vor der Ostküste Kanadas öffneten die Wahllokale um 08.00 Uhr (Ortszeit, 12.00 Uhr MESZ), in Französisch-Guyana in Südamerika eine Stunde später. Auch in Französisch-Polynesien, in Neukaledonien sowie in Wallis und Futuna im Südpazifik sollen die Wahllokale in den kommenden Stunden öffnen.

Auf den Inseln La Réunion und im Überseegebiet Mayotte im Indischen Ozean werden die Wähler wie in Frankreich selbst am Sonntagmorgen an die Urnen gerufen. Die nur rund 5000 Wahlberechtigten des im Nordatlantik gelegenen Überseegebietes Saint-Pierre und Miquelon sind traditionell die ersten, die bei französischen Präsidentschaftswahlen ihre Stimme abgeben.

+++ 12.04 Uhr: Frau stirbt bei 70-Meter-Sturz in den Königssee +++

Auf rutschigem Untergrund verlor sie den Halt und stürzte in die Tiefe: Eine 53-jährige Münchnerin ist bei einer Wanderung am oberbayerischen Königssee ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau am Vortag von St. Bartholomä in der Gemeinde Schönau in Richtung Funtensee unterwegs, als sie durch eine steile Rinne etwa 70 bis 80 Meter tief bis in den Königssee abstürzte.

Die Frau hatte bei der Wanderung den gekennzeichneten Weg verlassen, um abzukürzen. In einem steilen, zum Teil mit Schnee und nassem Laub bedeckten Gelände verlor sie den Halt. Ein Urlauberpaar sah den Absturz und setzte einen Notruf ab. Rettungskräfte fanden die 53-Jährige kurz darauf etwa zehn Meter vom Ufer entfernt leblos im Wasser treiben. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

+++ 12.04 Uhr: 24-Jähriger greift Imam in Stendaler Moschee an +++

In der Moschee der islamischen Gemeinde Stendal in Sachsen-Anhalt hat ein Besucher des Gotteshauses den Imam mit einem Messer angegriffen. Der 24-jährige Syrer konnte überwältigt werden, wobei ein 35-jähriger zur Hilfe Geeilter leichte Verletzungen erlitt, wie ein Polizeisprecher in Magdeburg mitteilte. Hinweise auf einen religiösen oder terroristischen Hintergrund der Tat gibt es dem Sprecher zufolge nicht. In einer Pause zwischen zwei Predigten beim Freitagsgebet war der Tatverdächtige zur Gebetskanzel gegangen und hatte dem 48 Jahre alten Imam aus Ägypten unvermittelt ein Messer an den Hals gehalten.

+++ 10.54 Uhr:Edeka soll Mars-Produkte aus Regalen verbannt haben+++

Kunden der Supermarktkette Edeka müssen einem Bericht zufolge derzeit auf einige Produkte und Marken des Lebensmittelkonzerns Mars verzichten: Der Hintergrund seien laufende Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und Edeka über Lieferkonditionen und Preise, berichtete der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Unternehmenskreise von Mars. Zu den Waren der Firma gehören etwa die Schokoriegel Mars und Snickers, die Tierfuttermarken Whiskas und Frolic oder die Produkte von Uncle Ben's.

Aufgrund der laufenden Verhandlungen bestellt Edeka dem Bericht zufolge bundesweit derzeit einzelne Produkte und Marken des Hauses Mars nicht. Der Lebensmittelkonzern spricht im Hinblick auf die Gespräche mit Edeka von "Herausforderungen".

+++ 9.48 Zahl der Toten bei Taliban-Angriff steigt auf 140 +++

Bei dem jüngsten Angriff der auf eine Militärbasis in der afghanischen Nordprovinz Balch sind mindestens 140 Soldaten getötet und mehr als 160 verwundet worden. Das sagte der Vorsitzende des Provinzrates, Mohammed Ibrahim Chair Andesch, der Deutschen Presse-Agentur.  ie Taliban sprachen sogar von mehr als 500 Toten und Verwundeten.

Der Angriff am Freitag galt einem Armeestützpunkt nahe der Provinzhauptstadt . Einem afghanischen Militärvertreter zufolge trugen die Taliban-Kämpfer Uniformen der afghanischen Streitkräfte und fuhren mit Militärfahrzeugen sowie gefälschten Papieren vor. Zu Beginn ihres Angriffs hätten sie zunächst am Eingangstor eine Rakete gezündet. Zehn Taliban-Kämpfer griffen dann unter anderem Soldaten und Offiziere während des Freitagsgebets in einer Moschee auf dem Stützpunkt an. 

+++ 7:39 Uhr: Zahl der Alarmstarts unter Nato-Kommando steigt drastisch +++

Kampfflugzeuge der Nato haben 2016 so viele Alarmstarts absolviert wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Von europäischen Militärbasen aus seien im vergangenen Jahr rund 780 Einsätze zur Identifizierung und Überwachung russischer Flugzeuge geflogen worden, sagte ein Sprecher des zuständigen Bündnisstützpunktes in Ramstein der Deutschen Presse-Agentur. 2015 waren es mit 410 Einsätzen nur etwa halb so viele gewesen.

Bei sogenannten Alarmstarts müssen die Piloten mit ihren Jagdflugzeugen innerhalb von wenigen Minuten in der Luft sein, um zum Beispiel durch Sichtkontakt festzustellen, ob von einem verdächtigen Luftfahrzeug eine Gefahr ausgeht. Notfalls könnte dieses dann mit Gewalt aufgehalten werden.

Alarmstarts, die nichts mit russischen Flugzeugen zu tun haben, sind in Europa vergleichsweise selten. Von den insgesamt 870 Einsätzen im Vorjahr wurden lediglich rund 90 wegen Militärflugzeugen anderer Staaten oder nicht sofort identifizierbarer Passagier- oder Frachtmaschinen geflogen.

+++ 6:44 Uhr: US-Flugzeugträger soll Gewässer vor Nordkorea binnen Tagen erreichen +++

Der Flottenverband um den US-Flugzeugträger "USS Carl Vinson" soll neuen Regierungsangaben zufolge binnen Tagen die Gewässer vor der koreanischen Halbinsel erreichen. "Noch vor Monatsende" werde er Position im Japanischen Meer bezogen haben, sagte US-Vizepräsident Mike Pence nach einem Treffen mit Australiens Premierminister Malcolm Turnbull in Sydney. Im Mittelpunkt ihrer Gespräche stand der sich zuspitzende Konflikt mit .

Um Abfahrtszeitpunkt, Kurs und Ziel des Flottenverbands hatte es zuvor Verwirrung gegeben. Der US-Regierung wurden irreführende Aussagen vorgeworfen, da die von Singapur kommenden Schiffe - entgegen der Darstellung des Weißen Hauses - zunächst nicht auf direktem Wege von gen Korea steuerten, sondern erst für eine Militärübung vor der Nordwestküste Australiens Halt machten.

US-Präsident Donald Trump hat im Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm mehrfach mit einem Alleingang gedroht. Die Verlegung der "USS " wurde als Demonstration militärischer Stärke gewertet. Trump hatte dem TV-Sender Fox mit Blick auf Nordkorea gesagt: "Wir schicken eine Armada, sehr schlagkräftig."

+++ 5:14 Uhr: Kinder erleiden auf Indoorspielplatz Gasvergiftung +++

Auf einem Indoorspielplatz in Oberhausen haben 20 Kinder und mehrere Erwachsene eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Neun Kinder kamen ins Krankenhaus. Unglücksursache war möglicherweise die Gasheizung der Anlage. Bei neun Kindern hatte die Feuerwehr eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration in der Atemluft gemessen. Kohlenmonoxid ist ein sehr giftiges, geruchloses Gas. Betroffene bemerken dessen Wirkungen oft erst nicht. Bei Menschen blockiert es den Transport von Sauerstoff im Blut, im schlimmsten Fall bis zum Tod durch Ersticken.

+++ 3.07 Uhr: Deutschland nimmt nach EU-Türkei-Abkommen die meisten Flüchtlinge auf +++

Deutschland hat im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens mit 1768 von 4884 Flüchtlingen bisher die meisten Menschen aufgenommen, die aus Flüchtlingslagern in der Türkei in die EU übersiedeln durften. Dies geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegen. Nach Deutschland folgten die Niederlande mit 1029 aufgenommenen Flüchtlingen, Frankreich mit 691 und Finnland mit 384.

+++ 3.07 Uhr: Rinderherde drückt Mauer ein - Mann stirbt in Trümmern +++

Ein 77-jähriger Mann ist von einer einstürzenden Stallmauer verschüttet und tödlich verletzt worden. Er hatte seinem Schwager geholfen, das Gebäude im nordrhein-westfälischen Welver zu reparieren, wie die Polizei mitteilte. Eine Rinderherde geriet dabei in Panik und drückte die Mauer ein. Der 77-Jährige wurde unter den Trümmern verschüttet und starb wenig später an seinen Verletzungen.

+++ 0.52 Uhr: Zehntausende Menschen in San Francisco nach Panne ohne Strom +++

Eine Panne in einem Elektrizitätswerk in San Francisco hat zehntausende Menschen von der Stromzufuhr abgeschnitten. Rund 88.000 Kunden waren von dem stundenlangen Ausfall betroffen, wie ein Sprecher des Unternehmens Pacific Gas and Electric sagte. Ampeln in der Millionenmetropole an der US-Westküste fielen aus, Geschäfte waren dunkel, U-Bahnen blieben stehen. Laut Feuerwehr gingen zahlreiche Notrufe ein, darunter auch 20 von in Fahrstühlen stecken gebliebenen Menschen.

Zu der Panne kam es gegen 9.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ). Medienberichten zufolge war ein Brand die Ursache. Betroffen waren insbesondere mehrere nördliche Stadtteile. Kurz nach Mittag waren dem Unternehmen zufolge etwa 15.000 Haushalte wieder am Netz.

+++ 0.36 Uhr: Beförderung von United-Chef Munoz nach Rauswurf-Affäre abgeblasen +++

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat sich im Zuge des Skandals um einen gewaltsamen Passagier-Rauswurf gegen eine bereits vereinbarte Beförderung von Konzernchef Oscar Munoz entschieden. Der 58-Jährige werde im kommenden Jahr nicht wie geplant zusätzlich zum Vorstandsvorsitz die Leitung des Verwaltungsrats übernehmen, teilte United mit. Eine Klausel im Arbeitsvertrag sei entsprechend angepasst worden.

Munoz war in die Kritik geraten, nachdem jüngst ein Passagier, der eine überbuchte Maschine nicht verlassen wollte, auf Betreiben der United-Flugcrew gewaltsam von der Flughafenpolizei in Chicago aus dem Flieger gezerrt wurde. Das rüde Vorgehen gegen den Kunden, der sich laut seinem Anwalt die Nase brach, zwei Zähne verlor und eine Gehirnerschütterung erlitt, hatte weltweit Empörung hervorgerufen.

kng/tim / DPA / AFP