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News des Tages: Zoff um 5G-Versteigerung: Deutsche Telekom verklagt Netzagentur

Telekom verklagt Netzagentur +++ Nasa-Sonde "New Horizons" stellt Rekord auf +++ 19-Jähriger in Kopenhagen mit Messer getötet +++ Die News des Tages im stern-Ticker

Die Deutsche Telekom ist unzufrieden mit den Bedingungen der 5G-Vergabe

Die Deutsche Telekom ist unzufrieden mit den Bedingungen der 5G-Vergabe

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Telekom verklagt Netzagentur wegen 5G (18.31 Uhr)
  • Nasa-Sonde "New Horizons" stellt Rekord auf (17.49 Uhr)
  • Kirmesbesucher stundenlang in defektem Karussell gefangen (9.23 Uhr)
  • Sydneys Feuerwerks-Meister begrüßen das falsche Jahr (7.19 Uhr)
  • Weitere Leichen nach Gasexplosion in Russland geborgen (6.16 Uhr)
  • Nordkorea: Kim droht den USA (4.43 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 18.31 Uhr: Telekom verklagt Netzagentur wegen 5G-Versteigerung +++

Wie schon die Netzbetreiber Telefonica (O2) und Vodafone klagt nach einem Medienbericht nun auch die Deutsche Telekom wegen der Regeln für die Frequenzvergabe beim neuen Mobilfunkstandard 5G. "Wir haben von Beginn an gesagt, dass die für die Auktion vorgesehenen Auflagen aus unserer Sicht unrealistisch sind und Rechtsunsicherheit schaffen", sagte ein Konzernsprecher der "Welt".

"Die verschärften Ausbauauflagen gehen deutlich über das hinaus, was die Bundesnetzagentur zuvor selbst als zumutbar und verhältnismäßig beschrieben hat", zitierte die "Welt" die Telekom. Die Umsetzung dieser Auflagen sei schon aus heutiger Sicht unrealistisch. Darüber hinaus wehre sich die Telekom gegen Vorgaben, wie sie ihr Netz für ihre Konkurrenten öffnen soll. "Die völlig unklaren Regelungen zum nationalen Roaming gefährden Investitionen, insbesondere im ländlichen Raum", sagte der Telekom-Sprecher.

Die Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G sollen im Frühjahr versteigert werden. 5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration. Das Netz soll viel schnelleres mobiles Internet bringen. Das ist vor allem wichtig für die Industrie, etwa beim autonomen Fahren. Die Übertragungsrate ist etwa 100 Mal so hoch wie bei 4G (LTE). Die Netzbetreiber müssen für die Frequenzen viel Geld in die Hand nehmen. Ihre Furcht: Bei zu hohen Auflagen verdienen sie zu wenig daran.

+++ 17.49 Uhr: Nasa-Sonde "New Horizons" stellt Rekord auf +++

Bei einem historischen Vorbeiflug hat die Nasa-Sonde "New Horizons" das Objekt "Ultima Thule" im sogenannten Kuipergürtel passiert. Es war das bislang am weitesten von der Erde entfernte Rendezvous einer Sonde mit einem Himmelskörper in der Raumfahrtgeschichte - in einer Entfernung von rund 6,5 Milliarden Kilometern. Rund zehn Stunden danach bekam die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag das Signal, dass der Vorbeiflug erfolgreich absolviert wurde. 

"New Horizons" flog mit rund 51 500 Kilometern pro Stunde in rund 3500 Kilometern Entfernung an "Ultima Thule" vorbei. Über den Himmelskörper ist bislang extrem wenig bekannt. Die rund 700 Millionen Euro teure "New Horizons"-Mission hat schon einiges hinter sich: Im Januar 2006 war die Sonde vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, danach an zahlreichen Planeten vorbeigekommen und 2015 als erster Flugkörper am Pluto vorbeigeflogen.

+++ 16.03 Uhr: Mit Messer getötet - 19-Jähriger stirbt in Kopenhagen +++

Ein junger Mann ist in der Neujahrsnacht in der Innenstadt von Kopenhagen getötet worden. Laut Polizei wurde der 19-Jährige am frühen Dienstagmorgen an einer Kreuzung nahe dem bei Touristen beliebten Hafen Nyhavn mit einem Messer erstochen, nachdem es zuvor mutmaßlich zu Streitigkeiten zwischen Feiernden gekommen war. In der Gegend gibt es mehrere Bars und Nachtclubs. Drei weitere Menschen wurden nach den Polizeiangaben verletzt. Wenige Minuten zuvor hatten sich zwei andere junge Männer ganz in der Nähe ebenfalls Messerstiche zugezogen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten bestehe jedoch nicht, erklärte Ermittlungsleiter Knud Hvass. Auch zu der Bandenkriminalität in der dänischen Hauptstadt sollen die Vorfälle keine Verbindung haben.

+++ 15.28 Uhr Erdrutsch begräbt 30 Häuser in Indonesien - Dutzende Vermisste +++

Nach einem Erdrutsch im Westen Indonesiens werden Dutzende Menschen vermisst. Mindestens neun Menschen seien getötet und 30 Häuser verschüttet worden, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho,. Starke Regenfälle hätten demnach den Erdrutsch am Montagmorgen im Bezirk Sukabumi in der Provinz Westjava ausgelöst. Die Rettungskräfte suchten noch nach 34 Vermissten. Der Einsatz werde durch weitere kleinere Erdrutsche, heftigen Regen und den schlammigen Untergrund behindert. Auch das lückenhafte Strom- und Telefonnetz vor Ort sei nicht hilfreich. So habe die Suche in der Nacht pausieren müssen und sei am Dienstagmorgen fortgesetzt worden.

+++ 14.43 Uhr: Neujahrsgruß mit Bombe: US-Militär irritiert mit Twitternachricht +++

Es sollte ein witziger Neujahrsgruß werden, doch das ging nach hinten los: Das US-Militär hat an Silvester mit einem Video auf Twitter für Aufregung gesorgt, das einen B-2-Tarnkappenbomber beim Abwurf von zwei Bomben zeigt.

Das Strategic Command schrieb dazu in Anlehnung an die große Silvesterparty in New York: "Am Times Square ist es Tradition, das neue Jahr mit dem Abwurf eines großen Balls einzuläuten...sollte es jemals nötig sein, wären wir bereit, etwas viel, viel Größeres abzuwerfen." Das Kommando spielte damit offensichtlich auf den Abwurf einer Atombombe an - es wäre im Fall der Fälle dafür zuständig.

Für die Nachricht hagelte es Kritik und das Militär löschte sie wieder. Der Tweet sei geschmacklos gewesen und habe nicht die Werte des Kommandos widergespiegelt, hieß es in einer neuen Nachricht. "Wir entschuldigen uns."

+++ 13.57 Uhr: Wagemutige springen zum Anbaden in die eiskalte Nordsee +++

Einen erfrischenden Start ins neue Jahr haben mutige Badegäste auf Norderney gewagt. Auf der Nordsee-Insel stürzten sich beim 20. traditionellen Anbaden am Weststrand rund 500 Menschen in die 5 Grad kalte Nordsee. Viele von ihnen hatten zuvor die Silvesternacht durchgefeiert, manche hatten sich für das eisige Bad extra verkleidet und liefen als Superman, Urwaldmensch oder Prinzessin mit Goldkrönchen in die Fluten. Zahlreiche Schaulustige sahen am Strand bei dem Spektakel zu.

+++ 13.52 Uhr: Mann fährt in Fußgängergruppe - möglicherweise fremdenfeindlicher Anschlag +++

Ein Autofahrer hat in Bottrop in Nordrhein-Westfalen in der Silvesternacht seinen Wagen gezielt in eine Fußgängergruppe gesteuert und mindestens vier Menschen zum Teil schwer verletzt. "Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einem gezielten Anschlag aus, der möglicherweise in der fremdenfeindlichen Einstellung des Fahrers begründet ist", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Autofahrer wurde festgenommen. Die Ermittler haben nach eigenen Angaben "erste Informationen über eine psychische Erkrankung des Fahrers".

Der 50-Jährige habe mit seinem Wagen in Bottrop nur Minuten nach dem Jahreswechsel zunächst auf einen einzelnen Passanten zugehalten, berichteten die Behörden. Es gelang dem Fußgänger, sich zu retten. Danach sei der Autofahrer in der Innenstadt in eine Gruppe von Menschen gerast, unter denen sich auch Syrer und Afghanen befanden. Dabei wurden mindestens vier Menschen teils schwer verletzt.

Der Mann fuhr den Angaben zufolge dann weiter nach Essen, wo er versuchte, gezielt in eine an einer Bushaltestelle wartende Menschengruppe zu fahren. Die Polizei nahm den Mann wenig später fest. Schon dabei habe er sich fremdenfeindlich geäußert, erklärten die Behörden.

+++ 13.37 Uhr: Scheuer: Pkw-Maut startet im Oktober 2020 +++

Die Pkw-Maut auf deutschen Straßen soll im Oktober 2020 starten. Ein entsprechender Vertrag sei am 30. Dezember unterschrieben worden, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in einem auf Twitter verbreiteten Video. "Das heißt, wir können Gerechtigkeit auf deutschen Straßen schaffen, weil jeder, der unsere Infrastruktur benutzt, der zahlt auch - ohne Mehrbelastung für die Inländer." Scheuer bezeichnete das als gute Nachricht zum Jahresstart. Der finanzielle und wirtschaftliche Rahmen, den der Bundestag vorgegeben hat, werde eingehalten, erklärte der Minister weiter.

Ein deutsch-österreichisches Konsortium hatte am Sonntag endgültig den Zuschlag für die Erhebung der Pkw-Maut in Deutschland erhalten. Es besteht aus dem deutschen Konzertveranstalter und Ticketverkäufer CTS Eventim und dem österreichischen Mautsystem-Anbieter Kapsch TrafficCom.

+++ 12.22 Uhr: Erste Hinrichtung in Saudi-Arabien im neuen Jahr - 2018 waren es 125 +++

Saudi-Arabien hat am Dienstag einen Mann aus Pakistan wegen Drogenhandels hingerichtet. Der Mann sei wegen des Schmuggels von Heroin zum Tode verurteilt worden, teilte das Innenministerium in Riad mit. Die Hinrichtung sei in Dschidda im Westen des erzkonservativen Königreichs ausgeführt worden. Es ist die erste Hinrichtung in Saudi-Arabien 2019. 

Im vergangenen Jahr waren nach einer Mitteilung der saudischen Behörden insgesamt 125 Personen hingerichtet worden. 2017 waren es demnach 122 Menschen, 2016 seien es 144 gewesen. Zum Tode Verurteilte werden in Saudi-Arabien öffentlich entweder mit dem Schwert geköpft oder erschossen. Die Hinrichtungen sorgen international immer wieder für Kritik.

+++ 11.57 Uhr: 17-Jähriger stirbt in Österreich bei Feuerwerk durch Kugelbombe +++

Ein 17-Jähriger ist in Österreich beim Silvesterfeuerwerk durch eine sogenannte Kugelbombe getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, starb der junge Mann aufgrund schwerer Kopfverletzungen. Nachdem ein erster Zündversuch schief gegangen war, hatte der 17-Jährige laut Polizei versucht, die Bombe mit einem Durchmesser von rund 15 Zentimeter erneut abzuschießen. Da diese dabei sofort im Metallrohr der selbstgebauten Abschussvorrichtung explodierte, konnte sich der 17-Jährige nicht mehr in Sicherheit bringen. Zuvor hatte der junge Mann bei der privaten Silvesterparty in Oberösterreich erfolgreich fünf bis sechs Kugelbomben gezündet. Um Mitternacht wollte er nach Polizeiangaben dann das größte Exemplar knallen lassen.

+++ 11.39 Uhr: May ruft in Neujahrsansprache zur Einigkeit im Brexit-Streit auf +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat in ihrer Neujahrsansprache um Unterstützung für das mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen geworben. "In den kommenden Wochen haben die Abgeordneten eine wichtige Entscheidung zu treffen. Wenn das Parlament den Deal unterstützt, kann Großbritannien über den Berg kommen", sagte May in der Ansprache. 2019 könne das Jahr werden, in dem die Differenzen im Brexit-Streit überwunden werden, so May.

Das Parlament soll in der dritten Januarwoche über den Brexit-Deal abstimmen. Bislang zeichnet sich jedoch noch keine Mehrheit dafür ab. Sollte das Abkommen nicht bis zum Brexit-Datum am 29. März 2019 unter Dach und Fach sein, droht ein ungeordneter Austritt mit chaotischen Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche.

+++ 10.48 Uhr: Zwei Tote in Niederlanden durch Feuerwerk +++

Wohl durch Silvesterböller sind in den Niederlanden zwei Menschen ums Leben gekommen. In Enschede im Osten des Landes starb ein Mann bei einer Explosion, die vermutlich durch Feuerwerk ausgelöst wurde, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Friesland nahe des Wattenmeers kam am Silvesterabend ein Mann ums Leben, die Polizei geht auch in diesem Fall von Feuerwerk als Ursache aus. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.

+++ 10.22 Uhr: Autor Edgar Hilsenrath mit 92 Jahren gestorben +++

Der Schriftsteller Edgar Hilsenrath ist tot. Das bestätigte seine Ehefrau Marlene Hilsenrath der Deutschen Presse-Agentur. Er starb demnach am Sonntag im Alter von 92 Jahren im Krankenhaus Wittlich (Rheinland-Pfalz) nach einer Lungenentzündung. International schaffte der deutsch-jüdische Autor in den 70er Jahren mit der Nazi-Groteske "Der Nazi & der Friseur" seinen Durchbruch. In den USA, Frankreich und Italien waren seine Bücher Bestseller, weltweit verkauften sich Millionen Expemplare.

+++ 09.23 Uhr: Dramatische Neujahrsnacht für Kirmesbesucher in schwindelnder Höhe +++

Eine Gruppe französischer Kirmesbesucher hat den Jahreswechsel in Eiseskälte und schwindelerregender Höhe verbringen müssen: Neun Stunden lang steckten die acht jungen Leute über der Stadt Rennes in einem defekten Fahrgeschäft fest und mussten schlimme Ängste ausstehen. Normalerweise befördert der "BomberMaxxx" die Fahrgäste auf der Kirmes an einem rund 50 Meter langen metallenen Schwenkarm im Kreis herum. Ausgerechnet am Silvesterabend blockierte das Gerät.

Die Feuerwehr rückte an, musste aber feststellen, dass ihre Rettungsleiter mit 30 Metern zu kurz war. Daraufhin wurde ein Hubschrauber entsandt, der einen der festsitzenden Passagiere aus dem Fahrgeschäft hob. Für die anderen sieben Passagiere wurde ein Seilsystem angebracht: Einer nach dem anderen wurde abgeseilt.

"Ich hätte nie gedacht, dass wir da noch rauskommen, es war wirklich traumatisch", sagte der 23-jährige Antoine nach seiner Rettung durch die Feuerwehr. "Es hat lange gedauert, es war kalt, und es war furchteinflößend." Ein weiterer Fahrgast berichtete: "Wir haben Funken gesehen, ein metallenes Geräusch gehört und das Schlimmste befürchtet."

+++ 07.19 Uhr: "Happy New Year 2018": Sydneys Feuerwerks-Meister begrüßen das falsche Jahr +++

Australiens Metropole Sydney hat das neue Jahr wieder mit einem spektakulären Feuerwerk begrüßt - mit einem kleinen Schönheitsfehler: Die Organisatoren haben sich im Jahr geirrt. Auf einen der Pfeiler der Hafenbrücke ließen sie während des Feuerwerks die Worte "Happy New Year 2018" erstrahlen. Fotos des Missgeschicks verbreiteten sich rasend schnell in den sozialen Medien, begleitet von spöttischen Kommentaren.

"In Sydney ist es immer noch 2018, ich gehe jetzt ins Bett", schrieb ein Twitter-Nutzer. Ein anderer twitterte: "Ach je, geht dieses schreckliche Jahr denn nie zu Ende!"

+++ 07.04 Uhr: Umfrage: Deutsche sehen Flugreisen in den Urlaub kritischer +++

Die Deutschen sehen Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zunehmend kritischer. Bei einer repräsentativen Online-Umfrage des Instituts YouGov gaben 47 Prozent der Befragten an, dass sie sich persönlich einen Verzicht auf Flugreisen aus Umweltschutzgründen vorstellen könnten. 41 Prozent zeigten sich dazu nicht bereit.

In der Vergangenheit haben nach eigenen Angaben 19 Prozent der Befragten bewusst auf eine Flugreise verzichtet, um die Umwelt zu schonen. 73 Prozent erklärten, das noch nie getan zu haben. Die Möglichkeit einer freiwilligen Öko-Abgabe zum Ausgleich der CO2-Belastung haben demnach 13 Prozent der Flugreisenden bei mindestens einem Flug im Jahr 2018 genutzt. Mit dem Geld werden beispielsweise Aufforstungsprogramme finanziert. Jeder Dritte erklärte, von dieser Möglichkeit nichts gewusst zu haben.

+++ 06.16 Uhr: Weitere Leichen nach Gasexplosion in Russland geborgen +++

Die schwere Gasexplosion am Silvestertag im russischen Magnitogorsk hat mindestens sieben Menschen und womöglich sogar Dutzende das Leben gekostet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf neue Angaben des Zivilschutzministeriums. Bergungskräfte hätten in der Nacht weitere Leichen aus den Trümmern gezogen, nachdem der komplette Aufgang eines zehnstöckigen Wohnblocks wie ein Kartenhaus zusammengestürzt war. Weitere 37 Menschen galten als vermisst. Demnach wurden 25 Wohnungen komplett und zehn teilweise zerstört.

In den Trümmern suchten Retter in einem Wettlauf mit der Zeit nach Verschütteten, weil Überlebenden bei minus 27 Grad in der Nacht und minus 19 bei Tage der Tod durch Erfrieren drohte. Die Explosion hatte sich um 4.00 Uhr Ortszeit (0.00 Uhr MEZ) ereignet.

Magnitogorsk liegt etwa 1400 Kilometer östlich der Hauptstadt Moskau. Selbst Präsident Wladimir Putin flog aus seinem Urlaubsort Sotschi in die Stadt am Ural, um sich über die Rettungsarbeiten zu informieren und mit Opfern zu sprechen.

+++ 06.04 Uhr: 21-Jähriger fährt in Tokio in Menschenmenge und verletzt neun Menschen +++

In Tokio ist ein 21-Jähriger mit einem Auto in der Silvesternacht gezielt in eine Menschenmenge gefahren. Bei dem Vorfall zehn Minuten nach Mitternacht auf einer belebten Straße der japanischen Hauptstadt wurden acht Menschen verletzt, wie örtliche Medien berichteten. Der 21-Jährige griff demnach auf der Straße einen weiteren Menschen an und verletzte diesen ebenfalls. Der 21-Jährige wurde festgenommen.

Der mutmaßliche Täter sei mit der "Absicht zu morden" in die Menschenmenge gefahren, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Ein Schüler wurde demnach schwer verletzt und musste im Krankenhaus operiert werden.

Dem japanische Sender NHK zufolge sagte der 21-Jährige gegenüber der Polizei, er habe "Vergeltung für die Todesstrafe" üben wollen. Genauere Angaben zu seinem Motiv machte der Mann demnach nicht.

+++ 04.43 Uhr: Kim droht den USA mit Abkehr von Entspannungspolitik +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den USA mit einem Ende der jüngsten Entspannungspolitik gedroht, sollte Washington seine Sanktionen gegen Pjöngjang beibehalten. In diesem Fall müsse sein Land "über einen neuen Weg nachdenken, um unsere Souveränität und Interessen zu schützen", sagte Kim bei seiner Neujahrsansprache. Zugleich betonte er, dass ihm an guten Beziehungen mit den Vereinigten Staaten gelegen sei.

Nordkorea lehnte bislang aber eine vollständige atomare Abrüstung ohne Gegenleistungen ab und drohte mit der Wiederaufnahme seines Atomprogramms, sollte Washington die Wirtschaftssanktionen nicht aufheben. Die USA beharren auf einer vollständigen nuklearen Abrüstung, bevor die Sanktionen gegen das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm aufgehoben werden.

+++ 04.02 Uhr: Drei Deutsche nach eisiger Nacht auf Berg in Tirol gerettet +++

Drei junge Deutsche sind nach einer Nacht auf einem 2000 Meter hohen Berg in Österreich gerettet worden. Die drei 22-Jährigen konnten am Sonntagabend in Tirol bei starkem Schneetreiben und totaler Dunkelheit nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete. Wegen der schlechten Witterungsverhältnisse konnten sie demnach erst am Montagnachmittag von einem Rettungshubschrauber geborgen werden.

Zwei der Geretteten überstanden die Notlage laut APA unverletzt. Ein Mann wurde demnach mit Erfrierungen an Händen und Füßen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die drei 22-Jährigen waren laut APA am Sonntagnachmittag mit Schneeschuhen von der Talstation der Ehrwalder Almbahnen in Richtung einer Hütte am Zugspitzplatt aufgestiegen. Gegen 21.30 Uhr erreichten die drei demnach völlig erschöpft, in totaler Dunkelheit und bei starkem Schneetreiben eine Position auf 2000 Metern Höhe, von wo sie einen Notruf absetzten. Sie gruben sich demnach eine Schneehöhle, um die Nacht zu überstehen.

+++ 01.01 Uhr: Drei Verletzte bei Messerattacke in Manchester +++

Bei einer Messerattacke in Manchester sind drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Angriff in der Nähe eines Bahnhofs der britischen Stadt ein Mann, eine Frau und ein Polizist verletzt. Der mutmaßliche Angreifer begründete die Tat nach Angaben des 38-jährigen Augenzeugen Sam Clack mit Bombenangriffen auf "andere Länder".

Die Messerattacke erfolgte am Montagabend. Der Verdächtige wurde überwältigt. Die drei Verletzten wurden laut Polizei zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.


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bak/kng / DPA / AFP