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+++ Nachrichten im Überblick +++: Eltern lassen Dreijährigen in 50 Grad heißem Auto

Der frühere Bundespräsident Walter Scheel ist im Alter von 97 Jahren gestorben +++ Katar kauft ein Stück Empire State Building +++ Türkische Operation gegen IS in Syrien +++ Die Nachrichten im Überblick.

26 Jahre nach einem Kindermord in Thüringen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen (Symbolbild)

26 Jahre nach einem Kindermord in Thüringen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen (Symbolbild)

Die News des Tages im Überblick.

+++ 22.55 Uhr: Geiselnahme in Bankfiliale in der Nähe des Moskauer Kremls - ohne blutiges Ende +++

Eine Geiselnahme in einer Bankfiliale in der Nähe des Kremls in Moskau ist unblutig zu Ende gegangen. Der Täter ließ die insgesamt vier Geiseln nach und nach frei und ergab sich dann der Polizei, wie die Behörden mitteilten. Der Mann hatte laut einem im Internet aufgetauchten Video den Umgang in Russland mit dem Bankrott von Unternehmen und Privatpersonen anprangern wollen.

Laut Polizei hatte der Mann in einer Citibank-Filiale einen Kilometer vom Kreml entfernt vier Menschen in seine Gewalt gebracht - drei Bankangestellte und einen Kunden. In Verhandlungen sei die Freilassung von zwei der Geiseln erwirkt worden, hieß es. Später habe der Täter auch die übrigen beiden Geiseln gehen lassen, zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti die Polizei. Schließlich stellte er sich. Die Geiselnahme hatte Spezialkräfte der Polizei auf den Plan gerufen. Russische Nachrichtenagenturen berichteten unter Berufung auf eine Quelle bei den Sicherheitsbehörden, der Geiselnehmer sei anscheinend betrunken und habe damit gedroht, die Bankfiliale in die Luft zu sprengen. Laut RIA Nowosti gab die Polizei an, der Geiselnehmer habe ein "nicht identifiziertes Objekt" um den Hals hängen.

+++ 22.25 Uhr: UN-Bericht: Syrische Regierung und IS setzten Chemiewaffen ein +++

Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen ist eindeutig zu dem Schluss gekommen, dass die syrische Regierung und der IS in den vergangenen zwei Jahren Chemiewaffen eingesetzt haben. Der Kommissionsbericht zeige "klar, dass das syrische Regime und Daech Chemiewaffenangriffe in Syrien" in den Jahren 2014 und 2015 verübt hätten, erklärte Frankreichs stellvertretender UN-Botschafter Alexis Lamek in New York unter Verwendung der arabischen Abkürzung des IS.

+++ 22.10 Uhr: Medienbericht: Eltern lassen Dreijährigen in 50 Grad heißem Auto +++

In Kleve haben Eltern ein Kleinkind bei großer Hitze im Auto gelassen. Wie bild.de berichtet, hatte eine Passantin den dreijährigen Jungen in einem Wagen zurückgelassen, der in der Sonne geparkt war. Demnach hat das Paar das Kind im über 50 Grad heißen Auto sitzen lassen und sich auf einen Stadtbummel begeben. Die Passantin habe daraufhin Rettungskräfte und die Polizei verständigt, die den Jungen befreiten und in eine Klinik brachten. Laut Zeugenangaben stand der Mercedes mindestens 30 Minuten lang in der Hitze. Gegen die Eltern wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

+++ 21.06 Uhr: Türkei startet bislang größte Offensive gegen IS-Miliz auf syrischem Gebiet +++

Mit Unterstützung von US-Kampfflugzeugen hat die Türkei am Mittwoch ihre bislang größte Offensive gegen den IS auf syrischem Territorium gestartet. Die türkischen Streitkräfte setzten bei der Operation "Schutzschild Euphrat" in der Umgebung des Grenzortes Dscharablus Kampfjets, Panzer und Artillerie ein. Die an der Seite der Türkei kämpfenden syrischen Rebellen nahmen die Stadt am Westufer des Euphrats nach eigenen Angaben ein.

Die US-Streitkräfte setzten nach eigenen Angaben Kampfflugzeuge der Typen A-10 und F-16 ein. Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt, vermutlich starteten die Maschinen vom türkischen Stützpunkt Incirlik. Die Nachrichtenagentur Dogan vermeldete den Tod von IS-Kämpfern. Dafür gab es aber keine unabhängige Bestätigung.

+++ 20.13 Uhr: Deutsche Urlauberin in Kalifornien nach Autounfall gestorben +++

Eine deutsche Urlauberin, die mit zwei weiteren Frauen mit dem Auto in Kalifornien verunglückt war, ist ihren schweren Verletzungen erlegen. Laut Mitteilung der Behörden im Bezirk Tuolumne County vom Mittwoch starb die 57-jährige Frau in einem Krankenhaus in Modesto. Ihre 16 und 63 Jahre alten Begleiterinnen seien in stabiler Verfassung. Die Frauen aus dem niedersächsischen Bersenbrück waren auf einer Bergstraße mit ihrem Leihwagen verunglückt. Das Fahrzeug rutschte eine steile Böschung hinunter.

+++ 19.58 Uhr: Merkel reist von Estland nach Tschechien +++

Am zweiten Tag ihres Besuchs in Estland wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in Tallinn von Präsident Toomas Hendrik Ilves in dessen Amtsitz empfangen. Ebenfalls auf ihrem Programm stehen am Vormittag ein Gespräch mit estnischen Nachwuchsführungskräften sowie eine Präsentation der estnischen digitalen Agenda. Am Mittag reist Merkel weiter nach Tschechien. Dort trifft sie zunächst Regierungschef Bohuslav Sobotka und anschließend Präsident Milos Zeman. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Fragen der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit sowie außen- und europapolitische Themen. Merkel hat für diese Woche eine Reihe von Treffen mit europäischen Staats- und Regierungschefs angesetzt, die vor allem der Vorbereitung des EU-Gipfels Mitte September in Bratislava dienen sollen. 

+++ 19.15 Uhr: Möglicherweise bewohnbarer Planet in Erdnähe entdeckt +++

Astronomen haben einen möglicherweise bewohnbaren Planeten entdeckt, der den erdnächsten Stern Proxima Centauri umkreist. Der Proxima Centauri b genannte Himmelskörper habe in etwa dieselbe Masse wie die Erde und umrunde seinen Stern in einer Entfernung, die zumindest theoretisch die Existenz flüssigen Wassers zulasse, berichtete die Wissenschaftlergruppe um Guillem Anglada-Escudé von der Londoner Queen Mary-Universität in der Fachzeitschrift "Nature".


+++ 17.05 Uhr: Riesenwels attackiert Schwimmerin +++

Ein Riesenwels hat eine Schwimmerin in Bayern attackiert. Der große Fisch habe die Frau offenbar angegriffen und verletzt, weil sie seinem Nest mit den Eiern zu Nahe gekommen sei, sagte Johannes Schnell vom Landesfischereiverband Bayern. Er geht anhand eines Fotos, welches das Opfer selbst gemacht hatte, davon aus, dass der Fisch bis zu zwei Meter groß ist. Zuvor hatten Medien über den Fall in Kirchroth berichtet. Ein solcher Angriff ist laut Schnell nicht ungewöhnlich. 

+++ 15.44 Uhr: Paar lässt Hund auf Balkon und fährt in Urlaub +++

In der prallen Sonne auf dem Balkon hat ein Ehepaar aus Mittelfranken seinen Hund zurückgelassen und ist in den Urlaub gefahren. Das Tier war nach Polizeiangaben zwar ausreichend mit Wasser und Futter versorgt, hatte aber keinerlei Schutz vor der Witterung. Dabei sollen in den nächsten Tagen Temperaturen um die 30 Grad Celsius erreicht werden. 

Das Paar aus Dietersheim hatte den Hund mit einer etwa drei Meter langen Kette angeleint; Familienangehörige sollten sich um das Tier kümmern. "Der Hund ist angeblich sozial unverträglich und daher haben die Familienangehörigen ihn nicht mit zu sich nach Hause genommen", sagte ein Sprecher.

Am Dienstagabend wandten sich dann jedoch Nachbarn an die Polizei und beschwerten sich über den ständig bellenden Hund. Nun prüfen die Ermittler, ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz oder eine Ordnungswidrigkeit vorliegt. Inzwischen hätten die Angehörigen den Hund nun doch mit zu sich genommen, sagte der Sprecher.

+++ 15.05 Uhr: Walter Scheel ist tot +++

Der frühere Bundespräsident Walter Scheel ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Das teilte ein FDP-Sprecher unter Berufung auf das Bundespräsidialamt mit. Das frühere FDP-Mitglied war von 1974 bis 1979 Staatsoberhaupt. In den 60er-Jahren war Scheel Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, danach Außenminister sowie Vizekanzler der damaligen sozial-liberalen Koalition.

12.37 Uhr: Mann in den Gleisen - ICE legt Schnellbremsung hin +++

Wegen eines betrunkenen Mannes auf den Gleisen ist die Bahnstrecke in der Nähe von Hochspeyer in Rheinland-Pfalz am Dienstagabend zeitweise gesperrt worden. Ein ICE auf dem Weg nach Paris habe eine Schnellbremsung hinlegen müssen und sei nach Mannheim zurückgeschickt worden, teilte die Polizei mit. Eine Zeugin hatte den Mann auf den Gleisen beobachtet und die Polizei verständigt. Der 33-Jährige sagte der Bundespolizei, er sei versehentlich in Hochspeyer ausgestiegen und habe zu Fuß nach Kaiserslautern laufen wollen. Ein Alkoholtest ergab 1,63 Promille. Insgesamt verspäteten sich durch die Sperrung sieben Züge. Dem Mann droht nun eine Anzeige.

+++ 13.01 Uhr: Katar kauft sich ein Stück Empire State Buildung +++

Das weltberühmte Empire State Building in New York gehört jetzt zum Teil dem reichen Golfstaat Katar. Der Staatsfonds QIA kaufte für 622 Millionen Dollar (549 Millionen Euro) Anteile an der Besitzergesellschaft Empire State Realty Trust, so die amtliche Nachrichtenagentur QNA. Das entspricht einem Anteil von 9,9 Prozent. Dem US-Fonds gehören insgesamt neun Bürokomplexe in Manhattan.
Der milliardenschwere katarische Staatsfonds war im Jahr 2005 gegründet worden. Er soll die enormen Haushaltsüberschüsse des Emirats aus dem Öl- und Gasverkauf anlegen. Die QIA ist unter anderem an Volkswagen beteiligt. Ihr gehört außerdem das Londoner Traditionskaufhaus Harrods.

+++ 12.18 Uhr: Fall Anneli - Staatsanwalt plädiert auf lebenslange Haft +++

Wegen der Entführung und Ermordung der 17-jährigen Anneli-Marie hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Hauptangeklagten gefordert. Für seinen Komplizen beantragte die Staatsanwältin vor dem Landgericht Dresden 15 Jahre wegen Mordes durch Unterlassen, da dieser mehrfach die Möglichkeit gehabt hätte, die Tötung der Gymnasiastin zu verhindern. Die verschuldeten Männer sollen die Unternehmertochter am 13. August 2015 unweit ihres Elternhauses im sächsischen Robschütz verschleppt und von ihrem Vater 1,2 Millionen Lösegeld gefordert haben. Die Jugendliche wurde tags darauf im Versteck der Entführer erdrosselt und ihre Leiche versteckt.


+++ 12.16 Uhr: Klagender Hells Angel darf Gerichtssaal nicht betreten +++

Ohne den angereisten Kläger hat in Aachen die Verhandlung um ein Kuttenverbot für Rocker begonnen. Der Präsident der Stuttgarter Hells Angels, Lutz Schelhorn, durfte nicht in den Gerichtssaal, weil er ein T-Shirt mit dem Symbol des Stuttgarter Motorradclubs trug. Schelhorn klagt gegen ein zurückliegendes Verbot der Stadt Aachen. Demnach durften mehrere Rockergruppen von der Zeit des Weihnachtsmarkts bis Aschermittwoch in bestimmten Bereichen der Stadt ihre Lederwesten mit den jeweiligen Rockeremblemen nicht tragen. Die Stadt hatte damit auf den sich verschärfenden Konflikt zwischen Rockergruppen reagiert. Schelhorn versteht das Verbot als großen Eingriff in seine persönliche Freiheit. Die Verhandlung wurde bereits nach wenige Minuten unterbrochen, weil der Anwalt des Klägers einen Befangenheitsantrag gegen den Richter stellte.

+++ 12.08 Uhr: Virusinfektion - 35 Passagiere auf Rhein-Kreuzfahrt erkrankt +++

Bei einer Rhein-Kreuzfahrt sind rund 35 Menschen an einer Virusinfektion erkrankt. Das niederländische Schiff "Prinses Christina" liege seit Mittwochmorgen in Germersheim unter Quarantäne, sagte der Einsatzleiter des Kreises Germersheim, Hans-Joachim Stöckle. Insgesamt seien 92 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, die Betroffenen zeigten Symptome wie Übelkeit und Erbrechen. Nun werden Lebensmittelproben genommen. Während die gesunden Passagiere mit Bussen nach Hause gebracht werden sollen, müssen die Erkrankten noch zwei bis drei Tage an Bord bleiben bis sie auskuriert sind.

+++ 9.55 Uhr: Portugiesisches Dorf wegen Waldbrand evakuiert +++

Wegen eines verheerenden Waldbrandes mussten die rund 50 zumeist älteren Bewohner des Dorfes São Simão im Zentrum Portugals in Sicherheit gebracht werden. Kurz nach der Evakuierungsaktion hätten die Flammen die ersten Häuser zerstört, so die Behörden. Die Dorfbewohner seien in einem Feuerwehrquartier untergebracht worden, hieß es. "Ich hatte bisher in meinem ganzen Leben noch nie so etwas gesehen", sagte der zuständige Bürgermeister der Gemeinde Sardoal, Miguel Borges, der Nachrichtenagentur Lusa. São Simão sei von den Flammen "völlig umzingelt".

+++ 9.33 Uhr: Zug rast in Gelenkbus: Drei Verletzte +++

Kollision eines Zuges mit einem Bus im niedersächsischen Melle: Mindestens drei Menschen sind dabei am Morgen schwer verletzt worden. Aus noch unbekannten Gründen sei ein Gelenkbus am Bahnhof im Ortsteil Westerhausen auf einem Bahnübergang stehen geblieben und dort von einem Zug erfasst worden, so ein Polizeisprecher in Osnabrück. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.

+++ 8.05 Uhr: Deutscher Staat erzielt Überschuss von 18,5 Milliarden Euro +++

Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr 2016 einen Überschuss von 18,5 Milliarden Euro erzielt. Nach vorläufigen Ergebnissen schlossen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung mit einer Überschussquote von 1,2 Prozent der Wirtschaftsleistung ab, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

+++ 5.34 Uhr: Türkei beginnt Operation gegen IS in Syrien +++

 Die Türkei und die US-angeführte Koalition haben eine Militäroperation gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nordsyrien begonnen. Türkische Streitkräfte griffen die IS am frühen Mittwochmorgen in Dscharabulus nahe der türkischen Grenze mit Artilleriefeuer an, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf offizielle Quellen berichtete.

Es handelte sich demnach um einen Vergeltungsschlag, nachdem am Dienstagmorgen zwei Mörsergranaten im Garten eines Wohnhauses im türkischen Grenzort Karkamis eingeschlagen waren. Dabei war niemand verletzt worden.

Bereits am Montag und Dienstag hatte die Armee laut Anadolu sowohl den IS als auch Stellungen der syrischen Kurdenmiliz YPG auf der syrischen Seite der Grenze beschossen. Am Dienstag waren die Einwohner von Karkamis zum Verlassen der Region aufgefordert worden.


+++ 4.43 Uhr: Nordkorea feuert Rakete Richtung Japan +++

Nach dem Beginn eines gemeinsames Militärmanövers der USA mit Südkorea hat Nordkorea nach südkoreanischen Angaben eine ballistische Testrakete von einem U-Boot aus in Richtung Japan abgefeuert. Nach dem Start vor der Ostküste Nordkoreas sei die Rakete etwa 500 Kilometer geflogen und ins Japanische Meer gestürzt, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul. Dem wegen seines Atom- und Raketenprogramms isolierten Land ist der Test ballistischer Raketentechnik durch UN-Resolutionen untersagt. Japan reagierte empört. Laut Ministerpräsident Shinzo Abe erreichte zum ersten Mal eine nordkoreanische Rakete ein Seegebiet innerhalb der japanischen Luftraumüberwachungszone. Der Raketenstart sei "eine große Bedrohung für die nationale Sicherheit" und eine "unerhörte Aktion", so Abe.

+++ 4.01 Uhr: FBI untersucht russischen Hackerangriff auf die "New York Times" +++

Das FBI untersucht nach CNN-Informationen einen russischen Hackerangriff auf Reporter der "New York Times" und andere US-Medienunternehmen. Der Sender berief sich am Dienstag auf Regierungsinformationen. Die amerikanische Bundespolizei und Sicherheitskreise sähen den russischen Geheimdienst als Urheber der Angriffe in den vergangenen Monaten.

Eine Sprecherin der "New York Times" wollte das nicht bestätigen: Man sei sich der Möglichkeit ständiger Angriffsversuche bewusst, sagte Eileen Murphy zu CNN, könne etwaige aktuelle Angriffe aber nicht kommentieren.

Amerikanische Sicherheitskreise hielten die Angriffe für Teil einer größer angelegten russischen Cyberattacke, heißt es bei CNN. Ziel seien neben Medienunternehmen auch Nicht-Regierungsorganisationen. Von Interesse seien diese Daten, weil sowohl Reporter als auch Nichtregierungsorganisationen wertvolle Verbindungen in die US-Politik hätten.

+++ 2.50 Uhr: Tote bei Autobombenanschlag im Süden Thailands +++

Bei einem Autobombenanschlag im Süden Thailands ist nach Medienberichten eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Zeitung "Bangkok Post" am Mittwoch schrieb, wurden 29 Menschen verletzt. In der Provinz Pattani seien am späten Dienstagabend zwei Autobomben detoniert. Bei der ersten Explosion sei niemand verletzt worden. Die Frau sei bei dem zweiten Autobombenattentat vor einem Hotel getötet worden. Beide Anschlagsorte lagen dicht beieinander. Die Detonationen ereigneten sich in einem Abstand von 20 Minuten, schrieb das Blatt.

Anfang August waren in fünf Städten im Süden Thailands mindestens zehn Sprengsätze explodiert. Die Täter hatten vor allem Urlaubsorte im Visier. Vier Menschen starben, 35 wurden verletzt. Unter den verletzten Touristen waren auch vier Deutsche. Bei den Toten handelte es sich um Thailänder.

tim / DPA / AFP