Militäroffensive

Artikel zu: Militäroffensive

Zerstörte Wohnung im Süden Beiruts

Israel weitet Angriffe gegen Hisbollah aus und richtet Pufferzone im Libanon ein

Israel hat seine Militäroffensive im Libanon gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz ausgeweitet. Nach AFP-Informationen rückten israelische Soldaten am Dienstag in Grenzregionen im Südlibanon vor, Verteidigungsminister Israel Katz kündigte die Einrichtung einer Pufferzone zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet an. Die israelische Luftwaffe flog unterdessen weitere Angriffe auf Hisbollah-Hochburgen, die Miliz griff Israel weiter an. Der israelische Generalstabschef erklärte, die Angriffe würden bis zur Entwaffnung der Hisbollah fortgesetzt.
Hilfslieferung mit Logo von Ärzte ohne Grenzen und WHO

Ärzte ohne Grenzen setzt Arbeit in Stadt Gaza wegen israelischer Offensive aus

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat wegen der Ausweitung der israelischen Militäroffensive und der deshalb wachsenden Unsicherheit ihre medizinische Arbeit in der Stadt Gaza ausgesetzt. "Wir hatten keine andere Wahl, als unsere Aktivitäten einzustellen, da unsere medizinischen Einrichtungen von israelischen Streitkräften umringt sind", erklärte Jacob Granger, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Gaza, am Freitagabend.
Menschen auf der Flucht im Gazastreifen

Rotes Kreuz: Massenevakuierung der Stadt Gaza ist "unmöglich"

Angesichts der für die Stadt Gaza angekündigten israelischen Militäroffensive hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor Risiken einer Evakuierung der palästinensischen Zivilbevölkerung gewarnt. "Eine Massenevakuierung von Gaza-Stadt kann unter den gegenwärtigen Umständen niemals auf sichere und würdevolle Art und Weise umgesetzt werden", erklärte IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric am Samstag. Die Hamas-Behörden meldeten dutzende Tote bei neuen israelischen Angriffen in dem Palästinensergebiet.
Zerstörung nach Explosion von Autobombe in Cali

Nach Doppelanschlag: Kolumbien kündigt Militäroffensive gegen Guerilla-Gruppen an

Nach einem Doppelanschlag mit 19 Toten und dutzenden Verletzten hat die Führung in Kolumbien eine Militäroffensive gegen Guerilla-Gruppen angekündigt, die sie für die Gewalttaten verantwortlich macht. Verteidigungsminister Pedro Sánchez kündigte am Freitag (Ortszeit) den Start einer Operation mit dem Namen "Sultana" zum Schutz des Landes "vor Terrorismus und Kriminalität" an.