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+++Ticker+++

News des Tages: Mutmaßlicher Kontaktmann von Terrorist Amri in Berlin festgenommen

Mutmaßliche Terror-Attacken nahe des Londoner Parlaments +++ Grab Christi in Jerusalem restauriert +++ Raketentest in Nordkorea wohl fehlgeschlagen +++ Die Nachrichten des Tages.

Polizei

Die Polizei hat in Berlin einen mutmaßlichen Kontaktmann des Terroristen Anis Amri festgenommen (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 18.07 Uhr: Vier Verletzte bei Zugunglück im Luzerner Bahnhof +++

Beim Entgleisen eines Zuges sind in der Schweiz vier Menschen leicht verletzt worden. Der Zug hatte noch kaum Geschwindigkeit, weil sich das Unglück bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Luzern ereignete, teilten die Schweizer Bahnen SBB mit. Mehrere Waggons seien um kurz nach 13.54 Uhr unter einer Brücke aus den Schienen gesprungen. Ein Waggon kippte auf die Seite und riss dabei eine Stromleitung herunter. An Bord waren 160 Menschen.

+++ 17.37 Uhr: Schottisches Parlament verschiebt Entscheidung über Referendum +++

Angesicht des mutmaßlichen Terrorangriffs am britischen Parlament hat das Regionalparlament in Schottland die Abstimmung über ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum verschoben.
Die Zustimmung der Abgeordneten in Edinburgh am Mittwochabend galt als sicher, die Debatte wurde aber abgebrochen. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon schrieb auf Twitter, ihre Gedanken seien bei allen Betroffenen im Londoner Regierungsviertel Westminster und bei den tapferen Rettungskräften.



+++ 17.19 Uhr: Frau angezündet - Ehemann festgenommen +++

Bei einem Streit im hessischen Hanau soll ein Mann seine Ehefrau mit Spiritus übergossen und angezündet haben. Die 52-Jährige schwebe nach der Auseinandersetzung am Dienstagabend in Lebensgefahr, sie befinde sich in einer Spezialklinik, berichtet die Staatsanwaltschaft Hanau. Die Polizei konnte den 48 Jahre alten Ehemann und mutmaßlichen Täter festnehmen. Er habe zwar die Tat nicht eingeräumt, nach Aussagen der Ermittler besteht aber dringender Tatverdacht. Ermittelt werde wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer und gefährlicher Körperverletzung, so die Staatsanwaltschaft. Die Polizei war am Dienstagabend in die Wohnung des Paares gerufen worden. Als die Beamten eintrafen, kümmerten sich bereits ein Notarzt und Rettungssanitäter um die schwer verletze Frau.  

+++ 17.17 Uhr: Zschäpe stellt erneut Befangenheitsantrag im NSU-Prozess +++

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat ihrer Serie von Befangenheitsantragen erneut ein Ablehnungsgesuch hinzugefügt. Sie lehnte in einem weiteren Schriftsatz den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl ab. Das Papier wurde vom Oberlandesgericht (OLG) München an die Prozessbeteiligten verteilt. Aus einem weiteren Schriftstück geht hervor, dass das OLG über sämtliche derzeit ausstehenden Befangenheitsanträge im NSU-Prozess "wegen Sachzusammenhangs einheitlich" entscheiden will. Dabei listen die Richter sieben Befangenheitsantrage auf, die vom 8. bis zum 21. März datieren. Fünf davon wurden schriftlich in den vergangenen Tagen außerhalb der mündlichen Verhandlung gestellt. Als Antragsteller nennt das Gericht Zschäpe und den mutmaßlichen Waffenbeschaffer des NSU, Ralf Wohlleben.

+++ 16.37 Uhr: Mutmaßlicher Kontaktmann von Terrorist Amri in Berlin festgenommen +++

Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Kontaktmann des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri festgenommen. Der 27-Jährige soll im Juli 2016 gemeinsam mit Amri und einem weiteren Mittäter in einer Bar in Berlin-Neukölln mehrere Menschen angegriffen haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Bei dem Zwischenfall, bei dem es nach Erkenntnissen der Ermittler vermutlich um Drogengeschäfte ging, war ein Mann durch Messerstiche verletzt worden. Der mutmaßliche Messerstecher steht deswegen derzeit vor Gericht.

Der Tunesier Amri hatte am 19. Dezember einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gesteuert, zwölf Menschen starben und 67 wurden verletzt. Später wurde er auf der Flucht von italienischen Polizisten erschossen. Der nun festgenommene mutmaßliche Kontaktmann, den Ermittler vor einigen Tagen bei einer anderen Straftat stellten, hat laut Staatsanwaltschaft nichts mit dem Terroranschlag zu tun. Dass Amri sich vor dem Attentat auch im Berliner Drogenmilieu bewegte, war bekannt. Belangt wurde er deswegen nicht.

+++ 15.56 Uhr: Schießerei vor dem Unterhaus des britischen Parlaments in London +++

Vor dem Unterhaus des britischen Parlaments in London ist es zu Schüssen gekommen; zudem fuhr ein Wagen auf der nahe gelegenen Westminster Bridge in eine Menschenmenge. Ein Polizeibeamter soll von einem mit einem Messer bewaffneten Angreifer erstochen worden sein. Die Polizei habe den Täter erschossen. Es gibt mindestens eine Tote und zahlreiche zum Teil sehr schwer Verletzte.

Weitere Informationen über die Entwicklung in London, ständig aktualisiert, finden Sie hier:

+++ 15.30 Uhr: Regierung will Bundeswehr-Missionen in Mali und am Horn von Afrika verlängern +++

Die Bundesregierung will die Bundeswehr-Missionen am Horn von Afrika und in Mali verlängern. Das beschloss das Bundeskabinett. Die Obergrenzen für den Einsatz deutscher Soldaten bleiben demnach jeweils unverändert. Der Bundestag muss den Mandatsverlängerungen bis Ende Mai 2018 in beiden Fällen noch zustimmen.

Schwerpunkt der Mission Atalanta vor der Küste Somalias ist die Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika. Im Einsatz sind im Rahmen der Mission derzeit etwa hundert deutsche Soldaten, die Obergrenze liegt weiterhin bei 600. Im Fall Malis geht es um die Ausbildungsmission EUTM Mali, an der sich derzeit etwa 140 deutsche Soldaten beteiligen. Die Obergrenze bleibt bei 300 Soldaten. Ziel sei die weitere Unterstützung des Friedensprozesses in dem afrikanischen Land.

+++ 14.53 Uhr: 64 Schüler und Lehrer wegen Atemwegsreizungen behandelt +++

Nach dem Kontakt mit einer unbekannten Chemikalie sind 64 Schüler und Lehrer in Baden-Württemberg in Krankenhäusern behandelt worden. Das Schulzentrum Nagold mit insgesamt rund 1500 Menschen wurde am Morgen geräumt. Die Betroffenen hatten zunächst einen unangenehmen Geruch wahrgenommen und klagten nach Polizeiangaben dann über Atemwegsreizungen. Sie wurden vorsorglich in ärztlicher Begleitung zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Bei 30 Patienten hielten die Beschwerden am Mittag noch an. Ob es sich um einen Unfall oder eine Straftat handelte, war zunächst völlig unklar.

+++ 14.32 Uhr: Kiewer Geheimdienst verbietet russischer ESC-Kandidatin Einreise +++

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat der russischen ESC-Teilnehmerin Julia Samoilowa die Einreise verboten. Dadurch kann die Sängerin nicht beim Eurovision Song Contest (ESC) Mitte Mai in Kiew auftreten. Sie dürfe für drei Jahre nicht in die Ukraine einreisen, sagte eine Geheimdienstsprecherin der Agentur Interfax zufolge. Die Entscheidung sei aufgrund von früheren Verstößen gegen ukrainische Gesetze getroffen worden. Anlass ist ein aus ukrainischer Sicht illegaler Auftritt der Sängerin auf der Halbinsel Krim, die Russland 2014 annektiert hatte.

+++ 14.22 Uhr: Rechte Straftaten in Brandenburg auf Höchststand seit 2001 +++

Der höchste Stand an politisch motivierten Gewaltstraftaten seit 2001 ist im vergangenen Jahr in Brandenburg registriert worden. Mit 260 Taten wurden zudem rund 40 Prozent mehr Fälle registriert als im Jahr 2015, wie aus einer Aufstellung des Potsdamer Innenministeriums hervorgeht. Knapp zwei Drittel davon sind demnach einem rechten Täterspektrum zuzuordnen.

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) nannte die Zunahme der politisch motivierten Straftaten trotz einer höheren Aufklärungsquote "ausgesprochen besorgniserregend". Die Entwicklung zeige, "dass das politische Konfliktpotenzial in unserer Gesellschaft weiter angestiegen ist und zunehmend auch in Form von Straftaten oder gar Gewalttaten Ausdruck findet". Insgesamt stieg die Zahl politisch motivierter Straftaten in Brandenburg 2016 im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent.

+++ 14.08 Uhr: Moskauer Investoren-Anwalt erleidet rätselhaften Sturz +++

Ein Moskauer Anwalt des aus Russland vertriebenen US-Investors Bill Browder hat kurz vor einem wichtigen Gerichtstermin einen rätselhaften Sturz erlitten. Der Anwalt Nikolai Gorochow sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, bestätigte seine Frau dem juristischen Internetportal rapsi.ru. Er sei aus dem vierten Stock eines Hauses gefallen. Auf Twitter erhob Browder den Vorwurf, Gorochow sei gestoßen worden. Nach anderen Versionen stürzte der Anwalt in die Tiefe, als er unprofessionell eine Badewanne mit einem Flaschenzug in die Mansarde des Neubaus hieven wollte.

Kremlkritiker Browder streitet sich seit Jahren erbittert mit Russland. Gorochow hätte heute vor dem Moskauer Stadtgericht erscheinen sollen, das in seiner Sitzung einen Haftbefehl gegen den abwesenden Browder wegen Steuerhinterziehung bestätigte. Dieser war mit seinem Fonds Hermitage Capital in den 90er-Jahren einer der größten Auslandsinvestoren in Russland. Mehrfach machte er Korruption in Staatsfirmen und Behörden öffentlich. Ab 2005 durfte er nicht mehr nach Russland einreisen, sein Fonds wurde 2007 aufgelöst. Browders russischer Wirtschaftsprüfer Sergej Magnizki wurde 2008 verhaftet und starb ein Jahr später krank in Untersuchungshaft. Die USA erließen deshalb 2012 Sanktionen gegen die beteiligten russischen Beamten. Gorochow vertritt als Anwalt sowohl Browder als auch die Familie Magnizki.

+++ 13.54 Uhr: Norwegen gewährt türkischen Militärs Asyl +++

Vier türkische Offiziere und ein Militärattaché haben in Norwegen politisches Asyl gewährt bekommen. Der Anwalt von vier der fünf Personen bestätigte der Deutschen Presse-Agentur einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Klassekampen". Demnach fürchten die fünf Militärs nach dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 Repressalien, wenn sie in ihre Heimat zurückkehren. Alle hatten sich zu dem Zeitpunkt in Norwegen aufgehalten und bestreiten jede Beteiligung an dem Putschversuch.

Der Zeitung "Verdens gang" sagte einer der Offiziere im Januar: "Ich kann unmöglich jetzt zurückkehren. Ich bin von meinem Dienst in Norwegen entlassen worden und mein Pass wurde annulliert. Wenn ich zurückgehe, werde ich sofort verhaftet und riskiere, gefoltert zu werden." Der türkische Botschafter in Oslo sagte, ihre Furcht sei grundlos. Auch in anderen Nato-Ländern wie Belgien, Deutschland und den Niederlanden haben türkische Militärs um politischen Schutz gebeten.

+++ 13.49 Uhr: Erdogan droht Europäern: Nirgendwo mehr sicher +++

Der türkische Präsident Erdogan hat die Europäer vor einer weiteren Eskalation des Streits mit seinem Land gewarnt. "Wenn ihr Euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können", drohte er bei einer Rede vor Verlegern in Ankara. "Wenn Ihr diesen gefährlichen Weg beschreitet, werdet Ihr selbst den größten Schaden davon nehmen." Erdogan rief die europäischen Länder auf, "Demokratie, Menschenrechte und Freiheiten zu respektieren".

Der Präsident übte erneut Kritik an Merkel, sparte sich diesmal aber Nazi-Vergleiche. Er warf der Kanzlerin ein weiteres Mal vor, sich im Streit um Auftrittsverbote türkischer Minister in Rotterdam an die Seite der Niederlande gestellt zu haben. "Du bist also auf der Seite Hollands? Gut. Und ich bin auf der Seite meines Volkes und des Rechts. So werden wir auch weitermachen." Mit Blick auf den inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel sagte er: "Niemals werden wir Zugeständnisse vor jenen machen, die sich Medienvertreter nennen, aber Aktivismus für Terrororganisationen betreiben oder für ausländische Dienste spionieren."

+++ 13.26 Uhr: New Yorker Polizei stellt Möbel mit Heroin, Millionen Dollar und Fuchs-Urin sicher +++

Eine Anti-Drogen-Behörde in New York hat drei Kilogramm Heroin und 4,1 Millionen Dollar (rund 3,8 Millionen Euro) sichergestellt. Die Drogen und das Geld seien in Möbeln versteckt in einem Lager in New York gefunden worden, teilte das Büro der Sonderstaatsanwältin für Rauschmittel in New York mit. Drei Männer seien festgenommen worden, ihnen werde Drogenbesitz vorgeworfen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag. Der Behörde zufolge wurden für die Drogen Geheimverstecke in Möbelstücken geschaffen. Demnach wurde auch Fuchs-Urin gefunden, das zum Kaschieren des Geruchs der Drogen vorgesehen war.

Der Hauptverdächtige steht nach Behördenangaben unter Verdacht, einen bundesstaatübergreifenden Drogenhandel zu betreiben. Die Drogen würden aus Texas im Süden der USA zum Verkauf nach New York und Massachusetts gebracht.

+++ 12.32 Uhr: Zehn Jahre nach Duisburg-Morden: Flüchtiger Mafia-Boss gefasst +++

Fast zehn Jahre nach den Mafiamorden von Duisburg ist ein flüchtiger verdächtigter Mittäter in Italien gefasst worden. Der Boss der 'Ndrangheta, Santo Vottari, wurde in einem Bunker-Versteck in Kalabrien entdeckt und verhaftet, wie die Polizei im süditalienischen Reggio Calabria mitteilte. Der 44-Jährige gehört zu den meistgesuchten Verbrechern in Europa. Er war laut Europol zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Nach dem Mord an sechs Menschen im August in Duisburg war er untergetaucht. 

Organisiertes Verbrechen: Das sind die neuen Methoden der Mafia

+++ 11.58 Uhr: Richard Lutz neuer Bahn-Chef +++

Der bisherige Finanzvorstand Richard Lutz ist neuer Chef der Deutschen Bahn. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Aufsichtsratskreisen erfuhr, wählte das Gremium ihn offiziell zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Staatskonzerns. Er folgt damit auf Rüdiger Grube, der Ende Januar im Streit um seine Vertragsverlängerung zurückgetreten war.

+++ 11.48 Uhr: Mann sticht nach Streit auf schwangere Freundin ein +++

Ein 51-Jähriger hat im niedersächsischen Lingen auf seine im vierten Monat schwangere Freundin eingestochen und sie schwer verletzt. Die Tat habe sich am Dienstagabend nach einem Streit in der Wohnung des Paars ereignet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dem ungeborenen Kind geht es nach Erkenntnissen der Beamten gut.

Angehörige hätten die 26-Jährige in ein Krankenhaus gebracht, wo sie operiert worden sei, erklärte die Polizei. Ihre Verletzungen sei schwer, aber nicht lebensgefährlich gewesen. Nach der Tat rief der Mann selbst die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er sollte am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Angaben zu den Hintergründen des Verbrechens machten die Beamten zunächst nicht. Die Ermittlungen dauerte an, hieß es.

+++ 11.31 Uhr: Heiliges Grab Christi in Jerusalem erstrahlt nach Restaurierung neu +++

Nach neun Monaten Restaurierung ist das Heilige Grab Christi in Jerusalem feierlich der Öffentlichkeit präsentiert worden. Zahlreiche Würdenträger verschiedener christlicher Konfessionen wohnten der Zeremonie in der Grabeskirche bei. Der gereinigte Schrein erstrahlt nun wieder in seinen warmen rötlich-gelben Originalfarben. Bei den Arbeiten wurde auch die sogenannte Ädikula aus Marmor in Stand gesetzt, mit dem das Heilige Grab überbaut ist.

Die Grabeskirche ist an der Stelle erbaut, an der sich laut der christlichen Überlieferung das Grab Jesu befindet. Sie gehört zu den wichtigsten Heiligtümern des Christentums.

+++ 11.08 Uhr: Acht Tote bei fünffachem Selbstmordanschlag in Nigeria +++

Fünf mutmaßlich islamistische Selbstmordattentäter haben sich im Nordosten Nigerias in der Nähe eines Flüchtlingslagers in die Luft gesprengt. Die Attentäter rissen in der Stadt Maiduguri im Bundesstaat Borno drei Menschen mit in den Tod und verletzten rund 20 weitere, wie ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Nema erklärte. Die fünf Attentäter seien ebenfalls ums Leben gekommen. 

+++ 10.20 Uhr: Regierung beschließt Rehabilitierung verurteilter Homosexueller +++

Die Bundesregierung hat die Rehabilitierung der homosexuellen Männer auf den Weg gebracht, die nach 1945 in Deutschland verurteilt worden waren. Das teilte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nach dem Kabinettsbeschluss in Berlin mit. Das Gesetz sieht eine Aufhebung der Urteile nach dem Paragrafen 175 aus der Nachkriegszeit sowie eine Entschädigung der noch lebenden Opfer vor.

+++ 9.51 Uhr: Porsche-Mitarbeiter bekommen 9111 Euro Bonus +++

Beim Sport- und Geländewagenbauer Porsche dürfen sich die Mitarbeiter nach einem guten Geschäftsjahr über einen hohen Bonus freuen. Jeder Beschäftigte in Deutschland bekomme 9111 Euro als Sonderzahlung, teilte Porsche in Stuttgart mit. Vor einem Jahr lag die Extrazahlung noch bei 8911 Euro. Die Zahl ist eine Anspielung auf das Sportwagenmodell 911. Den Bonus erhalten 21.000 Beschäftigte an den deutschen Porschstandorten, ob Ingenieur, Mitarbeiter am Produktionsband, Wachmann, Kantinenpersonal oder Putzfrau. Zum Vergleich: Der Autobauer Daimler zahlte seinen Mitarbeitern je 5400 Euro extra.

2016 war für Porsche das beste Jahr seiner Geschichte, die Profitabilität stieg um etwa zehn Prozent. Gemessen daran fiel die Bonusanhebung bei der VW-Tochter sogar relativ gering aus. Dies liegt auch an dem Sparkurs, den die Wolfsburger Konzernlenker wegen des Dieselskandals einschlagen mussten. Die Extrazahlung auszuhandeln sei wegen der notwendigen Konzernhilfe schwierig gewesen, sagte Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück. "Schließlich bekommt niemand sonst in unserer großen VW-Familie auch nur annähernd eine ähnlich außergewöhnliche Sonderzahlung."

+++ 9.20 Uhr: Belgien gedenkt mit Schweigeminuten Terroropfern vom 22. März +++

Ein Jahr nach den Anschlägen in Brüssel hat Belgien mit Schweigeminuten der 32 Opfer gedacht. Angehörige und Hinterbliebene, Premierminister Charles Michel sowie König Philippe und Königin Mathilde hielten um 7.58 Uhr - dem Zeitpunkt der ersten Explosion - in der Abflughalle des Brüsseler Flughafens Zaventem eine Minute lang inne. Um 9.11 Uhr, dem Zeitpunkt der Explosion in der U-Bahn-Station Maelbeek, gedachten sie der dortigen Opfer mit einer weiteren Schweigeminute. Auf Brüssels Straßen starteten Busse und Straßenbahnen um 9.11 Uhr ein Hupkonzert, Passagiere waren angehalten, zu applaudieren. Damit wollte die Verkehrsgesellschaft STIB an die Opfer erinnern. Im Lauf des Tages sind weitere Gedenkveranstaltungen geplant.

Am Morgen des 22. März 2016 hatten sich zwei Selbstmordattentäter in der Abflughalle des Brüsseler Flughafens Zaventem kurz nacheinander in die Luft gesprengt, etwa eine Stunde später folgte eine dritte Bombe in der Metrostation Maelbeek im EU-Viertel der belgischen Hauptstadt. Bei den Attentaten wurden 32 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.

+++ 9.02 Uhr: Höhere Inflation bremst Anstieg der Löhne +++

Die steigende Inflation in Deutschland hat sich zum Jahresende 2016 im Geldbeutel der Beschäftigten bemerkbar gemacht. Der Anstieg der Reallöhne verlangsamte sich im vierten Quartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Nominal kletterten die Löhne um 2,3 Prozent, abzüglich der Inflation von 1,1 Prozent blieb ein realer Verdienstzuwachs von nur noch 1,1 Prozent. Höhere Ölpreise hatten die Teuerung zum Jahresende angeheizt. Im Gesamtjahr stiegen die Reallöhne um 1,8 Prozent. Es war das dritte Jahr in Folge mit einem kräftigen Plus.

+++ 8.33 Uhr: Laut Aktivisten 33 Tote bei Angriff auf Schule in Syrien +++

Bei einem Luftangriff auf eine als Flüchtlingsunterkunft genutzte Schule im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 33 Menschen getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, wurde eine Schule angegriffen, in der Vertriebene untergebracht waren. Wahrscheinlich seien Jets der US-geführten internationalen Koalition für die Bombardierung verantwortlich, erklärte die Beobachtungsstelle. Demnach ereignete sich der Angriff bereits am Dienstagmorgen in der von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Stadt Al-Mansura in der Provinz Raka.

Bei den Opfern handele es sich um Vertriebene aus Raka, Aleppo und Homs, erklärte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die oppositionsnahe Organisation mit Sitz in Großbritannien bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. Auch die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, bei einem US-Luftangriff in Al-Mansur seien Dutzende Zivilisten getötet oder verletzt worden.

+++ 8.02 Uhr: Zwei Grundschüler sterben bei Massenpanik in China +++

Bei einer Massenpanik in einer Grundschule in China sind Medienberichten zufolge zwei Schüler ums Leben gekommen. Mehr als 20 weitere Menschen hätten sich verletzt und würden behandelt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Tragödie geschah demnach, als am Mittwochmorgen einige Kinder in der Schule in der zentralchinesischen Provinz Henan zur Toilette gingen. Es gab zunächst keine näheren Angaben zu den Opfern. Die Ursache des Unfalls werde untersucht. Die englischsprachige Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" schrieb, ein Elternteil eines Schülers habe in sozialen Medien von einer eingestürzten Toilettenwand berichtet.

+++ 7.17 Uhr: Südkorea will Unglücksfähre "Sewol" heben +++

Fast drei Jahre nach der "Sewol"-Schiffskatastrophe vor Südkorea mit etwa 300 Toten haben Spezialisten einen ersten Anlauf zur Bergung des Wracks unternommen. Sollte ein Test zum Heben der Fähre gelingen, könnte sie auch gleich im Anschluss schrittweise vom Meeresgrund gezogen werden, wie das Fischerei- und Meeresministerium mitteilte. Die weiteren Arbeiten hingen jedoch auch vom Wetter ab, sagte ein Sprecher. Das Wrack lag vor der südwestlichen Insel Jindo mehr als 40 Meter unter Wasser.

Die "Sewol" war am 16. April 2014 gesunken. Untersuchungen hatten ergeben, dass sie überladen war. Die meisten Opfer waren Schüler auf einem Ausflug. Bei dem Unglück konnten sich nur 172 Menschen retten. 295 Leichen wurden geborgen, 9 Menschen gelten als vermisst. 

+++ 6.57 Uhr: Großbrand in Witten verletzt fünf Menschen +++

Bei einem Autozulieferer in Witten in Nordrhein-Westfalen ist am frühen Morgen ein Feuer ausgebrochen. Fünf Mitarbeiter erlitten leichte Rauchvergiftungen und kamen ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte.

Eine große Werkshalle brenne lichterloh, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Das Feuer sei einige Stunden nach Ausbruch aber unter Kontrolle. Anwohner sollten Fenster und Türen vorsorglich geschlossen halten, auch in einigen angrenzenden Dortmunder Stadtteilen. Experten führten Messungen im Bereich der Halle durch, in der Dämmstoffe für Autos und Kunststoffe brannten. Mehr als 100 Feuerwehrleute sind seit etwa 2.00 Uhr im Einsatz. Ursache und Schadenshöhe waren am Morgen noch unklar.

+++ 6.44 Uhr: Erbeben auf Bali - Panik unter Touristen +++

Ein starkes Erdbeben hat auf der indonesischen Insel Bali Urlauber in Panik versetzt. Die Erschütterungen mit einer Stärke von 5,5 waren am Morgen besonders stark rund zehn Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Denpasar zu spüren. Ein Sprecher des Zivilschutzes sagte, in Denpasar habe die Erde etwa fünf Sekunden lang heftig gebebt.

Messungen zufolge lag das Zentrum des Bebens, das sich gegen 7.00 Uhr Ortszeit (0.00 Uhr MEZ) ereignete, in etwa 118 Kilometern Tiefe. Es lagen keine Angaben zu möglichen Opfern oder Sachschäden vor.

+++ 6.10 Uhr: Angler getötet: Australien schläfert Krokodil ein +++

In Australien haben Polizei und Wildhüter nach tagelanger Suche ein Krokodil zur Strecke gebracht, das einen Angler getötet hatte. Das vier Meter lange Tier wurde in einem Fluss im Bundesstaat Queensland geschnappt und dann eingeschläfert, wie die Behörden mitteilten. Dort in der Nähe war am Montag der Leichnam eines 35-jährigen Anglers entdeckt worden. Der Umweltminister des Bundesstaates, Steven Miles, warnte davor, den Respekt vor den gefährlichen Tieren zu verlieren.

Gesucht wird nach wie vor ein anderes Krokodil, das am Sonntag in einem anderen Fluss in der Gegend einen 18-jährigen Australier angefallen hatte. Der Teenager hatte mit einem Sprung in das vor Krokodilen wimmelnde Gewässer versucht, eine britische Rucksack-Touristin zu beeindrucken. Er überlebte den Angriff, musste aber mit schweren Bisswunden ins Krankenhaus.

+++ 4.34 Uhr: Union fordert höhere Strafen für Einbrecher +++

Unions-Fraktionschef Volker Kauder pocht angesichts steigender Zahlen von Wohnungseinbrüchen auf eine stärkere Abschreckung der Täter. Die Union halte daran fest, Einbrüche künftig mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Haft zu bestrafen, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Verfahren könnten dann auch nicht so schnell eingestellt werden. "Wir müssen den Bürgern ein größeres Gefühl der Sicherheit verschaffen."

Leider lehne die SPD dieses Strafmaß ab, sagte Kauder. "Wir werden die Strafverschärfung aber in jedem Fall weiterverfolgen - auch im Wahlkampf." Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte sich für ein Mindeststrafmaß von sechs Monaten ausgesprochen.

+++ 4.17 Uhr: Nordkorea: Raketentest gescheitert? +++

Nordkorea ist nach Angaben Südkoreas offensichtlich ein neuerlicher Raketentest misslungen. Eine Rakete sei von einem Luftwaffenstützpunkt in Wonsan an der Ostküste des Landes abgefeuert worden, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Man gehe davon aus, dass der Test fehlgeschlagen sei. Um was für einen Raketentyp es sich handelte, war zunächst unklar.

Zuvor hatte die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf eine nicht genannte Regierungsquelle in Tokio gemeldet, es gebe Hinweise, wonach ein nordkoreanischer Raketentest gescheitert sein könnte. Ein Regierungssprecher bestätigte das jedoch nicht. Ein Sprecher des Pazifikkommandos des US-Militärs erklärte, es sehe so aus, als sei eine nordkoreanische Rakete Sekunden nach ihrem Start explodiert. Derzeit werde an einer detaillierten Einschätzung gearbeitet.

+++ 1.55 Uhr: Palästinenser von israelischem Panzer erschossen +++

Bei einem israelischen Artillerie-Beschuss ist im Gazastreifen laut Behördenangaben ein Palästinenser getötet worden. Der 18-Jährige wurde tödlich verletzt, zwei weitere Palästinenser wurden verwundet, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums in dem Palästinensergebiet, Aschraf al Kodra, sagte. Der Beschuss fand demnach im Osten von Rafah statt.

Laut der israelischen Armee hatten Soldaten drei Männer "nahe dem Sicherheitszaun" an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt und "das Feuer eröffnet". Weitere Angaben zu dem Vorfall wurden nicht gemacht.

+++ 1.30 Uhr: 2017 bislang fast 9000 illegale Einreisen nach Deutschland +++

Trotz verschärfter Grenzkontrollen in Europa überqueren einem Medienbericht zufolge noch immer täglich dutzende Migranten illegal die deutsche Grenze. Die Bundespolizei habe in den ersten zwei Monaten dieses Jahres 8758 unerlaubte Einreisen registriert und zur Anzeige gebracht, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Behördenangaben. Insgesamt seien die Zahlen seit einem Jahr aber rückläufig. Im gesamten Jahr 2016 registrierte die Bundespolizei dem Bericht zufolge 167.500 illegale Einreisen.

+++ 0.24 Uhr: "Anomale Wellen": Peru schließt 23 Pazifikhäfen +++

Die Behörden in Peru haben wegen "anomaler Wellen" 23 Pazifikhäfen vorübergehend geschlossen. Wie das Katastrophenzentrum mitteilte, werde die Sperrung mindestens heute noch andauern und gehe auf eine Forderung der Schifffahrtsdirektion der Marine zurück.

Vermutet wird ein Zusammenhang mit einem für Wissenschaftler rätselhaften Klimaphänomen, das bisher auf die peruanische Küste beschränkt ist und deshalb "Küsten-El-Niño" genannt wird. Das Meereswasser vor der Küste ist um über fünf Grad wärmer als sonst um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen. 

tkr / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(