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+++ Ticker +++

News des Tages: Unfall beim Kugelstoßen: Schiedsrichter wird von Kugel getroffen und stirbt

Deutscher und Schweizer beim Schneeschuhwandern tödlich verunglückt  +++ 17-Jähriger feuert Schüsse bei Hochzeitskorso ab +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Nachrichten Deutschland - Krankenwagen

Der erfahrene Schiedsrichter erlag seinen Verletzungen (Symbolbild)

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Leichtathletik-Kugel erschlägt Schiedsrichter in Prag (15.44 Uhr)
  • 17-Jähriger feuert Schüsse bei Hochzeitskorso ab (13.42 Uhr)
  • Deutscher und Schweizer beim Schneeschuhwandern tödlich verunglückt (12.22 Uhr)
  • Kramp-Karrenbauer nach Unfall aus Krankenhaus entlassen  (11.41 Uhr)
  • Ryanair verschärft Handgepäckregeln (06.20 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 21.18 Uhr: Palästinenserpräsident Abbas: Trumps Nahost-Politik ist Ohrfeige des Jahrhunderts +++

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um einen Frieden in Nahost als "Ohrfeige des Jahrhunderts" bezeichnet. "Wir sagen 'Nein' zu Trump, 'wir werden Ihr Projekt nicht akzeptieren'", sagte Abbas zum Auftakt von Beratungen mit führenden Vertretern der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) über eine Antwort auf die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA.

+++ 18.32 Uhr: Trump: Schutzprogramm für junge Einwanderer "wahrscheinlich tot" +++

US-Präsident Donald Trump räumt dem Schutzprogramm für illegal in die USA gekommene junge Migranten kaum mehr Chancen auf eine Verlängerung ein. Das sogenannte Daca-Dekret (Deferred Action for Childhood Arrivals) sei "wahrscheinlich tot, weil die Demokraten es nicht wirklich wollen", schrieb Trump in einer Serie morgendlicher Twitter-Botschaften. Den Demokraten im US-Kongress warf der republikanische Präsident vor, sie wollten nur "reden und unserem Militär dringend benötigtes Geld wegnehmen".

+++ 17.20 Uhr: Weltklimarat hält 1,5-Grad-Ziel offenbar für kaum noch erreichbar +++

Der Weltklimarat (IPCC) hält nach einem Bericht der Berliner "tageszeitung" das im Pariser Klimaabkommen anvisierte Ziel, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, für kaum noch einhaltbar. Dies sei "mit 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit jenseits des Erreichbaren", zitiert das Blatt aus einem bisher unveröffentlichten Entwurf der "Zusammenfassung für Entscheidungsfinder" eines neuen Berichts der weltweit führenden Klimawissenschaftler zu dem 1,5-Grad-Ziel.

+++ 16.52 Uhr: Straße heute kleiner: Trucker fährt mit veraltetem Navi ins Unglück +++

Ein Fernfahrer hat in Schorndorf bei Stuttgart seinem Navi blind vertraut und alle Warnungen in den Wind geschlagen -  Bergungskräfte mussten den Schlamassel zwei Tage in Folge aufräumen. Der 29-Jährige aus Polen glaubte fest, dass die Straße breit genug sei. Was sein veraltetes Gerät nicht anzeigte: Der Ort hat inzwischen eine neue Umgehungsstraße, die alte Route ins Nachbardorf ist zu einer Straße für Anlieger erklärt und verkleinert worden. 

Ein Polizeisprecher erklärte am Sonntag: "Verkehrszeichen, welche eigentlich das Ende der ausgebauten Straße ankündigten, ignorierte er standhaft. Passanten wollten ihn auf seinen Fehler hinweisen, aber er verstand kein Deutsch. Als die Straße schmaler wurde, wollte er es wohl immer noch nicht glauben. Erst als der Sattelauflieger bereits im Erdreich feststeckte, erkannte er seinen Fehler." Beim Versuch, zu wenden, demolierte er die Leitplanke und brachte seinen Sattelzug fast zum Umkippen. Dann schritt die Polizei ein. Das THW kam zur Hilfe. Ein Abschleppdienst musste mit mehreren Fahrzeugen anrücken. Erst mehr als 24 Stunden später war die Straße geräumt.

+++ 15.44 Uhr: Leichtathletik-Kugel erschlägt Schiedsrichter in Prag +++

Bei einem Leichtathletik-Hallenwettbewerb in Prag ist ein Schiedsrichter durch einen missglückten Wurf im Kugelstoßen getötet worden. Das Nachrichtenportal "Novinky.cz" berichtete, ein jüngerer Wettkämpfer habe den 76-Jährigen in den Brustkorb getroffen. Der als erfahrener Schiedsrichter geltende Mann habe noch vergeblich auszuweichen versucht. Nach dem Treffer sei er sofort bewusstlos zusammengebrochen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche einer anwesenden Ärztin und mehrerer Helfer sei der Schiedsrichter noch in der Halle gestorben. Der Wettkampf wurde daraufhin abgebrochen.

+++ 15.02 Uhr: Laut Justizsprecher 25 Tote bei regimekritischen Protesten im Iran +++

Bei den jüngsten regimekritischen Protesten im Iran sind insgesamt 25 Menschen getötet worden. Das gab Justizsprecher Gholamhussein Mohseni Edzehi bekannt. Ein Polizeisprecher hatte letzte Woche noch von 20 Toten gesprochen - 18 Demonstranten und zwei Zuschauer, die während der Proteste in einem Unfall ums Leben gekommen seien. "Wir hatten zwar einige Unruhen erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß", sagte der Justizsprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA.   

+++ 13.42 Uhr: 17-Jähriger feuert Schüsse bei Hochzeitskorso ab +++

Während eines Hochzeitskorsos in Bremen hat ein 17-Jähriger mit einer Pistole Schüsse aus einem Auto heraus abgefeuert. Der Jugendliche wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 17-Jährige feuerte nach Informationen der Polizei aus einer Schreckschusswaffe. Eine Zeugin meldete am Samstagnachmittag die Schüsse der Polizei. Die Beamten fanden den Autokorso, der zu Ehren eines frisch vermählten Brautpaares durch die Straßen zog, und hielten alle Beteiligten an. Die Waffe wurde beschlagnahmt und der 17-jährige Bremer wurde einem Erziehungsberechtigten übergeben. Eine solche Tat sei "kein Kavaliersdelikt", betonten die Beamten.

+++ 13.37 Uhr: Gleich vier Übergriffe auf Polizisten in Regensburg - zwei Verletzte  +++

Gleich vier Angriffe auf Polizisten in einer Nacht haben in Regensburg Entsetzen hervorgerufen. "Dass es in einer Nacht zu vier Übergriffen kommt, bei denen zwei Kollegen erheblich verletzt werden, ist bei uns in Regensburg sehr selten, und es schockiert uns auch", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Bayern.

Gegen einen Täter, einen 17-Jährigen, werde wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Er hatte einem Polizisten gegen den Kopf getreten, der mit seinen Kollegen am Samstagabend eine Gruppe von etwa 15 grölenden Jugendlichen kontrollierte. Der Beamte erlitt laut Polizei eine Platzwunde und eine Gehirnerschütterung.


Ein weiterer Polizist brach sich bei einem Einsatz wegen Ruhestörung den Knöchel, als Partygäste versuchten, die Festnahme des Veranstalters zu verhinderten. Bei einem weiteren Übergriff wurden Zivilbeamte leicht verletzt, die bei der Festnahme eines Gesuchten auf Widerstand stießen. Unverletzt blieben Polizisten, die ein Mann mit einem Messer angriffen hatte. Der 33-Jährige stand vermutlich unter Drogeneinfluss. Zwischen den vier Fällen bestehe aber kein Zusammenhang, sagte der Sprecher.

+++ 12.22 Uhr: Deutscher und Schweizer beim Schneeschuhwandern tödlich verunglückt +++

Beim Schneeschuhwandern ist in der Schweiz ein Deutscher mit seinem Schweizer Begleiter tödlich verunglückt. Die beiden seien am Samstag am Westhang des Hinterrugg gut 80 Kilometer südöstlich von Zürich plötzlich abgestürzt und 400 Meter tief gefallen, berichtete die Kantonspolizei St. Gallen. Der Rettungsdienst habe nur noch den Tod der beiden feststellen können. Eine Skitourengruppe hatte den Unfall nach Polizeiangaben beobachtet und Alarm geschlagen. Die Ursache sei noch nicht geklärt, sagte ein Polizeisprecher. Der 28-jährige Deutsche und der 38-jährige Schweizer hätten beide in Zürich gelebt. Der Hinterrugg ist 2306 Meter hoch und gehört zur Bergkette der Churfirsten in den Appenzeller Alpen.

Das von der Kantonspolizei St. Gallen zur Verfügung gestellte Foto zeigt den Westhang des Hinterugg, wo ein deutscher und ein Schweizer Schneeschuhwanderer abgestürzt sind

Das von der Kantonspolizei St. Gallen zur Verfügung gestellte Foto zeigt den Westhang des Hinterugg, wo ein deutscher und ein Schweizer Schneeschuhwanderer abgestürzt sind


+++ 12.19 Uhr: Twitter-Account von "Spiegel"-Chefredakteur Brinkbäumer gehackt  +++

Der -Account des Chefredakteurs des Magazins "Spiegel", Klaus Brinkbäumer ist in der Nacht zum Sonntag von Unbekannten gehackt worden. Unter dem Namen des Journalisten erschienen unter anderem eine türkische Flagge und patriotische Tweets in türkischer und deutscher Sprache. Diese ließen auf Sympathien der Urheber für die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan schließen.

+++ 11.44 Uhr: Schweres Erdbeben vor Perus Küste – Tsunami-Warnung +++

Vor der Küste von Peru hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Die Stärke des Bebens vom frühen Sonntagmorgen (Ortszeit/10.18 MEZ) nahe der Ortschaft Acari gab die US-Erdbebenwarte USGS vorläufig mit 7,1 an, wie es auf der Homepage hieß. Über Opfer oder Schäden war zunächst nichts bekannt. Acari liegt rund 460 Kilometer Luftlinie südlich der Hauptstadt Lima. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum warnte vor möglichen Tsunami-Wellen an der Küste im Umkreis von 300 Kilometern.

+++ 11.41 Uhr: Kramp-Karrenbauer nach Unfall aus Krankenhaus entlassen +++

Drei Tage nach einem Verkehrsunfall auf dem Weg nach Berlin ist die saarländische Ministerpräsidentin (CDU) aus dem Krankenhaus entlassen worden. "Es geht ihr gut", sagte Regierungssprecherin Anne Funk. "Sie ist auf der Heimreise ins Saarland" - diesmal mit dem Flugzeug.

Bei dem Unfall am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 10 bei Potsdam waren Kramp-Karrenbauer, ihr Fahrer und zwei Personenschützer verletzt worden. Der Dienstwagen der Ministerpräsidentin war auf einen Lastwagen aufgefahren. Die CDU-Politikerin war auf dem Weg zu den Sondierungsgesprächen mit der SPD in Berlin, die am Tag darauf mit einer Vereinbarung zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abgeschlossen wurden. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauerten laut an.

+++ 11.06 Uhr: Sperrung auf wichtiger Bahnstrecke Ulm-Stuttgart +++

Nach einem Zwischenfall mit einer Regionalbahn ist die wichtige Bahntrasse Ulm-Stuttgart am Sonntagvormittag in beiden Richtungen gesperrt worden. Ein Mensch verunglückte nach ersten Angaben der Bundespolizei tödlich. Unklar war zunächst, ob es sich um einen oder Suizid handelt. Der Fernverkehr wurde nach Bahnangaben über Aalen (Ostalbkreis) umgeleitet. Die Züge hätten bisher zwischen 60 und 80 Minuten Verspätung. Wann die Strecke wieder freigegeben wird, war zunächst unklar.

+++ 10.56 Uhr: Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt neue Große Koalition ab +++

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt laut einer Umfrage des Instituts Infratest Dimap eine Neuauflage der großen Koalition ab. In der vergangene Woche vorgenommenen Befragung für die "Welt am Sonntag" bezeichneten 52 Prozent ein solches Bündnis als "weniger gut" oder "schlecht". Nur 40 Prozent bewerteten eine neue "GroKo" als "gut" oder "sehr gut".

+++ 8.52 Uhr: Reifenplatzer bei Jet verzögert Flugverkehr am Münchner Flughafen +++

Wegen eines geplatzten Reifens bei einer Lufthansa-Maschine ist die südliche Startbahn des Münchner Flughafens am frühen Samstagabend mehrere Stunden gesperrt gewesen. Das Flugzeug, ein kleinerer Regionaljet vom Typ Bombardier CRJ900, sollte um 18.30 Uhr mit 64 Passagieren an Bord nach Lyon in Frankreich starten. Wie eine Flughafensprecherin am Sonntag sagte, rollte die Maschine planmäßig auf die südliche Startbahn. Kurz vor dem Start platzte aus bislang ungeklärten Gründen ein Reifen des Hauptfahrwerks. Verletzt wurde niemand, alle Passagiere und die Crew wurden mit Bussen zum Terminal zurückgebracht. Sie konnten die Reise noch am Abend mit einer Ersatzmaschine antreten, wie ein Lufthansa-Sprecher sagte.

+++ 8.41 Uhr: 18-jähriger Radfahrer von Zug erfasst und getötet +++

Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein 18-jähriger Radfahrer von einem Zug erfasst und getötet worden. Der junge Mann habe am Samstag die Gleise überquert und den in Richtung Neustrelitz fahrenden Regionalzug übersehen, teilte die Polizei mit. Demnach war der Bahnübergang nur mit versetzten Sperrgittern gesichert. Die Rettungskräfte hätten nur noch den Tod des Neubrandenburgers feststellen können. Die Fahrgäste blieben unverletzt. Die Bahnführerin kam mit einem Schock in ein Krankenhaus. Nach dem Unfall war die Bahnstrecke rund zwei Stunden lang gesperrt.

+++ 6.20 Uhr: Ryanair verschärft Handgepäckregeln +++

Ryanair-Passagiere mit großem Handgepäck müssen sich ab diesen Montag (15.01.) auf neue Regeln einstellen. So ist die Mitnahme von zwei Handgepäckstücken zwar weiterhin kostenlos. Das größere - üblicherweise ein Standard-Kabinen-Rollkoffer - darf aber nur noch mit in die Kabine nehmen, wer den Aufpreis für das "Priority Boarding" bezahlt hat. Die übrigen Passagiere müssen ihr größtes Handgepäckstück am Gate abgeben. Es wird dann kostenlos im Frachtraum des Flugzeugs befördert. Bisher hatte Ryanair wie andere Airlines je nach Handgepäckaufkommen am Gate entschieden, ob Bordtrolleys in den Frachtraum müssen.

Ryanair reagiert darauf, dass die Gepäckfächer in den Boeing-Jets nicht einmal halb so viele Rollkoffer fassen, wie Passagiere an Bord passen.

+++ 5.05 Uhr: Unruhen auf Party in Saarbrücken nach Fehler mit Garderobemarken +++

Probleme mit Garderobenmarken haben auf der "Mallorcaparty" im "Ewerk“ in Saarbrücken, zu der rund 2500 Gäste erschienen waren, zu Unruhen und einem abrupten Ende der Feier am frühen Sonntagmorgen geführt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wurden die Garderobenmarken falsch zugeordnet, daher konnten die Kleidungsstücke nicht an die rechtmäßigen Besitzer herausgegeben werden. Deshalb entschieden die Veranstalter, die Garderobe zu schließen. Die Rückgabe der Kleidungsstücke sollte erst am nächsten Tag erfolgen. "Das führte zu Unmut bei den Gästen, viele hatten bei Minusgraden nur ihr T-Shirt", sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Menschen sollen dann versucht haben, sich ihre Jacken selbst wieder zu beschaffen. Dabei kam es den Angaben zufolge zu aggressiven Übergriffen. Die Polizei schirmte die Garderobe ab, ein Beamter wurde bei dem Tumult leicht verletzt. Die Gäste mussten schließlich ohne ihre abgegebenen Sachen in der Kälte nach Hause gehen.

+++ 5.02 Uhr: Mann schießt in Wohnung in Fulda um sich - Polizeihund stirbt +++

Ein 63-Jähriger hat in seiner Wohnung im hessischen Fulda mehrfach mit scharfer Munition um sich geschossen und damit einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Polizeihund wurde tödlich getroffen, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Ermittlungen soll der Mann am späten Samstagabend angefangen haben, mit einer scharfen Kleinkaliberwaffe in seiner Wohnung umherzuschießen. Unter anderem feuerte er in Richtung seines 66-jährigen Bruders, der unverletzt blieb. "Ob er seinen Bruder treffen wollte, müssen die Ermittlungen ergeben", erklärte eine Polizeisprecherin.

anb/fin/DPA/AFP