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News von heute Banküberfall in Mailand – Täter entkommen durch Abwassersystem

Nach einem Banküberfall in Mailand bewachen Polizisten eine Filiale der Bank Credite Agricole.
Nach einem Banküberfall in Mailand bewachen Polizisten eine Filiale der Bank Credite Agricole.
© Claudio Furlan / DPA
Neun weitere Fälle von Geflügelpest in Deutschland +++ VW ruft 218.000 Autos in USA zurück +++ Mindestens 32 Tote bei Angriff in Äthiopien +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

Banküberfall in Mailand – Täter entkommen durch Abwassersystem 

Eine Gruppe von Bankräubern hat in der norditalienischen Großstadt Mailand eine Bank überfallen und ist auf ungewöhnliche Weise entkommen. Sie seien über das Abwassersystem durch ein Loch im Fußboden eingedrungen und hätten verlangt, den Tresor zu öffnen, sagte der Filialleiter nach dem Überfall vor Journalisten. Auf dem gleichen Weg seien sie wieder geflohen. Der Überfall auf die Filiale der französischen Bank geschah am Morgen östlich des Stadtzentrums auf der Piazza Ascoli.

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Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 17.04 Uhr: Schimpansen nach Ausbruch in niederländischem Zoo erschossen +++

Ein niederländischer Zoo hat zwei Schimpansen nach einem Ausbruch aus dem Gehege erschossen. Die Affen hätten sich aggressiv verhalten, teilte der Tierpark Amersfoort mit. "Wir bedauern diesen Vorfall sehr." Besucher und Mitarbeiter des Zoos waren den Angaben zufolge nicht zu Schaden gekommen. Vermutlich hatte ein Tierpfleger das Tor zum Gehege nicht richtig verschlossen - so konnten die Schimpansen namens Mike und Karibuna entkommen. Kaum war der Ausbruch der beiden Affen entdeckt worden, wurden die Besucher gewarnt. Das Imponiergehabe der männlichen Affen könne für Menschen gefährlich werden, erklärt der Zoo. "Um eine weitere Eskalation zu verhindern, wurden diese zwei männlichen Schimpansen erschossen." Eine Betäubung sei keine Alternative gewesen. Der Zoo sprach von einem "schwarzen Tag".

+++ 16.37 Uhr: Bundesverwaltungsgericht erlaubt Bau des Ostseetunnels +++

Enttäuschung bei Naturschützern, Freude bei Befürworten des umstrittenen Baus eines Ostseetunnels nach Dänemark. Etwas überraschend hat das Bundesverwaltungsgericht alle sechs verbliebenen Klagen gegen das Milliardenprojekt abgewiesen. Damit existiert nun auch auf deutscher Seite Baurecht für den geplanten 18 Kilometer langen Tunnel von Fehmarn zur dänischen Insel Lolland. Ab 2029 soll die feste Fehmarnbeltquerung die Fahrzeit für Autos, Lkw und Züge nach Kopenhagen verkürzen. Eine weitere Klage eines Landwirts wurde kurz vor der Urteilsverkündung für erledigt erklärt. Der Naturschutzbund Nabu, ein Aktionsbündnis, mehrere Fährunternehmen sowie die Stadt Fehmarn hatten sich gegen das Vorhaben gewandt. Sie zweifelten die Verkehrsprognosen für den Eisenbahn- und Autotunnel an und fürchteten gravierende Umweltauswirkungen, etwa auf Schweinswale, Miesmuscheln und Eiderenten. Die Einwände überzeugten die Bundesrichter allerdings nicht.

+++ 16.32 Uhr: Rekord-Börsengang von Alibabas Ant Group überraschend geplatzt +++

Nur zwei Tage vor dem geplanten Rekord-Börsengang des Finanzablegers der weltgrößten Online-Handelsplattform Alibaba ist das Debüt in Shanghai und Hongkong geplatzt. Das mit Spannung erwartete Doppellisting der Ant Group sollte den Erwartungen nach mit 34,5 Milliarden US-Dollar (29,2 Milliarden Euro) der größte Börsengang aller Zeiten werden. Der Fintech-Riese betreibt den populären mobilen Bezahldienst Alipay. Die Aufsichtsgremien der Börsen in Shanghai und Hongkong setzten die Börseneinführung aber überraschend vorerst aus. Die Shanghaier Börse begründete den Schritt am Abend damit, dass sich das "aufsichtsrechtliche Umfeld" bedeutend geändert habe. Das könnte dazu führen, dass Ant Group die Bedingungen für den Börsengang und die Offenlegungspflichten nicht erfüllen könnte.

+++ 16.11 Uhr: Scheuer kündigt milliardenschweres Rettungspaket für Flughäfen  an +++

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) strebt angesichts der angespannten Lage von Flughäfen in der Corona-Krise ein milliardenschweres Rettungspaket an. Scheuer sagte vor Journalisten, es gehe um eine Summe von rund einer Milliarde Euro. Es müssten Strukturen erhalten werden. Scheuer sprach wenige Tage vor einem "Luftverkehrsgipfel" am Freitag von dramatischen Zahlen bei Flughäfen, die unter einem massiv gesunkenen Passagieraufkommen leiden. Er sei zu den Nothilfen im Gespräch mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Ziel sei es, bis zum Freitag eine Lösung zu finden. "Die Zeit drängt."

+++ 15.55 Uhr: Proteste gegen Verbot von Porno-Webseiten in Thailand +++

Zahlreiche regierungskritische Demonstranten haben in Thailand gegen die Sperrung von Porno-Webseiten protestiert. Die Behörden hatten zuvor den Zugang zu fast 200 URL's mit pornografischem Inhalt blockiert. Diese sind Teil der beliebten Seite Pornhub", die außerhalb Thailands betrieben wird. "Tut einsamen Menschen nicht weh, indem ihr den Zugang verbietet. #SavePornHub", war bei der Kundgebung in Bangkok auf Schildern zu lesen.

+++ 15.27 Uhr: Karliczek: 500 Millionen für Administratoren können jetzt fließen +++

Bundesbildungsministerin unterzeichnet Bund-Länder-Vereinbarung zur Administration Am heutigen Dienstag hat die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Bund-Länder-Vereinbarung für die Förderung von Administratorinnen und Administratoren unterzeichnet, die sich an den Schulen um die digitale Technik kümmern. Damit wird das Engagement des Bundes zur Digitalisierung der Schulen ausgeweitet. Zuvor hatten die Länder die entsprechende Zusatzvereinbarung im DigitalPakt Schule sternförmig unterschrieben. Wenn der Bund nun als letztes unterschrieben hat, kann die Verwaltungsvereinbarung am morgigen Mittwoch in Kraft treten.

+++ 15.00 Uhr: Gutachter stuft Halle-Attentäter als voll schuldfähig ein +++

Das mit Spannung erwartete psychiatrische Gutachten im Halle-Prozess bescheinigt dem Angeklagten eine volle Schuldfähigkeit. "Eine Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit aus psychiatrischer Sicht ist nicht anzunehmen", sagte der eingesetzte forensische Psychiater vor Gericht. Zwar diagnostizierte er dem Angeklagten eine schwere komplexe Persönlichkeitsstörung sowie Anzeichen für Paranoia und Autismus. Die Steuerungsfähigkeit und das Unrechtsbewusstsein des Mannes seien aber nicht beeinträchtigt, resümierte der Gutachter. Beide Punkte sind entscheidend für die Beurteilung der Schuldfähigkeit.

+++ 14.42 Uhr: Belarus nimmt erstes Atomkraftwerk ans Netz – Protest aus Litauen +++

Das umstrittene Atomkraftwerk in Belarus (Weißrussland) an der EU-Grenze ist unter Protest des Nachbarlandes Litauen ans Netz gegangen. Die Turbine des ersten Reaktorblocks sei in Ostrowez an das Stromnetz angeschlossen worden. Das teilten das Energieministerium in der Hauptstadt Minsk und der russische Atomenergiekonzern Rosatom mit. Es ist das erste AKW des Landes. Anfang August waren die ersten Brennstäbe eingebaut worden.

+++ 14.35 Uhr: Studie: Viele Jobs durch Wasserstoffproduktion in Deutschland +++

Durch die Produktion von Wasserstoff mit Ökostrom könnten in Deutschland einer neuen Studie zufolge Hunderttausende Arbeitsplätze entstehen. Wenn 90 Prozent des in Deutschland für das Ziel der Klimaneutralität benötigten Wasserstoffs aus heimischer Produktion kämen, seien im Jahr 2050 mehr als 800.000 zusätzliche Arbeitsplätze und Wertschöpfungseffekte von bis zu maximal 30 Milliarden Euro möglich, heißt es in der Untersuchung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und des Beratungsunternehmen DIW Econ. Auftraggeber der Studie waren der Bundesverband Erneuerbare Energien und sein NRW-Landesverband.

+++ 14.21 Uhr: Überfall auf Bank in Mailand – Täter entkommen durch Abwassersystem +++

Eine Gruppe von Bankräubern hat in der norditalienischen Großstadt Mailand eine Bank überfallen und ist auf ungewöhnliche Weise entkommen. Sie seien über das Abwassersystem durch ein Loch im Fußboden eingedrungen und hätten verlangt, den Tresor zu öffnen, sagte der Filialleiter nach dem Überfall vor Journalisten. Auf dem gleichen Weg seien sie wieder geflohen. Der Überfall auf die Filiale der französischen Bank geschah am Morgen östlich des Stadtzentrums auf der Piazza Ascoli.

+++ 14.06 Uhr: Rund 100 im Westen Sri Lankas gestrandete Wale gerettet +++

Freiwillige und Sri Lankas Marine haben mehr als hundert gestrandete Grindwale in tiefes Wasser zurückgebracht. Es handle sich um die größte bekannte Strandung in der Geschichte des Inselstaates, sagte der Chef von Sri Lankas Wildtierbehörde, Chandana Sooriyabandara, der Deutschen Presse-Agentur. Mindestens zwei Wale und ein Delfin seien an der Westküste des Landes verendet. Warum die Tiere strandeten, blieb zunächst unklar.

+++ 14.00 Uhr: Streit über Brexit-Vertrag: Großbritannien ignoriert EU-Frist +++

Im Streit über die Verletzung des bereits gültigen Brexit-Abkommens hat Großbritannien eine von der Europäischen Union gesetzte Frist ignoriert. London habe nicht wie gefordert bis Ende Oktober reagiert, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Deshalb erwäge man nun weitere Schritte. Streitpunkt ist das geplante britische Binnenmarktgesetz, das wichtige Teile des 2019 geschlossenen EU-Austrittsabkommens aushebeln soll. Die EU-Kommission sieht das als Vertrauensbruch und Verstoß gegen internationales Recht. Sie hatte Anfang Oktober ein Verfahren eingeleitet und eine Frist von einem Monat gesetzt. "Dieser Streit muss gelöst werden", sagte der Kommissionssprecher. Der nächste Schritt wäre aus Brüsseler Sicht eine formale Streitschrift.

+++ 13.38 Uhr: Bundesweite Durchsuchungen gegen Hass im Netz +++

Bei einem europaweiten Aktionstag gegen Hass und Hetze im Internet hat die deutsche Polizei in elf Bundesländern mehr als 80 Wohnungen und andere Gebäude durchsucht. Dabei sei es um die Sicherstellung von Smartphones und Laptops gegangen, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Knapp 100 Beschuldigte sollten zu mutmaßlich von ihnen veröffentlichten Hasskommentaren vernommen werden. Bei der sechsten Auflage des Aktionstages hätten sich in diesem Jahr auch sechs weitere europäische Staaten beteiligt.

+++ 12.51 Uhr: Zahl der Toten durch Super-Taifun "Goni" auf den Philippinen steigt +++

Die Zahl der Toten durch Taifun "Goni" auf den Philippinen steigt. Mindestens 24 Menschen seien bei Überflutungen ertrunken, bei Erdrutschen ums Leben gekommen oder von Bäumen oder Hauswänden erschlagen worden, teilten die Behörden mit. Fünf Menschen wurden noch vermisst. Besonders betroffen waren die Provinzen Catanduanes und Albay an der Ostküste, wo mehr als 400.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden. Insgesamt waren Berichten zufolge 1,6 Millionen Menschen von dem als Super-Taifun bezeichneten Wirbelsturm betroffen.

+++ 12.12 Uhr: Im dritten Quartal wieder mehr freie Stellen auf dem Arbeitsmarkt +++

Der deutsche Arbeitsmarkt bietet wieder mehr Stellen an. Im dritten Quartal sei die Zahl der offenen Stellen um knapp fünf Prozent auf 934.000 gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg mit. Das sind 41.000 mehr als im zweiten Quartal, aber auch 426.000 freie Arbeitsplätze weniger als im Vorjahr – ein Rückgang um 31 Prozent. Die Auswirkungen des am Montag begonnenen, zweiten Corona-Lockdowns werden erst im vierten Quartal wirksam.

Auffallend sei, dass vor allem bei kleineren Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern das Angebot an freien Stellen gewachsen ist. Viele Betriebe sind seit dem Beginn der Corona-Krise zurückhaltend bei der Personalsuche. Die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie belastet auch das Einstellungsverhalten der Betriebe", sagte der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.

+++ 13.00 Uhr: Höchstalarm in Nicaragua und Honduras vor Ankunft von Hurrikan "Eta" +++

Mit Alarmstufe rot und Evakuierungen haben sich die zentralamerikanischen Staaten Nicaragua und Honduras auf die Ankunft von Hurrikan "Eta" vorbereitet. Der Hurrikan der zweithöchsten Kategorie dürfte noch am Dienstag in Nicaragua auf Land treffen und dabei möglicherweise weiter an Stärke zulegen, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Es warnte vor heftigem Regen, "katastrophalem Böen, lebensbedrohlichen Sturmfluten, Sturzfluten und Erdrutschen".

+++ 11.23 Uhr: Umfragen: Polens Regierungspartei PiS verliert deutlich an Zustimmung +++

Nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts zur Verschärfung des Abtreibungsrechts hat Polens nationalkonservative Regierungspartei PiS laut Umfragen stark an Zustimmung verloren. Derzeit kann die PiS gemeinsam mit zwei kleineren ihr angeschlossenen Grupperierung mit 28 Prozent der Stimmen rechnen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ibris im Auftrag der Zeitung "Rzeczpospolita" ergab. Im September waren es noch knapp 39 Prozent. Auch eine Befragung von United Survey im Auftrag der Wirtschaftszeitung "Dziennik Gazeta Prawna" und des Senders RMF.FM kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Demnach würden momentan 30,9 Prozent der Befragten ihre Stimme der PiS geben, im September lag der Wert bei 40,5 Prozent.

+++ 11.20 Uhr: Weitere Festnahmen nach tödlicher Messerattacke in Nizza +++

Nach dem tödlichen Messerangriff in einer Kirche in Nizza sind vier weitere Menschen festgenommen worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen erfuhr, soll einer von ihnen, ein 29-jähriger Tunesier, Kontakt zu dem Täter gehabt haben. Die drei weiteren Männer im Alter von 23, 40 und 45 Jahren waren demnach bei der Festnahme des 29-Jährigen am Dienstagmorgen in seiner Wohnung im Pariser Norden angetroffen worden. Damit befänden sich derzeit fünf Menschen in Zusammenhang mit dem Anschlag in Polizeigewahrsam.

+++ 11.00 Uhr: Erster Prozess im Missbrauchskomplex Münster begonnen +++

In Münster hat der Prozess gegen einen 53 Jahre alten Angeklagten begonnen und damit die gerichtliche Aufarbeitung des Missbrauchskomplexes mit zahlreichen Beschuldigten. Dem Mann aus Norderstedt in Schleswig-Holstein wirft die Staatsanwaltschaft vor, im August 2019 einen damals neunjährigen Jungen aus Münster schwer sexuell missbraucht zu haben. Noch vor Verlesung der Anklageschrift wurde die Öffentlichkeit aus Gründen des Opferschutzes ausgeschlossen, wie ein Sprecher des Landgerichts schilderte.

+++ 10.55 Uhr: Junge Union für Merz als CDU-Chef – Röttgen vor Laschet +++

Die Junge Union (JU) plädiert mit großer Mehrheit für Friedrich Merz als neuen CDU-Vorsitzenden. Bei einer zweiwöchigen Mitgliederbefragung des Parteinachwuchses kam Merz auf 51,6 Prozent der Stimmen, wie JU-Chef Tilman Kuban in Berlin mitteilte. Der Außenpolitiker Norbert Röttgen lag mit 27,9 Prozent auf Platz zwei vor NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der 19,8 Prozent der Stimmen erzielte.

+++ 8.35 Uhr: Kind 91 Stunden nach Erdbeben aus Trümmern gerettet +++

Ein Kind ist 91 Stunden nach dem schweren Erdbeben in der Türkei aus den Trümmern eines Wohnhauses gerettet worden. Das teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad auf Twitter mit. Nach Angaben des Staatssenders TRT handelt es sich um ein Mädchen mit dem Namen Ayla. Das Alter war zunächst unklar. Bereits am Montag war ein dreijähriges Mädchen 65 Stunden nach dem Erdbeben aus den Trümmern gerettet worden.

Bei dem schweren Erdbeben vom Freitagnachmittag in der Ägäis waren Teile der Westtürkei und auch Griechenlands erschüttert worden. Nach neuesten Angaben kamen mehr als 100 Menschen in der Türkei ums Leben; auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Jugendliche von Trümmern einer einstürzenden Mauer erschlagen. Das Zentrum des Bebens lag den Behörden zufolge im Meer vor der türkischen Provinz Izmir. Die türkische Katastrophenbehörde gab die Stärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7.

+++ 8.32 Uhr: Umladen der Castor-Atommüllbehälter wird fortgesetzt +++

Bei dem Atommülltransport von der Nordsee nach Hessen hat im Hafen Nordenham das Umladen der letzten zwei Castor-Behälter begonnen. Das sagte ein Sprecher der Transportfirma GNS. Am Vortag hatte ein britisches Spezialschiff insgesamt sechs Castoren nach Nordenham an der Weser gebracht, vier Castoren wurden auf Eisenbahnwaggons umgeladen. Weder GNS noch die Polizei haben bislang Angaben gemacht, wann der Zug in das Zwischenlager Biblis in Hessen abfahren soll.

+++ 8.06 Uhr: Gefecht auf See – philippinisches Militär tötet sieben Islamisten +++

Das Militär auf den Philippinen hat bei einem Gefecht auf See sieben mutmaßliche militante Islamisten getötet. Die Verdächtigen, die für Bombenanschläge und Entführungen verantwortlich sein sollen, seien in der Provinz Sulu 1000 Kilometer südlich von Manila auf einem Rennboot unterwegs gewesen, sagte der örtliche Militärsprecher Corleto Vinluan Jr.. "Es kam zu einem Schusswechsel, der 25 Minuten gedauert hat und bei dem das Boot gesunken ist." 

+++ 7.07 Uhr: Outtara erneut zum Präsidenten der Elfenbeinküste gewählt +++

Der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, ist laut dem offiziellen Ergebnis mit mehr als 94 Prozent der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt worden. Wie die Wahlkommission des westafrikanischen Landes mitteilte, entfielen bei der Wahl am Samstag 94,27 Prozent der Stimmen auf den 78-jährigen Amtsinhaber. Die Abstimmung war von Protesten und Boykottaufrufen überschattet worden, bei denen mindestens 30 Menschen getötet wurden.

+++ 5.53 Uhr: Berlins Polizei geht wegen Rechtsextremismus-Verdacht gegen dutzende Beamte vor +++

Die Polizei in Berlin geht nach eigenen Angaben mehreren Dutzend Verdachtsfällen auf Rechtsextremismus in den eigenen Reihen nach. Derzeit würden wegen solcher Vorwürfe knapp 40 Disziplinarverfahren geführt, sagte die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik der Zeitung "Die Welt". Die Hälfte dieser Verfahren werde mit dem Ziel geführt, "die Betroffenen aus dem Dienst zu entlassen".

   

Die große Mehrheit der Polizisten in der Hauptstadt sei aber nicht extremistisch gesonnen, betonte sie: "Von den 26.000 Beschäftigten der Polizei Berlin stehen 99,9 Prozent fest auf dem Boden des Grundgesetzes." Sie sei "genervt und wütend, dass einige wenige unseren Ruf so beschmutzen". In den vergangenen Monaten war in mehreren Bundesländern eine ganze Reihe von Verdachtsfällen auf Rechtsextremismus in den Reihen der Sicherheitsbehörden aufgekommen. 

+++ 5.33 Uhr: Nabu will mehr Recycling beim Bau +++

Der Naturschutzbund Deutschland hat sich für so viel Recycling wie möglich beim Bauen ausgesprochen. Ziel müsse sein, so zu bauen, dass die Materialien leicht voneinander getrennt werden könnten, sagte Danny Püschel, Nabu-Referent für Energiepolitik und Klimaschutz, der Deutschen Presse-Agentur. "Dann entwickelt sich dafür auch ein Markt." Vielfach würden aber geklebte und verschweißte Verbundstoffe verwendet, die sich nicht trennen ließen. Über die Hälfte des Abfalls bundesweit stamme vom Bau – und 30 bis 40 Prozent des CO2-Ausstoßes.

+++ 3.43 Uhr: Mindestens 32 Tote bei Angriff in Äthiopien +++

Bei einem von einer bewaffneten Gruppe verübten Angriff in Äthiopien sind mindestens 32 Zivilisten getötet worden. Diese Opferzahl nannte die unabhängige Menschenrechtskommission des ostafrikanischen Landes. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezifferte die Opferzahl mit 54.    

Der Angriff am Sonntag in dem westlichen Gebiet Wollega richtete sich nach Angaben der Menschenrechtskommission gegen Mitglieder der Volksgruppe der Amhara. Die Opfer seien aus ihren Häusern gezerrt und in eine Schule gebracht worden, wo sie dann getötet worden seien. Die Gruppe der Angreifer habe aus bis zu 60 Menschen bestanden.

+++ 2.59 Uhr: Neues Amtsenthebungsverfahren gegen Perus Präsident Vizcarra +++

Nach weniger als zwei Monaten muss sich der peruanische Präsident Martín Vizcarra erneut einem Amtsenthebungsverfahren stellen. Bei einer Abstimmung am Montag votierten 60 Kongressabgeordnete für die Einleitung des Verfahrens, 40 stimmten dagegen und 18 Parlamentarier enthielten sich. Ab kommenden Montag soll über die Amtsenthebung abgestimmt werden. Um Vizcarra abzusetzen, sind 87 Stimmen nötig. 

Vizcarra wird vorgeworfen, während seiner Amtszeit als Gouverneur der Region Moquegua von 2011 bis 2014 Bestechungsgelder von einer Baufirma in Höhe von 2,3 Millionen Soles (546.000 Euro) angenommen zu haben. Der Staatschef wies die Vorwürfe zurück und warf der Opposition vor, das südamerikanische Land zu destabilisieren

+++ 2.04 Uhr: VW ruft 218.000 Autos in USA zurück – Benzinlecks und Brandgefahr +++

Volkswagen beordert in den USA wegen der Gefahr von Benzinlecks in größerem Stile Fahrzeuge in die Werkstätten. Bei gut 218.000 Jetta der Modelljahre 2016 bis 2018 bestehe das Risiko, dass sich mit der Zeit bestimmte Schrauben lockern, teilte die US-Verkehrbehörde NHTSA mit. Dadurch könne Sprit auslaufen, was schlimmstenfalls zu Brandgefahr führe. Aus Dokumenten der Behörde geht hervor, dass das Problem erstmals im April 2018 im VW-Werk im mexikanischen Puebla auftauchte, aus dem die Komponenten der betroffenen Jetta für den US-Markt stammen. Volkswagens US-Vertragshändler sollen die defekten Teile jetzt austauschen.

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+++ 0.19 Uhr: Neun weitere Fälle von Geflügelpest in Deutschland +++

In Deutschland sind neun weitere Fälle der Geflügelpest nachgewiesen worden. Betroffen waren mehrere Wildvögel, die in Schleswig-Holstein tot aufgefunden wurden, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Berufung auf das für Tiergesundheit zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilte. Dabei handelte es sich den Angaben zufolge um die bei Wildvögeln verbreiteten Virustypen H5N8 und H5N5.     

Am vergangenen Freitag waren in Nordfriesland die ersten drei Geflügelpest-Fälle des laufenden Jahres in Deutschland festgestellt worden. Neben Schleswig-Holstein meldeten auch Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern solche Fälle bei Wildvögeln. In Hamburg wurde der Erreger bei einer Wildente und in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Greifvogel nachgewiesen.

+++ 0.10 Uhr: UN-Kommissarin warnt vor Kriegsverbrechen in Berg-Karabach +++

UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat Armenien und Aserbaidschan vor Kriegsverbrechen im Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach gewarnt. Beide Seiten hätten die Pflicht, den Tod von Zivilisten und die Zerstörung ziviler Infrastruktur zu verhindern oder zumindest zu minimieren, erklärte Bachelet. Stattdessen würden aber Häuser zerstört, Straßen zerbombt und Einwohner in die Flucht getrieben. Solche "wahllose" Angriffe auf Wohngebiete könnten Kriegsverbrechen darstellen, warnte Bachelet.

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die umstrittene Kaukasus-Region war Ende September wieder voll entbrannt. Seit Beginn der Kämpfe wurden hunderte Menschen getötet. 

fs DPA AFP

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