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News von heute Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier tritt zurück – sein Nachfolger steht schon fest

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) räumte den Waffenkauf ein
Rücktritt: Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU)
© Jens Büttner / DPA
Hurrikan "Iota" trifft auf Land +++ Union legt laut Umfrage in Wählergunst zu +++ Rotes Kreuz: Klimawandel und Extremwetter lösen immer mehr Katastrophen aus +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier tritt zurück

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist zurückgetreten. Der wegen eines Waffenkaufs bei einem Händler mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene unter Druck stehende Caffier erklärte in Schwerin, wegen der Affäre nicht mehr die nötige Autorität für sein Amt zu besitzen. Mit seinem Rücktritt wolle er auch seine Familie und sein Umfeld schützen.

Neuer Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern soll der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU im Schweriner Landtag, Torsten Renz, werden. Die Personalie soll Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vorgeschlagen werden, wie es bei einer Pressekonferenz der CDU in Schwerin hieß. 

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Die Nachrichten vom Dienstag im stern-Ticker:

+++ 19.08 Uhr: Polens Präsident verteidigt Veto gegen EU-Hilfen +++

Polens Präsident Andrzej Duda hat das Veto seines Landes gegen die milliardenschweren Corona-Hilfen und das Haushaltspaket der Europäischen Union verteidigt. Das geplante Verfahren zur Ahndung von Verstößen gegen rechtsstaatliche Grundsätze sei ein "Diktat", sagte Duda bei einem Besuch in Litauen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur BNS. Alle Staaten in der EU müssten gleich behandelt werden. "Wir müssen über klare Kriterien sprechen, nach denen Staaten beurteilt werden." Ansonsten drohe "eine Hegemonie großer Staaten gegenüber kleinen Staaten".

+++ 19.00 Uhr: Merkel: Halte Brexit-Handelsabkommen weiterhin für möglich +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt weiterhin auf einen Erfolg der Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. Sie halte ein Abkommen nach wie vor für möglich, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen von Teilnehmern in der Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Die Verhandlungen gingen allerdings nicht übermäßig schnell voran, es gebe noch einige Probleme zu lösen.

Die Kanzlerin hat ebenfalls auf schnellere Verhandlungen über ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge auf Lesbos unter gemeinsamer Führung der EU und Griechenlands gedrängt. "Wir drängeln da auch", sagte Merkel. Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission und der griechischen Regierung gingen nicht so schnell voran, wie sie es sich wünschen würde. Sie werde das Thema bei der Schalte mit den EU-Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag ansprechen.

+++ 18.35 Uhr: Staatsschutz durchsucht Wohnung von Attila Hildmann +++

Staatsschützer der Brandenburger Polizei haben die Wohnung des Vegan-Kochs Attila Hildmann in Brandenburg durchsucht, der sich selbst "ultrarechts" und einen Verschwörungsprediger nennt. Die Durchsuchung sei zum Zweck der Gefahrenabwehr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus vom Amtsgericht Bernau (Barnim) angeordnet worden, bestätigte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, auf Anfrage. In seinem Nachrichtenkanal bei Telegram bestätigte Hildmann den Polizeieinsatz. Bei der Staatsanwaltschaft Cottbus laufen nach Angaben des Polizeisprechers Herbst mehrere Ermittlungsverfahren gegen Hildmann, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

+++ 18.20 Uhr: CDU-Fraktionschef Voigt soll Spitzenkandidat seiner Partei werden +++

Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt soll seine Partei in den Wahlkampf für die geplante Landtagswahl 2021 führen. Der CDU-Landesvorstand nominierte den 43-Jährigen bei einer digitalen Beratung, wie Landesparteichef Christian Hirte im Anschluss mitteilte. Voigt muss nun als Spitzenkandidat auf einem Landesparteitag bestätigt werden.

+++ 18.13 Uhr: Laschet nennt Homeoffice für Schüler schlechte Option +++

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat dem Fern-Unterricht zuhause während der Corona-Pandemie eine Absage erteilt. "Uns sind Bildungschancen der Kinder wichtig und deshalb tun wir alles, um für den Präsenzunterricht zu kämpfen", sagte der CDU-Politiker den NRW-Lokalradios. Das Modell, wonach die Hälfte der Kinder ins Homeoffice geschickt werde, sei allenfalls in Einzelfällen sinnvoll, "eh eine ganze Schule in Quarantäne geht", so der CDU-Politiker.

+++ 16.58 Uhr: Amazon startet Online-Apotheke - Konkurrenz an der Börse unter Druck +++

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon greift im US-Arzneimittelmarkt an. Über den neuen Service "Amazon Pharmacy" können Kunden in den Vereinigten Staaten künftig verschreibungspflichtige Medikamente bestellen, wie der Internet-Gigant in Seattle mitteilte.

An der Börse brachte der Vorstoß die großen US-Drogerie- und -Apothekenketten CVS, Walgreens und Rite Aid heftig unter Druck. Dass Amazon es auf den riesigen US-Arzneimittelmarkt abgesehen hat, war schon länger klar. Der Konzern hatte den Einstieg seit Jahren vorbereitet und 2018 bereits die Online-Apotheke Pillpack übernommen.

+++ 16.52 Uhr: Grünes Gewölbe: Ermittler gehen von sechs Beteiligten aus +++

Im Zusammenhang mit dem spektakulären Einbruch und Juwelendiebstahl im Dresdner Historischen Grünen Gewölbe gehen die Ermittler derzeit von sechs unmittelbar an der Tat Beteiligten aus. Bei fünf Männern, gegen die Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls und Brandstiftung erlassen wurden, bestehe dringender Tatverdacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag in Dresden. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass weitere Personen ins Visier genommen werden. Drei der Verdächtigen wurden am Morgen bei einer Razzia in Berlin festgenommen, gegen sie wurde inzwischen Haftbefehl erlassen. Nach zwei weiteren Männern wird international gefahndet.

+++ 16.16 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier tritt zurück - sein Nachfolger steht schon fest +++

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist zurückgetreten. Der wegen eines Waffenkaufs bei einem Händler mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene unter Druck stehende Caffier erklärte in Schwerin, wegen der Affäre nicht mehr die nötige Autorität für sein Amt zu besitzen. Mit seinem Rücktritt wolle er auch seine Familie und sein Umfeld schützen.

Neuer Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern soll der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU im Schweriner Landtag, Torsten Renz, werden. Die Personalie soll Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vorgeschlagen werden, wie es bei einer Pressekonferenz der CDU in Schwerin hieß.

+++ 16.01 Uhr: Grünes Gewölbe: Spuren in Fluchtauto halfen Ermittlern +++

Die Auswertung von Überwachungskamera-Aufnahmen und die Untersuchung eines Fluchtautos haben die sächsische Polizei auf die Spur der Verdächtigen im Fall Grünes Gewölbe gebracht. Die vor und während des Diebstahls aufgenommen Bilder hätten den Ermittlern wertvolle Hinweise zum Verhalten der Täter gegeben, sagte ein Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft.

Am Tatort hätten die Kriminaltechniker wichtige Spuren gesichert. Weitere Hinweise habe die Polizei aus dem sichergestellten Fluchtauto erlangt, einem als Taxi getarnten Mercedes 500, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter sagte.

+++ 15.32 Uhr: Millionenschwerer Raub auf der Autobahn +++

Auf einer Autobahn in England haben Diebe einen Lastwagen überfallen und Apple-Produkte im Wert von mehreren Millionen Euro erbeutet. Die Polizei rief Zeugen am Dienstag dazu auf, Videomaterial ihrer Dashcams von dem Vorfall bereitzustellen, der sich vergangene Woche in der Grafschaft Northamptonshire ereignet hatte. Die unbekannten Täter hatten den Laster auf einer Autobahnauffahrt außer Kontrolle gebracht, den Lastwagenfahrer und einen Wachmann gefesselt und das Auto auf ein Industriegelände gefahren. Dort sollen sie die Paletten voller Apple Watches, neuer iPhones und anderer Apple-Produkte im Wert von rund fünf Millionen Britischen Pfund (umgerechnet rund 5,57 Millionen Euro) auf ein anderes Fahrzeug umgeladen haben und geflüchtet sein.

+++ 15.25 Uhr: Grünes Gewölbe: Haftbefehle gegen zwei Verdächtige erlassen +++

Gegen zwei der drei Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden sind Haftbefehle erlassen worden. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Dresden. Der dritte gefasste Verdächtige werde derzeit noch dem Haftrichter vorgeführt. Knapp ein Jahr nach dem Einbruch hatte die Polizei die drei Männer aus dem Clan-Milieu am frühen Morgen in Berlin festgenommen. Nach zwei weiteren Verdächtigen wird mit einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht.

+++ 14.41 Uhr: Ermittlungen zu Zwischenfall bei Anhörung von "Maddie"-Verdächtigem +++

Eine Anhörung des deutschen Verdächtigen im Fall "Maddie" bekommt ein juristisches Nachspiel. Christian B. soll beim Anlegen von Fußfesseln im Landgericht Braunschweig am Montag eine Verletzung der Rippen erlitten haben, wie das Gericht mitteilte. Die genauen Umstände der Art und Weise der beabsichtigten Fesselung seien ebenso wie der dann folgende Geschehensablauf Gegenstand weiterer Ermittlungen. Nach einer kurzfristigen Behandlung im Krankenhaus habe die Anhörung stattgefunden. Bei dieser ging es um B.s Antrag, wegen einer zu deutlich mehr als zwei Dritteln verbüßten Haftstrafe für ein Drogendelikt die Reststrafe zur Bewährung auszusetzen.

Eine Entscheidung liege noch nicht vor. Da aber parallel noch wegen einer Verurteilung wegen schwerer Vergewaltigung zu sieben Jahren Haft im vergangenen Dezember ein Untersuchungshaftbefehl bestehe, stehe aktuell keine Haftentlassung von B. bevor.

+++ 14.01 Uhr: SPD-Fraktion verschiebt Wahl von Oppermann-Nachfolge +++

Die SPD-Bundestagsfraktion verschiebt die Wahl der Nachfolgerin für den verstorbenen Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann. Der für Donnerstag vorgesehene Tagesordnungspunkt im Bundestag werde auf die kommende Sitzungswoche verlegt, sagte der erste parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider. Grund sei die Corona-Quarantäne von Fraktionschef Rolf Mützenich. Dieser hatte sich am Freitag vorsorglich isoliert, weil er Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatte. Er könne daher nicht an der Fraktionssitzung teilnehmen, bei der über die Kandidatur entschieden werden sollte, hieß es.

+++ 13.54 Uhr: Grünes Gewölbe – Täter flüchteten nach Einbruch mit falschem Taxi +++

Die Einbrecher aus dem Dresdner Grünen Gewölbe sind im November 2019 mit einem PS-starken Wagen über die nahegelegene Autobahn nach Berlin gerast. Das Fahrzeug war in Taxi-Optik getarnt und stand für die Flucht bereit, wie ein Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft sagte. Die "Bild"-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. Die Diebe waren zunächst mit einem anderen Auto vom Tatort weg- und einige Kilometer durch die Elbestadt gefahren. In einer Tiefgarage am Stadtrand hatten sie dieses dann stehenlassen und in Brand gesteckt, ehe sie umstiegen.

+++ 13.52 Uhr: Sitzung des Klimakabinetts wird verschoben +++

Die für diesen Mittwoch geplante Sitzung des Klimakabinetts wird um zwei Wochen verschoben. Der Kabinettsausschuss unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sollte am Mittag zusammenkommen – gleichzeitig soll aber im Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz beraten und beschlossen werden. Die Sitzung soll nun stattdessen am 2. Dezember stattfinden, wie eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. 

Das Klimakabinett war im Frühjahr 2019 eingesetzt worden, um das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zu erarbeiten. Im September hatte es dann Eckpunkte für das Programm beschlossen. Am Mittwoch sollte es unter anderem um eine Zwischenbilanz gehen und um die Klimaschutz-Verhandlungen auf EU-Ebene.

+++ 13.19 Uhr: Vier Festnahmen bei Drogenrazzia in Köln +++

Staatsanwaltschaft und Polizei in Köln sind mit einer Razzia gegen die Drogenszene vorgegangen. Im Zuge eines Verfahrens gegen sechs Beschuldigte im Alter von 25 bis 56 Jahren seien vier Haftbefehle vollstreckt und zehn Objekte in Köln und Kerpen durchsucht worden, teilten die Ermittler mit. In einem der durchsuchten Objekte sei ein professionelles Drogenlabor gefunden worden.    

Außerdem seien eine Schusswaffe, erhebliche Mengen an Drogen und Bargeld beschlagnahmt worden. Für Vermögen in Höhe von 1,2 Millionen Euro seien Arrestbeschlüsse erwirkt worden. Die Beschuldigten sollen als Bande seit April 2018 über das Darknet große Mengen verschiedener Drogen wie Marihuana, Ecstasy, Haschisch und Amphetamine verkauft haben.

+++ 13.00 Uhr: Radiosender veröffentlicht fälschlicherweise rund 100 Nachrufe +++

Der französische Auslandssender Radio France Internationale (RFI) hat aus Versehen rund hundert vorbereite Nachrufe veröffentlicht - und somit kurzzeitig Königin Elisabeth II., Schauspieler Alain Delon, Ex-Premier Laurent Fabius, Schauspielerin Line Renaud oder den französischen Geschäftsmann Bernard Tapie fälschlicherweise für tot erklärt.

"Aufgrund eines technischen Problems wurden viele Nachrufe fälschlicherweise am Montag, den 16. November, auf unserer Website veröffentlicht", erklärte RFI. Die Nachrufe seien auch automatisch auf einigen Partnerplattformen wie Yahoo! oder MSN und auf Twitter zu sehen gewesen, so der Sender. Die Texte seien als Entwurf ohne redaktionelle Bearbeitung online gegangen.

Besonders bitter dürfte der Fehler für den schwer erkrankten Manager und Ex-Minister Tapie sein. Der 77-Jährige wurde nun schon mehrfach für tot erklärt. Die französische Zeitung "Le Monde" veröffentlichte im vergangenen Jahr ebenfalls bereits einen vorbereiteten Nachruf auf Tapie. "Wir entschuldigen uns bei Herrn Tapie und unseren Lesern für diesen bedauerlichen Vorfall", schrieb die Zeitung damals. Ein französischer Sportsender hatte Tapie schließlich im August erneut für tot erklärt.

+++ 11.58 Uhr: Gutachter: Auch anderes Betonteil an A3 absturzgefährdet +++

Nach dem tödlichen Unfall mit einer Betonplatte auf der A3 bei Köln hat der von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gutachter mindestens ein weiteres absturzgefährdetes Teil entdeckt. Er dokumentierte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in seinem Vorabgutachten einen bereits verbogenen Schweißanschluss mit erhöhter Rissgefahr an einer benachbarten Betonplatte. Die gefährlichen Bauteile sollten schnellstmöglich ausgebaut und als Beweismittel gesichert werden, empfahl der Gutachter nach dpa-Informationen.

In seinem Vorgutachten stellte der Ingenieur fest, dass manche Betonplatten rund um die Unglücksstelle korrekt angebracht wurden und andere - darunter die abgestürzte - nicht. Laut Gutachter wog die abgestürzte Betonplatte etwa 6,2 Tonnen. Neben einer abgebrochenen Schraube fand der Gutachter eine deutlich zu kleine Unterlegscheibe.

+++ 11.45 Uhr: Polizei räumt wieder großes Migranten-Zeltlager bei Paris +++

Die Polizei hat nördlich von Paris erneut ein großes Migranten-Zeltlager geräumt. In dem Lager am Stade de France hätten rund 2000 Menschen "unter erbärmlichen Bedingungen" gelebt, schrieb Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin bei Twitter. Die Räumung begann in den frühen Morgenstunden. Die Menschen, die dort lebten, würden untergebracht, erklärte die zuständige Präfektur.

Die Pariser Polizei hat in den vergangenen Jahren Dutzende solcher Camps geräumt. Doch am Stadtrand von Paris bilden sich immer wieder Elendslager, in denen Migranten unter menschenunwürdigen Bedingungen in Zelten leben.

+++ 11.39 Uhr: Lufthansa-Konzern streicht kostenfreie Bordverpflegung +++

Der Lufthansa-Konzern streicht auf seinen Europaflügen die kostenfreie Verpflegung in der Economy-Klasse. Vom kommenden Frühjahr an müssen die Kunden für Snacks und Getränke an Bord bezahlen, wie der Konzern in Frankfurt mitteilte. Diese Regelung galt bislang schon bei den Konzern-Gesellschaften Brussels Airlines und Eurowings und wird von März an auf Lufthansa, Swiss und Austrian ausgeweitet.

+++ 11.28 Uhr: Umfrage: Jeder fünfte Deutsche hat Angst vor Cyberkriminalität +++

Rund jeder fünfte Deutsche hat einer Umfrage zufolge Angst vor Cyberkriminalität. 21 Prozent fürchten sich vor einem Datenmissbrauch im Internet, wie die am Dienstag veröffentlichte Erhebung für die R+V-Versicherung ergab. Im Osten ist die Sorge davor mit 27 Prozent größer als im Westen mit 20 Prozent.

Entspannt sind vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren: Nur 15 Prozent von ihnen fürchten sich davor, dass ihre Daten in die falschen Hände gelangen könnten. In der Altersgruppe zwischen 40 und 59 Jahren ist die Sorge mit 26 Prozent am größten. Für die Umfrage wurden rund 2400 Menschen befragt.

+++ 11.23 Uhr: Zwei weitere Verdächtige nach Dresdner Juwelendiebstahl gesucht +++

Nach der Festnahme von drei Verdächtigen im Zusammenhang mit dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden fahnden die Ermittler öffentlich nach zwei weiteren Beschuldigten. Die beiden 21-Jährigen hätten bislang nicht aufgegriffen werden können, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden mit. Am Morgen waren hunderte Beamte in Berlin zu Durchsuchungen ausgerückt.

+++ 11.16 Uhr: Nevada schreibt als erster US-Bundesstaat gleichgeschlechtliche Ehe in Verfassung +++

Als erster US-Bundesstaat nimmt Nevada die gleichgeschlechtliche Ehe in seine Verfassung auf. Bei einem Referendum, das zusammen mit der Präsidentschaftswahl am 3. November abgehalten wurde, sprachen sich 62 Prozent der Wähler für eine entsprechende Verfassungsänderung aus, wie die Behörden in Nevada mitteilten. 38 Prozent stimmten gegen eine "Ehe ungeachtet des Geschlechts".

+++ 11.09 Uhr: Tagebau-Betroffene scheitern mit Verfassungsklage gegen Garzweiler II +++

Mit einer Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe wollten Anwohner den Braunkohletagebau Garzweiler II stoppen - aber das ist binnen weniger Wochen an formalen Hürden gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht wies die Anfang September eingereichte Klage der insgesamt 36 Betroffenen noch im Oktober als unzulässig ab. Diese hätten sich erst durch die Instanzen klagen müssen. Außerdem werde die Beschwerde nicht den Begründungsanforderungen gerecht, heißt es in der Entscheidung. (Az. 1 BvR 2126/20)

+++ 10.53 Uhr: Innensenator: Festnahmen in Berlin auch Zeichen an Clan-Milieu +++

Die Festnahme von drei Verdächtigen aus dem Berliner Clan-Milieu im Kunstraub-Fall Grünes Gewölbe sieht Innensenator Andreas Geisel (SPD) auch als Warnzeichen an die Szene. "Niemand sollte glauben, er könne sich über diesen Staat und seine Regeln hinwegsetzen", erklärte Geisel. "Der Rechtsstaat ist das Maß der Dinge. Er allein setzt die Ordnung durch. Er tut das entschlossener und klüger als manch Krimineller glaubt." Die drei Tatverdächtigen werden derzeit nach Dresden gebracht und sollen dort am frühen Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden.

+++ 10.44 Uhr: Bundesregierung ruft Polen und Ungarn zur Aufgabe von EU-Blockade auf +++

Die Bundesregierung hat Polen und Ungarn zur Aufgabe der Blockade der milliardenschweren Corona-Konjunkturhilfen und des langfristigen EU-Haushalts aufgefordert. "Es ist nicht die Zeit für Vetos, sondern für schnelles Handeln im Geiste der Solidarität", sagte Europastaatsminister Michael Roth in einem Statement zu einer Videokonferenz mit Amtskollegen. Die Bürger in allen EU-Mitgliedstaaten zählten auf die Unterstützung. Es gebe keine Entschuldigung für Verzögerungen.

Ungarn und Polen hatten am Montag aus Protest gegen ein neues Verfahren zur Ahndung von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit mit einem Veto verhindert, dass der politische Entscheidungsprozess für das EU-Finanzpaket wie geplant fortgesetzt werden kann. Betroffen ist neben den geplanten Corona-Wiederaufbauhilfen im Umfang von bis zu 750 Milliarden Euro auch der langfristige EU-Haushalt. Er umfasst für die nächsten sieben Jahr Mittel in Höhe von knapp 1,1 Billionen Euro und finanziert zum Beispiel Zuschüsse für die Landwirtschaft und Forschungsprogramme.

+++ 10.17 Uhr: Easyjet vermeldet erstmals in Unternehmensgeschichte rote Zahlen +++

Der britische Billigflieger Easyjet ist wegen der Corona-Krise erstmals in seiner 25-jährigen Firmengeschichte in die roten Zahlen gerutscht. Im zurückliegenden Geschäftsjahr, das Ende September abgeschlossen war, verzeichnete das Luftfahrtunternehmen nach eigenen Angaben vom Dienstag einen Verlust vor Steuern in Höhe von 1,27 Milliarden Pfund (1,4 Milliarden Euro). Im Vorjahr hatte Easyjet noch einen Gewinn von 430 Millionen Pfund eingefahren.

Die Fluggastzahlen halbierten sich demnach im zurückliegenden Geschäftsjahr; insgesamt flogen noch 48,1 Millionen Passagiere mit Easyjet-Maschinen. Die Umsätze der Airline brachen demnach auf drei Milliarden Pfund ein. Die Unternehmensspitze rechnet zudem nicht mit einer raschen Rückkehr zur Normalität. Noch über die kommenden Monate plant Easyjet, nur 20 Prozent seiner Flugkapazitäten anzubieten.

+++ 10.07 Uhr: Mission gescheitert - Erneuter Fehlstart von europäischer Vega-Rakete+++

Erneut ist der Start einer europäischen Vega-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gescheitert. Eine mit zwei Satelliten beladene Vega-Rakete kam am frühen Morgen deutscher Zeit kurz nach dem Start vom Kurs ab. Die Mission wurde daraufhin vom Betreiber Arianespace als gescheitert eingestuft, die Ladung gilt als verloren. Der Lastenträger war zuvor in Kourou abgehoben. Acht Minuten später sei die Rakete vom Kurs abgekommen, was zum "Verlust der Mission" geführt habe, so Arianespace.

Erst im Sommer 2019 war es zu einem Fehlstart einer Vega-Rakete gekommen. Es handelte sich damals um den ersten Fehlstart einer Vega überhaupt. Wahrscheinlicher Grund war ein Defekt im Triebwerk in der zweiten Raketenstufe

+++ 10.03 Uhr: Polizei – Wenig Hoffnung auf Beute aus Grünem Gewölbe +++

Trotz der Festnahme von drei Verdächtigen im Kunstraub-Fall Grünes Gewölbe haben die Ermittler wenig Hoffnung, dass die Objekte wieder nach Dresden zurückkehren. "Da müsste man sehr viel Glück haben, dass man die ein Jahr nach der Tat noch finden würde", sagte der Sprecher der Dresdner Polizei, Thomas Geithner, vor Journalisten in Berlin. Doch: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Der eigentliche Erfolg sei die Festnahme der Verdächtigen. Sie sollten noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter in Dresden vorgeführt werden.

+++ 9.39 Uhr: Verdächtiger im Fall Maddie – Ermittlungen nach Anhörung im Gericht +++

Der jüngste Gerichtstermin des im Fall Maddie Verdächtigen hat ein juristisches Nachspiel. Nach einer Auseinandersetzung im Landgericht Braunschweig am Montag gibt es Ermittlungen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Hans Christian Wolters. Der Anwalt des 43-Jährigen habe Strafanzeige gegen Justizbedienstete wegen Körperverletzung gestellt. Das Verfahren liege derzeit bei der Polizei, sagte Wolters. 

Nach dem Vorfall wurde der Mann in einem Krankenhaus behandelt. Mehrere Medien berichteten, dass sich der 43-Jährige zwei Rippen gebrochen haben soll. Der Anwalt des Verdächtigten wollte sich am Dienstag auf Nachfrage nicht zu dem Geschehen im Landgericht und den möglichen Verletzungen seines Mandaten äußern.

+++ 7.55 Uhr: Wirecard-Kerngeschäft geht an Santander +++

Das Kerngeschäft des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard geht wie erwartet an die spanische Großbank Banco Santander. Die Spanier würden Technologie und Geschäftsbetrieb übernehmen, der Großteil der Mitarbeiter könne somit weiterbeschäftigt werden, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé in München mit. Santander sprach von rund 500 Beschäftigten, die zu der Bank wechselten. Dem Deal müssen noch Aufsichtsbehörden zustimmen. Bis Ende des Jahres soll die Transaktion abgeschlossen werden. Das Insolvenzverfahren von Wirecard war vor knapp drei Monaten eröffnet worden. Zuvor hatte der Konzern Luftbuchungen im Umfang von 1,9 Milliarden Euro einräumen müssen.

+++ 7.34 Uhr: Tatverdächtige für Kunstdiebstahl vom Grünen Gewölbe festgenommen +++

Knapp ein Jahr nach dem Kunstraub im Dresdner Grünen Gewölbe hat die Polizei in Berlin drei Tatverdächtige festgenommen. Diese sollen noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte. Den Beschuldigten würden schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung in zwei Fällen vorgeworfen. Zuvor hatte "Bild"-Zeitung über den Einsatz berichtet.

Seit dem Morgen wurden demnach insgesamt 18 Objekte in der Hauptstadt durchsucht, darunter zehn Wohnungen sowie Garagen und Fahrzeuge. Laut Behörden sind dabei knapp 1640 Polizeibeamte im Einsatz. Im Zentrum der Maßnahmen stünden die Suche nach den gestohlenen Kunstschätzen und möglichen Beweismitteln, etwa Speichermedien, Bekleidungsstücke und Werkzeuge. 

+++ 7.04 Uhr: "Lonely Planet" kürt keine Top-Ziele 2021 – stattdessen 30 Projekte +++

Wegen der Coronavirus-Pandemie sieht "Lonely Planet" davon ab, für 2021 zehn Top-Städte, -Länder und -Regionen zu küren. Stattdessen wolle man "30 inspirierende Menschen, Reiseziele und Tourismusprojekte" mit Zukunft vorstellen, die die Reisebranche verändern. Darunter sind der Syrer Hesham Moadamani, der in Berlin auf Stadttouren (Refugee Voices Tours) Geschichte und Geschichten der Migration erläutert sowie das deutsch-holländische Paar Karl Krause und Daan Colijn, die in ihrem Blog "Couple of Men" die Welt für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intersexuelle und queere Reisende (LGBTIQ) beleuchten. "Lonely Planets Best in Travel 2021" ist kein Buch, sondern eine Online-Kampagne der Reiseführermarke.

+++ 6.06 Uhr: Besonders starker Hurrikan "Iota" trifft in Nicaragua auf Land +++

Der extrem gefährliche Wirbelsturm "Iota" hat Nicaragua erreicht. Er traf am späten Montagabend (Ortszeit) als Hurrikan der Kategorie vier mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern im Nordosten des mittelamerikanischen Landes auf Land, wie das Nationale Hurrikanzentrum der USA mitteilte. Den Meteorologen zufolge war mit einer lebensbedrohlichen Sturmflut sowie katastrophalen Windschäden, sintflutartigem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen zu rechnen. Auch in den übrigen Ländern Mittelamerikas und in Mexiko war nach Angaben des Hurrikanzentrums mit Auswirkungen des Unwetters zu rechnen.

+++ 6.03 Uhr: Klimawandel und Extremwetter lösen immer mehr Katastrophen aus +++

Vier von fünf Naturkatastrophen weltweit sind nach einer Studie des Roten Kreuzes in den vergangenen zehn Jahren auf extremes Wetter und die Folgen der Klimakrise zurückgegangen. Dazu gehören Unwetter, Überschwemmungen und Hitzewellen. Zusammen haben diese Katastrophen demnach mehr als 410.000 Menschenleben gefordert. Seit den 90er Jahren sei die Zahl der klima- und wetterbedingten Katastrophen in jedem Jahrzehnt um fast 35 Prozent gestiegen, berichtete die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Genf. 

+++ 5.33 Uhr: Autoverband VDA – Ladesäulen-Ausbau deutlich zu langsam +++

Vor einem Spitzengespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Autobranchenverband VDA mehr Tempo beim Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos angemahnt. Die Infrastruktur komme mit den Verkaufszahlen von E-Pkw nicht mit sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller der Deutschen Presse-Agentur. "Die Kommunen haben da erheblichen Nachholbedarf. Heute kommen bereits 13 E-Pkw auf einen Ladepunkt, Ostern werden es nach unseren Prognosen 20 sein."

Die Bundesregierung hat das Ziel ausgeben, bis 2030 eine Million Ladepunkte in Deutschland zu haben. Im vergangenen Halben Jahr kamen nach Angaben des Energieverbands BDEW rund 200 Stück pro Woche dazu - aus VDA-Sicht müssten es zehnmal so viele sein, denn pro Woche kämen rund 12.000 neue Elektroautos auf den Markt. 

+++ 4.29 Uhr: Bericht – CSU verlegt Winterklausur von Kloster Seeon nach Berlin +++

Angesichts der Corona-Pandemie verlegt die CSU ihre im Januar geplante traditionelle Winterklausur von Kloster Seeon im Landkreis Traunstein nach Berlin. Der Auftakt ins Bundestagswahljahr am 6. und 7. Januar soll diesmal im Berliner Congress Center am Alexanderplatz stattfinden, wie der "Münchner Merkur" berichtet. Die Veranstaltung werde mit einem strengen Hygienekonzept stattfinden. Zudem soll nur ein Teil der Gäste vor Ort sein, weitere Redner werden digital zugeschaltet.

+++ 3.10 Uhr: Mehrere Fälle der Vogelgrippe in Frankreich und Dänemark entdeckt +++

In Frankreich und Dänemark sind mehrere Fälle der Vogelgrippe aufgetreten. Die beiden EU-Länder bestätigten den Befund. Auf der französischen Insel Korsika wurden hunderte Hennen getötet, in Dänemark ordneten die Behörden die Schlachtung von mehr als mehr als 25.000 Vögeln an, nachdem das Virus im Westen des Landes aufgetreten war. Zuletzt war das Virus unter anderem in den Niederlanden und Belgien entdeckt worden. Die französischen Behörden riefen alle Geflügelhalter auf, ihrer Tiere einzusperren und somit vor möglicherweise infizierten Wildvögeln zu schützen. Dänemark setzte den Export von Eiern außerhalb der EU aus. 

Das Vogelgrippe-Virus ist für den Menschen nicht schädlich, aber für die Landwirtschaft verheerend. Anfang des Monats mussten in den Niederlanden 200.000 Vögel getötet werden. 

+++ 1.43 Uhr: Mehr als 500 Syrer verlassen überfülltes Haftlager Al-Hol +++

Aus dem überfüllten Haftlager Al-Hol im Nordosten Syriens sind mehr als 500 Syrer entlassen worden. Darunter seien auch mutmaßliche Angehörige von Mitgliedern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), teilten die örtlichen kurdischen Behörden am Montag mit. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachtete die Abreise dutzender Frauen, die ihre Habseligkeiten zu Lastwagen schleppten.     

Das Al-Hol-Lager beherbergt mehr als 60.000 Menschen, darunter 24.300 Syrer, die entweder gefangen genommen oder durch den anhaltenden Konflikt in der Region vertrieben wurden. Iraker machen den Großteil der Ausländer in Al-Hol aus. Schwindende Ressourcen erschwerten der kurdischen Verwaltung zuletzt den Betrieb des Lagers.

+++ 1.02 Uhr: Tesla wird in S&P 500 aufgenommen - Aktie hebt nachbörslich ab +++

Der US-Elektroautobauer Tesla erreicht mit dem Einzug in den Börsenindex S&P 500 einen weiteren Meilenstein. Am Montagabend (Ortszeit) gab der Indexbetreiber S&P Dow Jones Indices die Aufnahme bekannt - kommende Woche sollen die Papiere des E-Autopioniers demnach in den Handel starten. Teslas Aktien reagierten nachbörslich mit einem Kurssprung von über zehn Prozent. 

+++ 0.23 Uhr: Vicky Leandros steckt unter Katzenkostüm bei "The Masked Singer" +++

Eine Musiklegende als Miezekatze: Schlagersängerin Vicky Leandros ("Ich liebe das Leben") ist in der ProSieben-Show "The Masked Singer" enttarnt worden. Die 68-Jährige steckte in einem flauschigen Katzenkostüm, das sie am Montagabend ablegen musste – zuvor hatte sie zu wenige Stimmen der Zuschauer erhalten. Die Überraschung, dass der Schlagerstar unter der Maske steckte, war allgemein groß – auch wenn viele Zuschauer auf sie getippt hatten. Bei "The Masked Singer" singen Promis in Kostümen und versuchen, nicht enttarnt zu werden. Wenn die Zuschauer sie aus der Show wählen, müssen sie allerdings die Maske ablegen. 

+++ 0.05 Uhr: Union legt laut Umfrage in Wählergunst zu - höchster Wert seit elf Wochen +++

Die Union legt einer Umfrage zufolge zu und erreicht den höchsten Zustimmungswert seit elf Wochen. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 36,5 Prozent (plus 2 Prozentpunkte) der Wähler für die CDU/CSU entscheiden, berichtet die "Bild"-Zeitung, die den "Insa-Meinungstrend" regelmäßig in Auftrag gibt.

Die AfD verliert demnach einen Punkt und landet bei elf Prozent. SPD (15,5 Prozent), FDP (7 Prozent), Linke (7,5 Prozent) und Grüne (17,5 Prozent) halten demnach ihre Werte aus der Vorwoche. Somit kommen Union und SPD rechnerisch auf 52 Prozent, Union und Grüne auf 54 Prozent. "Dass die Union auf den höchsten Wert seit elf Wochen steigt, hängt mit der Entwicklung der Corona-Pandemie und den wachsenden Sorgen vor deren wirtschaftlichen Folgen zusammen", sagte Insa-Chef Hermann Binkert.

les / fs DPA AFP

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