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Brandkatastrophe: Notre-Dame in Flammen: Warum das Feuer in vielen Menschen soviel auslöst

Rund 200 Jahre dauerte der Aufbau, in gut zwei Stunden war vieles zerstört. Als Notre-Dame in Flammen stand, spürten viele das, was die EU in ihrer Bürokratie nicht vermitteln kann: das gemeinsame kulturelle Erbe und das Gefühl, Europäer zu sein.

Notre-Dame brennt und Paris singt und betet

Notre-Dame. Es sind nur zwei Worte, aber darin schwingt eine Welt mit. In einem einzigen Augenblick zaubert der Name Geschichten und Erinnerungen vor das innere Auge. Die erste Assoziation ist für die meisten wohl "Der Glöckner von Notre-Dame". Victor Hugos schaurig-romantische Geschichte vom hässlichen Quasimodo und der schönen Esmeralda - ein Stück Weltliteratur. Dann folgt vielleicht der Gedanke an den ersten Paris-Urlaub mit Freund oder Freundin. Damals ging der Blick hinauf an der majestätischen Fassade - so hell und so strahlend. Noch schöner: Abendliches Schlendern an der Seine, und dann tauchen über der Île de la Cité die leuchtenden Doppeltürme auf. Notre-Dame, mon amour.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Bilder vom Montagabend. Flammen schlagen aus dem Dach der Kathedrale. Schwarze Rauchwolken steigen vor einem tiefblauen Himmel auf. Das Feuer zerfrisst den Dachstuhl wie Motten einen alten gotischen Wandteppich, bis man die durchlöcherte Gewebestruktur erkennen kann. Nur geht es hier rasend schnell. Als der von Flammen umzüngelte Spitzturm wie ein gefällter Baum umkippt, wird das ganze Ausmaß der Brandkatastrophe deutlich. Im Hintergrund der Videofilme, die diesen Moment festhalten, hört man den Aufschrei der Umstehenden. Dann wird es Nacht in Paris, und die Kathedrale glüht, als wäre sie ein gut bestückter Kaminofen.

Notre-Dame in Flammen? Unmöglich!

Die erste Reaktion ist Unglaube. Notre-Dame in Flammen? Das kann doch nicht sein! Ein so berühmtes Wahrzeichen, ein solcher Identifikationspunkt scheint unangreifbar. Er zeichnet sich gerade durch seine Beständigkeit aus. Man kommt als junger Mensch nach Paris und besichtigt die Kirche, und im Alter kehrt man vielleicht noch einmal zurück, und sie ist immer noch da, unverändert. Mehr noch: Sie war vorher der Geburt schon da und sie wird nach dem Tod noch da sein - auch das schien gewiss. Deshalb erscheinen die Bilder von der brennenden Sehenswürdigkeit zunächst wie aus einem Katastrophenfilm - völlig fiktiv. Genau das hat dieses Feuer gemeinsam mit Terroranschlägen wie am 11. September 2001 in New York oder im November 2015 in Paris. Der große Unterschied besteht natürlich darin, dass bei diesen beiden Ereignissen viele Menschen getötet wurden, was sie noch ungleich schlimmer macht. Aber das Grundvertrauen wird auf ähnliche Weise erschüttert, weil scheinbar Unmögliches geschieht. 

Der Schock für die Franzosen ist entsprechend groß - und er ist nicht auf die Grande Nation beschränkt. Millionen Menschen fühlen sich betroffen, persönlich betroffen. "Das hat man an dem Abend gesehen. Tausende standen um die Île de la Cité herum und haben entweder geschrien oder geweint", sagt Ulrich Wickert, der frühere ARD-Korrespondent in Paris, der in Frankreichs Hauptstadt auch seine Schulzeit verbracht hat. "Und dann in der Nacht haben Tausende plötzlich angefangen, Kirchenlieder zu singen. Alle vereint. Wann tut man das?" Wickert ist davon überzeugt, dass das Feuer die Franzosen zumindest vorübergehend einen kann - nach den aufreibenden Wochen mit den vehementen Protesten der Gelbwesten-Bewegung. "Durch dieses Ereignis ist plötzlich jede Spaltung weg, alle sind in der Trauer eins."

Kathedrale in Flammen: So sieht es nach dem verheerenden Brand im Inneren von Notre-Dame aus
Feuer im Kirchenschiff

Der Blick aus der Luft zeigt das Ausmaß des Brandes: Das gesamte Kirchenschiff steht in Flammen

AFP

Wie dumm wirkt doch in diesem Moment der Brexit

Der Effekt geht womöglich noch über Frankreich hinaus. Der in den vergangenen Jahren von Rechtspopulisten häufig missbrauchte Begriff vom "christlichen Abendland" hat hier vielleicht etwas von seiner ursprünglichen Bedeutung zurückerhalten. Plötzlich ist es wieder da: das Bewusstsein dafür, dass ein kulturelles Erbe Europa verbindet, unabhängig davon, was man nun glaubt und ob man überhaupt glaubt. Die Zeitung "The Guardian" aus dem vom Brexit gespaltenen Großbritannien schreibt am Dienstag: "Wie dumm es doch in einem Moment wie diesem erscheint, so zu tun, als wären wir nicht alle Europäer."

Die radikalen Brexit-Anhänger reden gern von einem angeblichen Sonderweg der Briten, der sie von allen Ländern Kontinentaleuropas grundlegend unterscheide. Doch schon ein flüchtiger Blick auf die Westminster-Abtei direkt gegenüber von Big Ben lässt starke Zweifel daran aufkommen: Jeder Laie erkennt sofort die Ähnlichkeit mit Notre-Dame. Alle gotischen Kathedralen Europas sind miteinander verbunden und stehen somit stellvertretend für das gemeinsame Erbe.

"Wir wissen besser, wie viel wir verlieren können"

"In Frankreich ist die Gotik erfunden worden, sie war im Mittelalter der Exportschlager Frankreichs", erläutert der Kölner Dombaumeister Peter Füssenich. Der Kölner Dom zum Beispiel ist von der Kathedrale von Amiens in Nordfrankreich inspiriert, sein Architekt Meister Gerhard hat dort möglicherweise seine Ausbildung erhalten. Es galt deshalb 1914 zu Beginn des Ersten Weltkriegs als besonderer Zivilisationsbruch, als die Deutschen auf ihrem Vormarsch gen Paris die Kathedrale von Reims beschossen. 

Nun sieht auch Notre-Dame aus wie nach einem Krieg. Aber so soll es nicht bleiben: Noch während das Feuer brannte, hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron versprochen, dass die Kirche wieder aufgebaut werde. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten." Und auch die Europäer, könnte man ergänzen. Im Europaparlament in Straßburg sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Tag nach dem Großbrand: "Ich weiß, dass Frankreich das alleine machen könnte, aber hier geht es um mehr als nur materielle Hilfe." Der Brand habe deutlich gemacht, dass man in der EU tiefergreifender verbunden sei als durch Verträge. "Heute verstehen wir besser, was die Grundlage der Gemeinsamkeiten ist. Wir wissen besser, wie viel wir verlieren können - und dass wir das zusammen verteidigen wollen."

Europa tiefer verbunden als nur durch Verträge

So sieht es der EU-Ratspräsident, und viele werden ihm zustimmen. Andere mögen auch politisches Kalkül darin erkennen. Aber nur wenige werden sich dem Ziel des Wiederaufbaus verweigern. Dombaumeister Füssenich glaubt, dass das eine Sache von Jahrzehnten sein wird. Das ist aber immer so beim Kathedralenbau: Es ist ein Generationen-Projekt. Wer es anfängt, erlebt die Fertigstellung nicht mehr. Er tut es für seine Kinder und Enkel, die sicher auch alle mal nach Paris fahren wollen. Wer aber Paris sagt, der sagt Notre-Dame. Und Notre-Dame muss wieder leuchten.

dho / Christoph Driessen / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg