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Russisches Atom-U-Boot: Brand auf der "Jekaterinburg" gelöscht

Der Brand im russischen Atom-U-Boot "Jekaterinburg" ist gelöscht. Bilanz des fast 24-stündigen Einsatzes: Neun Verletzte, aber keine ausgetretene Radioaktivität, wie die Behörden versichern.

Der Brand des Rumpfs eines russischen Atom-U-Boots im Nordwesten des Landes ist nach Angaben der Behörden gelöscht. "Das Feuer in dem U-Boot ist vollständig gelöscht", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu. Um den Brand unter Kontrolle zu bekommen, war das U-Boot im Laufe der Nacht teilweise geflutet worden. Zudem wurde es von Hubschraubern aus tonnenweise mit Wasser überschüttet. Auch Boote waren bei der Löschaktion im Einsatz. Während und nach den Löscharbeiten seien Besatzungsmitglieder an Bord geblieben, um alle halbe Stunde Temperatur und Strahlenwerte zu messen, teilte das Außenministerium mit. Präsident Dmitri Medwedew ordnete eine Untersuchung an.

Der Brand war am Vorabend an einem Holzgerüst im Roslijakowo-Dock in der Region Murmansk ausgebrochen. Das Feuer griff auf dann auf die äußere Hülle des 11.740 Tonnen schweren U-Boots "Jekaterinburg" über. Laut Behördenangaben bestand keine Gefahr, dass sich das Feuer auf das Innere des Schiffes ausbreitete. Außerdem sei der Atomantrieb abgeschaltet, alle Atomwaffen und konventionellen Raketen seien bereits vor den Reparaturarbeiten entfernt worden. Sieben Verletzte mussten nach Militärangaben in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihr Zustand sei jedoch nicht besorgniserregend.

Elf Feuerwehrbrigaden und ein Löschboot waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen. Der Fernsehsender TV-21 berichtete, ein Spezialhubschrauber habe tonnenweise Wasser auf das U-Boot geschüttet. "Ich habe etwa zehn Meter hohe Flammen gesehen", sagte ein Augenzeuge dem Fernsehsender. Auch als das Feuer bereits unter Kontrolle war, waren auf Fernsehbildern riesige Rauchwolken über dem Gelände zu sehen.

Die "Jekaterinburg" ist seit 1985 im Einsatz. Sie gehört der Delta-IV-Klasse an und kann russischen Medienberichten zufolge bis zu 16 Interkontinental-Raketen mit sich führen.

tmm/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.