HOME

"Den treffen wir": Containerfrachter versenkt Traditionssegler – Video zeigt Moment vor dem Crash

Er hätte in einer Katastrophe enden können: der Untergang des historischen Lotsenschoners "No. 5 Elbe" nach dem Zusammenstoß mit dem Containerschiff "Astrosprinter" bei Hamburg am vergangenen Wochenende. Ein Video zeigt jetzt die Sekunden vor dem Unfall.

Lotsenschoner "No. 5 Elbe"

Der Lotsenschoner "No. 5 Elbe" liegt nach dem Unfall weiter im Mündungsbereich der Schwinge auf Grund

DPA

Das Video zeigte einen Wochenendtörn auf der Elbe bei Hamburg. Der Wind pustet die Menschen an Bord durch, sie sind auf dem Lotsenschoner "No. 5 Elbe" auf dem namensgebenden Fluss unterwegs. Der 1883 vom Stapel gelaufene Traditionssegler ist der Stolz der Stiftung Hamburg Maritim, gerade erst aufwendig und in mühevoller Arbeit restauriert, für rund 1,5 Millionen Euro.

Kurz nach der Aufnahme wird der historische Schoner auf dem Grund der Elbe liegen, gerammt von einem Containerfrachter. Die Menschen in dem Video ahnen schon, dass eine Gefahr auf sie zukommt.

Auf der Elbe gilt Rechtsfahrgebot

Das Feederschiff "Astrosprinter" ist mit Kurs auf die Nordsee auf der Elbe unterwegs, die "No. 5 Elbe" kreuzt die Fahrrinne des Schiffs. An Bord des Traditionsseglers macht sich Unruhe breit, besorgte Wortfetzen sind in der Sequenz zu hören:

  • "Ah, jetzt hat er den Motor an."
  • "Das ist nicht gut."
  • "Das ist scheiße, was er jetzt macht."
  • "Was das nun soll?"
  • "Den treffen wir."
  • "Oh, oh."

Die Hektik an Bord nimmt zu, während der Lotsenschoner dem Containerschiff immer näher kommt. Warnsignale, dann der Ruf: "Hart backbord, komm' rum!" Mehrere Männer bewegen die Pinne auf die linke, also die Backbord-Seite. Der Segler jedoch wird dadurch gen Steuerbord, also nach rechts, gelenkt. Statt aus der Fahrrinne des Containerschiffs herauszusteuern, wird die "No. 5 Elbe" so direkt vor den Bug der "Astrosprinter" gesetzt. Von wem das irreführende Kommando ausging, wird aus der Aufnahme nicht klar.

Das Video zeigt die letzten Sekunden vor dem Zusammenstoß, dann bricht es ab. Es wurde von einem anonymen Youtube-Nutzer hochgeladen.

Durch die Kollision werden acht Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Die insgesamt 43 Passagiere und Besatzungsmitglieder werden nach der Kollision von DLRG und Feuerwehr aufgenommen. "Dass die Havarie nicht in einer Katastrophe endete, war einer glücklichen Fügung zu verdanken", teilen die Helfer nach dem Einsatz mit.

82-jähriger Kapitän verweigert die Aussage

Das Schiff sinkt, während es zum Ufer geschleppt wird und liegt weiter in der Mündung des kleinen Flusses Schwinge in die Elbe, es soll an diesem Wochenende gehoben und anschließend nach Hamburg gebracht werden.

Zum Hergang des Unfalls konnte die Polizei bislang noch keine Auskunft geben, das Video könnte bei den Ermittlungen helfen. Kurz nach dem Unfall teilte die Hamburger Polizei bereits mit, dass im Fahrwasser der Elbe "grundsätzlich ein Rechtsfahrgebot gilt". Daher werde "insbesondere auch geprüft, warum der Traditionssegler dem Containerschiff im nördlichen Fahrwasser zunächst offenbar entgegen kam und welches Manöver ursächlich für die Kollision war". Gegen den 82-Jährigen Kapitän des Traditionsschiffes wird ermittelt. Laut "Hamburger Abendblatt" verweigert er die Aussage.

Bremerhaven: Russisches Segelschiff legt ab und schlitzt parkenden Transporter auf


Quellen: Polizei Hamburg, Stiftung Hamburg Maritim I, Stiftung Hamburg Maritim II, "Hamburger Abendblatt" (kostenpflichtiger Inhalt), Feuerwehr Stade, Nachrichtenagentur DPA

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(