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Südostasien: Dutzende Menschen sterben bei Erdbeben in Myanmar

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 6,8 in Myanmar sind mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst bekannt. Nach jüngsten Angaben hat es bei dem Erdstoß mindestens 74 Tote gegeben.

Immer mehr Tote bei einem Erdbeben in Myanmar: Nach neuesten offiziellen Angaben kamen bei dem heftigen Beben der Stärke 6,8 in Myanmar mindestens 74 Menschen ums Leben. In Thailand kam ein Mensch ums Leben. "Nach unseren Informationen aus der Region war die Stadt Tali am schlimmsten betroffen", sagte ein Regierungsbeamter des Militärregimes am Freitag in der Hafenstadt Rangun.

Die Region im Nordosten des Landes ist abgelegen und die Informationen fließen nur spärlich. In Tali seien wenigstens 100 Häuser eingestürzt oder beschädigt worden, sagte der Beamte. Die Stadt liegt etwa 25 Kilometer nördlich der Grenzstadt Tachileik zu Thailand. Viele Verletzte wurden nach Berichten von Augenzeugen in das Krankenhaus der Stadt gebracht. Das Beben hat am Donnerstagabend (Ortszeit) die Grenzregion von Birma, Thailand und Laos erschüttert.

In Chiang Rai in Nordthailand wurde eine Frau von einer einstürzenden Mauer erschlagen, berichteten Lokalmedien. In Chiang Mai war das Beben auch deutlich zu spüren, berichtete die Zeitung "Nation". Zahlreiche Touristen seien auf die Straße gelaufen und hätten nicht in die Hotels zurückkehren wollen. Die Notdienste wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Auch in Bangkok spürten einige Bewohner in Hochhäusern das Beben.

In der nordthailändischen Region um Mae Hong Son fiel nach Angaben von Lokalmedien teilweise der Strom aus, in Chiang Mai waren die Mobilfunknetze zeitweise gestört.

kng/DPA/Reuters / DPA / Reuters