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Tadschikistan: Vier Rad-Touristen bei bewaffnetem Angriff getötet - IS reklamiert Tat für sich

Der sogenannte Islamische Staat hat sich zu dem tödlichen Angriff auf eine Touristengruppe im zentralasiatischen Tadschikistan bekannt, bei dem vier Menschen getötet wurden. Die Polizei hat einen "Terrorakt" noch nicht bestätigt.

Tadschikistan: Vier Touristen bei bewaffnetem Angriff getötet - IS reklamiert Attentat für sich

Die Reisenden waren mit dem Fahrrad auf der bei Touristen beliebten Pamir-Route nahe der Grenze zu Afghanistan unterwegs (Archivbild)

Picture Alliance

Bei einem bewaffneten Angriff in Tadschikistan sind vier Rad-Touristen aus Europa und den USA getötet worden. Die Polizei wollte am Montag einen "Terrorakt" nicht ausschließen. Die genauen Umstände seien aber noch unklar, sagte Innenminister Ramason Hamro Rahimsoda in der Hauptstadt Duschanbe. Am Abend reklamierte die Dschihadistenmmiliz Islamischer Staat (IS) das Attentat für sich. Auf der Jagd nach den Tätern erschoss die Polizei nach eigenen Angaben fünf Verdächtige. 

Bei den getöteten Touristen handelte es sich nach Behördenangaben um zwei US-Bürger, einen Schweizer und einen Niederländer. Ein weiterer Niederländer und ein Franzose wurden verletzt, ein Franzose kam unversehrt davon.

IS bekennt sich zu Angriff - Terrorakt noch nicht bestätigt

Die sieben Urlauber waren mit dem Fahrrad auf der bei Touristen beliebten Pamir-Route nahe der Grenze zu Afghanistan unterwegs, als sie offenbar gezielt von einem Auto angefahren wurden. Die Täter hätten "Messer und Schusswaffen" dabei gehabt, sagte der Innenminister. Einer der Touristen sei durch Messerstiche verletzt worden.

Der sogenannte Islamische Staat erklärte, eine "Abordnung von Soldaten des Kalifats" habe das Attentat begangen, wie das auf die Auswertung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen SITE mitteilte. Der Angriff habe "Bürgern der Kreuzfahrer-Staaten" gegolten. Mit "Kreuzfahrern" meint die Terrormiliz das US-geführte Bündnis, das die Extremisten im Irak und in Syrien bekämpft. 

Innenminister Rahomsoda hatte zuvor gesagt: "Wir ermitteln in alle Richtungen. Wir können nicht sagen, ob es sich um einen Terrorakt handelt." Die Polizei erschoss nach eigenen Angaben im Zuge ihrer Fahndung fünf Verdächtige - unter ihnen den 21-jährigen Halter des Tatfahrzeugs. Vier weitere Verdächtige seien festgenommen worden. 

"Mehrere Radler lagen auf dem Boden, sie standen vollkommen unter Schock."

Das schweizerische Außenministerium rief Tadschikistan auf, "alle Anstrengungen zu unternehmen, um diesen ernsten Vorfall zu klären". Ministeriumssprecherin Silvia Müller sagte weiter: "Sollte sich der Verdacht auf einen Terroranschlag bestätigen, wird sich dies in den Reisehinweisen für Tadschikistan niederschlagen."

Das Auswärtige Amt in Berlin empfahl Touristen am Montag, insbesondere bei Wanderungen und Radtouren in Tadschikistan "besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein". 

Die tadschikische Polizei hatte zunächst von einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gesprochen. Dann verdichteten sich aber die Hinweise auf eine gezielte Attacke.

Ein belgischer Radurlauber, der kurz nach dem Angriff zum Tatort kam, schilderte seine Eindrücke im flämischen Radiosender VRT. "Einer von ihnen hat mir gesagt, dass sie von einem Auto angefahren wurden und dass die Leute, die im Auto saßen, dann auf sie eingestochen hätten", sagte Nicolas Moerman. "Mehrere Radler lagen auf dem Boden, sie standen vollkommen unter Schock."

Tadschikistan rief zuvor "Jahr des Tourismus" aus

Das mehrheitlich muslimische Tadschikistan ist die ärmste der ehemaligen Sowjetrepubliken und wird seit 1992 autoritär von Präsident Emomali Rachmon regiert. Die Behörden gehen hart gegen religiösen Fundamentalismus vor. 2015 machte Tadschikistan mit strengen Maßnahmen wie erzwungenen Bartrasuren und Einschränkungen für die Pilgerreise nach Mekka von sich reden.

Der mutmaßliche Angriff auf die Urlauber könnte Tadschikistans Tourismusstrategie empfindlich treffen. Die Regierung hatte 2018 zum "Jahr des Tourismus" ausgerufen. Die Visa-Vergabe für Ausländer wurde erleichtert, und die Regierung drohte Beamten in dem notorisch korrupten Land mit harten Strafen, falls sie von Urlaubern Bestechungsgelder eintreiben. 

Tadschikistan ist ein landschaftlich reizvolles Gebirgsland mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nach Angaben der Weltbank kamen 2015 rund 400.000 Ausländer zu Besuch.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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