Die Walrettung wird erneut umgeplant. Umweltminister Backhaus erklärt die Gründe der Umplanung. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Kai Müller
Am Hafen von Kirchdorf ist die Stimmung noch entspannt. Einzelne Boote der DLRG schippern zum Wal. Schaulustige sind kaum vor Ort, wohl wegen den trüben Wetters im Moment.
Eine Gruppe älterer Elbsegler-Mützen tragender Herren aber beobachtet die Rettungsaktion ganz genau. Alle vor Ort hoffen auf endlich mal wieder gute Nachrichten vom Wal.
Eine Gruppe älterer Elbsegler-Mützen tragender Herren aber beobachtet die Rettungsaktion ganz genau. Alle vor Ort hoffen auf endlich mal wieder gute Nachrichten vom Wal.
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Kai Müller
Ein Boot der Wasserschutz-Polizei macht sich auf den Weg zum Wal. Dieser liegt etwa zweieinhalb Kilometer Luftlinie vom Hafen entfernt.
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Kai Müller
Das Wichtigste für alle Beteiligten: Der Wal lebt
Der Wal liegt vor der Insel Poel seit Tagen an der gleichen Stelle und bläst Atemluft aus. Jens Büttner / DPA
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Kai Müller
Im Moment beginnt die Einsatzbesprechung des Retterteams am Hafen in Kirchdorf. In Kürze wird auch Umweltminister Backhaus vor Ort erwartet.
Wie die Rettung heute weitergeht, wird er hoffentlich dann im Detail erklären.
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Kai Müller
Eine Barge (gesprochen Bartsch) ist ein flaches Boot ohne eigenen Antrieb, das meist für den Transport von Gütern auf Flüssen und Kanälen genutzt wird.
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Kai Müller
Das größere der beiden Schiffe, die Fortuna, wird für die geplante Rettung jedoch relativ lang benötigen, bis sie vor Ort sein wird. Sie kommt aus „dem Raum Hamburg“ und ist mit fünf bis sechs Knoten unterwegs.
Derzeit sei sie auf dem Weg durch den Nordostseekanal. Das spricht dafür, dass es zumindest heute knapp wird, bis das Schiff samt der Schute – genauer: samt einer Barge – hier in Poel vor Ort sein wird.
Derzeit sei sie auf dem Weg durch den Nordostseekanal. Das spricht dafür, dass es zumindest heute knapp wird, bis das Schiff samt der Schute – genauer: samt einer Barge – hier in Poel vor Ort sein wird.
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Kai Müller
Neue Schlepper-Boote sind organisiert
Der Chef der Taucherfirma, Fred Babbel, berichtet eben über den Stand der neuen Rettungsplanung. Wenn das Vorhaben genehmigt sein wird, sollen die Schiffe Robin Hood und Fortuna die Schute mit dem Wal aus der Bucht ziehen
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Kai Müller
Der Wal am Donnerstagmorgen vor der Insel Poel. Marcus Golejewski / DPA
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Kai Müller
Retten oder nicht retten?
Expertinnen und Experten der Internationalen Walfangkommission (IWC) empfehlen eine möglichst ruhige und palliative Versorgung des Meeressäugers. Umweltminister Backhaus sieht die Bewertung seines Ministeriums dadurch bestätigt. „Diese Einschätzung deckt sich mit der wissenschaftlichen Bewertung, die von Anfang an Grundlage unseres Handelns war“, sagt Backhaus.
Ein wissenschaftliches Gutachten sei schon Anfang April zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Rettungsversuch nicht erfolgversprechend sei und erhebliche Risiken für das Tier berge. Auf dieser Grundlage hatte das Land entschieden, auf weitere aktive Eingriffe vorerst zu verzichten.
Ein wissenschaftliches Gutachten sei schon Anfang April zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Rettungsversuch nicht erfolgversprechend sei und erhebliche Risiken für das Tier berge. Auf dieser Grundlage hatte das Land entschieden, auf weitere aktive Eingriffe vorerst zu verzichten.
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Kai Müller
Buckelwal sorgt für steigende Nachfrage nach Wal-Büchern
Seit dem Auftauchen des Buckelwals Anfang März boomt der Verkauf von Büchern rund um das Thema Wal. So stieg die Nachfrage im Zeitraum von der ersten Sichtung Anfang März bis zur Strandung in der Wismarer Bucht am 23. März deutlich, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA sagte.
Die Verkaufszahlen erreichten demnach Anfang April ihren Höhepunkt und lagen dabei 95 Prozent höher als vor der ersten Wal-Sichtung am 3. März.
Wie erklärt sich das?
„Ich sehe da eine hohe emotionale Identifikation mit der Thematik. Das ist nicht nur ein Thema, das ich medial verfolge (...), sondern eins, das sich auch in andere Lebensbereiche auswirkt“, sagt die Neurowissenschaftlerin Maren Urner. Die Menschen hätten so das Gefühl, sich aktiv einbringen zu können, indem sie sich mit dem Thema auseinandersetzten.
Die Top 3 der verkauften Bücher führt „Die Schnecke und der Buckelwal“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler an. Dahinter kommen „Wieso? Weshalb? Warum? junior – Tiere im Meer“ von Anita van Saan und „Wundervolle Welt. Wasser“ von Sam Hume.
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Kai Müller
Neuer Tag – neues Rettungskonzept
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Es ist der 23. Tag der Walrettung vor Poel. Das Rettungskonzept für den Wal wurde erneuert. Nach alledem, was bislang bekannt wurde, soll der Wal nun mit einer Schute ins offene Meer gezogen werden.
Eine Schute ist ein offenes Boot, ohne eigenen Motor, das meist zum Transport von Sand und Kies genutzt wird. Sie wird oft in Häfen gebraucht und von Schleppern fortbewegt. Umweltminister Backhaus soll das Konzept schon durchgewinkt haben.
Ob das gelingt, wird möglicherweise der heutige Tag zeigen. Verfolgen Sie gern die Rettungsversuche weiter hier in unserem Blog.
Eine Schute ist ein offenes Boot, ohne eigenen Motor, das meist zum Transport von Sand und Kies genutzt wird. Sie wird oft in Häfen gebraucht und von Schleppern fortbewegt. Umweltminister Backhaus soll das Konzept schon durchgewinkt haben.
Ob das gelingt, wird möglicherweise der heutige Tag zeigen. Verfolgen Sie gern die Rettungsversuche weiter hier in unserem Blog.
Der gestrandete Buckelwal liegt weiter in der Kuhle am Ende der Kirchsee vor der Insel Poel. Philip Dulian / DPA
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Thomas Krause
Wal in der Nacht „nicht so aktiv“
Der vor der Ostsee-Insel Poel gestrandete Buckelwal liegt weiter in der Kuhle am Ende der Kirchsee. Die Wasserschutzpolizei hat das Tier in der Nacht rund um die Uhr beobachtet. „Wir waren die ganze Nacht vor Ort. Er war nicht so aktiv“, sagte ein Sprecher am Morgen der Deutschen Presse-Agentur.
Gegen 6.30 Uhr war auf den Livestreams zu erkennen, dass der Meeressäuger sich gelegentlich leicht bewegt und buckelt. Auch sein Atem war aufgrund der kleinen Wasserfontäne regelmäßig zu erkennen.
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Thomas Krause
Eine Woche nach dem Start eines privat organisierten Rettungsversuchs für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal ist unklar, wie das Tier aus seiner misslichen Lage befreit werden soll. Das ursprünglich vorgeschlagene Konzept, es mit Luftkissen anzuheben und mit Pontons und einer Plane abzutransportieren, sei überholt, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus auf der Insel Poel. Das Konzept müsse überarbeitet werden. Aktuell konzentrieren sich die Rettungsbemühungen nach Angaben der Initiative darauf, dem Tier mehr Platz zu verschaffen.
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Kai Müller
Hilfskonzept für Wal muss nahezu komplett überarbeitet werden
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt einstweilen offen.
Umweltminister Backhaus verteidigt die Rettungsaktionen nach wie vor. Er analysiere sich „selbstverständlich“ jeden Tag, so Backhaus. „Aber wir können gemeinsam sagen: Wir haben es versucht. Und der Versuch macht klug.“
Am Umgang mit dem Tier gab es immer wieder von verschiedenen Seiten Kritik. Das Land duldet und überwacht aktuell die Maßnahmen der Privatinitiative.
Früher am Tag nahm bereits der als „Walflüsterer“ bezeichnete Sergio Bambarem Stellung. Er gehört zum Retterteam und berichtete von starken Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe. Unter anderem habe ihn die inzwischen abgereiste Tierärztin aus Hawaii verbal angegriffen.
Er erklärte auch seine Motivation für die Hilfe. Er könne mit Walen „singen“. Diese Kommunikation sei wichtig – und erinnert manche womöglich an die berühmte Dorie aus dem Film „Findet Nemo“. Er gibt dem Wal 50 Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit.
Für heute verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und freue mich, wenn Sie morgen früh wieder hier an dieser Stelle die Walrettung mit uns weiterverfolgen.
Umweltminister Backhaus verteidigt die Rettungsaktionen nach wie vor. Er analysiere sich „selbstverständlich“ jeden Tag, so Backhaus. „Aber wir können gemeinsam sagen: Wir haben es versucht. Und der Versuch macht klug.“
Am Umgang mit dem Tier gab es immer wieder von verschiedenen Seiten Kritik. Das Land duldet und überwacht aktuell die Maßnahmen der Privatinitiative.
Früher am Tag nahm bereits der als „Walflüsterer“ bezeichnete Sergio Bambarem Stellung. Er gehört zum Retterteam und berichtete von starken Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe. Unter anderem habe ihn die inzwischen abgereiste Tierärztin aus Hawaii verbal angegriffen.
Er erklärte auch seine Motivation für die Hilfe. Er könne mit Walen „singen“. Diese Kommunikation sei wichtig – und erinnert manche womöglich an die berühmte Dorie aus dem Film „Findet Nemo“. Er gibt dem Wal 50 Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit.
Für heute verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und freue mich, wenn Sie morgen früh wieder hier an dieser Stelle die Walrettung mit uns weiterverfolgen.
Der Wal wird am Mittwochabend von Helfern mit einer Salzlösung bespritzt. Marcus Golejewski / DPA
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Kai Müller
Die Retter der DLRG kommen von der Walrettung – jetzt zur untergehenden Sonne – für heute zurück in den Kirchdorfer Hafen. Das heutige Minimalziel ist erreicht: Der Wal hat den Tag lebendig überstanden.
DLRG- Boot fährt in den Hafen. Kai Müller / stern
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DPA