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Deutschland-Wetter Hitzewarnung: Wo es wann wie heiß wird

Sonne
Sonne, Sonne, Sonne - es bleibt heiß in Deutschland
© Arno Burgi/DPA
Freibadwetter und Temperaturen von mehr als 30 Grad: In den kommenden Tagen gibt die Sonne nochmal richtig Gas. So heiß wird es, dass der Deutsche Wetterdienst für einige Regionen eine Hitzewarnung herausgegeben hat.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile Ostdeutschlands eine Hitzewarnung herausgegeben. Für Berlin, das südliche Brandenburg, das östliche Sachsen-Anhalt und den Nordwesten Sachsens werden zu Wochenbeginn Temperaturen bis zu 33 Grad erwartet, sagte die Meteorologin vom Dienst beim DWD in Potsdam, Linda Jäckel, der Nachrichtenagentur dpa. Die Warnung gelte zunächst bis Dienstag, werde aber voraussichtlich bis Mittwoch verlängert.

Der Wetterdienst gibt eine Hitzewarnung, wenn die gefühlte Temperatur zwei Tage in Folge über etwa 32 Grad liegt und es auch nachts nur wenig abkühlt. In Magdeburg sollte die gefühlte Temperatur am Montag sogar mehr als 35 Grad erreichen.

Es sei eher ungewöhnlich, dass Mitte September eine solche Warnung herausgegeben werde, sagte Meteorologe Manuel Voigt in Leipzig. Dass es tagelang ununterbrochen heiß bleibe und die Sonneneinstrahlung bei nahezu 100 Prozent liege, sei für diesen Zeitraum untypisch. "Das hatten wir den ganzen Sommer nicht", sagte Voigt mit Blick auf die Region Leipzig.

Ab Freitag kühler

Langsam ist laut DWD-Meteorologe Uwe Baumgarten allerdings ein Ende der rekordverdächtigen Sonnentage abzusehen. Aus Westeuropa ziehe ein Tief in Richtung Deutschland, auch wenn sich dieser Wetterwandel wohl erst in der Nacht zum Freitag deutlich bemerkbar mache. Am Donnerstag blieben die Temperaturen dann wohl überall unter der 30 Grad-Marke, während am Freitag und wohl auch am Wochenende die Höchsttemperaturen nur noch etwa 20 Grad betragen.

Zwar war der Sommer 2016 in Deutschland wechselhaft, global gesehen aber der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das meldeten deutsche Experten am Montag in Berlin. "Wir stecken mitten im Klimawandel", sagte Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes bei einer Bilanz des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). In Deutschland seien die Temperaturen in diesem Jahr allerdings nicht besonders auffällig gewesen. Als "hochdramatisch" bezeichnete Becker aber  Starkregenereignisse mit mehr als 100 Litern Regen pro Quadratmeter und Stunde in verschiedenen Teilen Deutschlands im Frühsommer. 

car DPA

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