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Dürre in Deutschland: Bleibt es weiter trocken? Neue Prognose macht den Menschen Sorgen

Eine neue, besonders weitreichende Wetterprognose deutet auf eine Dürre bis in den September hin. 46 Tage soll sie abdecken. Dabei ist die Vorhersage mit Vorsicht zu genießen. Bleibt es jetzt womöglich bis zum September trocken? 

Hitzewelle pur. Diese Sonnenblume hat die andauernde Dürre nicht überlebt.

Die anhaltende Dürre mit Temperaturen bis 38 Grad und fehlender Regen hat die Felder ausgetrocknet. Hier steht eine verwelkte Sonnenblume auf einem Feld in der Lausitz. 

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Es ist so andauernd heiß, über viele Wochen hinweg, dass Bauern inzwischen davon ausgehen, die schlechteste Ernte des Jahrhunderts einzufahren. Sie fordern Hilfe. In Niedersachen soll es sogar die unertragreichste seit 1976 sein. Die Landwirte klagen über Ernteeinbußen und Dürreschäden, sie können nun höchstens auf den Herbst hoffen. Doch was, wenn es trocken bleibt?

Die neue 46-Tage-Prognose: Weiter mit Dürre

Vor wenigen Tagen erst hatte sich der Wetterexperte Jörg Kachelmann in einem Tweet beunruhigt über eine 46-Tage-Prognose des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) gezeigt: Laut dieser Vorhersage werde sich die Dürre in Deutschland "bis Mitte September laufend verschärfen". Auch wenn es sich um ein experimentelles Produkt handele, sei es das "beste weltweit", schrieb Kachelmann im Kurznachrichtendienst Twitter über das langfristige Vorhersagemodell.

Verregnete Sommer machen Urlaubern wie Daheimgebliebenen wenig Freude - aber die diesjährige Trockenheit war schon in den vergangenen Monaten teilweise extrem. So fielen im Juli in Hamburg und Schleswig-Holstein nach der Monatsauswertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) nur rund 20 Liter Wasser pro Quadratmeter - üblich wären 80 Liter gewesen. Damit war der Norden die niederschlagsärmste Region Deutschlands. Doch auch bundesweit wurde mit durchschnittlich 40 Litern Regen pro Quadratmeter gerade mal gut die Hälfte des Juli-Solls erreicht - und das nach den überdurchschnittlich trockenen Monaten Juni und Mai.

Vorhersage eher unsicher und wechselhaft - Meteorologen relativieren

Die 46-Tage-Prognose sei dennoch kein Grund zur Panik, betont DWD-Sprecher Andreas Friedrich. "Dafür ist die Prognose zu unsicher. Es handelt sich eher um eine Momentaufnahme - ein paar Tage später kann die Prognose schon wieder ganz anders ausfallen." Das Modell des ECMWF gelte zwar als "qualitativ sehr gut", sei aber derzeit ein Experiment. "Die Ergebnisse sind zu unsicher, um Trends herauszulesen."

Mittel- und längerfristige Wettervorhersagen sind derzeit noch mit Vorsicht zu genießen. "Solche Modellergebnisse können sich noch stark ändern", sagt Friedrich.

Jahreszeitenmodelle gibt es unter anderem auch beim DWD. Darin gibt es allerdings nur eine langfristige Prognose zu den erwarteten Temperaturen, nicht zu Niederschlägen. "Das ist viel zu unsicher für Trends", meint Friedrich. Auch das ECMWF habe seine 46-Tage-Prognose nicht breit veröffentlicht - gerade weil sich die Resultate auch wieder stark ändern könnten. "Solche Ergebnisse müssen interpretiert werden und sind eingeschränkt aussagekräftig", betont der Meteorologe.

Ab Tag 10: Eher Trend als stichfeste Prognose

Für Experten könne das Modell hilfreich sein - sie könnten aber aufgrund ihres Zugriffs auch zu anderen Rechenmodellen auch ganz anders damit arbeiten. "Man muss immer betonen - das ist ein experimentelles Produkt."

Der DWD mahnt daher bei der Interpretation von Jahreszeitenprognosen vor Überbewertung.

"Was sie über zehn Tage im voraus sagen können, hat Hand und Fuß", sagt der DWD-Sprecher über die Trefferquote der Wettervorhersagen. "Aber alles andere kann nur ein Trend sein."

wlk / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.